Teil 1. Fortschreibung Schulnetzplanung der Landeshauptstadt Dresden. Planteile:


Insofern wird der räumliche Bedarf als Rahmen für den Ort des pädagogischen Handelns fortgeschrieben. Nur sehr wenige Leute knnen an der Essenz arbeiten.

Was spricht für einen Nebenjob?


Das Schulgebäude der Grund- und Oberschule hat insgesamt nur 16 Unterrichtsräume. An diesem Standort besteht keine räumliche Möglichkeit, dass sich beide Schulen entsprechend ihren Erfordernissen entwickeln können, auch nicht durch Erweiterungsbauten. Die für eine bereits beschlossene Standortverlagerung der Oberschule als auch der Die in der letzten Schulnetzplanung als Option benannte vierzügige Klassenbildung der Grundschule Jürgen Reichen wurde inzwischen in mehreren Jahrgängen entsprechend der Bedarfslage realisiert.

Es ist eine Bedarfssteigerung über viele Jahre auf eine sechszügige Klassenbildung erkennbar. Erst am Ende der langfristigen Prognose gibt es wieder einen Rückgang zum fünfzügigen Bedarf.

Dem erhöhten Bedarf soll vorzugsweise mit einer Klassenbildung im Bereich der Klassenobergrenze entsprochen werden, so stehen bis zu Schulplätze zur Verfügung. In einzelnen Jahren ist auch eine vierzügige Klassenbildung an der Grundschule Schönfeld möglich. Im Zuge der Generalsanierung wurden für eine Beschulung von Schülerinnen und Schülern im sonderpädagogischen Förderbedarf Lernen in Kooperationsklassen zusätzliche Räume vorgesehen.

Für die Bildung der Kooperationsklassen bestand bisher kein Bedarf. Durch eine zunehmende inklusive Beschulung stehen diese Räume zur allgemeinen schulischen Nutzung zur Verfügung.

Insgesamt stehen in diesem Grundschulbezirk bis zu 22 Züge zur Verfügung. Rainer Fetscher - Förderzentrum unterrichtet. Diese Kooperationsklassen wurden von der Grundschule Unterm Regenbogen hierher verlagert.

Grundschule kann ihre Kapazität auf vier Züge erweitern, da die Oberschule bereits ausgezogen ist übergangsweise an den Berthelsdorfer Weg. Im Ortsamt Blasewitz befinden sich mit der Freien Montessorischule Huckepack, der freien Evangelischen Schule und der Privaten Ganztagsschule drei sehr etablierte Schulen in nicht kommunaler Trägerschaft.

Diese Schulen versorgen insbesondere innerhalb des Ortsamtsbereiches. Der Stadtteil Blasewitz gehört zu den Stadtteilen mit einer besonders dynamischen Einwohnerentwicklung. Kurzfristige Änderungen in der Bevölkerungsstruktur sind möglich. Ob dieser bisher verfestigte Trend anhält, wird unter anderem im Rahmen der zweijährigen Evaluation der Bevölkerungsprognosen insbesondere im Ortsamtsbereich Blasewitz geprüft.

Grundschule, welche auch Klassen Deutsch als Zweitsprache führt, wird von den drei Grundschulen des gemeinsamen Schulbezirkes am stärksten frequentiert. Diese wurde in der Form Dies soll vorerst parallel erfolgen, ob Kooperationen beider Schulen möglich sind ist derzeit offen. Gegenwärtig wird die Sanierung und bauliche Erweiterung der Die Bauauslagerung soll standortnah an den Berthelsdorfer Weg erfolgen.

Eine Änderung der dreizügigen Kapazität ist nicht geplant. Rainer Fetscher als rein vierzügiger Grundschulstandort geführt. Insgesamt stehen in diesem Grundschulbezirk bis zu elf Züge zur Verfügung. Danach tritt ein Fehlbedarf von etwa einem Zug auf. Wie bereits im gemeinsamen Schulbezirk Blasewitz 1 dargestellt, werden an den Blasewitzer Schulen in nicht kommunaler Trägerschaft insbesondere Kinder aus dem Ortsamtsbereich versorgt, so dass die Prognosezahlen der kommunalen Schulen nicht erreicht werden.

Verbleibt wider Erwarten ein Fehlbedarf, und kann dem auch nicht mit einer Klassenbildung im Bereich der Klassenobergrenze entsprochen werden, so muss durch eine weitere Erhöhung der Zügigkeit der Da zwei Gebäude genutzt werden, ist die Führung einer fünfzügigen Grundschule möglich, jedoch entstehen Engpässe mit der Sporthallenkapazität. Wie bereits erläutert, wird im Rahmen der zweijährigen Evaluation der Bevölkerungsprognosen insbesondere der Ortsamtsbereich Blasewitz geprüft werden.

Grundschule Am Waldpark Kleinzschachwitz Grundschule, Dobritzer Weg 1, Dresden, und Aus dem bisherigen Anmeldeverhalten ergibt sich ein verstärkter Zugang an der Grundschule Am Waldpark Kleinzschachwitz und der Diesem Anmeldeverhalten wird damit Rechnung getragen, dass an der Grundschule eine Vierzügigkeit etabliert wurde.

Grundschule ist es nicht möglich, auf Dauer allen Anmeldewünschen zu entsprechen. Mittelschule ist die Grundschule des Christlichen Schulvereins Zschachwitz e. In diesem Gebäude wird auch die Hortbetreuung der Grundschule sowie der Werkunterricht durchgeführt.

Für die Entwicklung der Grundschule wäre es von entscheidendem Vorteil, wenn die Schule gemeinsam mit dem Hort den gesamten Standort nutzen kann. Obwohl die Grundschule der freien Christlichen Schule Dresden inzwischen fest etabliert und stabil ist, d.

Grundschule werden neben den Regelklassen auch Klassen Deutsch als Zweitsprache geführt. Die Bedarfssicherung im gemeinsamen Schulbezirk Ortsamt Leuben muss mit der bereits in der vorangegangenen Fortschreibung der Schulnetzplanung vorgeschlagenen durchgängigen vierzügigen Führung der Grundschule und der alternierenden zwei- und dreizügigen Klassenbildung zwischen der Grundschule An der Aue vorgenommen werden.

Grundschule, Otto-Dix-Ring 57, Dresden geführt. Am Standort der Grundschule befindet sich in einem Erbbaupachtverhältnis die Janusz-Korczak- Schule, als Förderschule in freier Trägerschaft, in einem eigenen, benachbarten Gebäude.

Grundschule wird die angegebene Auslastung durch Umlenkungen von Schülerinnen und Schülern im gemeinsamen Schulbezirk Ortsamt Prohlis 1 erreichen. Um die Situation an diesen beiden Schulen insbesondere in Bezug auf die Hortbetreuung zu verbessern, sind Ersatz- und Erweiterungsbauten geplant.

Grundschule befindet sich die Erweiterung bereits in der Realisierung. Für die Erweiterung und den Sporthallenneubau an der Grundschule wurde der Baubeschluss im April gefasst. Grundschule wird gegenwärtig nur in der Klassenstufe eins dreizügig geführt. Weiterhin wird hier eine Vorbereitungsklasse Deutsch als Zweitsprache geführt.

Als Schule des Schultyps R81 kann die Grundschule durchgängig vierzügig betrieben werden. Dem steht auch das Angebot Deutsch als Zweitsprache nicht entgegen. Insgesamt steht im gemeinsamen Schulbezirk eine Kapazität für die Bildung von jährlich bis zehn Klassen der Klassenstufe eins zur Verfügung. Diese sind nach den vorliegenden Prognosen für die grundschulische Versorgung ausreichend.

Grundschule wurde umfassend saniert und erweitert, so dass hier eine durchgehende dreizügige Führung mit guter Hortqualität möglich ist. Im Einzugsbereich der Grundschule ist der Bedarf für eine zweizügige Grundschule vorhanden. Grundschule Am Palitzschhof befindet sich gemeinsam mit der Am Schulstandort der Grundschule Am Geberbach und die Grundschule Am Palitzschhof könnten bei Bedarf vierzügig geführt werden.

Bei Bedarf soll zuerst die Grundschule Am Geberbach eine vierzügige Klassenbildung vornehmen. Im Schulbezirk können damit bis zu 13 Züge pro Klassenstufe beschult werden. Für den gesamten mittel- und langfristigen Planungszeitraum werden circa elf Züge, mit leichter Tendenz zu knapp zwölf Zügen, prognostiziert. Eine Versorgung im gemeinsamen Schulbezirk ist sichergestellt.

Aufgrund der sich als ausreichend darstellenden Versorgungslage konnte die bisher als Standortreserve vorgehaltene ehemalige Grundschule An der Südhöhe, Südhöhe 31, Dresden, Grundschule Am Kaitzbach, Franzweg 4, Dresden, und Davon werden die Grundschule zweizügig, die Grundschule bis zu vierzügig und die Grundschule alternierend ein- und zweizügig geführt.

Grundschule An der Südhöhe und die Grundschule Am Kaitzbach konzentrieren. Mit dem Neubau des Schulerweiterungsbaus inkl. Einfeldsporthalle am Standort der Grundschule An der Südhöhe wurde die Qualität der Beschulung deutlich gesteigert. Hier erfolgt gegenwärtig auch noch eine Brandschutzsanierung des Bestandsgebäudes. Grundschule Ludwig Reichenbach handelt es sich um ein Gebäude vom Schultyp Dresden, Typ R 81, welches auch bei Unterrichtung von Vorbereitungsklassen Deutsch als Zweitsprache vierzügig geführt werden kann.

Grundschule konnte die Kapazität im Schulbezirk auf sieben bis acht Züge erweitert werden. Probleme könnten in der wohnortnahen Versorgung im Bereich der Insgesamt ist jedoch eine bedarfsgerechte Versorgung im gemeinsamen Schulbezirk Ortsamt Plauen 1 möglich. Von den Schulen des gemeinsamen Schulbezirkes Ortsamt Plauen 2 wird die denkmalgeschützte vierzügige Auch diese Schule befindet sich zurzeit in einer Bauauslagerung am Standort Höckendorfer Weg 2, Dresden, und wird saniert.

Grundschule ist saniert und wird zweizügig geführt. Grundschule handelt es sich um eine zweizügige Grundschule, an welcher sowohl Schülerinnen und Schüler mit Lese-Rechtschreib-Schwäche unterrichtet als auch Vorbereitungsklassen für Deutsch als Zweitsprache geführt werden. Sie ist gemeinsam mit der Förderschule für geistig Behinderte Robinsonschule in einem Gebäude untergebracht. Aufgrund dieser Konstellation besteht für beide Schulen eine beschränkte Raumsituation, Kapazitätserweiterungen sind nicht möglich.

Die in den darauffolgenden Jahren prognostizierten Mehrbedarfe sind nicht durch eine Klassenbildung im Bereich der Klassenobergrenze abzudecken, da der Zusatzbedarf im Schweizer Viertel, d. Grundschule, besteht und schlecht in den weiter entfernt liegenden anderen Grundschulen des Schulbezirkes abgedeckt werden kann. Wegen des doppelten Mehrbedarfes im Bereich der Grund- sowie der Förderschule wird deren Entflechtung vorgeschlagen.

Damit können die schulischen Kapazitäten beider Schularten so ausgebaut werden, dass eine dauerhafte Versorgungswirksamkeit gesichert wird. Geschuldet der Tatsache, dass für die Förderschulen im Gegensatz zu Grundschulen keine Schulbezirksregelungen bestehen, ist nur eine Verlagerung der Förderschule möglich.

Der Tragweite einer derartigen Verlagerung eines Förderschulstandortes insbesondere vor dem Hintergrund eines zunehmenden Inklusionswillens ist sich das Schulverwaltungsamt der Landeshauptstadt Dresden sehr bewusst. Eine alternative Wiedergründung der aufgehobenen Eine Verlagerung der Grundschule an diesen Standort ist ebenfalls ausgeschlossen, weil das Schweizer Viertel dann keine Grundschule mehr hätte regionale Ungleichverteilung der Schulstandorte.

Damit entsteht dort ein Schulteil der Förderschule für geistig Behinderte siehe Abschnitt 6. Grundschule auf eine Drei- bis Vierzügigkeit, ist auf Grundlage der derzeitigen Prognosen eine dauerhafte grundschulische Versorgung im gemeinsamen Schulbezirk Ortsamt Plauen 2 gewährleistet. August die Eine zu erwähnende Möglichkeit, den Mehrbedarfen der Grundschulversorgung besonders im Schweizer Viertel gerecht zu werden, ist die befristete Zusammenlegung der Gemeinsamen Schulbezirke Plauen 1 und Plauen 2, denn der Schulbezirk Plauen 1 und besonders die benachbarte Grundschule Ludwig Reichenbach haben geringe Reserven.

Grundschule, Ockerwitzer Allee , Dresden, Grundschule, Omsewitzer Ring 4, Dresden geführt. In den Schulen des gemeinsamen Schulbezirkes stehen gegenwärtig bis zu 20 Züge zur Versorgung zur Verfügung. Partnerklassen des Förderzentrums Sprache Schule im Albertpark und ebenfalls Vorbereitungsklassen Deutsch als Zweitsprache werden an der Beide Schulen können bei Bedarf jedoch vierzügig geführt werden.

Grundschule wird gegenwärtig ein zweizügiger Ersatzneubau zur Entflechtung des Doppelstandortes mit der Die Überschreitung der vorhandenen Kapazitäten liegt jedoch in einem Bereich, welcher eine Versorgung mit einer Klassenbildung ermöglicht, welche nur marginal über dem Richtwert liegt.

Sowohl am westlichen als auch am östlichen Rand des Schulbezirkes bestehen erhöhte Bedarfe. An der einzügigen Grundschule Gompitz kann nicht allen Anmeldungen entsprochen werden, mit Umlenkungen in andere Grundschulen des Schulbezirkes ist weiterhin zu rechnen.

Eine Erweiterungsmöglichkeit der Grundschule ist weder auf dem Schulgrundstück noch in unmittelbarer Nachbarschaft gegeben. Am östlichen Rand des Schulbezirkes ist an der Grundschule bereits jetzt eine vierzügige Führung möglich.

Dazu wurden im Zuge der stattfindenden Sanierungsarbeiten durch Aufstellung mobiler Raumeinheiten und der Beendigung der Aufnahme von Kooperationsklassen der Schule zur Lernförderung Am Leutewitzer Park - Förderzentrum - die notwendigen Kapazitäten geschaffen.

Grundschule befindet sich in einem Doppelstandort mit der Hier ist auf dem gemeinsam genutzten Schulgelände ein Erweiterungsbau geplant, welcher die zur Dreizügigkeit der Oberschule fehlenden Räume herbeiführen soll. Der Erweiterungsbau, in welchem sechs Unterrichtsräume und zwei GTL-Räume geplant sind, wird nach Fertigstellung voraussichtlich von der In der Verwaltung laufen Vorprüfungen, um ggfs. Grundschule zu entflechten, um eine ergänzende Kapazitätsanhebung beider Schulen auf eine Vierzügigkeit zu erreichen.

Mögliche Optionen dazu werden durch das Schulverwaltungsamt geprüft und in nachfolgenden Fortschreibungen der Schulnetzplanung dargestellt. Wie bei den Erläuterungen zum Gemeinsamen Schulbezirk Altstadt 2 dargestellt, soll besonders Kindern aus dem Schulbezirk Cotta 1 der erleichterte Zugang zur neuen Insgesamt ist die grundschulische Versorgung gesichert, wobei damit zu rechnen ist, dass einzelne Schulen nicht alle vorliegenden Anmeldungen berücksichtigen können und Verweisungen an Nachbarschulen nötig sind.

Diese haben derzeit insgesamt bis zu neun Züge Kapazität zur Verfügung. Weiterhin sollen hier, zumindest vorübergehend, Vorbereitungsklassen für Deutsch als Zweitsprache geführt werden.

Grundschule Robert Weber auf eine dreizügige Kapazität. Dazu können Räume im benachbarten Horthaus als Unterrichtsräume genutzt werden d. Doppelnutzung Grundschule und Hort. Nach den gegenwärtigen Prognosen ist dies jedoch nicht notwendig. Grundschule werden durch eine bauliche Erweiterung eine dreizügige Führung, die Einrichtung von Vorbereitungsklassen Deutsch als Zweitsprache und eine deutliche Verbesserung der Hortbetreuung angestrebt.

Nach den vorliegenden Prognosen sind alle drei Schulen als Standorte zur grundschulischen Versorgung im Schulbezirk notwendig und ausreichend. In der letzten Fortschreibung der Schulnetzplanung wurde die Kapazität beider Schulen an die prognostizierten Schülerzahlen angepasst. Dabei wurde die Kapazität beider Grundschulen auf eine Zweizügigkeit festgeschrieben.

Der demografischen Entwicklung folgend, macht sich keine Anpassung erforderlich. Klassenstärke Durchschnitt Stadt 24,6 23,9 23,6 23,6 23,6 23,7 24,0 24,0 23,7 23,6 Legende: Klassenstärke Durchschnitt Stadt 23,6 23,5 23,3 23,0 22,9 22,7 Legende: August die Bezeichnung Oberschule, diese Änderung wurde mit Wirkung zum 1.

August in das Schulgesetz für den Freistaat Sachsen aufgenommen. Nach Beendigung der Grundschule wechseln die Schülerinnen und Schüler je nach persönlichem Bildungsziel und dem individuellen Leistungsvermögen auf eine Oberschule oder ein Gymnasium.

Dazu wird im zweiten Halbjahr der Klassenstufe vier eine Bildungsempfehlung 3 ausgesprochen. Die Bildungsempfehlung hat für die Eltern einen orientierenden Charakter, welche die letzte Entscheidung über den weiteren Bildungsweg des Kindes treffen. Die Anforderungen an die Bildungsempfehlung für das Gymnasium entsprechen den bisherigen Anforderungen.

Der zu Grunde liegende Fächerkanon wurde beibehalten. Neu ist, dass die Eltern ihr Kind an einem Gymnasium anmelden können, auch wenn es eine Bildungsempfehlung für die Oberschule bekommen hat.

Dann ist ein verpflichtendes Beratungsgespräch am gewünschten Gymnasium mit den Eltern erforderlich. Besteht nach erfolgtem Beratungsgespräch der Wunsch zur Aufnahme an einer Oberschule melden die Eltern ihr Kind an der gewünschten Oberschule in einem vorgegebenen Zeitraum an.

Dieser Anstieg im Oberschulbereich hat sich nicht bestätigt. Im Gegenteil gab es eine, regional sehr unterschiedliche, Verringerung der Anmeldungen an den kommunalen Oberschulen.

Gründe dafür sind einerseits, dass im Vergleich zum letzten Schuljahr circa drei Prozent weniger Bildungsempfehlungen für eine Oberschule erteilt wurden. Deutlich verringert hat sich der Anteil von Schülerinnen und Schülern, welche sich mit einer für ein Gymnasium erteilten Bildungsempfehlung an einer Oberschule anmeldeten. Circa zwei Prozent der Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen haben sich mit einer Bildungsempfehlung für die Oberschule an einem Gymnasium angemeldet.

Wie bereits im Abschnitt Berechnungsgrundlagen beschrieben, ist deshalb die Verwendung des Mittelwertes der drei letzten Schuljahre nicht mehr möglich. Weil nicht mehr auf langjährige Erfahrungswerte zurückgegriffen werden kann, bestehen höhere Risiken der Prognoseungenauigkeit.

Andererseits hat die Stadt Dresden als Schulträger keine Möglichkeiten, Prognoseungenauigkeiten durch die Bereitstellung paralleler Kapazitäten in Oberschule sowie Gymnasium abzusichern.

Oktober zur Festlegung des Bedarfes grundsätzlich ein Klassenbildungsrichtwert von 25 Schülerinnen und Schülern als Planungsgrundlage verwendet. Somit besteht bei allen kommunalen Oberschulen eine Kapazitätsreserve für die Klassenbildung bis zur gesetzlich festgelegten Klassenobergrenze 4 a Absatz 2 SchulG.

Für den Oberschulbereich wurde eine Darstellung in sieben Planungsregionen gewählt. Diese sind vorrangig in der territorialen Lage und der Analyse des Zugangsverhaltens begründet. Die siebente Planungsregion Sportoberschule Dresden wurde aufgrund des besonderen Profils einer Oberschule mit vertiefter sportlicher Ausbildung und der damit verbundenen gesamtstädtischen sowie überregionalen Bedeutung gesondert ausgewiesen.

Dies entspricht der Darstellung der Fortschreibung der Schulnetzplanung sowie der Evaluation und ermöglicht damit eine Vergleichbarkeit der Prognosezahlen. Das Ziel der vorliegenden Schulnetzplanung, Planteil Oberschulen ist es, ausreichend Kapazitäten zur Verfügung zu stellen und damit für die nächsten Jahre ein stabiles, bedarfsgerechtes Schulnetz im Bereich der Oberschulen in der Landeshauptstadt zu etablieren. In den nachfolgenden Übersichten leiten sich die Schülerzahlen und Anzahl Züge wie folgt her: Schülerzahlen laut Schuljahresanfangsstatistik der Schuljahre IST-Züge entsprechen der tatsächlichen Anzahl der laut Schuljahresanfangsstatistik gebildeten Klassen Die Prognose stellt den Bedarf an Oberschulplätzen in Abhängigkeit der in den genannten Planungsregionen vorhandenen Grundschulen dar.

Je nach Kapazität wurden an elf der insgesamt 26 Oberschulen Vorbereitungsklassen Deutsch als Zweitsprache eingerichtet. Damit ist die diesbezügliche Kapazität der Oberschulen weitgehend erschöpft. Die Einrichtung von Vorbereitungsklassen Deutsch als Zweitsprache an neu einzurichtenden Oberschulen ist kapazitativ möglich, allerdings ist dies aufgrund der notwendigen Teil- und Vollintegration erst nach einigen Jahren sinnvoll, wenn die neue Oberschule mehrere Klassenstufen führt Inklusion in der Oberschule Auf die Aussagen in Abschnitt zum Thema Inklusion wird Bezug genommen.

Wie im Abschnitt Schülerzahlbewegungen innerhalb der Primarstufe beschrieben, erfolgten in der Primarstufe Korrekturen in der Bedarfsberechnung. Der wegen geringerer Nutzung der Förderschulen um zwei v. Dieser setzt sich hauptsächlich aus Zu- und Wegzügen sowie Wechslern vom Gymnasium auf die Oberschule und nach Klassenstufe fünf und sechs von der Oberschule auf ein Gymnasium zusammen.

Es zeichnet sich die Tendenz ab, dass in einigen Klassenstufen die bestehenden Klassen in den Oberschulen nicht mehr ausreichen, um diese Schülerinnen und Schüler aufnehmen zu können. Eine wohnortnahe Zuweisung eines Schulplatzes ist bei solchen Schulartwechseln häufig nicht möglich Bestandssicherheit Alle in dieser Fortschreibung der Schulnetzplanung dargestellten kommunalen Oberschulen werden als langfristig gesicherte Schulen festgeschrieben.

Oberschule 3 Züge In dieser Planungsregion befinden sich folgende sechs Oberschulen: Oberschule, Berthelsdorfer Weg 2, Dresden, Sie ist untergebracht im Gebäude der Prognosezahlen In den hier dargestellten Prognosezahlen ist der tatsächliche Bedarf in dieser Planungsregion abgebildet. Oberschule auf drei Züge siehe Abschnitt 3. Dies wurde im Planungsbereich Rechtselbisch Ost als zusätzlicher Bedarf berücksichtigt.

Deshalb ist ein Vergleich mit den in der Schulnetzplanung und der Evaluation dargestellten Prognosezahlen nur bedingt möglich. Oberschule befindet sich die Abendoberschule Dresden. Aufgrund des Hochwachsens der dreizügigen Oberschule und der parallelen Nutzung der Unterrichtsräume durch die Abendoberschule Dresden reicht die Kapazität des Schulgebäudes langfristig nicht aus.

Deshalb wurde nach einem anderen, gut erreichbarem Standort für die Abendoberschule gesucht. März wurde festgelegt, dass bei der Planung und Durchführung dieses Bauvorhabens die Abendoberschule mit berücksichtigt wird. So stehen in der Oberschule für die Abendoberschule separate Verwaltungs- und Vorbereitungsräume zur Verfügung. Hier sind durch beide Schulleitungen und Kollegien entsprechende Kompromisslösungen gefragt. Oberschule verfügt seit ihrer Sanierung über eine fünfzügige Kapazität, konnte trotz angespannter Bedarfslage in der Region aber nur drei- bis vierzügige Klassenbildungen realisieren.

Die Fertigstellung ist für Februar geplant. Grundschule Sieben Schwaben und dem Hort genutzt wurde, ist die Mit der Auslagerung der Mit Versorgungswirksamkeit des Schulneubaus Tolkewitz wird die Kapazität der Oberschule auf vierzügig erhöht.

Auch wenn an der Sollte es nicht gelingen, an der Oberschule jährlich fünf Klassen zu bilden, erhöht sich dieses Defizit entsprechend. Bevorzugter Standortvorschlag ist das Schulgebäude Schilfweg. Dieses Gebäude wurde in den letzten Jahren durch die Volkshochschule Dresden e. Durch den Auszug der Volkshochschule zum Jahresende kann das Gebäude Schilfweg wieder als Schulstandort genutzt werden, jedoch ist eine Teilsanierung und möglichst ein Sporthallenersatzbau nötig.

In Abänderung zum Referentenentwurf kann nach den aktuellen Prognosezahlen die Einrichtung einer zweiten dreizügigen Oberschule in dieser Planungsregion nicht bestätigt werden. Hier muss die Schülerzahlentwicklung genau beobachtet werden, um ggf.

Eine weitere Schulgründung in der Planungsregion ist aus heutiger Sicht mangels langfristigen Bedarfs nicht erforderlich. Kurzfristig sollte an der Wichtiger ist es, der Oberschule und ihrer fünfzügigen Kapazität zu voller Wirkung im kommunalen Schulnetz zu verhelfen. Während es viele innerstädtische Gymnasien gibt, fehlt eine innerstädtische Oberschule völlig.

Diese Aufgabe soll die Oberschule übernehmen, dafür muss sie aber einen neuen Standort erhalten. Es wird in Zusammenhang mit der Schulnetzplanung Gymnasien siehe Abschnitt 4. Ein weiteres Gymnasium fast unmittelbar neben dem Marie-Curie-Gymnasium und dem Gymnasium Bürgerwiese wäre schulstrukturell falsch. So ergibt sich zwingend eine Nutzung als Oberschulstandort, dabei ist eine maximale Ausnutzung des Grundstücks anzustreben.

Auf dem Grundstück kann ein kommunaler fünfzügiger Oberschulstandort etabliert werden. Oberschule soll nach Fertigstellung des Schulneubaus Cockerwiese in dieses Gebäude verlagert werden. Damit wird einerseits die Akzeptanz der Oberschule erhöht, so dass diese ihre fünfzügige Kapazität voll entfaltet. Andererseits ist der Standort Cockerwiese ideal, um wieder eine Oberschule im innerstädtischen Bereich zu etablieren, welche darüber hinaus sehr gut mit dem ÖPNV erreichbar ist.

Insbesondere vor dem Hintergrund des bereits genannten umfangreich geplanten Wohnungsbaus in der Lingnerstadt ist die Einrichtung einer wohnortnahen Oberschule erforderlich. Hier sei ein kurzer Vorgriff auf den Planteil Gymnasien siehe Abschnitt 4.

Es ist geplant, im Schulgebäude der Die Verlagerung der Oberschule erhöht rechnerisch die Kapazität der Planungsregion nicht. Es ist jedoch davon auszugehen, dass ein Neubaustandort auf der Cockerwiese dazu führt, dass mehr Schülerinnen und Schüler aus dem Ortsamtsgebiet Altstadt auch in diesem Bereich bleiben und so umliegende Planungsregionen entlasten.

Für die zweizügige Dazu war die Mit Fertigstellung konnte die Oberschule im Oktober wieder in ihr Stammhaus zurückziehen und die Mitnutzung im Gebäude der Danach sinken die Schülerzahlen wieder. Damit liegen die Prognosezahlen durchgängig deutlich über denen in der Schulnetzplanung sowie auch über denen in der Evaluation Dies begründet sich aus den höheren Grundschülerzahlen siehe auch Ausführungen zu den Grundschulbezirken der Planungsregion.

Die veränderten Regelungen zur Bildungsempfehlung siehe Abschnitt 3. Die Prognosezahlen zeigen, dass in den nächsten Jahren die Bildung von fünf Klassen in der Klassenstufe fünf erforderlich sein wird. Oberschule kann nach erfolgter Sanierung, ebenso wie die Oberschule Weixdorf, 2,5zügig geführt werden. Dieser Bedarf kann durch Klassenbildung im Bereich der Klassenobergrenze abgesichert werden. Mittelfristig ist mit der Etablierung der neuen Es besteht kein langfristig gesicherter Bedarf für einen weiteren Oberschulstandort in dieser Planungsregion.

Oberschule Friedrich Schiller, Fidelio-F. Daraus resultierend sind vor allem die Wegebeziehungen gesondert zu betrachten. Da in der Planungsregion Rechtselbisch Ost mit der Erweiterung der Oberschule die erforderlichen Kapazitäten vorhanden sind, wurde dieses, von anderen Planungsregionen abweichende Anmeldeverhalten, bei der Berechnung der dargestellten Prognosezahlen berücksichtigt. Dadurch entsteht ein im Vergleich zur Schulnetzplanung und zur Evaluation deutlich erhöhte Prognosezahl, welche die schon bisher bekannten Verschiebungen zwischen den Planungsregionen berücksichtigt und jetzt besser dem tatsächlichen Bedarf entspricht.

Zusätzlich erfolgen einzelne Oberschule An der Jährlich sind zwischen 30 und 40 Prozent der Anmeldungen an der Das ist jährlich circa eine Klasse. Die notwendigen Sportfreiflächen werden als letzter Bauabschnitt im Zuge der Erweiterung und Sanierung des Oberschulstandortes geschaffen. Perspektivisch ist jedoch von einer zweizügigen Klassenbildung in der Oberschule auszugehen.

Hosterwitz Im Rahmen der Schulnetzplanung wurde der Erhalt der Grundschule an den Standort Plantagenweg 3 in Dresden und die Sanierung des Bestandsgebäudes mit Ersatzneubau der Schulsporthalle beschlossen. Nach aktuellem Stand ist die Verlagerung der Oberschule ist zu Erreichung der Mindestschülerzahl zwingend auf Anmeldungen aus anderen Planungsregionen und anderen Kommunen angewiesen, denn aus dem eigenen Einzugsbereich, der lediglich aus der ein- bis zweizügigen Grundschule besteht, kann das notwendige Schüleraufkommen nicht akquiriert werden.

April nur 27 Anmeldungen an der Dieses Bild wird sich in folgenden Jahren verstetigen. Oberschule ist damit zum Erreichen der Mindestschülerzahl auf Dauer von Umlenkungen aus anderen Oberschulen abhängig.

Loschwitz Der für die Die im Altbau der Damit besitzt die Oberschule eine dreizügige Kapazität. Oberschule 2,5 Züge Oberschule, Unterer Kreuzweg 4 in Dresden, die Die in der Schulnetzplanung prognostizierten Schülerzahlen werden übertroffen.

Diese Tendenz konnte bereits im ersten Referentenentwurf festgestellt werden. Dabei fällt die Erhöhung der Schülerzahlen etwas geringer aus als ursprünglich angenommen, denn mit der neuen Bildungsempfehlung ist auch in dieser Planungsregion eine deutlich gestiegene Übergangsquote zum Gymnasium zu verzeichnen gewesen. Insgesamt ist bis Ende des Planungszeitraumes mit einer stetigen Erhöhung der Schülerzahlen zu rechnen. Die Oberschule Pieschen besitzt eine Maximalkapazität von 14 Klassen. Die geplante Klassenaufnahme in der Klassenstufe fünf der Oberschule Pieschen entspricht dieser Maximalkapazität.

Oberschule und die wiederholte dreizügige Aufnahme an der 9. Oberschule, insgesamt zwölf Züge zur Versorgung bereitgestellt werden. Damit wurde die Versorgung im Oberschulbereich in der Planungsregion gesichert.

Bereits in der Schulnetzplanung wurde ein erhöhter Bedarfszuwachs in der Planungsregion festgestellt. Dieser wurde in der Evaluation bestätigt. Deshalb hat der Stadtrat der Landeshauptstadt am September die Gründung der fünfzügigen Aufgrund der Prognosen der Evaluation hat der Stadtrat am November entschieden, die Das Sächsische Staatsministerium für Kultus hat der vorgezogenen Gründung zum 1.

Dies ist der Schulneubau der Grundschule und das Gymnasium Dresden-Pieschen gegründet. Grundschule, das Gymnasium Dresden-Pieschen und die Allerdings hat dies zur Folge, dass die Klassenaufnahme an der Grundschule durch die drei Schulen aufgrund des geplanten Klassenaufwuchses nicht mehr möglich.

Durch den Aufwuchs der Mit Fertigstellung des Schulneubaus der AuI einem Blatt wohl zusammengestellte Worte knnen einenGedanken vermitteln, wie es die gewhnliche Rede nicht ver-mag; andererseits kann ein minder vollkommen geschriebenerSatz, eben durch seine Verschwommenheit, mehr verbergen alsenthllen.

Ouspensky war sich der Wichtigkeit des richtigenWortes im richtigen Kontext so bewusst, dass er oItmals einManuskript wieder und wieder berarbeitete, was nach Ab-schluss der ersten Fassung Jahre beanspruchte. Leute, die Ouspensky gut kannten und an seinen TreIIen oItteilnahmen, erinnern an den Nachdruck, den er auI die Wahl despassenden Wortes legte, um einen bestimmten Zustand zu deIi-nieren, an seine Weigerung, sich mit religisem und philosophi-schem Jargon einzulassen sowie an seine klare Erkenntnis, dassjede Behauptung ihre Bedeutung verliert, wenn sie aus ihremZusammenhang genommen wird.

Einer seiner ehemaligen Sch-ler erklrte, dass er, wenn jemand eine Frage mit Mr. Ouspens-ky sagte letzte Woche Sie erinnern sich auch seines Respektes vor derrecht erschreckenden Autoritt des verIIentlichten Wortes -das heisst vor der Aussicht, dass eine Philosophie, einmal ineinem Buch Iestgehalten, GeIahr luIt, darin beerdigt, Objektendloser Analyse oder als Evangelium genommen zu werden, sodass sie so tot wird wie die Gesetze der Meder und Perser.

Ouspensky war ein Meister sowohl des gesprochenen als auchdes geschriebenen Wortes. Er war in erster Linie ein Lehrer, unddie InI Arbeiten in diesem kleinen Band sind nicht das Produkteines Mannes, der zurckgezogen eine Studie verIasst, sonderndas,eines Lehrers, der ein System von Gedanken erlutert, dienur mittels besonnener Fragen seitens seiner Zuhrer und ihresauIrichtigen Wunsches zu lernen allmhlich gewrdigt und rich-tig verstanden werden konnten.

Sechsundzwanzig Jahre lang leitete Ouspensky TreIIen, bei denen Leute, die ander Arbeit mit dem System interessiert waren, eine grundlegen-de Vorlesung hren und dann deren Bedeutung Ir sich selbstklren konnten, indem sie przise Fragen stellten die richtigeFormulierung einer Frage war wichtiger Teil der Selbst-Zucht,die Ouspensky Iorderte.

Wie sich eines der Mitglieder vonO'sKreiserinnert: Die Vortrge sind Ir ihn einmal wchentlich ber einenZeitraum von drei Monaten Gruppen von sechzig oder siebzigLeuten vorgelesen worden. DieBchersindzwecksprivaterVerteilunggedruckt worden - in keinem Fall mehr als dreihundert Kopien -sie kamen nicht in den VerkauI und waren bis dahin Ir dieAllgemeinheitnichterhltlich.

Der Wert, diese Konzepte unter den jeweiligenBegriII gebracht und zusammengestellt zu Iinden, besteht darin,dass die AuIstze insgesamt die praktisch psychologische Seitedes von Ouspensky vermittelten Systems abdecken; separat ge-nommen, kann jeder Essay in einer einzigen Sitzung erIasstwerden und somit als Schlssel dienen, um sich dem Reichtuman Material zu nhern, der in Ouspenskys ausIhrlicheren B-chern enthalten ist.

In nahezu jedemFalle wurden Ouspenskys Kommentare wrtlich auIgezeich-net. Natrlich sollte man daran denken, dass die Zusammen-knIte, aus denen die MitschriIten stammen, sich ber einenZeitraum von nahezu dreissig Jahren erstrecken und dass Ous-pensky seine Vorstellungen whrend dieser Jahre erweiterte,vertieIte und verbesserte.

Man war derAnsicht, dass dieses Lesen unentbehrlich Ir ein ernsthaItesStudium der Ideen sei. Trotz der vorausgegangenen Warnun-gen braucht der nicht eingeweihte Leser nicht zu zgern, sich denhier vorliegenden InI Arbeiten zu nhern, denn vieles in ihnenkann jeder verstehen, der sich, wie vage auch immer, bewusstist, dass mehr hinter der Existenz steckt, als die eintnigenMuster des Alltagslebens zu enthllen scheinen.

Man kommtnicht umhin, sich beispielsweise von Ouspenskys eindringlichenWorten auI den ersten Seiten von Erinnerungsvermgen ange-sprochenzuIhlen: Der Mensch hat gelegentliche Augenblicke von Selbstbe-wusstsein, aber er hat keine Gewalt ber sie. Sie kommen undgehen, beherrscht von usseren Umstnden und gelegentli-chen Assoziationen und GeIhlen. Die Frage erhebt sich: Istes mglich, HerrschaIt ber diese Ilchtigen Augenblicke vonBewusstsein zu erlangen, sie Iter hervorzuruIen und sielngerzuerhaltenodersiesogarpermanentzumachen?

Vor allem in den letzten zwan-zig Jahren haben wir verschiedene Techniken auItauchen sehen,die versuchen, die Hhe des Bewusstseins oder des Seins zuheben; Techniken, die Drogen verwenden bis hin zu jenen, dieganz oder teilweise auI den alten stlichen Religionen beruhen. Zustzlich zieht sich durch die sogenannten anerkannten Wis-senschaIten ein erneuertes und ernsthaItes Studium auI denGebieten, die einst als dem Okkulten zugehrig etikettiert12wurden: Man knnte sagen, dass die gesamte heutige Welt wiederzu der Beobachtung zurckkehrt, die vor vierhundert Jahren inHamlet gemacht wurde: Ouspensky und anderen Philosophen wiedererwacht, die,einst ausserhalb des breiten Stroms, vor langer Zeit sagten, dasses ein Wissen gibt, das alles gewhnliche menschliche WissenbertriIIt und dem Durchschnittsmenschen unzugnglich ist, dasaber irgendwo existiert und jemandem gehrt.

Er Iorderte uns auI, keine Ideenzu akzeptieren, die nicht in der Praxis bewiesen werden konn-ten. Aber unbedingt notwendig war die BereitschaIt, sein eige-nes mechanisches Funktionieren und das Fehlen eines umIassen-den Bewusstseins zu akzeptieren sowie den Willen, sich seinerselbst zu erinnern, auIzubieten, um das eine zu berwinden unddas andere zu erlangen. Der Leser, der den widerstreitendenZielen und Methoden vieler heutiger Kulte und Philosophienverwirrt gegenbersteht, sollte in den Zielen Ouspenskys, wie siein Scheinpersnlichkeit ausgedrckt sind, eine willkommeneKlarheit Iinden: Es datiert aus dem Jahre Erinnerungsvermgen hat zum Hauptthema, dass wir unstatschlich an sehr wenig in unserem Leben erinnern, und zwardeshalb, weil wir nur bewusste Augenblicke zurckruIen kn-nen.

Ouspensky besprichtdann, wo wir wahres Selbst-Bewusstsein und damit volles Erin-nerungsvermgen sowie die Wertschtzung zu leben erlangenknnen im Gegensatz zum blossen Existieren in einem mechani-schenZustand. Schein-persnlichkeit gruppiert sich um Ouspenskys Feststellung, derGrundzug unseres Seins ist, dass wir viele sind, nicht einer.

Weil der Mensch sich seiner selbst nicht vllig gewahr ist,bemerkt er auch die vielen widersprchlichen Wnsche, Glau-bensstze, GeIhle und Vorurteile nicht, die ihn von einemAugenblick zum anderen treiben; er hat kein Gravitationszentrum, und aus diesem Mangel ist er unIhig, ein Iestes Ziel Ireine lngere Zeit auIrecht zu erhalten.

Obschon der Mensch sicheinbilden kann, die Richtung seines Lebens bestimmen zu kn-nen, wird er in Wahrheit durch einen Kreis von usseren EinIls-sen von einem Wunsch zum anderen gestossen. Der Menschkann diesen Zustand nur berwinden, wenn er seines vielIltigenSelbst gewahr wird und danach trachtet, sein wahres Selbst zuentwickeln, indem er auIhrt, negative GeIhle, IdentiIikatio-nen, Lgen und andere Teile seiner Ialschen Persnlichkeitauszuleben.

Eine Sammlung von usserungen P. Ouspenskvs,die sich hauptschlich auf die Notwendigkeit be: Ouspensky in London und New Yorkzwischen und gestellt wurden. Der Mensch, sagtOuspensky, hat keinen Willen, lediglich Eigenwillen die Dingenach unserem eigenen Geschmack haben zu wollen und Eigen-sinn etwas tun zu wollen, einIach, weil wir es nicht tun soll-ten. Beide entspringen momentanen Wnschen der vielenIchs oder Selbste, aus denen der Mensch besteht.

WahrerWille Iindet sich nur in bewussten Menschen und ist ein Ziel, dasdurch das System erlangt werden kann; wir erwerben Willen,indem wir uns mittels des Systems in Arbeit ben, in einerSchulsituation. Eigenwille und Eigensinn sind besonders schwerzu beseitigen, denn sie sind Teil unserer Illusion, dass wir bereitsbewusst sind und tun knnen, das heisst, eher etwas ausunabhngiger Absicht zustande zu bringen als aus einer mechani-schen,reIlexhaItenReaktionauIussereEinIlsse.

Eine Svnthese aus einigen Reden und Schriften von P. Ouspensky behauptete, solche GeIhle seien nutzlos und zerst-rerisch, und dass sie trotz unserer das Gegenteil behauptendenProteste nicht auIgrund usserer Provokationen auItrten, son-dern aus uns selbst stammen.

Wie auch immer, negative GeIhlesind knstlich - sie entspringen der IdentiIikation unserer UnI-higkeit, uns selbst von Gegenstnden, Leuten oder Emotionenum uns herum zu distanzieren und knnen daher zerstrt wer-den, sobald wir sie bemerken und sie mittels Selbst-Erinnern zubeseitigen versuchen. Der erste Schritt zur EntIernung negativerGeIhle besteht darin, sie in ihrem Ausdruck zu beschrnken;wenn dies geschieht, wird es mglich, an die Wurzeln der negati-venGeIhleselbstzurhren.

Bemerkungen zum Entschluss zu arbei-ten, Bemerkungen zur Arbeit an sich selbst und Was ist dieSchule?. Alle beIassen sich mit dem Grad individueller Ver-pIlichtung, die von jemandem verlangt wird, der die Arbeit imSystem beginnt. Die HauptbotschaIt der Bemerkungen: Den-ken Sie sehr ernsthaIt nach, bevor Sie sich entschliessen, an sichmit der Absicht zu arbeiten, sich selbst zu ndern Diese InI Bcher wurden vormals in sehr begrenzter Mengegedruckt und einer kleinen Gruppe von Leuten zugnglich ge-macht, die sich seit Jahren dem Studium der Philosophie Ous-penskys gewidmet hatten.

Der Inhalt von Erinnerungsvermgen ist nicht endgltig,sondern soll das ergnzen, was Ouspensky ber diese Themen inTertium Organum und Ein neues Modell des Universums schrieb. Erinnerungsvermgen kann nicht ohne Bezug auI jene Bcherverstanden werden und ohne Ouspenskys System, den ViertenWegzustudieren,zukennen. Die beiden Abschnitte verwenden nichtimmer Ouspenskys genaue Worte, weil eine wrtliche Wiederga-be von Frage und Antwort zu weitschweiIig wre, jedoch wurdesorgIltig darauI geachtet, den Sinn von Ouspenskys Worten inkeinerWeisezuverndernoderauszuschmcken.

InWirklichkeit ist Bewusstsein eine besondere Art von Gewahr-sein im Menschen, Gewahrsein seiner selbst, Gewahrsein des-sen, was er ist, was er Ihlt oder denkt oder wo er sich augen-blicklichbeIindet. Gemss dem System, das wir studieren, hat der Mensch dieMglichkeit zu vier Bewusstseinszustnden. Schlaf,Wachen, Selbstbewusstsein und obfektives Bewusstsein. Aber ob-gleich der Mensch die Mglichkeit dieser vier Bewusstseinszu-stnden hat, lebt er nur in zwei Zustnden: Einen Teil seinesLebens verbringt er im SchlaI und den anderen im sogenanntenWachzustand, obwohl sich dieser sehr wenig vom SchlaI unter-scheidet.

Was unser gewhnliches Erinnerungsvermgen, oder Augen-blicke des Erinnerns betriIIt, so erinnern wir uns nur der Augen-blickedesBewusstseins,obwohlwirnichtsehen,dassdemsoist. Was Gedchtnis im technischen Sinne bedeutet, werde ichspter erklren. Sie werden bemerken, dass Sie Dingeunterschiedlich erinnern: An einiges erinnern Sie sich noch rechtlebhaIt, an anderes sehr vage und an einige Dinge erinnern Siesichberhauptnicht.

Das heisst, wenn Sie zum Beispiel wissen, dass Sie vor einigerZeit an einen bestimmten Ort gingen, um mit jemandem zusprechen, so mgen Sie sich vielleicht an zwei oder drei Dingeerinnern, die in Verbindung zu Ihrem Gesprch mit dieserPerson stehen; aber mglicherweise erinnern Sie sich berhauptnicht, wie Sie dorthin gelangten oder wie Sie zurckkamen.

Wennman Sie nun Iragt, ob Sie sich erinnern, wie Sie dorthin kamenund wieder zurckkehrten, so werden Sie sagen, dass Sie sichdeutlich erinnern, whrend Sie es in Wirklichkeit lediglich wissen23und wissen, wohin Sie gingen; aber Sie erinnern sich nicht,ausgenommenvoneventuellzweioderdreiGedchtnisblitzen. Sie werden erstaunt sein, wenn Sie erkennen, an wie wenigSie sich in Wirklichkeit erinnern. Und es geschieht auI diese Art,weil Sie sich nur der Augenblicke erinnern, in denen Sie bewusstwaren.

Dann werden Sie erkennen, an wie wenigSie sich tatschlich erinnern und wieviel es gibt, von dem Sielediglichwissenodergehrthaben,dassesstattfand. Daher knnen wir in bezug auI den dritten Bewusstseinszu-stand sagen, dass der Mensch gelegentliche Augenblicke vonSelbstbewusstsein hat, jedoch kann er diese nicht beherrschen.

Sie kommen und gehen von selbst, und werden von usserenUmstnden und gelegentlichen Assoziationen oder GeIhlenbestimmt. Die Frage taucht auI: Ist es mglich, HerrschaIt ber dieseIlchtigen Augenblicke von Bewusstsein zu erlangen, sie IterhervorzuruIen und lnger zu halten, oder sie sogar permanent zumachen? Der erste oder niedrigste Bewusstseinszustand ist SchlaI DerMensch ist von Trumen umgeben Der zweite Bewusstseinszustand tritt auI, wenn der Menscherwacht.

Diesen zweiten Zustand - der Zustand, in dem wir jetztsind; den Zustand, in dem wir arbeiten, sprechen, uns Ir24bewusste Wesen halten und so weiter - bezeichnen wir gewhn-lich als Wach-Bewusstsein oder klares Bewusstsein, aber ersollte in Wirklichkeit Wach-SchlaI oder relatives Bewusst-seinheissen. Im Zustand des relativen Bewusstseins kn-nen wir Schimmer von Selbstbewusstsein haben. Aber wenn wirausgedehntere Perioden von Selbstbewusstsein und nicht nurIlchtige Einblicke haben wollen, mssen wir verstehen, dass sienicht von alleine kommen knnen.

Daher bedeutet dies auch, dass Be-wusstsein und Wille nahezu ein und dasselbe sind oder auI jedenFallAspektederselbenSache. Nun mssen wir verstehen, dass das erste Hindernis auI demWege zur Entwicklung des Selbstbewusstseins im Menschenseine berzeugung ist, dieses bereits zu besitzen oder es zumin-dest in dem Augenblick haben zu knnen, in dem er es wnscht.

Es ist sehr schwer, einen Menschen davon zu berzeugen, dass ernicht bewusst ist und nicht nach Belieben bewusst werden kann. Es ist dies besonders schwer, da ihm die Natur hier einenseltsamen Streich spielt. Wenn Sie jemanden Iragen, ob erbewusst ist, oder wenn Sie ihm sagen, er sei nicht bewusst, wirder antworten, dass er vllig bewusst sei und es absurd wre zusagen, er sei es nicht, da er Sie doch hre und verstehe. Und erwird vollkommen recht haben, denn Ihre Frage oder Bemerkunghat ihn einen Augenblick lang vage bewusst gemacht.

Im nch-sten Augenblick wird das Bewusstsein wieder verschwinden. Aber er wird sich dessen erinnern, was Sie ihm sagten und was erantwortete,underwirdsichgewissalsbewussterachten. Wie knnte ein Mensch dieseArbeit bejahen, wenn er genau das bereits zu besitzen glaubt,was man ihm als Ergebnis langer und harter Arbeit verspricht?

Natrlich wird kein Mensch diese Arbeit unternehmen und sie25als Notwendigkeit erachten, bis er davon berzeugt ist, dass erweder Selbstbewusstsein besitzt noch all das, was damit verbun-den ist, wie Einheit oder Individualitt, ein bestndiges IchunddenWillen.

Um den Iolgenden Abschnitt verstehen zu knnen, muss manerkennen, dass die bliche Anschauung, der Mensch habe nureinen Geist den intellektuellen Geist Ialsch ist.

Ous-penskys Gebrauch des Wortes Zentrum unterscheidet sich vonder gegenwrtigen wissenschaItlichen Bedeutung, denn es um-Iasst sowohl den besonderen, kontrollierenden Geist als auch dieNerven und die untergeordneten AnhuIungen von Nervenzel-len,dieihnmitanderenTeilendesKrpersverbinden. Wir mssen ergrnden, warum wir uns ohne eine lange Periodevon Schularbeit nicht schneller entwickeln knnen.

Wir wissen,dass wir neues Material in unserem Gedchtnis ansammeln,wenn wir etwas lernen. Aber was ist unser Gedchtnis? Um dies zu verstehen, mssen wir jedes Zentrum als einegesonderte und unabhngige Maschine zu betrachten lernen, dieaus empIindlichem StoII besteht, von seiner Funktion her derSubstanz hnlich, aus der Schallplatten bestehen.

Alles, was mituns geschieht, alles, was wir sehen, alles, was wir hren, alles,was wir Ihlen, alles, was wir lernen, wird auI diesen PlattenauIgezeichnet.

Dies bedeutet, dass alle usseren und innerenEreignisse bestimmte Eindrcke auI den Platten hinterlassen. Eindrcke ist ein sehr gutes Wort, denn tatschlich hinterlas-sen sie Eindrcke oder Prgungen. Ein Eindruck kann tieI oderoberIlchlich sein, oder es kann einIach ein Ilchtiger Eindrucksein,dersehrschnellverschwindetundkeineSpurzurcklsst. Und diese Eindrcke auI Platten sind alles, was wirhaben, unser ganzer Besitz.

Alles, was wir wissen, alles, was wirgelernt haben, alles, was wir erIahren haben, es beIindet sichalleshierauIunserenPlatten. Genau gleich bestehen unsere Denkprozesse, Berechnungenund Vermutungen nur daraus, dass wir unsere Platten miteinan-der vergleichen, ihnen wieder und wieder zuhren, sie dadurchzu verstehen versuchen, dass wir sie kombinieren und so weiter.

Wir knnen nichts Neues erdenken, nichts, das sich nicht bereitsauI unseren Platten beIindet. Wir knnen nichts sagen oder tun,das nicht irgendetwas auI den Platten entsprche. Wir knnenkeinen neuen Gedanken erIinden, genauso, wie wir kein neuesTier erIinden knnen, denn all unsere Vorstellungen von TierenerwachsenausunserenBeobachtungenlebenderTiere. Die Eindrcke auI unseren Platten sind durch Assoziationenmiteinander verbunden. Assoziationen verbinden Eindrcke,die gleichzeitig empIangen wurden oder sich auI andere Arthneln.

Da das Gedchtnis vom Bewusstsein abhngt und wir uns inWirklichkeit nur der Eindrcke erinnern, in denen BewusstseinauIblitzte, ist es vllig klar, dass verschiedene gleichzeitige Ein-drcke, die miteinander verbunden sind, lnger als nicht ver-knpIte Eindrcke im Gedchtnis bleiben werden.

Beim AuI-blitzen von Selbstbewusstsein, oder auch bei einer lediglichenAnnherung daran, sind alle Eindrcke des Augenblicks mitein-ander verknpIt und bleiben im Gedchtnis in Verbindung. Dasselbe gilt Ir Eindrcke, die durch ihre innere hnlichkeitverbunden sind. Wenn wir in dem Augenblick, in dem wir einenEindruck empIangen, bewusst sind, verbinden wir den neuenEindruck deIinitiv mit hnlichen alten Eindrcken, und sie blei-ben im Gedchtnis verknpIt.

Wenn wir Eindrcke andererseitsin einem Zustand von SchlaI empIangen, bemerken wir sieeinIach nicht, und ihre Spuren verschwinden, bevor sie gewr-digtoderassoziiertwerdenknnen. Die Eindrcke im instinktiven Zentrum sind uns angeboren;sie sind bereits da, ebenso wie einiges wenige im emotionalenZentrum. Das brige kommt in diesem Leben; im Bewegungs-undintellektuellenZentrummussalleserlerntwerden. Als ich sagte, wir knnten bewusster werdenoder dass ein Mensch Ir einen Augenblick bewusst gemachtwerden kann, wenn man ihn Iragt, ob er bewusst sei oder nicht,verwandte ich die Wrter bewusst und unbewusst in einemrelativen Sinn.

Es gibt so viele Bewusstseinsgrade, und jederhhere Grad bedeutet bewusster in bezug auI einen niedrige-ren Grad. Aber wenn wir auch das Bewusstsein selbst nichtbeherrschen knnen, so haben wir doch eine gewisse Kontrolledarber, was wir ber Bewusstsein denken, und wir knnenunser Denken so anordnen, dass es Bewusstsein bringt. Was ichdamit meinte, ist, dass wir Bewusstsein hervorruIen knnen,indem wir unseren Gedanken eine Richtung geben, wie sie sie ineinemAugenblickdesBewusstseinsannehmenwrden.

Versuchen Sie nun zu Iormulieren, was Sie bemerkten, als Siesich zu beobachten versuchten. Sie sollten dreierlei beobachtethaben. Erstens, dass sie Sie sich nicht Ihrer selbst erinnern, dasheisst, Sie sind sich Ihrer selbst nicht gleichzeitig gewahr, wennSie versuchen, sich zu beobachten. Und drittens,dass etwas in Ihnen, sobald Sie mit der Selbstbeobachtung28beginnen, zu phantasieren anIngt, und Selbstbeobachtung -wenn Sie es wirklich versuchen - ist ein dauernder KampI gegenEinbildung.

Dies ist nun der Hauptpunkt in der Arbeit an sich selbst. Wenn man erkennt, dass alle Schwierigkeiten in der Arbeit auIder Tatsache beruhen, dass man sich nicht seiner selbst erinnert,weiss man bereits, was man zu tun hat.

Man muss versuchen, sichseinerselbstzuerinnern. Um dies zu tun, muss man mit mechanischen GedankenkmpIen, und man muss mit Einbildungen kmpIen. Wenn mandies gewissenhaIt und ausdauernd tut, wird man in einer verhlt-nismssig kurzen Zeit Ergebnisse sehen. Aber man darI nichtdenken, es sei leicht, oder man knne diese bung soIortbeherrschen. Die bung des Selbst-Erinnerns, wie sie genanntwird, ist schwer erlernbar. Sie muss auI der Erkenntnis der Tatsacheberuhen, dass wir uns nicht unserer selbst erinnern, und dass wiruns dennoch unserer selbst erinnern knnen, wenn wir uns auIsussersteundinderrichtigenWeiseanstrengen.

Wir knnen in dem Augenblick, in dem wir es wnschen,nicht willentlich bewusst werden, denn wir haben keine Gewaltber unsere Bewusstseinszustnde. Aber wir knnen uns unsererselbst Ir eine kurze Zeit willentlich erinnern, weil wir einegewisse HerrschaIt ber unsere Gedanken haben.

Und wenn wiruns unserer selbst mit HilIe der besonderen Anordnungen unse-rer Gedanken erinnern, das heisst, durch die Erkenntnis, dasswir uns unserer selbst nicht erinnern; dass niemand sich seinerselbst erinnert, und indem wir realisieren, was damit gemeint ist,wirdunsdieseErkenntniszumBewusstseinIhren.

Sie mssen verstehen, dass wir den schwachen Punkt inunserer Mechanisiertheit entdeckt haben. Es ist dies das Wissen,dass wir uns nicht unserer selbst erinnern und die Erkenntnis,dass wir versuchen knnen, uns unserer selbst zu erinnern.

Mitdem Verstehen der Notwendigkeit, uns tatschlich zu ndern,beginntdieMglichkeitderArbeit. Selbst-Erinnern und seine Wirkung auI das Gedchtnis werdenauI eine persnlichere Art als im vorhergegangenen Abschnitt inPerspektiven der Selbsterfahrung und Welterkenntnis, dem dieIolgendenParagraphenentnommensind,beschrieben.

Ich sah, dass das Problem darin bestand, die AuImerksamkeitauI sich selbst zu lenken, ohne die auI etwas anderes gerichteteAuImerksamkeit zu schwchen oder auIzugeben. Darber hin-aus konnte sich dieses etwas anderes sowohl in mir als auchausserhalbvonmirbeIinden.

Bereits die ersten Versuche Es war ein neuer und sehr interessanterZustandmiteinemmerkwrdigvertrautenGeschmack. Zweitens erkannte ich, dass Augenblicke von Selbst-ErinnernimLebenvorkommen,wennauchselten. In der Tat war ich seit Irhster Kindheit mit ihnen vertraut. Sie traten entweder in neuen und unerwarteten UmgebungenauI, an einem neuen Ort, bei einer Reise unter neuen Menschen,wenn man zum Beispiel pltzlich um sich blickt und sagt: Wieseltsam Ich und an diesem Ort Oder in sehr emotionalenAugenblicken, in Augenblicken der GeIahr, in Augenblicken, indenen man seinen KopI nicht verlieren darI, da man seine eigeneStimmehrtundsichselbstvonaussensiehtundbeobachtet.

Ich sah ganz klar, dass meine ersten Lebenserinnerungen inmeinem eigenen Fall sehr Irhe Augenblicke des Selbst-Erin-nerns waren. Diese letzte Erkenntnis enthllte mir noch vielesandere. Das heisst, ich erkannte, dass ich mich wirklich nur anjene Augenblicke der Vergangenheit erinnerte, wo ich michmeiner selbst erinnert hatte.

Von den anderen wusste ich lediglich,dass sie stattfanden. Ich bin nicht imstande, sie wieder vllig insLeben zu ruIen, sie noch einmal zu durchleben. Aber die Augen-blicke, in denen ich mich meiner selbst erinnert hatte, warenlebendig und unterschieden sich in keiner Weise von der Gegen-wart. Ich hatte weiterhin Angst davor, endgltige Schlsse zuziehen. Aber ich sah bereits, dass ich auI der Schwelle zu einersehr grossen Entdeckung stand.

Die Schwche und Unzulng-lichkeit unseres Erinnerungsvermgens hatten mich schon im-mer erstaunt. Irgendwie sah ich darin dieHauptabsurditt meines Lebens. Warum soll man so viel erle-ben, wenn man es nachher vergisst? Ferner lag darin etwasEntwrdigendes. Man Ihlt etwas, das sehr gross zu sein scheintund denkt, man wird es nie vergessen; ein oder zwei Jahrevergehen, und nichts bleibt davon brig.

Nun wurde mir klar,warum dem so war und warum es nicht anders sein konnte. Wenn unser Gedchtnis tatschlich nur in Augenblicken desSelbst-Erinnerns lebendig ist, wird der Grund seiner Armutklar Der Lrm, die Bewegung, alles lenkte mich ab. Schliesslich Ihlte ich eine Artlcherlichen rgers ber mich und bog in eine Strasse nach linksein mit dem Iesten Vorsatz, meine AuImerksamkeit wenigstensIr einige Zeit, jedenIalls bis ich die Iolgende Strasse erreichthaben wrde, darauI zu konzentrieren, mich meiner selbst zuerinnern.

Ich erreichte die Nadejzdinskaya, ohne den gedankli-chen Faden, ausser vielleicht Ir kurze Momente, zu verlieren. Dann wendete ich mich wieder dem Newsky zu und erkannte,dass es mir in ruhigeren Strassen leichter gelang, den gedankli-chen Faden nicht zu verlieren und wollte es daher auch inlrmigeren Strassen versuchen.

Ich erreichte den Newsky, michweiterhin meiner selbst erinnernd, und begann bereits, denseltsamen GeIhlszustand inneren Friedens und Vertrauens zuverspren, den grosse Anstrengungen dieser Art nach sich zie-hen.

Mich weiterhin meinerselbst erinnernd, gedachte ich dort vorzusprechen und einigeZigarettenzubestellen. Zwei Stunden spter erwachte ich in der Tawritscheskaja, dasheisst weit weg von dort. Ich war mit einer Iswostschik unterwegszu den Druckern. Die EmpIindung des Erwachens war ausseror-dentlich lebhaIt.

Ich kann beinahe sagen, dass ich: SoIort erinnerte ich mich an alles. Wie ich entlang der Nadejz-dinskaja spaziert war, wie ich mich meiner selbst erinnert hatte,wie ich an Zigaretten gedacht hatte und wie ich bei diesemGedanken anscheinend urpltzlich in einen tieIen SchlaI geIallenund darin verschwunden war.

Whrend ich in diesen SchlaIversunken war, hatte ich weiterhin zusammenhngende undntzliche Handlungen ausgeIhrt. Ich hatte den Tabakwaren-hndler verlassen, war in meine Wohnung in der Litejnij gegan-gen und hatte mit den Druckern teleIoniert. Ich hatte zwei BrieIe32geschrieben. Dann war ich wieder aus dem Haus gegangen. Dannhatte ich mich anders besonnen, weil es spt geworden war. Ichhatte eine Istwostschik gedungen und war in die Kavalergardskajazu meinen Druckern geIahren.

Und unterwegs, whrend derFahrt entlang der Tawritscheskaja, begann ich eine seltsameUnruhe zu verspren, wie wenn ich etwas vergessen htte. AuI seinen Versammlungen in London zwischen und und jenen in New York und wurden Ouspensky vieleFragen ber Erinnerungsvermgen und Wiederkehr gestellt. Abschnitt sieben versucht auI hnliche Arteinige der in New York gegebenen Antworten zu rekonstru-ieren.

Um einen besseren inneren Zusammenhang zu bewirkenund um Wiederholungen zu vermeiden, sind einige Fragen un-terstellt oder in Ouspenskys Antworten einbezogen worden. AndernIalls erscheinen sie in AnIhrungsstrichen, um sie vonOuspenskys Worten zu unterscheiden, die nicht in AnIhrungs-striche gesetzt sind, da sie die Hauptmasse des Textes ausma-chen. Das Erinnerungsvermgen ist etwas Merkwrdiges.

Bei jedemarbeitet das Erinnerungsvermgen anders. Einer erinnert sich eherin dieser Richtung, ein anderer mehr in jener. Man kann nichtsagen, das eine sei besser als das andere. Das Erinnerungsverm-gen kann verloren gehen; es gibt da viele verschiedene StuIen. Einiges kann vergessen und spter durch besondere Methodenwiederhervorgeholtwerdenodereskannvlligverschwinden.

Es gibt viele verschiedene Arten von Bewegungszentren mitverschiedenen Arten von Erinnerungsvermgen. Kein Mensch istgenauso wie ein anderer. Einer kann das eine besser, ein andereretwas anderes. Es gibt Tausende von Eindrcken, so dass dieKombinationen immer verschieden sind. Ich habe mehrmals berdie verschiedenen Arten von Menschen gesprochen - MenschNr.

Einer erinnert sich besser einer ArtvonEindrcken,einanderereineranderenArt. Besteht ein Leben aus den Erinnerungen von einem Augen-blickzumanderen? Nein, das ist zu kompliziert. Sie wissen, dass es viele verschiede-ne Gedchtnisarten gibt. Und das Gedchtnis ist passiv; Siewenden es nicht an. Man kann das Leben als einen Prozessbetrachten.

Was kann man tun, um sein Erinnerungsvermgen zu ver-bessern? Bevor ich zum System stiess, hatte ich eine sehr deutlicheErinnerung an etwas, das vor langer Zeit geschah. Wenn ich sienun zurckruIe, ist sie nur die Erinnerung einer Erinnerung. Wahrscheinlich war sie mit starker IdentiIikation verknpIt. Wenn Sie sie ohne IdentiIikation betrachten, wird sie schwcherwerdenundwohlverschwinden. IdentiIikation und Selbstbewusstsein sind zwei verschiedeneSeitenderselbenAngelegenheit.

Ist es von praktischem Nutzen, sich die Ereignisse seinesvergangenen Lebens zu vergegenwrtigen, wenn man versucht,sich seiner selbst zu erinnern? Ich meine, in der Absicht, sie IreinesptereWiederkehrzuIixieren? Nein, das ist nicht praktisch. Erstens mssen Sie sicher sein, dasses eine zuknItige Wiederkehr gibt. Zweitens mssen Sie sicher34sein, dass Sie sich Ihrer selbst erinnern. Wenn Sie es sich wie jetzt inIhrer Frage vorstellen, wird es sich in Einbildung verwandeln,nichts anderes.

Aber wenn Sie zu allererst versuchen, sich Ihrerselbst zu erinnern, ohne etwas hinzuzurgen und sich dann - wennSie knnen - auch an Ihr vergangenes Leben erinnern undKreuzwege zu Iinden versuchen; in dieser Verbindung werden siedann sehr ntzlich sein.

Nur glauben Sie nicht, dass Sie es tunknnen;Sieknnenesnochnichttun. Kreuzwege sind Augenblicke, in denen man tun kann. Eskommt ein Augenblick, da man in dieser Arbeit etwas erreichenkann oder nicht.

Wenn eine Gelegenheit kommt und man sieversumt, so kommt eine weitere vielleicht erst nach einem Jahroder noch spter. Es gibt Perioden unter normalen Bedingungen,in denen nichts geschieht, und dann kommt man zu einemKreuzweg. Das ganze Leben besteht aus Kreuzungen undStrassen. Wiederkehr kann ntzlich sein, wenn man sich zu erinnern undzu ndern beginnt und sich nicht jedes Mal entlang denselbenBahnen dreht, sondern tut, was man mchte und was man Irbesser hlt. Aber wenn man nichts ber Wiederkehr weiss, oderwenn man sogar davon weiss und nichts unternimmt, so bringt dasberhaupt keinen Vorteil.

Dann werden dieselben Dinge Irgewhnlichwiederholtundwiederholt. Gehe ich richtig in der Annahme, dass die Essenz desMenschenwiederkehrt? Wir wissen sehr wenig ber Wiederkehr. EinesTages werden wir vielleicht das zu sammeln beginnen, was berWiederkehr gesagt wurde und als verlsslich angesehen werdenkann; dann werden wir sehen, was wir davon zu halten haben.

Wiederkehr Iindet in der Ewigkeit statt; sie ist nicht dasselbeLeben. Dieses Leben endet, und die Zeit endet. Es gibt eineTheorie, und dieses System lsst die Theorie zu, dass eineZeitverlngerung mglich ist. Ich habe keine Beweise.

Beden-ken Sie, wieviele Versuche, die Zeit zu erIorschen, von Spiritualisten und anderen unternommen wurden. Aber es gibt keineBeweise. Der leichteste Weg, Wiederkehr zu studieren, ist das Studiumvon Kindern. Wenn wir genug Material htten, knnten wir vieleFragen beantworten.

Dies ge-schieht manchmal und auI viele verschiedene Arten. Und esknnen sehr starke Neigungen sein, die das Leben ndern und ingnzlich unerwartete Richtungen gehen, whrend nichts in derVererbungsieerklrt.

Sie ist eine Iantastische Vorstellung. Ja, aber wir wissen nichts ber Typen. Zumindest nicht ge-nug, um darber zu sprechen. Sie knnen einander niemals wirklich ausreichendoder richtig verstehen, denn sie sind vllig verschiedene LeuteIreinander. Fremde, die sich rein zuIllig an einem bestimmtenPunkt traIen und nun wieder verschiedene Richtungen ein-schlagen. Das Studium der Wiederkehr muss beim Studium des kindli-chen Geistes ansetzen; besonders, bevor sie zu sprechen begin-nen.

Wenn Kinder sich dieser Zeit erinnerten, wrden ihnensehr interessante Dinge wieder einIallen. Aber wenn sie zusprechen beginnen, werden sie unglcklicherweise richtige Kin-der, und nach sechs Monaten oder einem Jahr haben sie verges-sen. Leute erinnern sich sehr selten an das, was sie vorher, ineinem sehr Irhen Alter, dachten. Wenn sie das knnten, wr-den sie sich erinnern, wie sie als Erwachsene waren. Sie warenberhaupt keine Kinder; sie wurden erst spter zu Kindern. Wenn sie sich ihrer Irhen Denkweise erinnerten, so wren esdiegleichen,wiesieErwachsenehaben.

Wissen Sie, warum ein Kind sich ausgerechnet seines erwachsenen Geistes erinnert und nicht seines vergangenen kind-lichenGeistes? Wir haben so wenig Material, nach dem wir urteilen knnen. Ich spreche nur von der Art, wie gelernt werden kann. NehmenSie an, wir sollten uns daran erinnern, wie unser Geist in einemsehr Irhen Alter beschaIIen war, mglichst ohne dass sichEinbildung einschleicht. Nehmen Sie an, wir Inden heraus, dasser so und so beschaIIen war.

Alles, was wir Inden, wreMaterial. In der Literatur Iinden Sie hierber sehr wenig, weildie Leute nicht verstehen, wie man Wiederkehr studieren muss,aber im Bereich meiner eigenen ErIahrung bin ich auI sehrinteressante Dinge gestossen. Einige Leute, die ich kannte,hatten Erinnerungen ihrer ersten Lebensjahre, und sie alle hat-ten den Eindruck, ihre Denkweise sei nicht die eines Kindesgewesen.

Wie sie Leuten begegneten, wie sie Leute erkannten -es war keine kindliche Psychologie. Sie hatten einen voll ausge-bildeten Verstand mit gnzlich erwachsenen Reaktionen, wieman ihn sich nicht als Ergebnis von sechs Monaten unbewusstenLebens vorstellen kann. Solche Geister mssen zuvor existierthaben, wenn ihre Erinnerungen wirklich richtig waren. Aber,wie ich sagte, ist es sehr schwer, Material zu Iinden, und diemeistenLeuteerinnernsichanberhauptnichts. Warum sollte dies Irhe Gedchtnis erlschen, wenn dasKindzusprechenbeginnt?

Das Kind beginnt, andere Kinder nachzuahmen und genaudas zu tun, was die Erwachsenen von ihm erwarten. Wie kann man wissen, an was sich ein Kind erinnert? Ichdachte, dass man mit vllig leeren Zentren geboren wird unddassmansichmitHilIederZentrenerinnert. Dies ist eine seltsame Sache. Dennoch haben die Leute, vondenen ich sprach und die sich nicht sehr von anderen unterschei-den, sogar ganz bestimmte Erinnerungen ihrer ersten Monate,und sie glauben, Dinge wie Erwachsene wahrgenommen zuhaben und nicht wie Kinder.

Sie versuchen nicht, knstlicheErinnerungen aus zerstreuten und bruchstckhaIten Erinnerungen zusammenzusetzen; sie haben ganz eindeutige Erinnerungenan Huser, Leute und so weiter. Sie scheinen eine vllig erwach-seneGeisteshaltunggehabtzuhaben. Ich kann mich an Dinge im Alter von zwei Jahren erinnern,die berhaupt nicht stattIanden.

Wie kann man berprIen, anwaseinBabysicherinnert,bevoressprechenkonnte? Woher wissen Sie, dass sie nicht geschahen? Es konnte einTraum gewesen sein. Ich hatte eine solche ErIahrung. In Wirklichkeit war ich erst vier Jahre spter an dieser Stelle. Als ich spter dorthin kam, sah ich, dass der Ort nicht so war,wie ich ihn im Gedchtnis hatte, und ich erkannte, dass meineErinnerungeinTraumgewesenwar.

Zu der Frage Irherer Leben: Ich glaube, dass einige Leutesich an etwas erinnern knnen, wenn auch sehr selten, denn sichzu erinnern bedeutet bereits einen gewissen Grad der Entwick-lung. Der gewhnliche Mensch - Nr. Die Essenz ist mechanisch. Sielebt nicht aus sich selbst; sie hat keinen besonderen Denkappa-rat, sondern muss durch die Persnlichkeit denken, und diePersnlichkeithatkeineErIahrung. Gerade das ist so schwer. Sie knnen nicht sagen, sie seien das Ergebnis einerbestimmten Ursache oder Umgebung, weil vllig unerwarteteTendenzen auItauchen und verschwinden knnen.

Sie werdenwhrend des spteren Lebens Iortdauern. In einem solchen Fallkann die Tendenz, gemss der Theorie der Wiederkehr, in einemviel spteren Alter erworben worden sein, um dann sehr Irh indiesemLebenauIzutauchen. Kann es dann vom Gesichtspunkt der Wiederkehr aus nichtsein, dass einige wichtige Handlungen, die wir von jetzt an biszum Zeitpunkt unseres Todes begehen, in der Tat Ir unsereNeigungenverantwortlichsind?

Be-denken Sie jedoch, dass es diese Arbeit Irher nmlich nochnicht gab; mglicherweise eine andere Arbeit es gibt vieleArten , aber nicht diese. Sie existierte Irher nicht, dessen binichvollkommensicher. Ich meine, dass es ein berwltigender Gedanke ist, dass wirin der Zeit bis zu unserem Tode verhngnisvolle Taten begehenknnten,dieunsIrdasnchsteMalNeigungeneinprgen.

Gewiss knnen wir in jedem Augenblick unseres LebensNeigungen erzeugen, die wir mglicherweise whrend zehn Le-ben nicht mehr los werden. Deshalb wird dieser Punkt in derindischen Literatur immer wieder hervorgehoben. Ist es mglich, mittels Kindheitserinnerungen etwas berEssenzzulernen? Das knnen Sie, wenn Sie ein gutes Gedchtnis haben undDinge in sich Iinden, die sich gendert haben und solche, die sichnichtndern.

Gibt es ein Anzeichen, auIgrund dessen Sie sagen knnen,dasswirnichtschoneinmalindiesemHauswaren? Niemand kann das sagen. Ich weiss lediglich, dass ich nochnichtzuvorindiesemHausgewesenbin. Wenn wir zuvor etwas taten, dann war es immer so viel, wie bisanhinmglichwar.

Bedeutet der Gedanke paralleler Zeit, dass alle Augenblickeandauerndexistieren? Ja, es ist sehr schwer, darber nachzudenken. Sicherlichbedeutet er Ewigkeit des Augenblicks, aber unser Verstandversteht es nicht auI diese Art zu denken.

Unser Verstand isteine sehr beschrnkte Maschine. Wir mssen auI die einIachsteArt denken und dies bercksichtigen. Es ist einIacher, an Wie-derholung zu denken als an die ewige Existenz des Augenblicks. Sie mssen verstehen, dass unser Verstand die Dinge nicht39ausdrcken kann, wie sie wirklich sind. Mehr ist nicht mglich. Wenn man dem System bereits in einer Wiederkehr begeg-net ist, ist es die Frage, ob man ihm im nchsten auch wiederbegegnenwird?

Das hngt davon ab, wie man mit dem System umging. Manknnte dem System begegnen und sagen: Was Ir einen Unsinndiese Leute reden. Also hngt es davon ab, wieviel Mhe man sichgegeben hat. Wenn man sich anstrengte, knnte man etwas er-reicht haben, und dies knnte bleiben, wenn es nicht lediglich TeilderScheinpersnlichkeitwar;wennesnichtnuranerzogenwar. Kehrt man als Mensch Nr. Nein, nur Mensch Nr. Vielleicht weiss er es nicht, aber er wird es leichter haben.

Kann eine Neigung in einer Wiederkehr eine Gewohnheit indernchstensein? Das kommt auI die Neigung an. Wenn sie mechanisch ist, wirdsie zur Gewohnheit werden; wenn es eine bewusste Neigung ist,kann sie nicht zur Gewohnheit werden, weil es sich dabei um zweiverschiedene Dinge handelt.

Alle erworbenen Neigungen wieder-holen sich. Eine Person erwirbt die Neigung, bestimmte Dinge zustudieren oder sich Ir sie zu interessieren. Sie wird wieder inter-essiert sein. Eine andere Person erwirbt eine Neigung, vor be-stimmten Dingen davonzulauIen. Aber wie viel dürfen sie eigentlich arbeiten und verdienen? Was spricht für und was gegen einen Job neben der Schule? Die meisten Nebentätigkeiten von Schülern sind Minijobs.

Damit dürfen sie höchstens Euro pro Monat verdienen, sonst fallen die steuerlichen Vergünstigungen weg. Denn Steuern oder Sozialabgaben werden für Minijobs nicht abgezogen. Der Arbeitgeber zahlt dafür eine Pauschale von 25 Prozent. Private Arbeitgeber, die etwa einen Babysitter oder eine Putzhilfe beschäftigen, zahlen zwölf Prozent Steuern. Statt der Pauschale kann der Arbeitgeber aber auch eine Lohnsteuerkarte verlangen und dann Steuern und Solidaritätszuschlag einbehalten.

In diesem Fall können sich Schüler das Geld über einen Lohnsteuerjahresausgleich zurückholen. Schülerjobs - was ist erlaubt? Mein Kind sammelt erste Erfahrungen im Arbeitsalltag - das ist wichtig fürs spätere Berufsleben und die Berufswahl.