Was ist Fairer Handel?

12/09/ · Was ist

In den Industrienationen leisten viele engagierte Menschen Bildungs- und politische Arbeit, um die Verbraucher zu informieren und langfristig ungerechte Weltwirtschaftsstrukturen abzubauen. Ende der er Jahre: Hinzu kommen die Fairtrade-Prämie und ggf. In vielen Bereichen hat der Faire Handel dafür gesorgt, dass in der Bevölkerung ein Bewusstsein für kritischen Konsum geschaffen wird.

Entwicklung des Fairen Handels in Deutschland

Was ist Fairtrade? Fairtrade verbindet Konsumentinnen und Konsumenten, Unternehmen und Produzentenorganisationen und verändert Handel(n) durch bessere Preise für Kleinbauernfamilien, sowie menschenwürdige Arbeitsbedingungen und gerechte Bezahlung für Beschäftigte auf Plantagen in Entwicklungsländern.

Neben den niedrigen Rohwarenpreisen führt die Überproduktion - wenn das Angebot schneller steigt als die Nachfrage - zu fallenden Preisen und damit zu einer Verarmung der Produzenten.

Dazu kommt, dass die meisten Produzenten ihre Ware an Zwischenhändler verkaufen, da sie keine direkten Handelsbeziehungen besitzen. Diese zahlen jedoch selten angemessene Preise, da auch sie an dem Handel verdienen wollen. All dies führt dazu, dass die Bauern zu Preisen verkaufen müssen, die oftmals nicht einmal die Produktionskosten decken. Armut trotz Arbeit - das ist das Schicksal vieler Menschen, die in armen Ländern in der Landwirtschaft tätig sind. Mehr über die Funktionsweisen des Weltmarkts erfährst du in dem Beitrag Agrarhandel und schau dir das Video an:.

Der Faire Handel findet zwischen Kleinproduzenten und Arbeitern des Südens und den Importeuren statt, die zu fairen Bedingungen kaufen. Vom Fairen Handel gefördert werden nur Produzentengruppen und Plantagenarbeiter. Diese erhalten für ihre Produkte garantierte Mindestpreise, die ihre Produktions als auch die Lebensunterhaltskosten decken. Dazu kommt ein Aufschlag, der für Gemeinschaftprojekte verwendet werden darf, wie z.

Die Produktionskosten lagen jedoch bei rund 80 US-Dollar. Ein Einkommen, das den Lebensunterhalt der Familien sicherstellt und notwendige Investitionen im sozialen und ökonomischen Bereich z. Faire Handels-Importorganisationen in Deutschland sind z. Für diese Produkte gibt es keine internationalen Produktstandards und ohne diese können sie auch kein Fairtrade-Siegel tragen.

Diese Produkte findest Du vor allem in den Weltläden. Diese sind unabhängig von den Preisschwankungen auf den Märkten zu bezahlen. Auf jeden Fall erhalten die Produzentengruppen durch den Fairen Handel immer bessere Preise als auf dem konventionellen Markt.

Der Faire Handel ist somit von hauptsächlich drei Dachorganisationen organisiert: Damit soll eine Soziale und wirtschaftliche Entwicklung, eine Umweltentwicklung und die Verbesserung der Arbeitsbedingungen erreicht werden. Dazu kommt, dass der Faire Handel heute umweltverträglichen Produktionsweisen eine immer wichtigere Bedeutung zuspricht.

Nur so kann eine nachhaltigen Entwicklung für Mensch und Natur entstehen. Die ökologische Mindeststandards sind:. Mehr zu den Kriterien findest Du hier. Der Faire Handel ist in den vergangenen zehn Jahren aus seinem "Nischendasein" heraus und in die Supermarktregale hinein gelangt. Produkte mit dem Fairtrade-Siegel werden in Die Umsätze für Fair-Trade Produkte steigen jährlich. Immer mehr Produzentengruppen ermöglicht der Faire Handel verbesserte Lebensbedingungen und wirtschaftliche Sicherheit.

Weltweit stieg die Zahl der Kleinbauernkooperativen und Plantagen, die unter dem Standard des Fairtrade-Siegels arbeiten, auf über an, allein dort arbeiten mehr als 1 Millionen Kleinbauern und Arbeiter. Zusammen mit ihren Familien sind das rund sechs Millionen Menschen, die durch Fairtrade ihre Lebens- und Arbeitssituation verbessern können.

Auch wenn mittlerweile sehr viele Produkte aus fairem Handel angeboten werden, so gibt es immer noch viele Bereiche, die von diesem Prinzip nahezu unberührt geblieben sind, wie z. B die gesamte Elektro- und IT-Industrie. Gerade dieser Bereich macht nicht durch gute Löhne und faire Arbeitsverhältnisse von sich reden.

Es gibt noch viel zu tun! Es existiert eine enge Kooperation mit Partnerorganisationen in Entwicklungsländern und Ländern im Umbruch. Konsumenten leisten mit ihrem Einkauf einen persönlichen Beitrag zur Entwicklungshilfe und damit zur Überwindung der Armut. Auch wenn die Erzeugerpreise für die gehandelten Produkte üblicherweise über dem jeweiligen Weltmarktpreis angesetzt werden, kann der Konsument sicher sein, dass bei der Produktion der Ware internationale Umwelt- und Sozialstandards eingehalten werden.

Jedoch ist es wichtig, dass die Menschen nachhaltig vom Sinn des Kaufs von fair gehandelten Produkten zu überzeugen, denn dieses Projekt kann nur funktionieren, wenn auch genug Leute Fairtrade-Produkte kaufen. Man könnte zum Beispiel in den Medien auf dieses Projekt bzw.

Je mehr Menschen den Fairen Handel auch mit dem Kauf fair gehandelter Produkte unterstützen, desto gerechter geht es im weltweiten Handel zu. Das Argument, Fair Trade-Produkte seien zu teuer, ist ja auch kein gutes — die Produkte kosten exakt so viel, wie sie wert sind bzw. Schön, das Du Dich diesem Thema enger widmest, Sabena. Du kommentierst mit Deinem WordPress.

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