BCG-Matrix Schritt für Schritt erklärt mit BCG-Matrix-Beispiel


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Der Jahresertrag ist mit einem Kapitalisierungsfaktor zu multiplizieren. Ein Rechenbeispiel für das vereinfachte Ertragswertverfahren wird weiter unten in einem Beispielfall zusammenfassend dargestellt. Das vereinfachte Ertragswertverfahren wird nicht angewandt, wenn das Ergebnis zu offensichtlich unzutreffenden Ergebnissen führt. Die Verfahren unterscheiden sich in der jeweiligen Anwendung, beruhen jedoch alle auf derselben Grundkonzeption Grundkonzeption und lassen sich auf ein jeweils anderes Bewertungsverfahren überleiten.

Ausgangspunkt für die Unternehmensbewertung ist eine Cashflowbetrachtung. Die Unternehmensbewertung erfolgt in einer Nachsteuerbetrachtung. Es werden sowohl die Steuern auf Ebene des Unternehmens als auch die Ertragsteuer des Anteilseigners berücksichtigt.

Die Abzinsung der zukünftigen Cashflows erfolgt für jeden Bewertungsanlass mit einem individuellen Abzinsungssatz. Der Abzinsungssatz setzt sich aus dem risikofreien Basiszinssatz, der Marktrisikoprämie und dem unternehmensindividuellen Betafaktor zusammen. Der Bewertungsstandard findet im Berufsstand der Wirtschaftsprüfer Anwendung.

Das vereinfachte Ertragswertverfahren ist zunächst das Standardverfahren für die Bewertung von Unternehmen im Bereich der Erbschafts- und Schenkungsteuer. Alternativ dazu kann ein eine andere anerkannte auch im gewöhnlichen Geschäftsverkehr für nichtsteuerliche Zwecke anerkannte Methode für die Bewertung von Unternehmen für Zwecke der Erbschafts- und Schenkungsteuer angewandt werden.

Die Unternehmensbewertung nach dem vereinfachten Ertragswertverfahren unterscheidet sich in zahlreichen Aspekten von der Unternehmensbewertung nach IDW S1.

Der Hauptunterschied ist konzeptioneller Art. Während das vereinfachte Ertragswertverfahren auf die vergangenen Erträge abstellt, liegen der Unternehmensbewertung nach IDW S1 zukünftige Cashflows zugrunde.

Der Zinssatz setzt sich dabei aus einem risikofreien Basiszinssatz, einer Marktrisikoprämie und einem unternehmensindividuellen Betafaktor zusammen. Beim vereinfachten Ertragswertverfahren wird stets ein einheitlicher Kapitalisierungsfaktor in Höhe von derzeit 13,75 verwendet. Die einfachere Anwendbarkeit des vereinfachten Ertragswertverfahrens geht zulasten der Bewertungsgenauigkeit und auch zulasten der Anpassung in Bezug auf künftige Veränderungen bei der Ertragslage des Unternehmens.

Herr Huber ist 65 Jahre alt und betreibt seit der Unternehmensgründung vor ca. Es handelt sich folglich um eine Schenkung unter lebenden, die vorbehaltlich der Verschonung für Betriebsvermögen und der persönlichen Freibeträge der Schenkungsteuer unterliegt. Für die Berechnung der Schenkungsteuer ist es zunächst erforderlich, den Unternehmenswert zu bestimmen.

Für die Unternehmensbewertung liegen folgende Ausgangsdaten vor:. Weitere Anpassungen im Rahmen des vereinfachten Ertragswertverfahrens Hinzurechnungen oder Kürzungen wie oben dargestellt sind nicht erforderlich. Die Bewertung nach dem vereinfachten Ertragswertverfahren für die vergangen drei Geschäftsjahre Jahr 02 bis Jahr 04 lässt sich wie folgt nachvollziehen:.

Wie oben näher beschrieben ist das Bewertungsverfahren nach IDW S1 in der Anwendung relativ komplex im Vergleich zum vereinfachten Ertragswertverfahren nach dem Bewertungsgesetz. Es sind zusätzliche Parameter zu berücksichtigen, die nachfolgend dargestellt sind:. Es liegt die Annahme einer hälftigen Ausschüttung und dem vom IDW empfohlenen hälftigen Steuersatz auf die durch die Thesaurierungen erwirkten Kursgewinne zugrunde.

Aus der Beispielrechnung wird deutlich, dass die Anwendung der unterschiedlichen Verfahren zu teilweise deutlich anderen Unternehmenswerten führt. Dabei kann sowohl der Unternehmenswert der mittels des vereinfachten Ertragswertverfahrens ermittelt wurde höher sein als der Wert der nach IDW S1 ermittelt wurde und vice versa. Insbesondere dann wenn es sich um substanzielle Unternehmenswerte handelt die die persönlichen erbschaftsteuerlichen Freibeträge deutlich übersteigen ist häufig die Vergleichsberechnung lohnenswert.

Wirtschaftsprüfung München Infothek Unternehmensbewertung vereinfachtes Ertragswertverfahren vs. Unternehmensbewertung nach dem vereinfachten Ertragswertverfahren bzw. Dieser entspricht investitionstheoretisch dem aggregierten Wert aller diskontierten künftigen Netto-Zahlungsmittelrückflüsse an die Eigen- und Fremdkapitalgeber; der Enterprise Value entspricht somit der Summe aus dem Wert des Eigenkapitals Equity Value und des Fremdkapitals.

Der Enterprise Value wird unter anderem dazu verwendet, Unternehmen mit unterschiedlicher Kapitalstruktur miteinander zu vergleichen: Vereinfacht ist das Konzept des Enterprise Values so zu verstehen, dass man sich den potentiellen Kauf eines Unternehmens vorstellt.

Dabei stellt, nachdem der Käufer mit den Wertpapierbesitzern eine Übereinkunft erreicht hat, der Enterprise Value den Kaufpreis des Unternehmens dar. Er entspricht also dem Wert eines Unternehmens, der den Eigentümern und Anteilseignern zur Verfügung steht.

Dieser entspricht investitionstheoretisch dem aggregierten Wert aller diskontierten künftigen Netto-Zahlungsmittelrückflüsse aus dem Bewertungsobjekt abzüglich der Zahlungen an die Fremdkapitalgeber. Zur Wertermittlung siehe Hauptartikel Unternehmensbewertung. Unternehmensanteile sind handelbare Güter und besitzen als solche einen Marktwert. Am deutlichsten wird dies bei börsennotierten Aktiengesellschaften , bei denen sich der Equity Value in der Marktkapitalisierung der Eigenkapitalinstrumente ergibt.

Bei jeder Aktientransaktion manifestiert sich der von den Marktteilnehmern angenommene Wert des Unternehmens anteils im gezahlten Preis. Selbiges gilt analog für Unternehmenskäufe , wobei diese im Unterschied zu dem Preis einzelner Aktien, oft eine Kontrollprämie enthalten entspricht dem Aufpreis der benötigt wird, um die Mehrheit an einem Unternehmen zu erwerben. Auch nicht börsengehandelte Unternehmen besitzen einen Marktwert, allerdings ist dieser relativ schwer zu bestimmen.

Dies liegt zum einen daran, dass der Markt für Unternehmenstransaktionen illiquide ist, zum anderen daran, dass Unternehmen heterogene Güter sind, so dass sich die Preisfindung schwierig gestaltet. Verfahren, die versuchen, den Marktwert von Unternehmen direkt aus tatsächlich beobachtbaren Marktdaten abzuleiten, werden als Mark-to-Market -Bewertungsverfahren bezeichnet. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von einer Mark-to-Model-Bewertung.

Unternehmenswerte, die mittels Bewertungsmodellen gewonnen werden, sind als theoretische Annäherung an Marktwerte zu verstehen unter Heranziehen von Annahmen zu der zukünftigen Entwicklung des Unternehmens. Dabei werden die den Unternehmenseignern zustehenden Überschüsse finanzieller Art Cashflows mit einem dem Risiko angepassten Eigenkapitalzinssatz diskontiert.

Eigenkapitalinstruments, der diesem aufgrund der wirtschaftlichen Fundamentaldaten beigemessen wird. Wenn das Unternehmen voraussichtlich nach der Bewertung fortgeführt wird, erfolgt die Wertermittlung unter der Prämisse der Unternehmensfortführung Fortführungsprinzip.

Das Unternehmen wird hier als Kombination von Produktionsfaktoren zum Zweck der Gewinnerzielung aufgefasst.