Elliott-Wellen

Bei genauem Hinsehen finden wir die Naturwissenschaft und besonders Mathematik überall in unserem Leben, vom Wasserhahn über die automatischen Temporegelungen an Autobahnen, in der Medizintechnik bis hin zum Mobiltelefon.

Dann werden die Informationen direkt von dem Input- an den Outputlayer weitergegeben. Das Konzept des Investmentfonds arbeitet nach folgendem Prinzip: Es ist mandatorisch zu berücksichtigen, dass die Kursgewinnchancen sich in Abhängigkeit zu dem inneren Wert der Aktie befinden [54]. Neben dem Handelsvolumen lagen ihm die jeweiligen Eröffnungs-, Höchst-, Tiefst- und Schlusskurse vor. Die erstellten Klassifikationen müssen kritisch bewertet werden, ob diese das Betrachtungsobjekt genügend beschreiben.

Passende Faktor-Zertifkate zum DAX

Die Elliott-Wellen sind ein Mittel der technischen Analyse zur Vorhersage von Trends in Finanzmärkten. Die Theorie wurde in den späten ern von dem US-Amerikaner Ralph Nelson Elliott entwickelt.

Das Regelwerk berücksichtigt dabei fundamentale Faktoren wie Dividendenkontinuität, Dividendenwachstum oder Gewinnwachstum. Ziel des Index-Konzepts sind gute Renditen bei sehr hoher Sicherheit. Die empirische Kapitalmarktforschung bescheinigt Blue-Chip-Dividendenaktien eine deutlich höhere Stabilität in schwierigen Börsenzeiten.

Der Index ist nicht direkt investierbar. Das Zertifikat wird an den Börsen Stuttgart und Frankfurt gehandelt. Die Investition in ausgewählte Blue-Chip-Dividendenaktien gehört zu den sichersten Strategien, um an den Aktienmärkten langfristig ein Vermögen aufzubauen.

Dividendenaktien von hochkapitalisierten Unternehmen werfen langfristig höhere Renditen als der Gesamtmarkt ab und bieten einen guten Schutz in unsicheren Börsenzeiten.

Es gibt mehrere empirische Studien, die darauf hindeuten. Ein wichtiges Kriterium beim Regelwerk, das über eine Indexaufnahme entscheidet, ist zum Beispiel die Dividendenkontinuität. Aktien von Unternehmen, seit vielen Jahren ununterbrochen ihre Dividenden steigen können, werden bevorzugt. Ziel ist es, in Aktien investiert zu sein, die hohe Dividenden ausschütten und das mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch weiterhin tun werden. Das Buch gilt mittlerweile als Klassiker. Es beinhaltet eine statistische Untersuchung über diverse Anlagestrategien.

Die Ergebnisse waren umwerfend. Sie zeigen eine deutliche Anomalie im Rendite-Risiko-Profil. Die besten Anlagestrategien aller Zeiten, 3. Zu einem ähnlichen Ergebnis kommt TraderFox. TraderFox, eine Tochterfirma von finanzen. TraderFox modellierte einen Dividendenindex, der als Kennzahl die adjustiere Dividendenrendite beinhaltet.

Laut Stuart Russel und Peter Norvig existieren nicht nur die zwei elementaren Lernmethoden überwachtes bzw. Bei dieser Methode erhält die zu lernende Maschine ein bestimmtes Feedback in Form von Verstärkungen, Belohnungen oder Bestrafungen [8]. Um Aufschluss darüber zu geben, wie die zu lernenden Daten mit Hilfe verschiedenster Algorithmen klassifiziert werden können, beschreibt dieser Absatz drei exemplarische Ansätze zur Klassifikation der Daten.

Das Ziel der künstlichen neuronalen Netze ist es, die Arbeitsweise des menschlichen Gehirns zu imitieren und dieses als mathematisches Modell darzustellen [10]. Diese Form der Klassifikationsweise wird dann eingesetzt, um komplexe Relationen zwischen Ein- und Ausgabewerten zu erkennen.

Künstliche Neuronen simulieren die Funktionsweise einer biologischen Nervenzelle und setzen sich aus einzelnen Einheiten zusammen, welche aus vier verschiedenen Komponenten bestehen: Soma, Dendriten, Axon und den Synapsen. Das mathematische Äquivalent zur biologischen Nervenzelle besteht ebenfalls aus der Soma, welche in drei grundsätzlichen Funktionen aufgeteilt ist: Eingabefunktion, Aktivierungsfunktion sowie der eigentlichen Ausgabe, welche an die Ausgabeverknüpfungen weitergeleitet werden Axon.

Jeder einzelnen Eingabeverknüpfung wird einer Gewichtung zugeordnet. Verstärkung von bestimmten Eingangssignalen Dendriten wird durch die sogenannten Synapsen Bias-Gewicht durchgeführt [11]. Demnach ergibt sich die folgende Abbildung für das mathematische Modell eines Neurons [12]:.

Im Gegensatz zu der bereits genannten Klassifikationsmethode der neuronalen Netze trifft der Naive Bayes Klassifikator, welcher zur Familie der überwachten Lernverfahren gehört, die Annahme, dass jedes einzelne Element autonom von den restlichen Elementen existiert [14]. Diese Gleichung kann an einem Beispiel erläutert werden. Durch eine Modifikation der oben aufgeführten Gleichung ergibt sich ein Konstrukt, welches zur Klassifikation von E-Mails in den beiden bereits genannten Kategorien durchgeführt wird.

Die Problematik, komplexe Sachverhalte zu klassifizieren, wird durch diesen Algorithmus deutlich vereinfacht. Dabei werden die nächsten Nachbarn in einer Mehrheitsentscheidung mit einbezogen [18]. Um zu erfassen, welche Person ihre Rechnung bezahlt bzw. Andere Einflüsse werden in diesem Beispiel nicht berücksichtigt. Um nun zu ermitteln, ob eine Person A den Betrag einer Rechnung begleichen würde, werden nun zum Beispiel die Klassenzugehörigkeit der fünf nächsten Nachbarn ausgewertet und mit der Person A verglichen.

Hinsichtlich der Merkmale Alter und Einkommen haben in diesem Beispiel in der Vergangenheit drei von fünf Personen mit den nächstgelegenen Ausprägungen im Merkmalraum ihre Rechnung bezahlt. Nur zwei Personen haben den Prozess der Bezahlung nicht durchgeführt. Demnach wird die Person A der Klasse 1 zugeordnet.

Anwendungsgebiete des Machine Learning. Weitere Teilbereiche der Wirtschaft, in denen das Machine Learning bereits integriert wurde, sind die Marktanalyse Marketing und das Finanzwesen.

Auf allen Finanzmärkten weltweit werden finanzielle Mittel von dem Kapitalanbieter Anleger zu den Kapitalnachfragern Investoren übermittelt. Diese These wird durch die Abbildung 2. Der Bereich der Kapitalanbieter setzt sich aus dem Sektor der privaten Haushalte zusammen. Aufgrund der Bereitstellung des Kapitals durch die Anleger erhalten diese einen Gegenwert, welcher oft in Form von Wertpapieren ausgeschüttet wird. Die Investoren setzen sich aus zwei Teilbereichen zusammen: Die Vermittlung des eingesetzten Kapitals, sei es Eigenkapital oder Fremdkapital, wird durch so genannte Finanzintermediäre durchgeführt.

Banken, Versicherungen, Bausparkassen und Fondsgesellschaften. Diese Institutionen agieren dementsprechend als Transportunternehmen der Finanzanlagen [24].

Der Netto-Kapitalexport errechnet sich durch Kapitalexporte minus Kapitalimporte. Es ergibt sich die logische Schlussfolgerung, dass aus der Sicht des Inlands das Geldvermögen in Form von Netto-Auslandsforderungen steigt, das Ausland aber hingegen Netto-Verbindlichkeiten gegenüber dem Inland eingeht, sodass sich das Geldvermögen vermindert [25].

Damit der tägliche Betrieb des Finanzmarktes gewährleistet werden kann, ist die Interaktion verschiedenster Akteure erforderlich. Der folgende Abschnitt beschreibt die Interaktion und Kommunikation der Akteure untereinander und deren Funktionen auf dem Finanzmarkt. Wichtige Akteure des Finanzmarktes. Dazu gehört es, Konjunkturen zu stimulieren aber auch Rezessionen frühzeitig zu erkennen, um diesen positiv entgegenwirken zu können.

Umgangssprachlich ist die Zentralbank die Bank des Staates und der Banken. Somit agiert eine Zentralbank als letzte Refinanzierungsquelle der Kreditinstitute und fungiert als Hausbank des Staates. Zu den primären Aufgaben der Geschäftsbanken gehört das sogenannte Commercial Banking. Bei dem Commercial Banking handelt es sich um die Entgegennahme von Kundeneinlagen und die Gewährung von Fremdkapital.

Zudem organisieren die Geschäftsbanken den allgemeinen Zahlungsverkehr und den Währungstausch. Neben den Zentralbanken sind die Geschäftsbanken ausnahmslos einer der wichtigsten Akteure am Finanzmarkt, da sich ihre Aufgabenbereiche auf die komplette Volkswirtschaft orientiert. Neben dem Commercial Banking existiert das sogenannte Investment Banking. Dieser Zweig des Bankgeschäfts behandelt hauptsächlich Tätigkeiten wie z.

Zudem gibt es sogenannte Pensionskassen , welche durch Beiträge vom Arbeitgeber sowie -nehmer gefüllt werden. Dieses Kapital, welches von Fondsmanagern verwaltet wird, kann dem Arbeitnehmer nach seiner Pensionierung dann als zusätzliche Betriebsrente zur Verfügung gestellt werden [32].

Investmentgesellschaften sind spezielle Unternehmen, welche Investmentfonds emittieren. Zumeist handelt es sich bei diesen Unternehmen um Tochtergesellschaften von Banken. Das Konzept des Investmentfonds arbeitet nach folgendem Prinzip: Die Anleger investieren einen bestimmten Betrag und erhalten dafür im Gegenzug Fondsanteile ihrem Depotwert gutgeschrieben.

Durch den Erwerb solcher Fondsanteile an einem diversifizierten Portfolio kann somit das Risiko der Investition minimiert werden [33]. Dieses Prinzip der Geldanlage ist für Kunden interessant die nach einer weniger risikobehafteten Investitionsmöglichkeit suchen. Üblicherweise wird der Kapitalmarkt auch als Wertpapiermarkt bezeichnet, da an diesem hauptsächlich börsenfähige Wertpapiere wie z. Aktien oder Anteile an Investmentfonds emittiert und gehandelt werden.

Unterschieden wird in Anleihen-, Renten- und Aktienmarkt. Der bereits genannte Renten- und Aktienmarkt wird aufgeteilt in Primär- sowie Sekundärmarkt. Diese beiden Formen des Aktienmarkts werden in Kapitel 2.

Eine andere Umschreibung des Pimär- bzw. Sekundärmarkts ist der organisierte Kapitalmarkt. Alle Wertpapiermärkte werden unter diesem Begriff definiert. Der Gegensatz zum organisierten Kapitalmarkt ist der nicht organisierte Kapitalmarkt.

Dieser befasst sich hauptsächlich mit dem direkten bzw. Der Kontrast zum Kapitalmarkt ist der sogenannte Geldmarkt. Dieser behandelt Märkte für kurz- und mittelfristige Finanzierungen [36]. Der Kapitalmarkt als solches, welcher die Aufgabe hat die mittel- sowie langfristigen Kapitalanlagen bzw. Diese beiden Bereiche des Kapitalmarktes handeln hauptsächlich Wertpapiere. Ein weiterer Bestandteil des Kapitalmarktes sind die Märkte für Hypothekendarlehen.

All diese Anlageformen sind für die langfristigen Finanzierungen ausgelegt [37]. Der organisierte Kapitalmarkt behandelt zumeist alle längerfristigen Transaktionen unter Einschaltung von Kreditinstituten und Kapitalsammelstellen. Die ausgeprägteste Form des organisierten Kapitalmarktes ist die Börse. Der organisierte Kapitalmarkt steht unter ständiger Beobachtung des Staates. Das Gegenstück des organisierten Kapitalmarktes ist der nicht organisierte Kapitalmarkt. Zu diesem Teil des Kapitalmarktes gehören insbesondere Kreditbeziehungen zwischen Unternehmen, zum Beispiel in Form eines langfristigen Lieferantenkredits.

Ebenfalls Kreditbeziehungen zwischen privaten Haushalten sowie zwischen Unternehmen und Haushalten sind Bestandteil des nicht organisierten Kapitalmarktes [38]. Ein sehr guter Träger dafür, um Kapital in Umlauf zu bringen, sind Wertpapiere. Diese erstmalige Kapitalvermittlung geschieht auf dem Primärmarkt, welcher in Abbildung 2. Der Kapitalnachfrager, in diesem Falle das Unternehmen, welches seine Wertpapiere emittiert, erhält für eine bestimmte Anzahl von Aktien den entsprechenden Gegenwert.

Dieser Prozess ist an dem Geld- bzw. Wertpapierstrom in der Grafik deutlich zu erkennen. Die Kapitalinvestoren, welche während der Erstemission der Wertpapiere auf dem Primärmarkt beispielsweise Aktien eines Unternehmens erworben haben, können diese erworbenen Wertpapiere auf dem so genannten Sekundärmarkt in Umlauf bringen. Die Wertpapiere werden lediglich anderen Kapitalanbietern verkauft. Zusammenfassend ist der Sekundärmarkt eine Plattform für den Handel mit bereits in Umlauf befindlichen Wertpapieren.

Dieser Handel mit Wertpapieren, welche sich bereits im Umlauf befinden, wird auch als Börse bezeichnet und obliegt bestimmten gesetzlichen Regelungen und Kontrollen. Emission und Handel von Wertpapieren. Die Börse ist ein elementarer Teil des Finanzmarktes.

Die Grundlage zur Prognostizierung von Finanzdaten wie z. Aktien- oder Fondsverläufe sind die Historiendaten, welche in Betracht gezogen werden müssen. Da progressive Computersysteme des Jahrhunderts dieses enorme Datenaufkommen aufgrund verschiedener Klassifikationsalgorithmen deutlich schneller analysieren können als der Mensch, werden immer mehr analytische Aufgaben an Maschinen delegiert.

Die Bedingung für Durchführung dieser analytischen Aufgaben sind das Festlegen von definierten Rahmenbedingungen. Als Prämisse für die Prognoseerstellung durch progressive Computersysteme des Jahrhunderts, muss ein relevanter Datenbestand vorliegen. Beim erstellen besagter Datenprämisse muss akkurat ausgewählt werden welche Daten zu berücksichtigen sind, da jeder nicht zielführende Datensatz die Datenprämisse verfälscht [44].

N Die Aufnahme eines Stimmmusters ist beispielsweise durch Hintergrundgeräusche verfälscht. Hierdurch ist die Datenprämisse inkorrekt. Es ist unumgänglich das die kompromittierenden Geräusche aus dem Stimmmuster isoliert und entfernt werden, bevor dieser Datensatz Teil der Datenprämisse wird. Derlei korrigierendes Eingreifen im vorne herein nennt sich Preprocessing.

Ohne Preprocessing kann nicht gewährleistet werden, dass die Datenprämisse relevant und aussagekräftig für die angestrebten Zwecke ist. Am Beispiel eines Aktienkurses wird deutlich, dass der Kursverlauf unabhängig von der Art des Verlaufes Positiv oder Negativ unter anderem von politischen Entscheidungen abhängig ist.

Unberücksichtigte exogene Einflüsse beeinträchtigen somit die Prognosequalität enorm. Aus dieser Erkenntnis kann gefolgert werden, dass bekannte und absehbare exogene Faktoren zwingend in die Datenprämisse aufgenommen werden müssen [46].

Beim Studieren der Datenprämisse ergeben sich Merkmale mit differenzierter Aussagekraft über das Betrachtungsobjekt. Ein Betrachtungsobjekt wird als ein einzelnes Objekt der Datenprämisse definiert.

Wird das Beispiel eines Aktienverlaufs zu Grunde gelegt, ist es denkbar, dass die Merkmale explizit das Betrachtungsobjekt skizzieren. Derlei Merkmale nennt man direkte Merkmale. Weiterhin ist denkbar, dass Merkmale, welche das Betrachtungsobjekt nur dann direkt skizzieren, wenn diese in Verbindung mit anderen Merkmalen studiert werden, existieren. Diese Merkmale nennen sich indirekte Merkmale. Es gilt aus dem kooperativen Studium der indirekten Merkmale, neue direkte Merkmale zu etablieren.

Das Fusionieren von Merkmalen wird somit ein wesentlicher konstitutiver Bestandteil beim Studium von Merkmalen, um eine direkte Skizzierung des Betrachtungsobjektes zu erreichen.

Merkmale mit gültiger Aussagekraft werden hierbei nicht verworfen, sollten diese mit einem nicht gültigem Merkmal fusioniert werden.

Diese Sachlage berücksichtigend, ist es erforderlich, die studierten Merkmale zu Standardisieren, um das Betrachtungsobjekt generisch zu definieren. Beim Generalisieren von Merkmalen muss sich darauf besonnen werden, dass durch die Generalisierung, mandatorisch spezifische Daten verloren gehen.

Notwendigerweise muss entschieden werden, welcher Spezifikationsgrad und welche Generalisierungsstufe benötigt werden. Die erstellten Klassifikationen müssen kritisch bewertet werden, ob diese das Betrachtungsobjekt genügend beschreiben. Hierzu können die vorhandenen Daten in drei verschiedene Teile unterteilt werden.

Es wird ein Teil benötigt anhand dessen die Klassifizierungen angepasst werden. Ein weiterer Teil dient zur Überprüfung der Klassifikationen, damit aufgrund dieser Klassifikationen, Parameter für die Erstellung von Prognosen erstellt werden können.

Um die definierten Parameter auf Gültigkeit zu verifizieren, wird der dritte Teil der Daten verwendet. Damit eine möglichst präzise Verifizierung der Parameter erzielt wird, muss mandatorisch die Anzahl der Verifizierungsdurchläufe maximiert werden.

Eine maximierte Anzahl Verifizierungsdurchläufe garantiert eine höhere Präzision. Auf diese Weise ist es realisierbar zu verifizieren, ob die definierten Parameter nur für einen Teil oder für die Gesamtheit der Datenprämisse Gültigkeit besitzen. Anzahl der Durchgänge n eines Zufallsexperiments. Mithilfe der Fundamentalanalyse wird der Wert eines Unternehmens unter Berücksichtigung verschiedener Faktoren bewertet. Der Ansatz der Fundamentalanalyse folgt der Annahme, dass das betrachtete Unternehmen einen wirtschaftlichen Wert besitzt, dem sich der zugehörige Aktienkurs langfristig anpasst.

Der Wert des betrachteten Unternehmens wird als innerer Aktienwert definiert. Mit dem inneren Aktienwert wird die Aktienrentabilität bewertet, was Rückschlüsse auf die Branchenrentabilität ermöglicht.

Eine geläufige Methode ist die Present Value Theory. Die Present Value Theory besagt, dass der innere Wert der Aktie durch die Summe der Dividenden und weiteren Geldwerten Vorteile auf eine einzelne Aktie entfallen und auf den aktuellen Tag abgezinst werden. Das Gegenwartswert- oder Barwertkonzept ermöglicht die Errechnung des inneren Wertes [52].

Durch dieses Mittel wird eine möglichst zeitnahe Einsicht der Kursgewinnchancen von Firmenaktien gewonnen. Es ist mandatorisch zu berücksichtigen, dass die Kursgewinnchancen sich in Abhängigkeit zu dem inneren Wert der Aktie befinden [54]. Erwähnenswert ist, dass Konklusionen den globalen Markt betreffend, anhand der Skizzierung eines einzelnen Unternehmens erarbeitet wurden, nur von ungenügender Qualität sind. Es sollte ebenso vermieden werden, anhand des globalen Marktes Schlussfolgerungen für ein spezifisches Unternehmen zu ziehen.

Um Konklusionen annehmbarer Qualität zu ziehen, ist es mandatorisch Unternehmens spezifische, Branchenspezifische sowie globale Aspekte zentralisiert zu beurteilen [56]. Erhardt , S. Verhältnis Global, Branche und Unternehmen. Die Top-Down-Analyse verfolgt den Ansatz globale Daten auf die Branche zu spezifizieren, die hierdurch etablierten Konklusionen werden wiederum auf die Unternehmen spezifiziert.

Bei der Bottom-Up-Analyse wird vice versa versucht, die unternehmensspezifischen Konklusionen auf die Branche zu generalisieren, welche wiederum auf den globalen Markt generalisiert werden [57].

Die drei definierten Trends. Die Technische Analyse — teilweise auch als Chartanalyse bekannt —versucht durch Beobachtung von Marktbewegungen Kurstrends vorherzusagen. Es wird davon ausgegangen, dass alle nötigen Marktinformationen bereits in den Kursverläufen enthalten sind und eine Analyse der betriebswirtschaftlichen Daten des Unternehmens nicht notwendig ist. Die Technische Analyse lässt sich in drei Ansätze unterteilen [59].

Alles was die Kurse beeinflussen kann wird durch den Marktpreis wiedergespiegelt. Durch diese Annahme ist es beim Machine Learning möglich ein Verhaltensmuster aus dem Kursverlauf und dem Marktpreis zu erstellen, um daraus eine Vorhersage zu den weiteren Kursverläufen ableiten zu können.

Trends verdeutlichen Aktienverläufe und ermöglichen somit Wahrscheinlichkeitsprognosen über den weiterführenden Verlauf [60]. Als Prämisse für die Einteilung in Trends muss definiert werden welche Anzahl von Trendarten zu spezifizieren sind.

Manchmal kommt es vor, dass ein Zigzag zweimal hintereinander auftritt. Ganz selten geschieht dies dreimal hintereinander. Man spricht in diesem Fall von einem Doppel-Zigzag. Es entsteht hierdurch eine Sequenz. Neben dem Zigzag tritt häufig auch ein Flat-Muster auf. Hierdurch stellt sich der Flat schwächer gegen den Trend als der ZigZag. Die Welle C darf oberhalb enden, dies ist ein verkürzter Flat.

Ein Flat stellt sich daher in einer der folgenden drei Formationen dar:. Nach einer solchen Welle B kann die nachfolgende Welle C entweder sehr lang oder sehr kurz werden. Der Kursverlauf "bestraft" hiermit sozusagen die Teilnehmer, die in der Welle B über das Ziel hinausgeschossen sind. Der Kursverlauf "belohnt" hiermit sozusagen die Teilnehmer, die in der Welle B schon die Trendfortsetzung sahen mit einer kurzen und schnellen Welle C.

Theoretisch gibt es ähnlich dem Doppel-Zigzag die Möglichkeit von Doppel-Flats, diese werden von Elliott als normale Kombinaten in "Doppel-Drei" und "Dreifach-Drei" siehe unten behandelt und deuten auf eine ausgedehnte Seitwärtsbewegung hin. Diese Formation deutet auf einen Ausgleich der Kräfte hin und die Kurse bewegen sich Seitwärts bei geringer werdenden Volumen. Die Welle E beachtet häufig nicht die Begrenzungslinie und muss daher nicht bis zu ihr laufen, kann sie aber auch überschreiten.

Sich ausdehnende Dreiecke kommen sehr selten vor. Bei den zusammenlaufenden Dreiecken existieren drei Varianten: Die einzelnen Korrekturwellen werden mit einer 3er-Formation verbunden. Die Wellentheorie von Elliott behauptet, dass die Aktienpreise durch Zyklen gelenkt werden, die auf der Reihenfolge der Fibonacci-Zahlen beruhen: Die Marktpreise bewegen sich in fünf Wellen nach oben und in drei Wellen wieder nach unten Sequenz.

Bei einer Hausse gilt diese einfache Beobachtung als gesichert. Die erste, dritte und fünfte Welle werden Impulswellen genannt.