wie kann-ich-eine-rückzahlung-senden – paypal.com


Wenn sie dann nach ein paar Jahren wieder in die Selbstständigkeit gehen, sollten Sie keine weiteren oder anderen Verpflichtungen haben.

So wie funktioniert das?


Im zweiten Fall werden die Dividenden vor Steuern zur Indexrendite addiert. Nur erfolgt dies nicht unbedingt zum selben Zeitpunkt oder im selben Ausmass Quellensteuern wie bei einem Performance-Index, was zu Renditeunterschieden führen kann. Besonderes Augenmerk gilt auch der Indexgewichtung.

Beim preisgewichteten Index werden die einzelnen Aktienkurse aufsummiert und durch die Anzahl der berücksichtigten Aktien dividiert. Titel mit hohen Kursen fallen somit stärker in den Index ein als solche mit niedrigen. Als klassisches Beispiel gilt hier der Dow Jones Industrial. Ein kapitalisierungsgewichteter Index berücksichtigt hingegen die Marktkapitalisierung: Eine dritte Form sind Indizes, die aufgrund von fundamentalen Kriterien gewichtet werden. ETF, zu deutsch börsenkotierte Indexfonds sind passiv verwaltete Indexfonds, die an der Börse gehandelt werden.

Sie sind ohne Laufzeitbeschränkung ausgestattet. Gehandelt werden sie wie Aktien an der Börse. Ihre Vorteile sind die deutlich tieferen Kosten als Fonds und ihre Transparenz. Mit ETF kann ein Investor — diversifiziert — in jede Anlageklasse investieren und profitiert von einem fortlaufenden Börsenhandel.

ETF sind kostengünstig und vereinen die besten Eigenschaften von klassischen Anlagefonds und Wertpapieren. Indexfonds, ETF und Indexzertifikate bilden allesamt den Markt nahezu eins zu eins und versuchen nicht den Index zu übertreffen. ETFs und Indexzertifikate werden an der Börse täglich gehandelt.

Die Preisstellung für Indexfonds erfolgt hingegen einmal täglich. Bei Indexfonds hingegen sind Ausgabe- und Rücknahmekommission zu berücksichtigen. Grosse Unterschiede gibt es hinsichtlich des Risikos. Indexfonds und ETF gelten rechtlich gesehen als Sondervermögen.

Das bedeutet, dass im Konkursfall das Geld nicht in die Konkursmasse fällt, sondern an den Anleger ausbezahlt wird. Indexzertifikate sind als Schuldverschreibungen und weisen ein Emittentenrisiko auf. Im Konkursfall können Anleger leer ausgehen, denn die Vermögenswerte fallen in die Konkursmasse und werden nur zurückbezahlt, wenn noch genügend Mittel zur Verteilung zur Verfügung stehen. All diesen Produkten ist gemein, dass sie Kursentwicklung eines bestimmten Basiswertes abbilden.

Die feinen Unterschiede sind jedoch entscheidend. Es handelt sich dabei um Inhaberschuldverschreibungen, die kein Sondervermögen darstellen, aber besichert werden. Das ist auch der grösste Unterschied zu Indexzertifikaten. Exchange Traded Commodities bilden.

Das heisst der Emittent lagert beispielsweise Gold- oder Platinbarren in einem Tresorraum und räumt dem Anleihegläubiger ein Recht auf physische Lieferung an. Die Besicherung von ETC ist nicht standardisiert. ETF können Währungsrisiken aufweisen, denn jeder börsengehandelte Indexfonds weist zwei Währungsparameter auf: Es wird unterschieden zwischen zwei verschiedenen Varianten.

Dabei wird in die dem Basiswert zugrundeliegenden Wertpapiere investiert. Diese Methode funktioniert primär bei Indizes, die über eine hohe Liquidität und einen einfachen Marktzugang verfügen, weil die Aktienkörbe dem Basiswert laufend angepasst werden müssen.

Das Fondsvermögen wird, im Gegensatz zur Full-Replication, nicht in einzelnen Indexkomponenten investiert, sondern lediglich in eine repräsentative Auswahl der Indexwertpapiere. Dabei werden primär die grosskapitalisierten Unternehmen berücksichtigt. Ein dritter und immer öfter anzutreffender Ansatz ist die synthetische Replikation eines Indizes. Mit diesem Verfahren versuchen die ETF-Anbieter ein möglichst präzises Tracking zu erreichen und können damit auch einige Hürden wie Dividenden Zeitpunkt und Besteuerung oder auch Indexanpassungskosten umgehen.

Die Aufträge können mit Limiten im Markt platziert werden und mit der Möglichkeit, Stop-loss Limiten zu setzen, kann auch das Verlustrisiko reduziert werden. Zusätzlich zeichnen sich ETF durch niedrige Handelskosten aus. Denn bei den meisten ETF ist der Spread sehr niedrig. Die Differenz zwischen An- und Verkaufskurs ist mit den Kursspannen von liquiden Aktien zu vergleichen.

Je liquider ein ETF ist, desto einfacher und kosteneffizienter gestaltet sich der Handel. Umgekehrt kann eine schlechte Liquidität neben höheren Handelskosten auch Schwierigkeiten beim Kauf und Verkauf von Positionen bedeuten. Eine einfache Eselsbrücke kann hierbei helfen: Ebenfalls zu berücksichtigen ist der Faktor Marktzugang. Bei einem Emerging-Market-Index beispielsweise ist er nicht immer gegeben, was zu erheblichen Problemen führen kann.

Auch hier kann eine Faustregel herbeigezogen werden: Je schwieriger der Marktzugang, desto höher sind die jährlichen Verwaltungskosten und die Geld-Brief-Spanne. Bei Indexfonds auf entwickelte Märkte stellt sich diese Problematik nicht. Dieser Prozess beinhaltet den Tausch von Aktienkörben gegen Fondsanteile. Auch hierbei übernehmen die Market Maker eine wichtige Aufgabe. Dadurch wird der Kurs nahezu auf den NAV gedrückt.

So nähert sich der Kurs wieder dem NAV. Für den Anleger ist sichergestellt, dass er den ETF immer nahe seines fairen Werts kauft beziehungsweise verkauft. Der Vorteil besteht darin, dass der Market Maker für hohe Beträge oftmals bessere Preisstellungen offerieren kann als beim Handel über die Börse. Ein solcher Handel kann entweder Intraday erfolgen — dann garantiert der Broker den Preis — oder zum Schlusskurs. Um keine wertvollen Renditepunkte zu verschenken, ist es ratsam diese so gering wie möglich zu halten.

Die Kursspannen dürfen eine vordefinierte Grösse nicht überschreiten, wobei die Vorschriften je nach Basiswert variieren. So gilt beispielsweise für Indizes mit einem während den offiziellen Börsenzeiten gehandelten Aktienanteil von mehr als 50 Prozent ein Spread von maximal 2 Prozent je 1 Prozent auf jeder Seite des indikativen Nettoinventarwerts, NAV.

Werden mehr als 50 Prozent der im Index abgebildeten Aktien zu anderen Börsenzeiten gehandelt beispielsweise japanische Werte , darf der Handelsspread die 5-Prozentmarke nicht überschreiten. Dem muss nicht sein, dann die traditionell abgebildeten Indexfonds können ebenso Kontrahentenrisiken aufweisen.

Dies primär dann, wenn der Fondsanbieter versucht eine Renditenoptimierung zu erreichen. Die Wertpapierleihe ist in der Fondsbranche gang und gäbe. Dabei überlässt der Verleiher Wertpapiere einem Leiher für begrenzte Zeit.

Für diese erhält der Verleiher vom Leiher Sicherheiten Collateral , die vertraglich fixiert sind. Oftmals folgt auf Wertpapierleihgeschäfte ein gedeckter Leerverkauf der geliehenen Papiere.

Wichtig ist hier, dass es sich um Werte gleicher Art und Güte handelt. In der Praxis sind die Werte deutlich tiefer. Durch die Weltpapierleihe können die Kosten durch zusätzliche Erträge reduziert werden. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Liquidität höher ist, und der Anleger dadurch von engeren Handelsspannen und tieferen Kosten profitiert. Das Ganze ist aber nicht risikolos.

Neben den operativen Risiken gilt es, das Gegenparteirisiko zu berücksichtigen. Wenn der Leiher seiner Verpflichtung, die Wertpapiere zurückzugeben, nicht nachkommen kann, dann ist der Verleiher gezwungen, die Sicherheiten zu verkaufen und die ursprünglich ausgeliehenen Papiere am Markt zurückzukaufen.

Dabei kann ein Verlust entstehen, wenn beispielsweise die Sicherheiten für den Kauf nicht ausreichen. Um das Risiko zu senken, nehmen manche Anbieter eine Übersicherung vor. Das bedeutet, dass das Collateral den ausgeliehenen Betrag übersteigt. ETF passen in jedes Portfolio. Vielen Dank für deine tollen und interessante Texte die man wirklich sehr gut versteht! Ich interessiere mich sehr für Aktien und habe sehr lange und intensiv nach ETF's geschaut.

Hallo Alex, was ich davon halte? Wenn Du nicht mindestens 3. Der Zinseszinseffekt besser gesagt geometrisches - dh.

Auch ist "Diversifikation" was anderes. Sparpläne können nicht "diversifiziert" sein, sondern nur die Assets selbst an sich, die man damit bespart. Klingt pedantisch, aber saubere Begrifflichkeiten sorgen für eine saubere Anwendung. Was spricht dagegen, mehrere ETF-Sparpläne anzulegen? Danach wieder von vorne, d. Geht das nicht Ich kenne mich mit den Möglichkeiten der Banken nicht so gut aus? Der Zinseszins ist überhaupt nicht davon betroffen.

Solange du nichts verkaufst oder Ausschüttungen vergisst wieder anzulegen, gibt es einen Zinseszinseffekt. Auch die Diversifikation ist nicht davon abhängig, wie genau du die Einzahlungen vornimmst.

Die von Dir genannten Indizes sind breit streuend und somit in Ordnung. Wichtig ist nur, dass du einen wachsamen Blick auf die Kaufkosten hast. Bei Euro Beträgen hängt es stark mit den Sparplankonditionen deines Brokers ab. Zunächst einmal wäre ich auch bereit eine höhere Sparrate von max ,- zu zahlen und des weiteren habe ich vor einen höheren Betrag als Einmal-Investition zu zahlen. Da die thesaurierenden etfs den Gewinn ja quasi re-investieren habe ich ja schon einen zinseszinseffekt, oder täusche ich mich da?

Wenn der Betrag aber nun auf zwei oder drei Sparpläne verteilt werden muss, dann verringert sich doch auch der Zinseszinseffekt oder nicht? Meine eigentliche Frage ist ob es Kosten erst einmal beiseite gelassen einen Unterschied bei der Rendite macht ob ich ETFs in einem Sparplan ausführe oder ob ich ETFs auf Sparpläne verteile und somit nicht monatlich einen Betrag in einen Sparplan investiere sondern die monatliche Rate aufgeteilt wird. Einen Zinseszinseffekt hast du bei allen Anlagen generell schon, bei dem die Zuwachsfunktion geometrisch ist.

Also irgendwie verstehe ich dich auch nicht so ganz richtig: Wenn das gleich ist, wird auch das Ergebnis gleich sein. ETF-Sparplan bei meinem aktuellen broker: Unabhängig von der schlechteren Diversifikation erziele ich hier doch auch nur eine Rendite pro Sparplan und nicht eine Gesamtrendite wie im ersten Beispiel.

Somit werden dann auch nur die niedrigeren Raten verzinst? Darüber hinaus habe ich so auch kein "Weltportfolio" sondern nur einzelne von einander unabhängige ETFs die sich gegenseitig nicht ergänzen Deine Diversifikation ist in beiden Fällen gleich hoch: Du streust Dein Geld über drei verschiedene Anlageklassen.

Da ist nichts schlechter oder besser - ChrisS wies Dich ja schon darauf hin, dass man bei den Begriffen etwas aufpassen muss: Heute kann niemand vorhersehen, welche deiner beiden Kombinationen besser sein wird.

Da Deine Variante 1 eine höhere Aktienquote hat, sind die Chancen hiermit in 35 Jahren besser abzuschneiden sicherlich höher. Eine Garantie gibt es hierauf aber nicht. Deine Unterscheidung zwischen Rendite pro Sparplan und Gesamtrendite ist mir leider nicht ganz klar. Ob dazu jetzt ein Sparplan angelegt wird, der dann drei Buchungen vornimmt oder drei Sparpläne, die jeweils eine Buchung vornehmen, ist im Endeffekt exakt identisch. Du hast also in 35 Jahren drei Töpfe in die Geld geflossen ist.

Jeder Topf wird dabei eine andere Rendite erwirtschaftet haben. Hast Du also 35 Jahre lang zum Beispiel monatlich. MircoR, schau Dir am besten einfach mal die verlinkten Berechnungen an und versuche diese nachzuvollziehen.

Du kannst dort auch sehr schön den Zinseszinseffekt erkennen - die erwirtschafteten Gewinne des ersten Jahres werden im zweiten Jahr wieder "verzinst".

Das alleine ist der Zinseszinseffekt. Das die genannten Renditen nur dem Beispiel dienen, ist hoffentlich klar. Ich habe irgendwelche Werte gewählt.

Das bedeutet in Deinem Fall: Auf welchen Konten sich das Geld ansammelt ist egal. Du bist immer gleich gut diversifiziert und bekommt immer die gleiche Rendite Genühren mal aussen vor gelassen. Das Weltportfolio besteht aus voneinander unabhängigen ETFs. Das ist doch gerade der Clou daran. Diversifikation durch möglichst geringe Korrelation. Egal ob sie in einem Sparplan stecken, bei verschiedenen Banken gehalten werden oder sogar von verschiedenen Menschen Ehepaare, die gemeinsam veranlagt werden.

Zusammengeführt wird alles in Excel. Wo das Zeug lagert ist belanglos. Warum sollte das bei "Variante 2" denn auch anders sein? Es kommt in bei beiden in etwa das selbe Geld monatlich in den selben ETFs an, die werden sich also langfristig ähnlich entwickeln. Selbst wenn man noch extra pedantisch sein wollen würde, und sagt dass aufgrund der minimal höheren Aktienteil-Gewichtung die langfristige Rendite vielleicht ein paar Zehntelprozentpunkte besser sein könnte mit entsprechender Volatilität , aber das wäre schon relativ akademisch.

Zumal sich ja der Effekt deiner "Gewichtung durch Einzahlung" mit der Zeit von selbst verschiebt. Die Rendite wird doch nicht "pro Sparplan" betrachtet, sondern auf Gesamtdepotstand-Ebene. Warum soll das zweite Depot auch "schlechter diversifiziert" sein, es sind die selben ETFs in etwa der selben Aufteilung die du ja auch später noch weiter anpassen kannst, wenn du's unbedingt genau haben willst enthalten?

Solange du dasselbe Kapital reinsteckst, "verzinst" sich das auch ganz genauso. Und natürlich hast du ein Weltportfolio mit ETFs die sich gegenseitig ergänzen gerade WEIL sie etwas unabhängig voneinander sind, nur so funktioniert Diversifikation ja überhaupt, mit Anlagen die nicht im Gleichschritt korreliert laufen. Nochmal, ob du mit "einem Sparplan" gleich in mehrere ETFs investieren kannst, oder "mehrere Sparpläne" also für jeden ETF einzeln anlegen musst, ist nur ein brokerabhängige Art die jeweiligen Buchungsvorgänge zu behandeln der eine Broker bündelt die Orders so, der andere hat ein Eins-für-Einen Prinzip , aber macht praktisch bei dem was damit am Ende "hinten rauskommt" keinen Unterschied.

Lass dich davon nicht verrückt machen, und haja probier's doch einfach aus und fang einfach an: Bei Comdirect und Onvista, also bei beiden, kann man beliebig viele Sparpläne einstellen. Um nun auf deine Zahlen zurückzukommen: Ich denke, dass wir dem Missverständnis, dem du unterliegst, am einfachsten auf die Spur kommen, wenn wir bei beiden Brokern mit den gleichen ETFs und den gleichen Anlagebeträgen arbeiten. Deshalb tue ich jetzt so, als wäre die Variante, die du eigentlich nicht bevorzugst, deine Wunschvariante:.

Diese hier dargestellte ETF-Kombination kannst du bei der Comdirect innerhalb eines einzigen Sparplans für Euro realisieren, in dem du bei der Sparplananlage genau diese Werte einträgst:. Und jetzt kommt das Entscheidende: Die Diversifikation "Weltportfolio" ergibt sich aus deinem Depotbestand. Ich habe mein Verständnisproblem nun glaube ich erkannt. Daher kann ich auch mehrere Sparpläne ausführen. Ich werde nun schauen dass ich mit drei Sparplänen in drei ETFs investieren werde, dann sollte ich erstmal meine Ruhe haben ;.

Zur Geburt möchte ich unserem Sohn ein Einstandgeschenk machen: Ich glaube zwar, dass ich auch darüber schon mal - hier?

Meinst du damit nationale deutsche? Ob das "Sinn" macht ist eigentlich eine relativ sinnfreie Frage: Sinn für Wen, und Sinn Wozu? Der Historie und akademischen Theorie nach haben Smallcaps langfristig etwas Überrendite ggü Standardwerten gebracht mit den üblichen Disclaimern, die ich schon öfter wiederholt hab: Höhere Rendite gibts auch nur aufkosten von höherer Volatilität, phasenweise gibts auch Unterperformance, und ob das alles für die Zukunft genauso gilt, sei jedem selbst überlassen.

Das wird in dieser Dosis deine Gesamtportfoliorendite vllt nur um ein paar hundertstel oder zehntelprozentpunkte aufpimpen, aber haja wenn du sie willst brauchst du dich von niemanden hier abhalten zu lassen.

International also richtig Global-Smallcaps ist eigentlich immer der "kleindeutschen" Lösung vorzuziehen, weil diversifizierter. Nö, du scheinst ziemlich davon überzeugt zu sein und willst es durchziehen, darauf kommt es an, nicht das sich jeder um ein paar unwichtige Details streitet. Nimm deine Motivation und halte damit auch lange genug deine Allokation durch, damit du nach einiger Zeit die Früchte davon siehst. Na solange der Broker das mitmacht und die Gebühren im Rahmen bleiben, mach was dich glücklich macht: Naja, es geht weniger um konkrete Produktempfehlungen ist ja auch immer so ne Sache ;- , sondern ums allgemeine Prinzip.

Hier mal ein Beitrag zum Thema Investieren fürs Kind: Nur mal so ein paar grundlegende Gedanken dazu: Du kannst für dein Kind eigentlich maximales Renditepotential fahren - es wird ja wohl noch mindestens 18 Ansparjahre geben also Zeit für Wertaufbau , auf Krisensicherheit die nur Rendite kostet muss da eher weniger Wert gelegt werden, da ja im Ggs zur eigenen Altersvorsorge zum Beispiel dein Kind ja anderweitig also durch dich konkret abgesichert ist und nicht das Depot schon zum Leben braucht.

Schick da einfach jeden Monat stur das Geld zB Kindergeld drauf und du brauchst eigentlich überhaupt nicht mehr draufschauen. Zu den ganzen Artikeln freue ich mich auch immer besonders auf Kommentare von euch, da diese immer sehr ausführlich und verständlich geschrieben sind.

Vielen Dank also dafür! ThomasG Den hast du gesucht: Breit streuen, Kosten niedrig halten. Hallo MirkoR, In einem nicht genannten Forum würdest du bei dieser Frage mehr oder weniger freundlich auf die Suchfunktion verwiesen. Es ist eine Art Standardfrage. Da wir hier den guten Ton pflegen, wird dir aber gerne geholfen: Hast du schon diesen Artikel gelesen und verstanden: Deine Nachfrage zur Laufzeit verrät mir, dass dir vermutlich der Zusammenhang zwischen Kurs und Zins einer Anleihe noch nicht ganz klar ist.

Lies dir mal den Artikel durch. Es gibt auch eine Podcastfolge, die sich nur mit dem Thema Anleihen beschäftigt. Dieses Wissen gepaart mit der Vermutung!

Die Festgeldzinsen sind zwar auch gering, aber zumindest noch positiv. Hallo MircoR, Dummerchen hat recht. Umschichten kannst Du immer noch. Nicht besser, anders ;- RK1 bedeutet risikoarmer Anteil. Eine Laufzeit von Jahren ist einfacher abzusehen, als 10 Jahre. Deutschland wird mit ziemlicher Sicherheit nicht pleite gehen in den nächsten Jahren. Gibt's dann den Euro noch? Deshalb sind kurze Laufzeiten mehr RK1 als lange Laufzeiten. Für andere Zwecke sind sicherlich auch 10jährige eine gute Option.

Wiederverkauf der Wohnung mit Alternative ETF eingesetztes Kapital Warum sollte man die Alternative 2 wählen, zumal die Wette auf eine Erzielung um 20 Prozent höhere Verkaufserlöse sichtlich valider ist, als 12 Prozent jährliche netto Rendite unter Berücksichtigung des Risikoverhältnis der beiden Alternativen.

Ob es Fälle geben kann, in denen Immobilien lukrativer sind als Aktien? Ob es Immobilien auch weniger lukrativ sein können als Aktien? Oder möchtest Du eine ganz allgemeine Diskussion Aktien vs. Immobilien vom Ast brechen? Das führt zu heftigen Diskussionen, in denen mit Zahlen argumentiert wird, die heute niemand vorhersehen kann. Für die Aktivität auf einem Blog kann das ganz sinnvoll sein - "willst Du Traffic schreib was über Immobilien".

Aber ich habe noch keine Diskussion zu dem Thema erlebt, in der auch nur ein Befürworter der einen Seite sich hat von der anderen Seite hat überzeugen lassen.

Warum also noch eine solche Diskussion? Die Zukunft wird anders aussehen - Inflation, Marktentwicklungen sowohl im Aktien- als auch im Immobilienmarkt, persönliche "Einschläge" im Leben - das alles kennst Du heute nicht. War München nicht die Stadt, in der die Preise schon exorbitant gestiegen sind? Geht das da immer so weiter? Woher kennst Du eigentlich die konkreten Risiken bei beiden Anlageformen? Risiko gering, weil keine Kursschwankungen sichtbar? Aktien haben immer ein höheres Risiko, weil die ja so böse schwanken?

Dazu kommen die weichen Argumente wie Zwangssparen, finanzielle Flexibilität, etc. Wie willst Du da zu einem vernünftigen Ergebnis kommen? Also nochmal zur Ausgangsfrage: Was genau möchtest Du hier beantwortet wissen? Ob Deine Rechnung korrekt ist? Ob die Annahmen realistisch sind? Somit ist es relativ unwahrscheinlich das in 20 Jahren, in Städten wie München oder Hamburg einen signifikanten Einbruch an Mietpreisen respektive Kaufpreise geben wird.

Ich spekuliere eher auf Zürich , London oder Moskau Verhältnisse. Diese Studie Link in der Randspalte http: Und München ist nicht gleich München. In Riem ging es massiv aufwärts nach dem Auszug des Flughafens, aber ob Hasenbergl oder Neuperlach jetzt so die Burner waren, was die Rendite angeht.

Bei einer Immobilie kann man einfach Glück haben und einen enormen Wertzuwachs haben. Aber dass muss nicht so sein. Ich bin mir sicher, auch in München gibt es Ecken, die unterdurchschnittlich prosperieren.

Was die anderen Städte angeht: Vor der Wende war Hamburg richtig billig. Ich bin vorsichtig mit solch absolutistischen Aussagen im Stil von: Es wird ziemlich sicher so oder so sein. Aber mehr auch nicht. Nun nach dem ich die Kommentar überfolgen und durchgelesen habe, möchte ich dich auch um deine Meinung bitten.

Ich bin 18 Jahre alt, und wollte etwas Geld fürs Alter oder für Später sparen. Sparrate im Moment ca. Europe Stoxx geraten. Meine Frage was ist bei meinem Alter und Budget sinnvoller.

Wenn mal weniger Geld vorhanden ist, ist es schlauer, dann nur den World zu besparen oder lieber seltener alle in dem Verhältnis. Sie haben mich jetzt davon überzeugt den ETFs mal eine Chance zu geben und nicht wieder in Betongeld zu invertieren..

Anlagedauer sind circa 20 Jahre. Dein Aktienanteil finde ich ok. Im Detail kann man sich natürlich immer streiten. Insgesamt eine riskante Aufstellung mit einem hohen Anteil an Smallcaps. Und über Dividendenstrategie kann man ja genug Pro und Contra lesen. Etwas Sorge bereitet mir der Anleihenanteil!

Die haben ein erhebliches Zinsänderungsrisiko. Ist Dir das bewusst? Auch das ist nicht entfernt irgendwie sicher. Dieser Mechanismus wirkt umso starker je länger die Laufzeit der Anleihen ist. Kannst Du nicht Festgeld in Betracht ziehen? Oder sprengst Du dann die Einlagensicherung?

Eigentlich habe ich mir über die Anleihen keine Gedanke gemacht , ich habe die Anleihen nach der Performance der letzten 5 Jahre ausgesucht , Volumenstarke etfs ,performance jährlich über 5 Prozent , würde auch andere Anleihen nehmen. Festgeld interessiert mich nicht. Über den Sinn oder Unsinn, sich dazu noch extra einen dezidierten Europa-ETF mit dazuzuholen, könnte ich wieder lange Absätze schreiben, aber egal was man davon hält, es ist zumindest für den Anfang nicht essentiell notwendig Europa ist ja auch schon im World mit drin, man "verpasst" da also eigentlich nichts, und fügt keine neuen Firmen hinzu, sondern nur Doppelungen und Übergewichtungen bereits bestehender Firmen - und wenn man schon selbstständig an der Regionengewichtung herumdoktern will, soll man halt gleich ein richtiges Regionensplit-Portfolio fahren.

Mhm, ich würde lieber darauf achten, das ganze von Anfang an schon so zu strukturieren, dass man garnicht erst in die Bedrängnis kommt, dass mal kein Geld für eine Sparrate da ist.

Dass sollte relativ stur, konsequent und langfristig durchgezogen werden das vielbeschworene automatisierte "zwangssparen" , denn je einfacher es ist, mit etwas aufzuhören auch wenn es nur mal ein kurzes "aussetzen" ist , umso schwieriger wird es dann ja auch nur wieder reinzukommen, so sind halt die Menschen. Also bei Geldmangel würde würde ich eher erst bei vielen anderen Bereichen kürzen wollen als bei meinen Investitionen, aber klar ich gebe auch gern zu da wohl eher zur fundamentalistischeren Fraktion zu gehören, denn nur mit solcher Konsequenz habe ich mir ja über die ganzen Jahre und Jahrzehnte mein ganzes Vermögen überhaupt aufgebaut.

Da du aber keine konkrete Frage o. Wir könnten uns jetzt zum Beispiel drüber unterhalten wie vernünftig es ist beim aktuellen Zinsniveau noch in langlaufende Anleihen zu investieren, aber ich gehe mal davon aus dass du dir zu jeder Position schon deine eigenen Gedanken gedacht hast und selbst wenn nicht, hey ist am Ende ja auch nur dein Geld.

Ausbauen kannst Du später noch immer. Würdest Du solche Quoten fahren, wenn Aktien seit 5 Jahren abwärtsgehen würden? Ich hänge mich mal an die Anleihen-Diskussion dran. Ich habe im Moment nämlich auch das Luxusproblem, dass ich den Versprechen der Einlagensicherung für den Ernstfall nicht genug vertraue, um mehr als insgesamt Bleibt die Frage, wie ich das restliche Geld möglichst risikoarm anlege.

Dazu noch eine gewisse Diversifikation, in der Hoffnung, dass unterschiedliche Anlageklassen sich im Krisenfall auch unterschiedlich verhalten mögen. Den entsprechenden Artikel des Finanzwesir http: Im Moment sind folgende Positionen vorhanden, teils geerbt, teils selbst gekauft, alle mit mehr als Die Ausschütter sind deshalb mit an Bord, weil er bisher den Sparerfreibetrag nicht nutzt.

Von der Übergewichtung Europas halte ich nichts. Irgendwie ja wieder auch eine regionale Wette, die man da eingeht. Wie ist dazu die Meinung? Das ist ein guter Weg um sein Geld zu versenken und damit genau das Gegenteil von dem zu erreichen, was man prinzipiell und ganz besonders mit diesem Teil der Anlage erreichen will. Dein Portfolio ist zu kompliziert, nicht ausgewogen und zu riskant. Dafür reicht eigentlich schon sich die Website vom Finanzwesir zu Gemüte zu führen.

Vielleicht änderst du dann deine Meinung. Ich denke auch, wenn Du solche Summen am Start hast, warum nicht einfach mal ein Finanzcoaching des Finanzwesirs nutzen? Unternehmensanleihen und EM-Bonds sind vom Risiko her aktienähnlich. Du würde so mancher deshalb eher nicht zum risikoloseren Teil zählen. Prinzipiell muss ich sagen , ich habe keine Ahnung was ich kaufe. Banken beraten leider nicht zu ETFs. Die Münchner Bank hat mir geraten Geld von meinem Girokonto irgendwo anzulegen.

Gibt es hier auf der Webseite irgendwo Musterdepots mit ausführlichen Begründungen. Es soll schon Risikoreich. Das depot soll die Möglichkeit haben zwischen 5 und 15 Prozent Jährlich zu performen.

Ziel ist es das Kapital mindestens nach 15 bis 20 Jahren zu verdoppeln. Gibt es Spezialisten im Raum München die meine Risikobereitschaft bewerten und mich beraten und mein Depot zusammenstellen. Einige würden jetzt wohl sagen: Weniger Pazifik, mehr EM. Von daher, wenn du dich mit der Gewichtung wohl fühlst, warum nicht Gerade bei den Unternehmensanleihen bin ich mir unsicher, was die Krisenfestigekit angeht.

Wenn wir mal gegenüberstellen, was deine selbstformulierten Ziele daran wirklich sind " Dazu noch eine gewisse Diversifikation Apropos Immobilien, dass du die zwei Immofonds bei dir zum risikoarmen Anteil zuzählst, wäre vielleicht auch mindestends diskussionsbedürftig - es gibt bestimmt nicht wenige Leute, auch hier, die genug Horror- Stories erzählen können, was passiert wenn sich so manche sicher geglaubte Anlage in der Krise als Rohrkrepierer herausstellt.

Aber haja, alles eigene Ermessenssache. Krisensicherheit ist ja auch immer relativ zu sehen - kommt eben immer auf Art und Umfang der der jeweiligen Krise an, und ich würde auch nicht behaupten, dass es da nur die EINE Sicherheits-Anlage gibt, die einem immer und zuverlässig und am besten noch mit Gewinn aus jeder Krise gleichzeitig retten kann.

In der Diskussion um die "Hierarchie" von Sicherheitsanlagen sind deutsche Staatsanleihen oft weit oben, mit durchaus einleuchtenden Argumenten sagen wir mal so, alles andere muss schon viel weiter gefallen sein, ehe der deutsche Staat auch nur eine Anleihe platzen lassen würde.

Das "Zinsrisiko" ist genauer gesagt eigentlich das "Zinsänderungsrisiko". Steigende Zinsen sorgen für fallende Kurse der bestehenden, dann schlechter verzinsten Anleihen - verstärkt wird dieser Effekt noch durch die Wahl der jeweiligen Laufzeit, welche quasi wie als "Hebel" wirkt, je länger umso sensibler. Für Leute denen es also nicht noch um das zusätzliche Herauskitzeln von Rendite durch taktische Zinsspekulation geht, sondern um relative Wertstabilität und geringe Schwankungen, sollten sich also lieber an die kürzeren Laufzeiten halten.

Klar, die Rentabilität ist grad bei Null oder sogar leicht darunter, deswegen muss man halt individuell abwägend einschätzen das ist also von Typ zu Typ unterschiedlich und da gibt es keine Allgemeingültigkeiten , was für ihn attraktiver ist: Wenn das bei euch damit der Fall ist, kann man nur sagen: Manche sagen ja, manche sagen nein Man liest sich halt die Argumente pro und contra durch und trifft daraus eine individuell abgewogene Entscheidung.

Ein Beispiel dafür kann dieser Artikel und die Diskussion darunter geben: In zwischen ist aber eine Überarbeitete Variante Online, bei der klar ein entweder oder erkennbar ist. Mit 18 und in einem FÖJ ist es leider schwer abzusehen ob ich in Zukunft noch genug Geld haben werde. Warum sind eigentlich die smallcaps für die meisten hier so uninteressant , die können den Reditevorschprung bringen, gegenüber anderen Depots die nur in world und EM investiert sind?

Ist es sinnvoller in ausschüttende oder therausierende ETFs zu investieren , Sollte man die Euro Jährlich mitnehmen und ausgeben oder wieder investieren zum rebalancing oder lieber auf ausschüttend verzichten und laufen lassen Sofern das Geld nicht benötigt wird.

Ziel ist es nach 20 Jahren in Festgeld oder Staatsanleihen zu investieren und sich monatlich eine Rente von bspw. Die Kursgewinne in den letzten Jahren sind deshalb zustande gekommen, weil die Zinsen gesunken sind. Dies lässt sich nicht einfach so in die Zukunft fortschreiben. Das wäre so, als wenn man die Durchschnittstemperaturen von März bis Juni ermittelt, feststellt dass diese gestiegen sind, und deshalb nun glaubt die Temperaturen steigen bis Dezember weiter.

Du solltest Dich etwas näher mit dem Thema "Anleihen" beschäftigen. Einen besseren Rat kann man da nicht geben. Ich kann Deine Fonds so auf die schnelle nicht bewerten.

Aber wenn maximale Sicherheit im Vordergrund steht und Bankprodukte nicht in Frage kommen, würde ich deutsche Staatsanleihen mit kurzer Restlaufzeit 2, max. Falls die Zinsen so bleiben wie sie sind oder langsam steigen, wirst Du damit eine negative Rendite einfahren. Der Kursverlust im Falle steigender Zinsen wird sich aber in engen Grenzen halten, weil die einzelnen Anleihen relativ schnell aus dem ETF ausscheiden und durch neue, höher verzinste Anleihen ersetzt werden.

Nimmt man dagegen längere Restlaufzeiten, dann bleibt man auch entsprechend länger auf den niedrig verzinsten Anleihen sitzen. Bei anderen Brokern sollte das klappen. Ihr stellt eine konkrete Frage und wünscht Euch eine klare Antwort. Und was bekommt Ihr? Das wird immer so sein. Hört Euch alles an und bildet Euch dann selbst eine Meinung. Diese Verantwortung dürft Ihr Euch nicht abnehmen lassen. Es ist schon alles gesagt, aber noch nicht von allen, hier meine Kommentare.

Anleihe und Arschloch fangen nicht umsonst beide mit einem A an. Anleihen sind elende kleine Bastarde. Von "grundsätzlich sicher" kann nicht die Rede sein. Ziele und Anlagepolitik Der Index besteht aus den folgenden zwei Komponenten:.

Die beiden iBoxx Indizes enthalten jeweils Staatsanleihen mit einer Restlaufzeit von 10 - 20 Jahren und Staatsanleihen mit einer Restlaufzeit von mindestens 20 Jahren, um die gewünschte Zinssensitivität Zins-Duration des Index von Warum Firmenanleihen in US-Dollar? Ist das eine Währungswett auf den Dollar. Die Anleihen notieren in Dollar. Das ist die Bedingung. Davon, dass es US-Unternehmen sein müssen, steht nichts geschrieben. Weil Du ein Anfänger bist. Einfach anfangen und dann ausbauen.

Wie sieht es mit den Gebühren aus? Dann lieber nur einen ETF, den aber komplett gebührenfrei. Banken und besonders Sparkassen leben von Gebühren. Sollte man mal drüber nachdenken, ob das zielführend ist. Ein Sparer mag um die Steuererklärung herumkommen, ein Investor nicht.

Bei den Summen kann er das nicht einfach am Jahresende mit frischem Geld tun. Also muss er mit den Sparplänen tricksen. Das kostet auch Zeit. Staatsanleihen müssen immer bedient werden, sonst bekommt der jeweilige Staat ein massives Reputationsproblem. Wird es den Euro in 5,10,15, Jahren noch geben? Laufzeitn bis maximal 5 Jahre. Man bräuchte in Euro begebebne US-Anleihen. Meines Wissens nach so realistisch wie der Wunsch nach Einhörnern, die Regenbögen furzen. Diesen Immokram würde ich nicht mit der Kneifzange anfassen.

Such mal nach "Kanam Grundinvest". Jetzt wird entgültig abgewickelt. Diese Dinger sind auch nicht liquide. Wenn ich richtig informiert bin, hat man da eine zweijährige Mindesthaltefrist. Dann das Buch von Bogle, wie empfohlen beim Finanzwesir auf der Bücherliste.

Kein Problem, lässt sich alles ändern. Kostet im Prinzip sogar nichts, ausser vielleicht ein bischen Zeit, man muss halt nur das Informationsangebot im Netz auch wahrnehmen. Sie wollen halt nur "dein bestes" Musterdepots sind so ne Sache. Die Theorie dahinter, mit der man bestimmte, für sich!

Du kannst dir anhand der historischen Daten ungefähre Erwartungswerte ableiten, welche Verteilung von risikoreichen und risikoärmeren Anlagen in etwa deinen Ansprüchen genügen würde. Dabei gilt natürlich wie immer das eiserne Investmentgesetz, dass Rendite und Risiko verbunden sind für mehr Rendite muss man bereit sein, auch mehr Risiko zu verkraften, bzw wer mehr Sicherheit will muss eben dafür Abstriche bei der Rendite machen.

Auch sollte man nicht die gesunde Vernunft vergessen, dass historische Daten keine Versprechungen für die Zukunft abgeben können, höchstenfalls eingeschränkte Annahmen. Um diese langfristige Durchhaltefähigkeit zu haben, ist es elementar auch schon am besten vorher einen Überblick über die kurzfristig möglichen Schwankungen seiner Anlagen zu haben deswegen Studium der Geschichte , um davon nicht unwissend "überrascht" oder "enttäuscht" zu werden.

Finanzberater im Raum München? Ja ist denn der Papst katholisch? Von daher ist eigene! Finanzbildung eigentlich deine erste und wichtigste Aufgabe. Ansonsten, tja du bist ja schon auf der Seite hier, lies dir doch einfach die wesentlichen Basic-Artikel durch sind ja auch thematisch gut zusammenhängend strukturiert , ich finde das und ein paar andere Quellen um auch verschiedene Perspektiven aufs Thema zu bekommen liefern schon ein gutes Hintergrundgerüst um zur selbstbestimmten DIY-Anlage zu befähigen.

Kostet wie gesagt nichts ausser etwas Zeit, bringt aber viel. Es wurden auch hier schon einige Artikel den Smallcaps gewidmet -Suchfunktion. Wenn du ein Verständnis zu den theoretischen Hintergründen entwickelt hast, um selbst für dich beantworten zu können, wo du die Quelle der Überrendite bei den Smallcaps verortest und eine Einschätzung darüber, ob und wie sie auch für die Zukunft bestehen bleibt , kannst du dir sicher Gedanken machen, wie du sie in dein Portfolio einbaust.

Auch hier wieder ist das am Ende nur eine individuelle Angelegenheit, wichtig ist erstmal dass die Basis steht Standardindizes der World und EM , die Würze kann dann hinterher jeder wie er will verteilen. Grundsätzlich - es ist sinnvoll seine Investmententscheidungen nicht primär nur unter schnöden Steuergesichtspunkten festzumachen. Wenn du etwas länger in der Finanzblogszene mitliest wirst du auch schnell feststellen dass ausschüttend versus thesaurierend so eine der Dauerdebatten ist, die eigentlich genauso häufig wie langweilig ist.

Da hat jeder, aus seiner Perspektive und für seine Situation, eine Strategie - lies dir also beide Seiten durch und entscheide selbst was für dich am passendsten ist. Das mit dem Coaching ist im Prinzip eine gute Idee. Habe ich auch schon drüber nachgedacht, denn Anleihen sind für mich tatsächlich absolutes Neuland.

Bin im Moment genauso ausgebucht wie der Wesir, aber eventuell werde im für das nächste Jahr mal beim Hausherrn anfragen. Danke für den Hinweis auf die Immobilien-Abhängigkeit der Pfandbriefe. War mir nicht klar — da hatte ich eindeutig meine Hausaufgaben nicht gemacht. Vielen Dank für die weisen Worte und die Hinweise, in welcher Richtung ich mich umsehen sollte.

Dass sich eine gewisse Schrumpfung im risikoarmen Teil kaum vermeiden lassen wird, ist mir klar. Meine Hoffnung ist tatsächlich, die Schwankungen im Vergleich zum Aktienteil zu minimieren. Was die Immofonds angeht: Der Wohnselect dagegen ist derzeit recht liquide, weil er gerade kein neues Kapital mehr annimmt und zumindest im Moment auch durchaus Käufer für die Papiere da sind.

Sollte der Fonds tatsächlich in Schieflage geraten, sähe das natürlich anders aus, weil die Nachfrage dann sicherlich einbrechen würde. Ich hatte ja bisher den Eindruck, dass die neuen Reglungen Immobilienfonds zumindest theoretisch sicherer machen sollten als dies vor der letzten Krise der Fall war — aber gut: Ich werde mich in Sachen Pfandbriefe und Anleihen auf jeden Fall noch weiter belesen.

Und, wie schon oben gesagt: Kann gut sein, dass Du demnächst eine Coaching-Anfrage fürs neue Jahr bekommst. Falls sich das an mich gerichtet hat: Unter diesen Voraussetzungen wird es dann m. Ich habe ja erst vor ein paar Tagen das neue Buch von Dr. Robert Jakob im Blog besprochen. Er geht dort auch auf die Immobilienfonds ein. Momentan mag das noch ganz passierlich sein, aber viele dieser Fonds haben in London Immobilien erworben und jahrelang auch gut von den steigenden Preisen profitiert.

Du kannst dir sicher sein, dass sich das mit dem Brexit auch negativ auf die Rendite der meisten Fonds auswirken wird, weil dort die Immobilienpreise immer mehr in den Keller gehen werden. Vom Schönrechnen der Fonds möchte ich gar nicht reden. Auf dem Blog von Finanzrocker gibt es hierzu diesen Artikel: Robert Jakob - Wie rette ich mein Geld?

Das hilft dem Blutjungen Börsenanfänger, Wie ich es bin. Bin aber nicht ganz unbeleckt zumindestens im zocken. Deswegen weg von zockerpapieren hinein in den index Fonds. Sie sagte mir, 21 Europa 27 Nordamerika 29 Emerging Markets 8 Pazifik und 15 Prozent in den " spdr msci world small cap ucits etf" bei den restlichen ETFs ist die Auswahl faktisch egal.

Ich sollte in Etappen anlegen und auf die Gewichtung achten , die muss zwingend eingehalten werden. Da ich Immobilen in München habe, ist eine Absicherung in sichere Anleihen unnötig. Festgeld und Tagesgeld langweilt mich bei einem Zinsatz von kleiner 3 Prozent. Von meinen beiden Kandidaten hat leider ausgerechnet der Hausinvest britische Besitztümer, und für den kann ich den Verkaufsauftrag frühestens Mitte nächsten Jahres geben.

Und dann dauert es noch 12 Monate bis die Transaktion durchgeführt wird. Aber natürlich ist der hiesige Immobilienmarkt auch nicht gerade dafür bekannt, noch besonders rational zu agieren. Mir würde im Leben nicht einfallen , auf deutsche! Pfandbriefe vollständig zu verzichten. Bin kein Freund der nur auf Tagesgeld setzt und damit der deutschen Einlagesicherung vertrauen muss.

Hab grad gelesen die Comerzbank will ihr ETF Geschäft aufgeben, meint ihr es ist dann überhaupt sinnvoll comstage etfs zu kaufen? Leider gibt es darauf im Moment so gut wie keine Zinsen mehr.

Bei deutschen Staatsanleihen sind die Zinsen sogar negativ, man bekomm also am Ende der Laufzeit weniger zurück als man eingezahlt hat. Von diesem Aspekt her, sind also Tages- oder Festgeld derzeit attraktiver. Dazu kommt, dass der Kurswert einer Anleihe also der Preis, zu dem man sie vor Ablauf verkaufen kann steigt, wenn der allgemeine Zinssatz sinkt. In den letzten Jahrzehnten sind die Zinsen nach und nach immer weiter gesunken, d.

Als Anleger hatte man also eine sichere Anlage, die Zinsen abwarf und an Wert gewann. Jetzt ist der Leitzins aber so niedrig, dass sich dieser Trend wohl auf Dauer nicht mehr fortführen lassen wird. Sobald er aber wieder steigt und neue Anleihen mit höheren Zinssätzen ausgegeben werden, sinken Marktwert und Attraktivität der bestehenden Papiere. Warum sollte jemand eine alte Anleihe mit schlechtem Zinssatz kaufen, wenn er statt dessen eine neue mit besserer Verzinsung zeichnen kann?

Dadurch sind sie für den Moment nicht mehr die erste Wahl, wenn es um risikoarme Anlagen geht. Tages- und Festgeld bei stabilen Banken haben da zur Zeit die Nase vorn. Unternehmensanleihen der Bank wären natürlich mit betroffen, wenn der Emittent Konkurs anmeldet, aber die sind eh zu riskant, um sie sich ins Portfolio zu holen.

Ich hoffe, ich habe da nichts durcheinander gebracht oder falsch dargestellt. Ansonsten bitte ich den Hausherrn und die erfahreneren Diskutanten hier, mich zu berichtigen. Ich meine, es wurden hier doch jetzt hinreichend begründet, warum jetzt ein schlechter Zeitpunkt ist, in Anleihen zu investieren. Da mag man ja anderer Meinung sein. Die müsste man dann eben begründen. Davon abgesehen mag es natürlich immer einzelne Perlen geben.

Die aktuellen Marktzinsen sind ziemlich weit unten. Sollten die Zinsen nun irgendwann wieder ansteigen, bedeutet das für die Anleihen Kurse, dass diese sinken werden. Falls Dir nicht klar ist, warum das so ist, findest Du etliche Erklärungen im Netz - falls Du daraus nicht schlau werden solltest, melde Dich ggf. Ich denke das war der Punkt, den Bonduelle schöner Name ;-! Ziel ist, Ihnen auch künftig erstklassige Produkte anzubieten — preislich attraktiv über unterschiedliche Assetklassen hinweg.

Insofern werden Sie weiterhin neue und innovative ETFs von uns erhalten. Unverändert gilt auch, dass bestehende Produkte permanent an veränderte Marktgegebenheiten angepasst werden und Ihnen alle Dienstleistungen in gewohntem Umfang zur Verfügung stehen. Ich arbeite nicht bei der Bank und kann auch nur rätselraten, wie genau das weitergehen wird. Ich sehe aber zumindest nicht, dass mir über kurz oder lang Nachteile durch meine Comstage-ETFs entstehen werden. Hier wird mehr über "Investieren" also über "Spekulieren" geschrieben.

Jeder von uns könnte Dir irgendwelche Prozentzahlen an den Kopf werfen und behaupten, genau diese Werte sind die exakt richtigen prozentualen Angaben, mit denen Du am besten abschneiden wirst. Das Problem ist, dass keine von uns die Zukunft kennt und daher nur im Rückblick klar sein wird, was der beste Mix gewesen wäre. Üblicherweise werden von verschiedenener Regionen die Bruttoinlandsprodukte oder Marktkapitalisierungen der Unternehmen verglichen und daraus dann ein "magischer Mix" abgeleitet.

Ich vermute die Zahlen der Dame kommen aus einer dieser Ecken. Der Finanzwesir hat auch schon einiges dazu geschrieben: Ich würde mir also weniger einen Kopf um solche Details machen - glaube mir, ich habe mir am Anfang auch solche Zahlenspielchen angeschaut und lange hin- und herüberlegt. Irgendwann merkt man, dass es ziemlich egal ist. Die Wahl der Assetklassenaufteilung ist viel wichtiger, also z.

Rebalancing kann man so machen, wie die Dame vorgeschlagen hat. Ich mach das mit jeder Neuinvestition und steuere so kontinuierlich nach. Ist aber Geschmackssache und im Vergleich zu Assetklassenaufteilung oder der richtigen Einstellung zur Börse untergeordneter Natur.

Bedenke bei den Zinssätzen, dass Du sie in Relation zur Inflation sehen musst. Bezieht sich wohl auf das schon öfter hier in Artikeln und Kommentaren angesprochen aktuell historisch niedrige Zinsniveau, und die Asymmetrie der Zukunftentwicklungen - geringeres Potential für weitere Zinssenkungen, dagegen wachsendes Potential für Zinserhöhungen und damit fallende Anleihenkurse.

Ob das für dich als Neuanleger Comstage jetzt noch attraktiv macht oder nicht, musst du selbst entscheiden - klar, wenn du dir darüber möglichst null Gedanken machen willst, dann nimm halt einfach einen anderen Produktanbieter, es mangelt ja nicht grad an Konkurrenz: Es sind nicht die Papiere an sich, sondern erst die Art des Anwenders mit ihnen umzugehen, die darüber entscheidet, was "Zock" ist und was nicht. Man kann auch mit Indexfonds wild rumzocken, wenn man es denn unbedingt drauf anlegt, und genauso kann man auch mit Einzelaktien sehr planvoll und vernünftig umgehen was dir bisher offensichtlich nicht gelungen ist - lies dich halt erstmal ruhig ein über das nötige Hintergrundwissen, sonst wird das mit der Indexanlage nur genausowenig klappen, weil dir noch das nötige Mindset fehlt.

Naja, die selben guten Ratschläge und mehr bekommst du eigentlich auch hier schon beim Wesir und seinen zahlreichen Kommentatoren, aber okay wenn es dir hilft dich eher dran zu halten weils nochmal von einer Autoritätsperson oder was man halt dafür hält gesagt wurde.

Das ist jedenfalls kein supergeheimes Spezialwissen, dass man nur erst von Spezialpersonen bekommen könnte, sondern die mehr oder weniger die klassische bekannte Regionenverteilung nach BIP, auch hier schon mehrfach thematisiert. Immobilien sind doch kein Anleihe-Ersatz und Anleihen sind kein Immobilienersatz , das sind beides unterschiedliche Investments mit unterschiedlichen Eigenschaften die daher auch unterschiedliche Herangehensweisen erfordern und dementsprechend an der richtigen Stelle der persönlichen Finanzstruktur eingesetzt werden sollten.

Ich meine, man kann ja Gründe haben auf Anleihen zu verzichten, aber "wieso, ich hab doch schon Immobilien? Da darf es ruhig auch etwas "langweilig" zugehen. Nimm dir die Zeit, in Ruhe die Basic-Artikel hier auf dem Blog durchzulesen, dann wird dir sicher so manches klarer von dem was wir die ganze Zeit eigentlich sagen wollen, anstatt das wir uns nur weiter im Kreis drehen.

Oder nimm ein paar der Bücher aus der Empfehlungsliste zur Hand, falls du das ganze noch von Autoritätspersonen in strukturierter Form vermitteln bekommen willst. Was passiert, wenn China aus dem EM Index fällt?

Wenn es dann in den World Index kommt hätte man China nicht mehr im Depot! MSCI Pacific wäre ja nicht unlogisch. Da kannst du ja schon mal einen kleinen beispielhaften Test-Run erleben wie es eingeteilt wird.

Ob und wieviel Sorgen man sich drüber macht, nunja, man könnte sich, wenn man will, dazu auch noch weitere Spitzfindigkeiten ausdenken von Ländern die "zwischen die Stühle" fallen. Oder was ist wenn's in Afrika mal genug Industrieländer gibt?

Also tja, entweder werden dann die bestehenden Indexkategorien und ihnen folgende ETFs quasi erweitert mit inkludiert, oder es werden halt ganz neue Indizes aufgemacht und neue ETFs die man sich dann zur vollständigen Weltabbildung wieder dazuholen müsste.

Da ist man dann auf alles vorbereitet, ausser es wird ein ganz neuer Planet entdeckt und besiedelt: Erstmal vielen Dank an den Finanzwesir für diesen informativen Blog und Podcast: Ich will jetzt wirklich nicht der Ich lese hier immer wieder von dem Wunsch Europa im eigenen Depot Übergewichten zu wollen, ist das objektiv gesehen wirklich sinnnvoll?

Natürlich kann ich daran glauben dass sich die europäische Wirtschaft stark entwickelt, aber geht es beim passiven investieren nicht eben auch darum nichts zu "glauben"?

Im speziellen würde ich auch annehmen dass ich alleine dadurch dass ich hier lebe und arbeite ohnehin schon sehr stark von der örtlichen Wirtschaft abhängig bin, nicht? ETF nebst world und em einen ETF auf europäische small caps zu kaufen und so praktisch 2 Fliegen Europa uns SC mit einer Klappe zu schlagen, habe ich hier einen Denkfehler oder irgendetwas grundsätzlich missverstanden?

Ist es die Marktkapitalisierung? Ist es das BIP der Regionen? Oder noch was ganz anderes, und warum überhaupt? Darüber kann man lange diskutieren wenn man will und tut die akademische Literatur auch , aber am Ende muss sich der Privatanleger halt aus alledem jedenfalls immer einfach ein System zurechtlegen, an das er sich hauptsache lange halten kann.

Und systematisch sollte es schon sein, wenn man eben nicht immer nur nach trügerischen und wechselhaften Bauchgefühlen operieren will. Der Wunsch nach einer Europa-Höhergewichtung vieler Anleger kommt mir auch manchmal komisch vor.

Ich meine, wenn man dafür qualifizierte Argumente hat, schön und gut und es kann auch durchaus welche geben, sie sollten halt nur auf validen Theorien beruhen , aber meist steht bei Nachfrage auch nicht viel mehr dahinter als ein schwammiges "och, aber im MSCI World sind mir doch schon gefüüühlt zuviele Amis drinne Über den Unsinn, Europa übergewichten zu wollen, gerade weil man ja hier lebt , kann man eigentlich im Prinzip das gleiche sagen wie als wenn man nur Belegschaftsaktien der einen Firma hält, wo man auch arbeitet.

Das ist quasi eine Doppel-Abhängigkeit und verstärkt Fragilität. Genauso wie jemand der seine Aktien nur in Europa anlegt - kriselt der Kontinent, spürt man das selbst im Leben und im Depot. Für mich persönlich wäre eher das Gegenteil schlüssiger - gerade weil ich hier lebe, möchte ich bei meiner Kapitalanlage lieber unabhängiger von diesem Ort sein, und breit gestreut die ganze Welt mit abdecken. Dieser Irrtum ist schon so gut dokumentiert, dass es nicht grundlos dafür den Begriff "Home Bias" gibt, und auch immer wieder davor gewarnt wird.

Als ob wir popeligen Kleinanleger hier einen "Wissens-Vorteil" hätten und quasi "Insider-Handel" machen können weil wir uns ja in "unserer Region besser auskennen". Der erste Gedanke, wenn du die USA im World für "übergewichtet" hälst, wäre eigentlich zu hinterfragen, warum du sie für übergewichtet hälst. Da muss man auch manchmal von zu naiven Vorstellungen zB dass es irgendwie der Natur- oder Idealzustand wäre, dass alle Regionen im World irgendwie von selbst gleichgewichtet wären, oder sonstwie deinen Wünschen entsprechen lösen und wissen was der Hintergrund für die Marktkapitalisierungs-Gewichtung in den Indizes ist die ja auch nicht grundlos entstanden und weitergeführt wird, sondern weil es dafür überzeugende Argumente gibt - gegen die man sich nun quasi stellen würde, wenn man behauptet dass es seiner Meinung nach eine "bessere" korrekte Gewichtung gibt.

Wie gesagt, es gibt durchaus interessante andere Gewichtungsmethoden zB auf wirtschaftlichen Fundamentalkennzahlen beruhende, oder quantitative Optimierungen , aber auch die muss man erstmal verstanden haben um dieser Frage wirklich qualifiziert zu begegnen.

Wenn du im ersten Absatz noch durchaus nachvollziehbar argumentierst, dass eine Europa-Übergewichtung ein weiterer Eingriff ins eigentliche Passiv-Prinzip ist, solltest du dir ja deine eigene Antwort über die Hinzunahme eines weiteren ETF schon selbst gegeben haben.

Ansonsten wäre das ja der selbe "Denkfehler" den du anderswo schon erkannt hast. Ich meine, klar kannst du noch nen Eur-SC ETF mit dazunehmen, am Ende bleibt es eh jedem seine eigene Verantwortung, aber wie gesagt - werd dir klar warum du eigentlich Europa noch übergewichten willst. Wenn du ein paar gute Gründe gefunden hast, dann halt dich aber auch dran - denn oft ist es so dass Leute, die einmal mit den abweichenden Taktier-Spielchen anfangen, da auch nicht mehr mit aufhören wenn zB.

Natürlich macht es Sinn den Währungsraum Übergewichten, in den man lebt. Wenn man das nicht tut, setzt man sich dem Risiko aus unnötige Verluste zu erleiden, wenn die Heimatwährung aufwertet. Die Vorteile der besseren Diversifikation können das nicht wieder ausgleichen. Stell dir dieses "Wissen" als eine Art Zahlenstrahl vor. Wenn du also so halbwegs überzeugt bist irgendwo mittig , gewichtest du A höher.

Da dir aber auch klar ist, dass du vielleicht doch unrecht haben könntest, setzt du nicht alles darauf. Sondern du sicherst dich dagegen ab, dass du vielleicht doch nicht recht hast. Während es sehr viele andere Artikel und Videos im Internet über das ähnliche Thema ETF Portfolio gibt und bei denen meistens ein recht komplexes Portfolio mit über Positionen vorgestellt wird, finde ich vor allem folgende Information aus deinem Artikel sehr wichtig und interessant, die ich sonst nirgendwo gelesen habe:.

Rohstoffen oder Anleihen staatliche oder von Unternehmen? Naja, wenn du den Finanzwesir zwei Sätze vorher schon mit "Für ein Depot unter Ich würde erstmal überdenken, Rohstoffe als "risikoärmer" einzuordnen - Schwankungen sind da nicht weniger. Was der Wesir von Rohstoffen hält wurde auch schon in verschiedenen Artikeln dargestellt, z.

Anleihen, behandelt zB hier https: JA - das trifft auf alle Anleihen allgemein zu oder umgekehrt gefragt, warum sollte das bei Unternehmensanleihen anders sein? Lies dir einfach mal die Erklär-Artikel oben in Ruhe durch, dann wird dir die Mechanik dahinter klar: Ich habe die verwiesenen Artikel gelesen und genau die richtigen Informationen gefunden! Ich habe verstanden, dass es ETFs gibt bei denen zum Jahresende ausgezahlt wird.

Gibt es auch welche die das erzielte Kapital automatisch reinvestieren? Wie ist es bei einem Sparplan? Es gibt solche ETFs, die nennt man "thesaurierend" abgekürzt oft engl. Ausschüttungen werden zumindest bei meinem sparplan automatisch von der Bank reinvestiert, ich bin nur nicht sicher, ob das bankspezifisch ist Die Vorgänge erfolgen nicht notwendigerweise zum Ende des Kalenderjahrs, aber mindestens einmal innerhalb des jeweiligen Geschäftsjahrs.

Man unterscheidet in ausschüttende und thesaurierende ETF's. Bei thesaurierenden ETF's werden die Ausschüttungen von der Fondsgesellschaft automatisch für dich reinvestiert. In der Regel erfolgt die Auszahlung aber nicht zum Jahresende, sondern nach Regelung der ausgebenden Fondsgesellschaft z. Einen schnellen Eindruck kannst du auf justetf.

Diese sollte man vor einem Kauf immer gelesen und verstanden haben. Ja, nennt sich "Ausschüttung". Dann werden zb angesammelte Dividenden an die Anleger ausgekehrt. Die Details dazu stehen immer in den jeweiligen Anbieterseiten.

Ja, nennt sich Thesaurierung. Dort werden die Erträge wiederangelegt. Was meinst du genau? Die ganzen Sachen wurden übrigens schon sehr gut in verschiedenen Artikeln hier auf dem Blog erklärt.

Einfach die Suchfunktion des Blogs mit den entsprechenden Stichworten benutzen. Nimm dir einfach in Ruhe etwas die Zeit zu lesen und dir wird das klarer: Hi Basti, Wie immer gibt es keine dummen Fragen ;-.

Es gibt zwar Anfängerfragen, aber da wir alle irgendwann mal angefangen haben, ist es völlig legitim und wichtig, diese zu stellen! Was du ansprichst, ist ein weites Feld. Ob ein Fonds Erträge ausschüttet oder reinvestiert, hängt davon ab ob es ein ausschüttender oder ein sog.

Letzterer reinvestiert die Erträge. Das gilt völlig unabhängig davon, ob du per Sparplan oder mit Einmalzahlungen investierst! Entscheidend ist, welchen Fonds du dir hierfür aussuchst. Der Finanzwesir hat zum Thema schon ein paar sehr gute Artikel geschrieben:. Viel Erfolg und gutes durchhalten dir!

Ich hoffe du überstehst die "Senke des Grauens" ;-. Wann die Ausschüttenden die Unternehmensdividenden an die eigenen Kunden weitergeben entscheidet die den ETF herausgebende Gesellschaft.

Das kann mal im Jahr sein, auch die Monate können die selbst entscheiden. Hierbei musst du das ausgeschüttete Kapital in jedem Fall selbst wieder anlegen.

Anders die Thesaurierer, bei denen bekommst du im Normalfall noch nicht einmal mit das die Unternehmen im Index ausgeschüttet haben, das Kapital wird halt direkt wieder investiert. Siehe dazu auch die verschiedenen Index-Arten: Ein Kursindex beinhaltet nur den reinen Aktienkurs ohne Ausschüttungen. Ausschüttende ETFs sollte man also mit diesen Indizes vergleichen. Ein Performanceindex funktioniert wie ein Thesaurierer, Ausschüttungen werden also direkt zum "Wert" des ausschüttenden Unternehmens wieder hinzuaddiert.

Wäre dann nicht ein vereinfachtes Weltportfolio realisiert? Ein toller Artikel dazu hier:. Ich bin auch gerade dabei, ein ETF-Portfolio zu erstellen und möchte euch gerne einfach nach eurer Meinung fragen. Ich plane diese Aufteilung: Danach in sinnvollen mehrmonatigen Abständen zukaufen dann auch zumindest ,- pro Kauf. Sollte ich dafür einen Sparplan einrichten, da der Zukauf dadurch günstiger ist? Ich komme aus Österreich und habe bei Flatex ein Depot eingerichtet. Ich habe auf ein möglichst niedriges TER geachtet.

Das Thema steuereinfach oder hässlich habe ich leider bisher einfach nicht durchschaut oder auf Österreich nicht umlegen können. Steuer auf ETFs in Österreich: Statt eines Sparplans habe ich fixe Termine einmal pro Quartal, wo ich immer den ETF nachkaufe, der am weitesten von der Wunschgewichtung abweicht, das kostet dann z. Was das Thema Steuern betrifft - für Österreich ist entscheidend ob ein Fonds ein "Meldefonds" ist, also einen steuerlichen Vertreter im Land hat.

Dann geht alles automatisch. Details zu den Steuern findest du u. Aber eigentlich wichtiger geht es doch um das allgemeine "fehlen" im Sinne von " brauche ich das überhaupt so wirklich dringend? Schlussendlich ist auch das ETF-Produktangebot also zB günstig investierbare hier angebotene ETFs für so speziellere Segmente wie asiatische Smallcaps oder Value noch nicht so ausgereift, dass man nicht auch da unweigerlich Kompromisse machen müsste.

Da diese Fragen und Probleme ja öfter vorkommen, haben wir uns hier in einigen Artikeln und Kommentaren schon öfter damit auseinandergesetzt, zB habe ich hier etwas über die Schwierigkeiten bei der Umsetzung eines vollen Kommer-Portfolios geschrieben, was dir weiterhelfen kann: Oder hier noch ein Artikel vom Finanzwesir, der in die selbe Kerbe schlägt. Also jemand will gleich mit einer komplexeren ETF-Kombination starten, aber sollte eigentlich abseits aller schönen Theorie von perfekt ausgetüftelten Portfolios lieber darauf achten, dass die Praxis noch wirtschaftlich sinnvoll umsetzbar bleibt wichtige Stichworte eben: Ob man sie mit dazu nimmt, ist eher Geschmackssache.

In der Vergangenheit hatten sie eine leicht höhere Volatilität Risiko , brauchten aber auch eine höhere Rendite ein.

Und ob überhaupt die Risikoprämie so noch existiert. Ich würde wenn überhaupt sie mit ca. Auch über mehrere Jahre. Das muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich versuche es möglichst einfach zu halten, denn je mehr ETFs, desto teurer.

Ein Aspekt dabei war, dass ich in der EU arbeite und mit meinem "Humankapital" von der hiesigen Wirtschaft abhängig bin. Da will ich mir nicht noch ein zusätzliches Klumpenrisiko reinholen, wenn in einer Rezession direkt auch noch das Depot betroffen ist.