Institutional HI -Lights Trends und Neuigkeiten von der Helaba Invest


Bekanntgabe des NIW Der Nettoinventarwert je Anteil wird an jedem Handelstag am eingetragenen Sitz der Verwaltungsstelle bekannt gegeben und am unmittelbar darauf folgenden Bankgeschäftstag unter der Internetadresse veröffentlicht. Ich denke hier z. Es ist zu erkennen, dass die Bedeutung einzelner Sektoren am Gesamtmarkt stark unterschiedlich ist. Tag des Inkrafttretens der Zusammenlegung:

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Regelbasierte Regulierung Ein grundlegender Unterschied zwischen der alten und der neuen Regulierungswelt besteht in der Orientierung an Prinzipien im Gegensatz zu festen Regeln.

Dies zeigt sich in Deutschland z. Der bisherige feste Katalog erwerbbarer Vermögensgegenstände mit strikten Begrenzungsquoten verliert seine Gültigkeit und die Versicherer sind grundsätzlich frei in der Wahl ihrer Anlagen. Lediglich die allgemeinen Anlagegrundsätze, wie z. Im Gegensatz zu Solvency I werden nun jedoch die Eigenkapitalanforderungen durch ein risikoorientiertes System berechnet, d.

Die Beschränkung der Risiken erfolgt nun dadurch, dass der Versicherer ausreichend Eigenmittel vorweisen muss, um seine Risiken zu unterlegen. Die neue Freiheit hat allerdings auch ihren Preis. Mit dem Wegfall expliziter Vorgaben gehen höhere Anforderungen einher, was das Management der eigenen Risiken angeht. Die Versicherer sind aufgefordert, die allgemeinen Prinzipien in, für das individuelle Unternehmen passende Limitsysteme und Risikomanagementprozesse zu übersetzen, um so jederzeit darlegen zu können, dass sie ihre Risiken im Griff haben.

Auch dieser Aufbau ist noch im Fluss und es bleibt spannend zu sehen, zu welchen neuen Limitsystemen die Versicherer kommen und wie diese dann auch in die Überwachung der KVG eingehen. Vor diesem Hintergrund ist auch zu sehen, dass die Vorgaben der der europäischen Versicherungsaufsicht EIOPA an vielen Stellen nicht ausreichend konkret sind, um eindeutig zu definieren, was die Unternehmen vorlegen müssen.

Diese betreffen beispielsweise die Passgenauigkeit der Derivate auf das tatsächliche Exposure. Spezifische Kriterien fehlen jedoch. Die Unternehmen stehen vor der Aufgabe, eigene Kriterien zu spezifizieren.

Die Regeln, die sich die Unternehmen geben, müssen sie der Aufsicht gegenüber argumentativ vertreten können. Der Ball liegt dann im Feld der Aufsicht, die im Zweifelsfall begründen muss, weshalb sie die Regelungen für nicht ausreichend hält. Insofern wäre es verfehlt, auf immer genauere Vorgaben der Aufsicht zu warten, anstatt vielmehr proaktiv vorzugehen.

Oder wie es ein Regulator formulierte: Don t ask the regulator to regulate. Dies entspricht auch dem Geist von Solvency II, lediglich Prinzipien vorzugeben und die konkrete Ausgestaltung des Risikomanagements den Unternehmen zu übertragen. Neben anderen Kapitalverwaltungsgesellschaften bringt sich auch die Helaba Invest in mehreren Arbeitsgruppen aktiv in die Projektgestaltung mit ein.

Die Beantwortung der regulatorischen Anforderungen ist nicht mehr eindimensional lösbar, eindimensional im Sinne, den Fonds als Objekt in die Bank zu integrieren. Vielmehr wird seitens der Aufsicht gefordert, in den Fonds hinein oder durch zu schauen, als wären die einzelnen Instrumente des Fonds direkt Bestandteil der Eigenanlage. Die Art oder die Detailstufe der Durchschau ist wiederum vor dem Hintergrund der jeweiligen fachlichen Fragestellung der Risikosteuerung der Sparkasse zu beantworten und bei der Einbindung von Publikumsfonds auch von der jeweiligen Datenverfügbarkeit abhängig.

Eine wesentliche Anforderung an die Integration eines Fonds ist die Methodenkonsistenz, d. Je nach Fragestellung z. Spreadrisiko oder der Risikotragfähigkeit wird eine Durchschau auf a Einzelinstrumentebene oder b Risikoklassenebene erforderlich. In bestimmten Fragestellungen darf keine Durchschau angewandt werden, sondern c der Fonds ist als Objekt zu betrachten. Durchschaumethoden, Fragestellungen, Datenlieferung Dabei können die Durchschaumethoden wie folgt prägnant umrissen werden: Diese Methode wird gerade im Kontext des Adressen- und Spreadrisikos als unerlässlich eingestuft, da somit die einzelnen Positionen des Fonds denen des Eigengeschäft zugeführt und Analysen hinsichtlich Konzentrations- oder Klumpenrisiken durchgeführt werden können.

Risikoklassendurchschau Die Risikoklassendurchschau ist eine Art hybrid aus Einzelpositionsdurchschau und den Fonds als Objekt zu behandeln. Dabei werden Risikoklassen gebildet, welche als Schnitt durch das Portfolio konstruiert werden, z. Abbildung 2 und weiteren Dimensionen wie z. Auf Basis dieses teilweise verdichteten Bestandes mit zugehörigen Durchschnittskennzahlen werden dann weitere Analysen betrieben. Beispielhaft sei hier die Liquiditätsrisikosteuerung genannt.

Fachliche Fragenstellungen und Lieferwege Aus den genannten Rahmenbedingungen gilt es nun, die Datenanforderungen an eine Kapitalverwaltungsgesellschaft zu definieren, damit die Kreditinstitute die aufsichtsrechtlichen Anforderungen lösen können. Eine weitere Dimension in diesem Kontext sind die verschiedenen Lieferwege, die wiederum in Abhängigkeit des verwendeten Zielsystems auf Seiten der Sparkassen zu definieren sind.

Dies kann zum einen eine direkte Belieferung der Daten an die Sparkasse sein und zum anderen auch die Belieferung über die Finanz Informatik. Der fachliche Umgang mit Fonds in den unterschiedlichen Fragestellungen ist nicht zwingend einheitlich hinsichtlich der Durchschaumethode zu beantworten.

In Abbildung 3 möchten wir beispielhaft darstellen, wie man den Fragestellungen begegnen kann. Fragestellungen und Art der zugeschnittenen Datenlieferung, Quelle: In diesem Kontext möchten wir bereits jetzt auf einen neuen Bericht hinweisen, der als Ad-Hoc Lösung die standardisierte und mit dem DSGV abgestimmte Datenlieferung der Risikoklassendurchschau beinhaltet.

Abbildung 2 zugeordnet und es wird für jede Klasse das entsprechende Aggregat gebildet. Zur schematischen Darstellung der Risikoklassendurchschau dient folgende Abbildung: Schematische Darstellung der Risikoklassendurchschau, Quelle: Schematische Darstellung der Nachweisliste, Quelle: Ausblick Der Risikoklassendurchschau in der Umsetzung nachgelagert wird in einem weiteren noch durchzuführenden Schritt eine Datenschnittstelle für die Einzelpositionsdurchschau erarbeitet werden.

Die exakten Lieferwege bzw. Vielmehr kommen weitere Fragestellungen zum Vorschein, wenn alle wesentlichen Facetten an Instrumenten und Märkten eines Fonds, ob in Form eines Wertpapiers oder eines Derivates, in dem Sparkassensystem abgebildet werden sollen. Dazu bietet die Helaba Invest bereits eine neue Datenlieferung an.

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Reinhold Dresdner vor 3 Jahren Abrufe. Hinweise für den Referenten: Damit grenzen sich Absolute-Return-Fonds Mehr. Vermögensverwaltung mit Anlagefonds eine Lösung mit vielen Vorteilen. Anleihe — Eine Anleihe funktioniert wie ein Darlehen oder ein Schuldschein, das bzw. Der Emittent verspricht, den vollen Betrag des Darlehens an einem bestimmten Datum zurückzuzahlen und in bestimmten Zeitintervallen eine festgelegte Rendite für die Nutzung des Geldes an den Anleger zu zahlen. Anleihen — Schuldtitel von nichtstaatlichen, nichtbehördlichen und nichtkommunalen Körperschaften.

Annahmeschluss — Der letzte Zeitpunkt an jedem Tag, an dem ein Antrag auf Zeichnung oder Rücknahme von Anteilen eines Investmentfonds bei der Fondsverwaltungsgesellschaft eingereicht werden kann. Nach dieser Frist eingehende Anträge werden am nächsten Tag ausgeführt. Annualisiert — Ein Verfahren, bei dem Zahlen, die einen Zeitraum von weniger oder mehr als einem Jahr abdecken, hochgerechnet oder der Durchschnitt aus ihnen gebildet wird, um eine Zahl für einen Zwölfmonatszeitraum zu präsentieren.

Anteilsklasse — Klassen stellen eine Eigentümerschaft am selben Fonds dar, berechnen jedoch unterschiedliche Gebühren. Dies kann es Anteilinhabern ermöglichen, die Art von Gebührenstruktur zu wählen, die am besten ihre jeweiligen Anforderungen erfüllt. Aufschlüsselung nach Sektoren — Aufschlüsselung der Wertpapiere in einem Portfolio nach Branchenkategorien. Derselbe Prozess bedeutet, dass das negative Wachstum des Dollarwerts einer Anlage geringer ist als das von einer negativen jährlichen prozentualen Wachstumsrate implizierte.

Ausfallrisiko — Das Risiko, dass Unternehmen oder Einzelpersonen nicht in der Lage sein werden, ihre erforderlichen Zahlungen bezüglich ihrer Schuldverpflichtungen zu leisten. Ausschüttende Klasse — Jede Anteilsklasse, die Dividenden ausschüttet. Bankdarlehen — Ein Geldbetrag, der von einer Bank mit Verzinsung für einen bestimmten Zeitraum an einen Darlehensnehmer ausgeliehen wird, in der Regel gegen Hinterlegung einer Sicherheit.

Basiskonsumgüter — Der Sektor der Wirtschaft, der Unternehmen repräsentiert, die Waren und Dienstleistungen produzieren, die von Verbrauchern als lebenswichtig angesehen werden und die sie unabhängig von ihrer finanziellen Situation nicht aus ihrem Budget streichen können oder wollen. Basiswährung — Die Währung, in der der Nettoinventarwert jedes Portfolios bestimmt wird. Diese Gebühr verringert sich in der Regel im Laufe der Zeit.

Benchmark — Ein Standard, in der Regel ein nicht verwalteter Index, der zu Vergleichszwecken bei der Beurteilung der Performance eines Portfolios oder Anlagefonds verwendet wird.

Besicherte Anleihe — Eine Art von Anleihen, die durch die Verpfändung eines bestimmten Vermögenswerts durch den Emittenten besichert sind, wobei es sich um eine Art von Sicherheit für das Darlehen handelt.

Besicherte Darlehen werden üblicherweise am Markt für gehebelte Darlehen genutzt. Das Beta der Benchmark ist immer 1. Beispielsweise deutet ein Beta, das über der Benchmark liegt d. Gewöhnlich ein nicht verwalteter Index. Börsennotierte Aktien — Aktien, die an wenigstens einer Börse oder einem Freiverkehrsmarkt gehandelt werden. Bottom-up-Analyse — Ein Bottom-up-Anlageansatz konzentriert sich auf die Analyse einzelner Anleihen und Aktien und der Geschäfte der Unternehmen, von denen sie begeben werden.

Der Schwerpunkt liegt auf Daten, die für die emittierenden Unternehmen spezifisch sind, und nicht auf der Branche, in der sie tätig sind, oder der Wirtschaft als Ganzes. Breit basierte Indizes — Ein Index, der darauf ausgelegt ist, die Bewegung des gesamten Marktes widerzuspiegeln. Bruttoengagement — Das Nennwertengagement gegenüber Marktschwankungen in einem Anlageportfolio, ausgedrückt als Summe seiner Long-Positionen wo Wertpapiere direkt oder über den Einsatz von Derivaten gehalten werden und seiner synthetischen Short-Positionen wo Wertpapiere geliehen und zum späteren Rückkauf verkauft werden.

Carry kann sich auch auf die gezahlte oder erhaltene Prämie für die Übernahme des Risikos des Haltens einer Anlage beziehen. Die geschriebene Put-Option auf den Russell wird durch ein Geldmarktkonto besichert, das in einmonatige Schatzwechsel investiert ist. Depotbank — Eine Bank, die die Vermögenswerte eines Anlagefonds hält, alle Portfoliogeschäfte abwickelt und die meisten Bewertungsdaten sammelt, die zur Berechnung des Nettoinventarwerts NIW eines Fonds erforderlich sind.

Derivative Finanzinstrumente DFI — Finanzinstrumente, die mit einem anderen spezifischen Finanzinstrument oder Indikator oder Rohstoff verbunden sind und über die spezifische finanzielle Risiken eigenständig an Finanzmärkten gehandelt werden können; ihr Wert leitet sich von dem Kurs oder dem Niveau des zugrunde liegenden Vermögenswerts oder Indikators ab. Beispiele sind Futures, Optionen und Swap-Kontrakte. Diskretionäres Anlageverfahren — Ein Anlageentscheidungsprozess, der auf dem Urteil eines Portfolioverwalters basiert, im Gegensatz zu computergenerierten Inputs oder Signalen oder strengen Regeln.

Eine längere Duration deutet auf eine höhere Sensitivität hin. Eigenkapitalrendite — Die Eigenkapitalrendite ist die Höhe des erzielten Reingewinns als Prozentsatz des Eigenkapitals des Anteilsinhabers. Emittent — Eine juristische Person, die Wertpapiere auflegt, registriert und verkauft, um ihre Geschäftstätigkeit zu finanzieren. Der Anteil des Gewinns eines Unternehmens, der jeder umlaufenden Stammaktie zugeordnet ist. Das geschätzte EPS-Wachstum pro Anteil über 3 bis 5 Jahre ist ein Schätzwert, der angibt, wie stark die Erträge pro Anteil in den nächsten 3 bis 5 Jahren voraussichtlich wachsen werden.

Es gibt keine Gewähr dafür, dass das Anlageziel des Teilfonds erreicht wird. Januar eingeführt wurde. Event Driven ereignisgesteuert — Eine Anlagestrategie, die bestrebt ist, vor oder nach unternehmensspezifischen Ereignissen wie Insolvenzen, Verschmelzungen, Übernahmen und Ausgliederungen entstehende Preisineffizienzen zu nutzen. Fälligkeitsdatum — Das Datum, zu dem ein Vermögenswert wie z.

Bei einer Anleihe ist dies das Datum, zu dem der letzte Kupon gezahlt und der Kapitalbetrag an die Anleger zurückgezahlt wird. Bei einem Derivat ist dies das Datum, zu dem der Kontrakt abläuft. Bezieht sich typischerweise auf Anleihen oder Fonds, die in Anleihen investieren. Freistehend — Immobilien, die nicht mit anderen Gebäuden oder Teilen von Gebäudekomplexen, wie z. Fundamentalanalyse — Eine Methode zur Beurteilung des inneren Werts eines Wertpapiers oder eines emittierenden Unternehmens durch die Untersuchung verbundener wirtschaftlicher, finanzieller und anderer qualitativer und quantitativer Faktoren.

Gebühren aufgeschobene Ausgabegebühren, Ausgabegebühren und gebührenfrei — Vertriebsgebühren für Investmentfonds. Eine aufgeschobene Ausgabegebühr wird bei der Rücknahme fällig siehe bedingt aufgeschobene Verkaufsgebühr , während eine Ausgabegebühr zum Kaufzeitpunkt gezahlt wird. Gebührenfreie Fonds erheben keine Verkaufsgebühren. Geldmarkt — Ein Markt, an dem Finanzinstrumente mit hoher Liquidität und sehr kurzen Laufzeiten gehandelt werden.

Geldnahes Mittel — Ein kurzfristiges Geldmarktpapier, z. Geldpolitik — Die makroökonomische Politik, die von der Zentralbank festgelegt wird. Die Marktkapitalisierung ist der Gesamtwert aller ausstehenden Emissionen einer Art von Wertpapier von einem Emittenten zu aktuellen Marktpreisen.

Die Rückzahlungsrendite eines Wertpapiers ist der Diskontsatz, bei dessen Anwendung der aktuelle Wert zukünftiger Cashflows seinem aktuellen Marktkurs zuzüglich abgegrenzter Zinsen entspricht, wobei davon ausgegangen wird, dass das Wertpapier bis zur Fälligkeit gehalten wird.

Bei der Berechnung der Rückzahlungsrendite werden der aktuelle Marktkurs, der Nominalwert, die Kuponrate und die Laufzeit berücksichtigt. Es wird dabei angenommen, dass alle Kupons zum Satz der Rückzahlungsrendite wiederangelegt werden. Gewichtete durchschnittliche Tage bis zur Fälligkeit — Die durchschnittliche Anzahl an Tagen bis zur Fälligkeit gewichtet nach fiktiven Engagements.

Gewichteter durchschnittlicher Kupon — Ist der gewichtete durchschnittliche Brutto-Zinssatz eines Pools an Wertpapieren zu dem Zeitpunkt, zu dem die Wertpapiere begeben wurden. Gewichteter Durchschnittspreis — Der gewichtete Durchschnitt der Marktpreise der in einem Portfolio gehaltenen Wertpapiere. Wird üblicherweise für Rentenportfolios genutzt. Globale Makrostrategie Global Macro — Eine Anlagestrategie, die Portfolios und Trades auf der Grundlage breiter makroökonomischer Ansichten erstellt, wobei sie gewöhnlich die Wachstums-, Zins- und Inflationserwartungen von Ländern vergleicht, und durch Long- und Short-Positionen in Aktienmarktindizes, Devisen-, Staatsanleihen- und Zinsmärkten sowie Rohstoffen ausgedrückt wird.

Globale Zinsen — Kurz- und langfristige Zinssätze an den globalen Währungs- und Staatsanleihenmärkten. Hebelung — Eine Anlagetechnik, die einem Anleger ein Engagement in den Renditen eines Vermögenswerts verleiht, das den investierten Betrag übersteigt. Er wird häufig verwendet, um zu bestimmen, wann einem Fondsanleger eine Erfolgsgebühr berechnet werden kann.

Hybride Unternehmensanleihen — Hybride Unternehmensanleihen sind strukturierte Wertpapiere, die Merkmale von Aktien und Anleihen vereinen. Hybrid Financial Capital - Global — Anleihenähnliche Wertpapiere, von denen erwartet wird, dass sie dem Eigenkapital eines Emittenten zugute kommen, da sie aktienähnliche Eigenschaften haben, z.

Index — Ein Anlageindex bildet die Performance vieler Anlagen nach, um die Gesamt-Performance einer bestimmten Anlageart oder -kategorie zu messen. Index-Allokationen — Der Prozentsatz des Portfolios, der Instrumenten zugewiesen ist, die festgelegte Indizes nachbilden. Indexprodukte — Ein Anlageprodukt, das so konstruiert ist, dass es den Bestandteilen eines Marktindex entspricht oder diese nachbildet.

Inflation — Ein Anstieg der Preise von Waren und Dienstleistungen, der oft mit einem Kaufkraftverlust gleichgesetzt wird. Dies ist eine Kennzahl für die Effizienz, mit der eine Anlagestrategie Risiken im Verhältnis zu ihrer Benchmark eingeht.

Investmentgesellschaft — Eine Gesellschaft, ein Trust oder eine Personengesellschaft, die bzw. Ein eindeutiger internationaler Code, der eine Wertpapieremission identifiziert. Jahresbericht — Die jährliche geprüfte Aufzeichnung des Zustands und der Performance eines Anlagefonds, die an die Anteilinhaber verteilt wird.

Kapital — Gelder, die dazu verwendet werden, Erträge zu generieren oder eine Anlage zu tätigen. Unternehmen nehmen Kapital von Anlegern auf, indem sie Aktien und Anleihen verkaufen, und verwenden das Geld, um zu expandieren, Übernahmen zu tätigen oder das Geschäft anderweitig aufzubauen. Kapital — Der ursprüngliche Geldbetrag, der in eine Anlage investiert wird. Korrelation — Die Wahrscheinlichkeit, basierend auf einer historischen Beziehung, dass sich der Preis eines Wertpapiers über einen bestimmten Zeitraum gewöhnlich einen Monat in dieselbe Richtung bewegen wird wie ein anderes Wertpapier oder eine Benchmark.

Kreditnehmer — Auch als Schuldner bekannt. Dabei handelt es sich um eine Person oder ein Unternehmen, die bzw. Diese Ratings werden gewöhnlich durch Buchstaben dargestellt z. Kumulierte Performance — Die von einer Anlage über einen gesamten bestimmten Zeitraum erwirtschafteten Renditen, im Gegensatz ur performance einer Anlage über einen spezifischen Zeitraum von z.

Kurzfristige Anlage — Vermögenswert, der beim Kauf eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr aufweist. Langfristige Anlagestrategie — Eine Strategie, die über die täglichen Schwankungen der Aktien- und Rentenmärkte hinwegsieht und auf fundamentale Änderungen der Finanzmärkte oder der Wirtschaft reagiert.

Langfristige Fremdkapitalquote — Eine Kennzahl, die den Verschuldungsgrad eines Unternehmens angibt, berechnet durch Division seiner langfristigen Schulden durch den Gesamtbetrag seines Eigen- und Fremdkapitals. Laufzeitverteilung — Die Aufschlüsselung der Vermögenswerte eines Portfolios auf der Grundlage des Zeitrahmens, in dem die Anlagen fällig werden. Diese Fonds waren jedoch sehr eindimensional von ökologischen Aspekten geprägt, die durch Katastrophen wie z.

Seveso, Tschernobyl oder den Treibhauseffekt in das Interesse der Anleger gerückt waren. Die Bedeutung von ethischen Investments in ihrer heutigen Form wurde durch das Zusammenwirken von drei Treibern begünstigt: Bedeutendster Treiber und zugleich Ausgangspunkt sind die Investoren.

Die Historie ethischer Investments hat gezeigt, dass Umwelt- Katastrophen und Kontroversen stets dazu geführt haben, dass das Bewusstsein der Anleger für nichtfinanzielle Entscheidungsvariablen gestiegen ist. Dies legt die Vermutung nahe, dass die aktuelle Diskussion um die globale Erwärmung und den Klimawandel gleichfalls einen positiven Effekt auf die Nachfrage nach Socially Responsible Investing haben sollte.

An die Stelle gesetzlicher Regulierung treten im Rahmen einer zivilen Regulierung nichtstaatliche Organisationen, die weltweit die Tätigkeiten der Unternehmen beobachten und bewerten. Sie ermöglicht es dem Unternehmen gleichfalls, in eine bessere Wettbewerbsposition zu gelangen, falls eine entsprechende gesetzliche Regulierung aufkommen sollte.

Beide vorgenannten Treiber stehen in einer sich selbst verstärkenden Wechselwirkung zueinander. Dies wiederum eröffnet Anlegern eine breitere und gehaltvollere Grundlage für ihre Investmententscheidungen.

Dieses Zusammenspiel von Unternehmen und Investoren wurde von europäischen Gesetzgebern genutzt, um ethische Investments regulatorisch zu unterstützen. Die belgische Regierung arbeitet momentan an einem Gesetzentwurf, der Steuererleichterungen für ethische Anlagen in Pensionsfonds vorsieht.

Die Bewertung von unternehmerisch-nachhaltigem Engagement ist sehr komplex. Dies macht es für einzelne Privat- Anleger nahezu unmöglich, ethische Komponenten bei ihren Vermögensanlagen zu berücksichtigen. Kapitalanlagegesellschaften im Rahmen von Investmentfonds umgesetzt. Die Portfoliobildung erfolgt zweistufig. In einem ersten Schritt werden die Aktiengesellschaften aus dem Titeluniversum danach beurteilt, ob sie den ethischen Ansprüchen, die das Fondsmanagement an sie stellt, genügen.

Diese unterscheidet sich in aller Regel nicht von dem Allokationsprozess anderer traditioneller Investmentfonds. Um die ethische Analyse und Bewertung nicht dezidiert für jedes Unternehmen einzeln betreiben zu müssen, bedienen sich Asset Manager bei der Titelauswahl so genannter Screenings. Hierzu werden positive und negative Filter eingesetzt, die das Anlageuniversum selektieren.

Negatives Screening funktioniert derart, dass Unternehmen aus unerwünschten Branchen oder Geschäftsfeldern per se ausgeschlossen werden. Selbst wenn ein Sektor als ethisch bedenklich eingestuft wurde, können auf der Grundlage dieses Auswahlprozesses die relativ besten Unternehmen in das Anlageuniversum aufgenommen werden. Typische Beispiele hierfür sind Fonds, die einzig in Unternehmen aus dem Bereich regenerativer Energien oder Wasser investieren. In Ergänzung zu Negativ-Screenings werden Positiv-Screenings eingesetzt, anhand derer Unternehmen mit besonders guter Corporate Social Performance herausgesucht werden.

Dies impliziert die Vermutung, dass die Profitabilität der Unternehmen mit ihrer Corporate Social Performance ansteigt. Vielfach handelt es sich um ökologische Themen. Somit kommt es beim Allokationsprozess einerseits zu einer global ethischen Bewertung der Branchen und andererseits zu einer individuell ethischen Bewertung auf Unternehmensebene.

Die daraus resultierenden, zuvor benannten Konzepte zur Portfoliobildung können anhand der dargestellten Matrix verdeutlicht werden. Bei der Untersuchung des Zusammenhangs zwischen Corporate Social Responsibility und finanzieller Performance liegt ein fundamentaler Grund für die uneinheitlichen Ergebnisse bisheriger Forschung in der Problematik, Corporate Social Performance zutreffend zu messen.

Es handelt sich um ein mehrdimensionales Konstrukt mit einer Vielzahl verschiedener Einflussfaktoren. Unternehmen, die aufgrund ihrer Branche eine hohe Verantwortung für die Umwelt tragen, werden einen deutlich anderen Fokus setzen als z.

Unternehmen aus dem Dienstleistungssektor. Dies führt dazu, dass nachhaltiges Engagement durch viele unterschiedliche Aktivitäten bestimmt werden kann. Exemplarisch hierfür stehen das Engagement im Rahmen von Stiftungen, die Entwicklung umweltschonender Technologien oder die Förderung von Mitarbeitern.

Neben diesen positiven Kennzeichen einer guten Corporate Social Responsibility werden im Rahmen von Socially Responsible Investments gleichfalls negative Faktoren bewertet.

Unter anderem sind hier Korruption, Schädigungen der Umwelt oder die Verletzung von Menschenrechten zu nennen. Seit den ersten Studien in den siebziger Jahren wurden viele verschiedene Methoden genutzt, um Corporate Social Performance zu messen. Anfänglich wurde versucht, verlässliche Ergebnisse aufgrund von Unternehmensbefragungen zu erlangen, bzw.

Rückschlüsse aus öffentlich zugänglichen Informationsquellen wie Bilanz- kommentaren oder Unternehmenspublikationen zu ziehen. Hierzu wurde auf Reputations- Indices, wie z. Dieser ist zwar ein umfragebasierter Index, allerdings werden die Unternehmen hier durch andere Unternehmen bewertet, was zu objektiveren Ergebnissen führt. Ein weiterer, häufig genutzter Ansatz, Corporate Social Responsibility zu messen, ist die Auswertung öffentlich zugänglicher Statistiken, z.

Eine andere Vorgehensweise sind so genannte Event-Studien. Besteht die Zielsetzung einer Untersuchung in der Betrachtung rein ökologischer Effekte in einem sehr kurzen Zeitfenster, so liefert diese Art der Studien sehr gute Evidenz. Sie sind in aller Regel eindimensional und damit nur für wenige Unternehmen oder Branchen geeignet. Darüber hinaus ist ihr potentieller Einfluss nur sehr kurzfristiger Natur, was dem nachhaltigen, zukunftsorientierten Konzept einer Corporate Social Responsibility nicht gerecht wird.

Vielfach erfolgen Beurteilung und Bewertung ausgehend von der Stakeholder-Theorie 53 anhand standardisierter, zahlreiche Kriterien analysierende, Prozesse. Die Bewertung innerhalb der jeweiligen Subsektion erfolgt anhand eines Satzes von Indikatoren auf einer Skala von null bis einhundert.

Als weitere öffentliche Informationsquelle dient der Agentur eine Datenbank mit über 5. Dieser umfasst Unternehmensbesuche, die zur Gewinnung zusätzlicher Informationen genutzt werden. Gleichzeitig wird den Unternehmen so Gelegenheit gegeben, die Analysen ihrer Corporate Social Responsibility zu kommentieren.

Im Regelfall konzentriert sie sich auf die Analyse von veröffentlichten Berichten und Reports. Von Fall zu Fall wird aber auch der direkte Kontakt zu den Organisationen gesucht. Umsatz-, Eigenkapital- oder Gesamtkapitalrentabilitäten. Bilanzbasierte Kennzahlen weisen einige Charakteristika auf, die sie als eher ungeeignet zur Messung finanzieller Performance von Socially Responsible Investments erscheinen lassen.

Zum einen besteht bei der Bilanzerstellung stets ein gewisser Gestaltungsspielraum für die Unternehmen, sodass die tatsächlichen finanziellen Verhältnisse nicht zwangsläufig dargestellt werden. Wird die ethische Performance von Unternehmen anhand von SRI Ratings gemessen, so sollte die Messung finanzieller Performance basierend auf Aktienmarktrenditen erfolgen.

Gegenüber bilanzbasierten Kennzahlen weisen sie zwei bedeutende Vorteile auf: Problematisch wird die Bewertung finanzieller Performance anhand von Aktienrenditen jedoch dann, wenn die Bewertungen nicht mehr fair sind und es zu fundamentaler Fehlbewertung kommt.

Diese könnte dafür sorgen, dass der Zusammenhang zwischen ethischem Engagement und finanzieller Performance falsch eingeschätzt wird. Ihre Zielsetzung ist, die Portfoliorendite unter gegebenen Restriktionen zu optimieren und das ihnen anvertraute Vermögen zu mehren. Zur genauen Abbildung des Anlageerfolges sollten die den Renditen zugrunde liegenden Kurszeitreihen als Total Return Indices vorliegen. Die zwei am häufigsten genutzten Ansätze sind Fondsanalysen und ökonometrische Untersuchungen.

Im Rahmen ersterer werden Unternehmen aufgrund ihrer ethischen Performance in verschiedene Gruppen eingeteilt. Vielfach werden zwei Portfolios gebildet, eines aus Unternehmen mit hoher und eines aus Unternehmen mit geringer ethischer Performance, deren Renditen oder Renditedifferenzen auf statistische Signifikanz geprüft werden.

Dieser sieht vor, dass nicht nur Unternehmen mit einer absolut hohen ethischen Performance in die Portfolios aufgenommen werden, sondern auch solche, die relativ zu anderen Unternehmen der gleichen Branche hoch bewertet sind. Neben der Konstruktion solch synthetischer Portfolios können auch real existierende Ethikfonds betrachtet werden.

Dieser Ansatz wird ebenfalls von ökonometrischen Studien genutzt. Gleichfalls zählen die in Kapitel 3. Sie erstrecken sich über einen Fünfjahreszeitraum vom Für das Jahr liegen Ratings zu europäischen Aktiengesellschaften vor. Grundsätzlich orientiert sich das Titeluniversum am Dow Jones Stoxx , dessen Marktkapitalisierung per Einerseits sind dies Unternehmen, die per Andererseits handelt es sich um Unternehmen, die sich als besonders nachhaltig orientiert auszeichnen.

Dieses dient in den nachfolgenden Untersuchungen als Benchmark. Wünschenswert ist jedoch, die Untersuchung auf einen möglichst langen Zeitraum auszudehnen, um so Aufschlüsse über einen längerfristigen Zusammenhang zwischen SRI Ratings und Aktienrenditen zu erlangen. Hierdurch wird natürlich unterstellt, dass sich die Ratings in den Jahren bis nicht verändert haben. Diese Annahme ist dann vertretbar, wenn die Ratings im Zeitablauf nur eine geringe Veränderlichkeit aufweisen.

Die Anzahl der durch die SiRi Company bewerteten Unternehmen ist im Zeitablauf konstant gewachsen, aber stets kleiner als geblieben. Da im Rahmen dieser Untersuchung auf alle im Zeitraum von bis jemals bewerteten Aktien - damit auch solche, die sich beispielsweise aufgrund von Fusionen oder Delistings gegenwärtig nicht mehr im Index befinden - zurückgegriffen wird, erreicht die Bewertungsquote im letzten Jahr der Untersuchung nicht einhundert Prozent.

Die Ratings der Jahre und sind aufgrund des Zurückschreibens identisch mit denen des Jahres Es ist zu erkennen, dass die Bedeutung einzelner Sektoren am Gesamtmarkt stark unterschiedlich ist. So spielen Unternehmen aus dem Energiesektor im Vergleich zu Unternehmen aus dem Finanzsektor nur eine untergeordnete Rolle, was auf die lokalen, europäischen Gegebenheiten zurück zu führen ist.

Die geringe Anzahl bewerteter Unternehmen in Kombination mit stark unter- schiedlichen Unternehmensratings hat zur Folge, dass die Standardabweichung des Sektorratings für die Sektoren Oil and Gas und Telecoms vergleichsweise hoch ist. Dies gilt insbesondere für den Sektor Oil and Gas, dessen starker Rückgang des mittleren Ratings im Jahre durch die Neuaufnahme zweier sehr niedrig bewerteter Unternehmen zu erklären ist.

Weiterhin fällt auf, dass die mittleren Sektorratings in den Jahren und deutlich homogener sind als in den Vorjahren. Dies kommt durch die deutlich geringere Standardabweichung der Ratings in den beiden genannten Jahren zum Ausdruck. Bezogen auf den Gesamtmarkt lässt sich erkennen, dass das durchschnittliche SRI Rating mit Ausnahme des Jahres stets angestiegen ist.

Gleichzeitig ist zu beobachten, dass die Varianz des Gesamtmarktratings im Betrachtungszeitraum um ca. Dieses Ergebnis legt den Schluss nahe, dass die Unternehmen im Beobachtungszeitraum stets bemüht waren, ihre Corporate Social Performance zu verbessern. Weiterhin wird deutlich, dass die Kluft zwischen den Unternehmen mit guter und schlechter Corporate Social Performance immer kleiner geworden ist.

Offenbar ist es für Unternehmen mit zuvor schlechter Performance leichter sich zu verbessern als für solche, die bereits eine gute Performance erbringen.