Mikroorganismus


Auch bei Schweinen und Kälbern findet man Sojaallergien. Petrochemische und synthetische Sulfonate können anstelle von Petrolsulfonaten eingesetzt werden. Mit der gespeicherten Wärme kann das Kraftwerk bis zu 7,5 Stunden nach Sonnenuntergang mit voller Leistung noch Strom für Ein weiterentwickeltes Konzept des Sahel-Syndroms berücksichtigt nicht nur bodenzentrierte Krankheitsbilder, sondern auch alle Elemente von Natur- und Anthroposphäre gleichzeitig.

Inhaltsverzeichnis


Seitdem der liberalisierte Strommarkt zu verstärkten Stromausfällen und Zwangsabschaltungen der Elektrizitätsversorgung auch an der Ostküste der USA zu führen drohte, trat das Ziel der Versorgungssicherheit wieder deutlich in den Vordergrund. Damit wurde die Position früherer US-Regierungen aufgegeben, dass Energieengpässe regionale, vorübergehende Phänomene seien.

Ausweitung der heimischen Öl- und Gasproduktion sowie der Kohleförderung, um die Importabhängigkeit der amerikanischen Energieversorgung zu senken. Daneben wird ein Ausbau der Kernkraft erwogen, da diese als geeignete klimaverträgliche Alternative zu Kohle, Öl und Gas angesehen wird.

Infolgedessen hat sich der Anteil erneuerbarer Energien sowohl am Primärenergieeinsatz als auch am Stromverbrauch in 10 Jahren mit hoher Wachstumsrate erhöht Abb. Grund für den — gemessen am technischen Potenzial — vergleichsweise geringen Einsatz erneuerbarer Energien sind nach Aussagen der National Energy Policy Group vor allem die hohen Kosten im Vergleich zu konventionellen Ressourcen.

Daher werden verstärkte Anstrengungen zur Förderung erneuerbarer Energien vorgeschlagen, wie z. Die USA sind bei der Förderung erneuerbarer Energien im Vergleich zu Westeuropa wesentlich zurückhaltender und beschränken sich zumeist auf Forschungsund Entwicklungsprogramme.

Beide Anteile verdoppelten sich in zehn Jahren. Energie fördert Einkommen, Bildung, soziale Teilnahme und Gesundheit und befreit insbesondere Frauen von Zeit raubenden Tätigkeiten, wie sammeln von Feuerholz oder Wasser holen. Heute haben 1,6 Mrd. China bildet hier eine wichtige Ausnahme: Der Pro-Kopf-Energieeinsatz wird in den kommenden Jahrzehnten in den Entwicklungsländern das stärkste Wachstum aufweisen.

Die unterschiedlichen Farben kennzeichnen die Regionen bzw. Länder, auf die sich die angegebenen Zahlen beziehen. IEA, c 18 28 8 56 96 Mio. Menschen ohne Strom Mio. Ein weiteres Problem, das für Entwicklungsländer spezifisch ist, rückt zunehmend in das Blickfeld der Weltöffentlichkeit: Einkommens- und Technologieentwicklung allein werden dieses Problem nicht lösen. Die Entwicklungsländer verfolgen keine einheitliche Energiepolitik. Dennoch lassen sich typische Muster erkennen: Die existenzielle Grundversorgung mit Energie ist in der unteren Reihe aufgeführt.

Wenn Haushalte wohlhabender werden, ersetzen sie traditionelle Biomasse durch Flüssiggas oder fossile Brennstoffe. Energiedienstleistungen wie Kühlschränke usw. Wo sie nachgefragt werden, werden Deutscher Bundestag — Die Grafik berücksichtigt nicht die Unterschiede zwischen Stadt und Land.

Zu diesem Schema bestehen jedoch Ausnahmen: Die Plus-Zeichen weisen darauf hin, dass Haushalte die betreffende Energieform zusätzlich zu den bereits genutzten Energieformen einsetzen. Vor allem das Bevölkerungswachstum ist für ein überdurchschnittliches Wachstum des kommerziellen Energiesektors verantwortlich OTA, Dabei werden viele Materialien mit hohem Energieeinsatz bei der Herstellung benötigt, wie etwa Stahl oder Beton, was den Einsatz kommerzieller Energie mittelfristig stark ansteigen lässt.

Biomasse wird vor allem in ländlichen Regionen eingesetzt. Dennoch werden auch viele der Armen in den städtischen Slums weiter auf Biomasse und Kohle zum Heizen und Kochen angewiesen sein. Dies erhöht die Stromnachfrage sowohl der Endnutzer, die an die Stromversorgung angeschlossen sind, als auch der Unternehmer, die diese Güter teilweise in Entwicklungsländern herstellen. Im Jahr beliefen sich die staatlichen Energiesubventionen in den Entwicklungsländern auf insgesamt 50 Mrd.

Diese Subventionen kommen zudem vielfach nicht den richtigen Zielgruppen und zukunftsfähigen Technologien zugute. Wahlperiode leumsubventionen nicht an die arme Bevölkerung Kebede und Kedir, Schwellenländer Schwellenländer befinden sich im Übergang zu Industrieländern und besitzen genügend Eigendynamik, um die Merkmale eines Entwicklungslandes in absehbarer Zeit zu überwinden.

Strukturell haben sie sich überwiegend das Modernisierungsmuster der Industrieländer zu Eigen gemacht und ahmen deren Wirtschaftswachstums- und Entwicklungsmodell nach. Innerhalb der Schwellenländer bestehen aber erhebliche Unterschiede: Während in Uruguay etwa Schwellenländer zeichnen sich weiter dadurch aus, dass der wirtschaftlichen Entwicklung in der Regel höchste Priorität eingeräumt wird und Umwelt- oder Sozialproblemen eher geringe Aufmerksamkeit zukommt. Umweltfreundliche Energieträger spielen daher in diesen Ländern eine untergeordnete Rolle.

In den meisten Schwellenländern sehen die energiepolitischen Vorgaben weder Effizienzstrategien noch Investitionen in regenerative Energieträger, mit Ausnahme der Wasserkraft, vor EIA, Die durch Ölimporte verursachten Einschränkungen des ökonomischen Handlungsspielraums von Schwellenländern sind infolge der Abwertung der Währung in vielen asiatischen Länder drastisch verstärkt worden. Ein Richtungswandel bei den Investitionen zugunsten der regenerativen Energieträger ist dennoch bis heute nicht festzustellen Luukkanen und Kaivo, Bei zunehmender Wirtschaftskraft geht der Anteil der von den Haushalten genutzten Energie im Vergleich zu Industrie, Transport oder Landwirtschaft deutlich zurück.

Art und Menge der genutzten Energie sind in den Entwicklungsländern aufgrund der Unterschiede in der Einkommensverteilung sowie bezüglich der Institutionen und Infrastruktur sehr verschieden. Alle Werte für das Jahr Der Energiebedarf wird hier vorwiegend durch Biomasse gedeckt. Entwicklungsmuster, Reformen und Institutionendesign im Energiesektor Institutionelle Reform des Energiesektors greift nur langsam Mit der Teilliberalisierung des Energiesektors in den er Jahren sind Kohle-, Öl- und Technologieimporte verstärkt, Kraftwerke modernisiert und Subventionen schrittweise abgebaut worden.

Von einer vollen Liberalisierung und Deregulierung ist der Strommarkt Indiens noch weit entfernt. Die Betreiber der Kohlekraftwerke können daher kaum schwefel- und schwermetallarme Kohlesorten nutzen. Die Trägheit staatlicher Monopole und die unklare Aufteilung der Zuständigkeit verschiedener staatlicher Organe haben Liberalisierung und Deregulierung verzögert. Als Folge der Reformen, die zu einem allmählichen Abbau von Subventionen und angemessenen Preisen führten, erhöhten sich die Strompreise beim Endkunden.

Die Stromversorgung ist unzulänglich: Die mangelnde Versorgungssicherheit, Stromausfälle und häufige Spannungsschwankungen haben dazu geführt, dass verstärkt Anreize zur Stromsubstitution durch Kerosinlampen, Dieselgeneratoren und Spannungsregler geschaffen wurden. Gleichzeitig ist die Einführung energieeffizienter Technologien erschwert, weil z. Deshalb wird nur ein Drittel der Elektrizität in ländlichen Gegenden eingesetzt, auch den meisten Entwicklungsländern wird mindestens die Hälfte der Gesamtenergie in ländlichen Gebieten nachgefragt.

In diesen Regionen ist das Energiemuster der als absolut arm geltenden Bevölkerungsgruppen sehr ähnlich: Der geringe Pro-Kopf-Energieeinsatz um geplant, Werkstoffentwicklung um Kombikraftwerk Gas- — und Dampfturbine mit zirkulierender Druckwirbelschicht 2. Durch die prognostizierte Verschiebung der Klimaregionen und durch häufigere Wetterextreme wie Überschwemmungen und Dürren werden negative ökologische und soziale Folgen erwartet IPCC, b.

Bei empfindlichen Ökosystemen sind die Schäden teils sogar schon nachweisbar Kap. Die meisten Schäden waren in den er Jahren zu verzeichnen, dem wärmsten Jahrzehnt seit Beginn der Aufzeichnungen von Wetterdaten Milly et al. In den Jahren und war eine deutlich höhere Zahl der global von Dürren Betroffenen bzw. Menschen gegenüber Mio. Ein Zusammenhang zwischen zunehmenden Unwetterfolgen und dem beobachteten Klimawandel ist wahrscheinlich.

Diese Länder haben bisher kaum Präventions- und Nothilfestrukturen entwickelt. Stickoxide, Kohlenwasserstoffe und Kohlenmonoxid verändern zudem die Oxidationskapazität der Atmosphäre, wodurch regional nicht nur mehr bodennahes Ozon entstehen kann, sondern die Reinigungskraft der Atmosphäre insgesamt verändert wird. Zum anderen entstehen erhebliche Auswirkungen auf hydrologische Prozesse wie den Abfluss, die Sedimentbelastung von Flüssen und den Grundwasserspiegel, mit möglichen Folgewirkungen für Böden und Ökosysteme.

In fast allen Industrieländern ist die Zwischenlagerung der Böden beim Tagebau inzwischen gesetzlich vorgeschrieben. Vor allem Ölleckagen führen bei Förderung und Transport zu schweren ökologischen Schäden. In Westsibirien liefen zwischen und jährlich schätzungsweise 2,8 Mio. Jährlich werden zudem ca. Dies ist das Doppelte der natürlichen Öleinträge durch Quellen im Meeresboden.

Bei der Offshore-Ölförderung gelangen weitere Diese Substanzen stellen für viele Menschen eine gesundheitliche Belastung dar Kap.

Aber auch Stäube, darunter Bodenteilchen, Mineralasche oder kleine Partikel gefährden die Gesundheit. Mehr als 1,1 Mrd. Atemwegserkrankungen Asthma, Lungenirritationen und -krebs und Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems. Jährlich sterben 0,8 Mio. Wahlperiode alistisch und für eine Stabilisierung der CO2-Konzentration auch nicht notwendig. Kurzfristig sind bessere Umweltstandards, umweltschonendere Abbau-, Transport- und Nutzungstechniken wichtige Elemente des Umweltschutzes.

Erforderlich sind das rechtzeitige Umsteuern zu zukunftsfähigen Brückentechnologien z. Viele erkranken direkt durch das Einatmen von Luftschadstoffen, alle sind dem Klimawandel mit zunehmenden Extremwetterereignissen ausgesetzt. Auch die Ökosysteme nehmen schweren Schaden, von Ölkatastrophen aus Tankerunfällen bis hin zur Versauerung von Binnengewässern. Am schwersten wiegen die Folgen des Klimawandels, die bei ungemindert fortgesetzter Nutzung fossiler Brennstoffe zu befürchten sind Kap.

Die vorhandenen Reserven fossiler Energieträger werden nicht annähernd ausgenutzt werden können, da die Emissionen von Kohlendioxid wegen ihrer Klimawirksamkeit begrenzt werden müssen und einer Speicherung von Kohlendioxid aus technischen und ökonomischen Gründen enge Grenzen gesetzt sind Kap.

Dieses Ziel bis zu erreichen, ist allerdings unre- Kernspaltung Bei der Spaltung schwerer Atomkerne wird Energie frei. Im Kernreaktor wird daraus unter Neutronenbeschuss auch das ebenfalls spaltbare Plutonium gebildet.

Die in einem üblichen Kernreaktor freigesetzte Bindungsenergie der Atomkerne stammt daher aus der Spaltung von Uran und Plutonium. Um eine umfassende Abschätzung des Potenzials der Kernenergie vorzunehmen, muss neben Uran und Plutonium auch Thorium betrachtet werden, weil auch dessen spontane Spaltung eine Kettenreaktion auslösen kann, wozu allerdings andere als die derzeit verwendeten Reaktortypen benötigt würden.

Die Nutzung der Kernspaltungsenergie ist in ihrer heutigen Form also durch die natürlichen Uranvorkommen auf der Erde Deutscher Bundestag — Wahlperiode — 53 — beschränkt. Die weltweit 3,2 Mio. Berücksichtigt man auch die vermuteten Ressourcen, so steigt das weltweite Vorkommen auf ca.

Dies entspräche einer Stromproduktion von etwa 3. Plutonium kommt in der Natur praktisch nicht vor, entsteht jedoch im Uran-Kernreaktor. Durch Wiederaufarbeitung kann es z. Ebenso kann Plutonium aus Kernwaffen dem zivilen Brennstoffkreislauf wieder zugeführt werden, so dass sich auch hier Verlängerungen der Reichweiten ergeben. Diese werden jedoch derzeit nirgendwo beherrscht. Auf diese Weise kann bis mal mehr Energie aus 1 kg Natururan gewonnen werden.

Kernfusion Bei der Fusion leichter Atomkerne wird Energie frei. Für eine hypothetische künftige Nutzung der Kernfusion zur Deckung eines weltweiten Strombedarfs in Höhe des derzeitigen Gesamtbedarfs von 15 PWh pro Jahr würden pro Jahr etwa t Deuterium und t Tritium an Fusionsbrennstoffen sowie 2. Die theoretischen Potenziale der Kernfusion sind daher nahezu unbegrenzt.

Da die Kraftwerke — wenn überhaupt — frühestens in der zweiten Hälfte unseres Jahrhunderts zur Verfügung stehen werden und zudem ein ebenfalls beträchtliches Gefährdungspotenzial absehbar ist s. Unter anderem sind folgende Steigerungen der Wirtschaftlichkeit und Sicherheit geplant: Die bis vor wenigen Jahren noch von einigen Ländern verfolgte Weiterentwicklung des Brutreaktors wurde inzwischen aus Sicherheits- und Kostengründen weitgehend eingestellt.

Kernfusion Um die Energie liefernden Verschmelzungsreaktionen zwischen den beiden Wasserstoff-Isotopen Deuterium und Tritium auszulösen, müssen Temperatur und Dichte des Brennstoffs bestimmte Werte überschreiten Hamacher und Bradshaw, Weltweit werden dabei zwei Konzepte verfolgt: Bei der Trägheitsfusion werden kleine Brennstoffkügelchen durch Beschuss mit Teilchen oder durch elektromagnetische Wellen zur Implosion gebracht. Abfälle Grünland Stroh Biogas Energiepflanzen 18,2 6,5 3,5 3,1 5,1 29—35 1,1 7,6 20,5 18—24 Gesamtsumme 65—77 alternative Nutzungen a 18,6 18,6 18,6 18,6 17,6 17,0 8.

Zum Vergleich der Energieeinsatz in Deutschland in den Jahren und Die technischen und wirtschaftlichen Potenziale der Bioenergie sowie der C-Speicherung durch veränderte Bewirtschaftungsmethoden in der EU sind in Tab. Das technische Bioenergiepotenzial der EU beträgt 5. Das gesamte C-Einsparungspotenzial durch die Nutzung von Bioenergieträgern und die Schaffung von Senken durch veränderte Bewirtschaftungsmethoden liegt bei ca.

Das wirtschaftliche Potenzial liegt wesentlich unter diesem Wert, da Senkenkapazität und Bioenergie teilweise um die gleichen Flächen konkurrieren. Auch ökologische Restriktionen wie das vermehrte Auftreten von Lachgasemissionen bei reduziertem Pflügen schränken das Potenzial weiter ein Freibauer et al. Das wirtschaftliche Senkenpotenzial läge bei Mio. Diese Menge kann aus betrieblichen Gründen nicht zur energetischen Nutzung geerntet werden, sondern ist dem Speicher zuzuordnen.

Wahlperiode C-ÄquiFläche valente [Mio. Im Basisjahr wurden 1. Um das Potenzial der Energiepflanzen zu ermitteln, muss die maximale Anbaufläche bekannt sein. Dabei sind Nutzflächen zur Nahrungsmittelproduktion bei wachsender Weltbevölkerung sowie Schutzflächen zur Bewahrung der biologischen Vielfalt und der Ökosystemfunktionen zu berücksichtigen.

Um die Nachhaltigkeit einer solchen Nutzung überprüfen zu können, muss das Potenzial für die einzelnen Kontinente getrennt betrachtet werden Tab. Dabei fällt auf, dass im asiatischen Raum die vorhandenen Bioenergiepotenziale bereits heute übernutzt werden. Das errechnete technische Potenzial für Energiepflanzen erfordert eine Fläche von Mio.

Da die Potenzialabschätzung vorsichtig vorgenommen wurde, können die angegebenen Werte als nachhaltig betrachtet werden. FAO, ; Kaltschmitt et al. Neben Energiepflanzen tragen land- und forstwirtschaftliche Reststoffe wesentlich zum globalen Potenzial der Bioenergie bei. Auch hier ist eine nachhaltige Nutzung Voraussetzung für die Potenzialberechnung. Eine Ursache ist die Berücksichtigung konkurrierender Landnutzungsansprüche.

Eine ähnliche Argumentation gilt für Afrika. Dies entspricht in etwa den Werten für Zuckerrohr von 19,5 t pro ha und Jahr Kheshgi et al. Für Chinaschilf Miscanthus werden je nach Anbauregion und Bodenverhältnis- 0 sen 2—44 t pro ha und Jahr angenommen Lewandowski et al.

Dies gilt insbesondere für die kleinbäuerliche Landwirtschaft Afrikas. Das Potenzial landwirtschaftlicher Rückstände ist bei ihnen mit 35 EJ pro Jahr doppelt so hoch, weil für die Entnahme pro Flächeneinheit doppelte Werte angenommen wurden. In Asien werden jährlich 1. Die nicht nachhaltige Biomassenutzung zerstört Wälder, degradiert Böden, mindert die biologische Vielfalt und schädigt die Wasserressourcen. Den gesundheitsschädlichen Wirkungen der traditionellen Biomassenutzung ist etwa die Hälfte der Weltbevölkerung ausgesetzt, überwiegend Frauen und Kinder Bruce et al.

Vor allem die kleinen Partikel am gefährlichsten sind Teilchen von einem Durchmesser heute Wahlperiode — 87 — bewährte Technologien der Erdgasinfrastruktur zur Verfügung. Wegen der geringeren Energiedichte von Wasserstoff liegen die Speicherkosten etwa doppelt so hoch wie für Erdgas. Angesichts ihres geringen Anteils an den Gesamtkosten wirkt sich dies aber insgesamt nur gering aus. Für den mobilen Einsatz sind neben der Verflüssigung — die allerdings rund ein Drittel des Energieinhalts des Wasserstoffs benötigt — insbesondere Verbundstoffhochdruckbehälter mit bis zu bar Druck von Interesse.

Der für den mobilen Einsatz von Wasserstoff deutlich höher anzusetzende Speicheraufwand im Vergleich zu Benzin und Diesel, wird neben den höheren spezifischen Kraftstoffkosten den Trend zu deutlich sparsameren Fahrzeugen stark unterstützen. Bei der Bewertung der zur Nutzung von Wasserstoff notwendigen Infrastruktur muss berücksichtigt werden, dass Wasserstoffherstellung und -nutzung eng mit der Stromversorgung verknüpft sein werden, weil Elektrolyseure dezentral und angepasst an Verbrauchsschwerpunkte z.

Blockheizkraftwerke mit Nahwärmenetzen, Tankstellen, Industriebetriebe angeordnet werden können. Für den Betrieb reiner Wasserstoffnetze liegen schon langjährige Erfahrungen vor. Insgesamt sind auf der Basis der gut ausgebauten Erdgasinfrastruktur günstige Voraussetzungen für einen langfristig angelegten kontinuierlichen Übergang zu Wasserstoff als Energieträger für die stationäre Nutzung gegeben. Für den längerfristig erforderlichen Ferntransport von Energie über mehrere 1.

Eine typische Pipeline, z. Die Transportkosten belaufen sich bei diesen Abmessungen und einer Transportentfernung von 3. Eine weitere Ferntransportoption ist der Transport verflüssigten Wasserstoffs in Tankschiffen.

Falls Wasserstoff jedoch in flüssiger Form genutzt werden soll z. Alle gängigen Energiewandler Flammenbrenner für Heizungen, Industrieund Kraftwerkskessel und zum Antrieb von Turbinen; Verbrennung in Motoren können nach moderaten Anpassungen auch mit Wasserstoff bzw.

Die als Schadstoffe einzig entstehenden Stickoxide können durch Optimierung des Verbrennungsvorgangs sehr niedrig gehalten werden Kap.

Diese Technologie ist für die Bereitstellung von Prozessdampf in der Industrie und zur Erzeugung von Spitzenlaststrom geeignet. Wasserstoff kann aber auch mit Techniken genutzt werden, die für Kohlenwasserstoffe weniger gut geeignet sind oder deren vorherige Reformierung erforderlich machen. Das bekannteste Verfahren ist die Brennstoffzellentechnologie.

Sie erlaubt die Konstruktion offener katalysatorbelegter Heizflächen z. Die Brennstoffzelle ist ein wichtiger Baustein einer auf regenerativen Wasserstoff gestützten Energiewirtschaft, da sie Wasserstoff direkt, effizient und emissionsfrei in Strom und Nutzwärme wandeln kann. Solche Häuser können auch an ein Wasserstoffnetz angeschlossen werden.

Die dezentrale Gasreformierung und -reinigung entfallen in diesem Fall. Auch Kombikraftwerke mit Brennstoffzellenvorschaltstufe im 50— MWBereich sind bereits projektiert. Intensive Entwicklungen laufen in der Automobilindustrie, um Brennstoffzellen als emissionsfreie Antriebsaggregate für Fahrzeuge serienreif zu machen. Bemerkenswert ist, dass aufgrund ihrer modularen Bauweise diese Wirkungsgrade auch bei kleinen Leistungen im kW-Bereich erreichbar sind, wodurch sich Brennstoffzellen sehr gut für effiziente, dezentrale Kraft-Wärme-Kopplungssysteme mit hohem Gesamtnutzungsgrad eignen Kap.

Für eine kurzfristige Wettbewerbsfähigkeit von Brennstoffzellen sind neben weiteren technologischen und systemtechnischen Fortschritten auch die energiepolitischen Rahmenbedingungen deutlich zu verbessern, vor allem bei der Kraft-Wärme-Kopplung.

Nur so lassen sich die technische Weiterentwicklung und die mit der Markteinführung verbundenen Vorleistungen absichern. Die Entwicklung von Energiewandlern führt zu einer wachsenden Bedeutung effizienter Systeme kleinerer Leistung. Was bei den regenerativen Energietechnologien schon vor gut einem Jahrzehnt begonnen hat, setzt sich derzeit bei Blockheizkraft- werken, Mikrogasturbinen, Stirlingmotoren und Brennstoffzellen fort.

Der liberalisierte Energiemarkt honoriert derartige Entwicklungen, weil mit diesen Anlagen flexibel und mit überschaubarem Investitionsvolumen auf die Anforderungen des Marktes reagiert werden kann. Entsprechende technische Lösungen stehen aber bereits zur Verfügung, da die Optimierung des Verbrennungsvorgangs wegen des Fehlens anderer Schadstoffe auf die Minimierung von NOX konzentriert werden kann.

Das Wasserstoffmolekül ist ein natürlicher Bestandteil der Atmosphäre mit einer Konzentration von rund 0,5 ppm in Bodennähe. Erste Abschätzungen ergaben allerdings, dass gegenwärtig anthropogener Wasserstoff die Methankonzentration nur Deutscher Bundestag — Wahlperiode unwesentlich beeinflusst IPCC, a. Angesichts bestehender Unsicherheiten sollten diese Probleme in die Forschungsaufgaben der Atmosphärenchemie integriert werden.

Auch der Wasserstoffabbau in den Böden müsste untersucht werden. Bewertung Die grundsätzlichen Effizienz- und Kostenverhältnisse bei der Herstellung regenerativen Stroms und regenerativen Wasserstoffs mittels Elektrolyse sind in Tabelle 3. Aus heutiger Sicht stellt die Elektrolyse die neben der Biomassereformierung günstigste Wandlungstechnik für regenerative Energien aus Wasserstoff dar.

Regenerativer Wasserstoff als Energieträger wird somit weniger effizient und zudem kostspieliger als regenerativer Strom bereitgestellt. Er wird also nur dann in der Energiewirtschaft von Bedeutung sein, wenn er energetisch und ökonomisch sinnvolle Einsatzgebiete neben dem aus Nutzersicht universell einsetzbaren Energieträger Elektrizität findet.

Hauptargument für die Einführung einer Wasserstofftechnologie wird in diesem Zusammenhang seine gute Speicherbarkeit sein. Die meisten Energiedienstleistungen Heizung, Warmwasser, Prozesswärme, Antriebskraft, Licht und Kommunikation können durch Nutzwärme und Elektrizität bereitgestellt werden, die aus erneuerbaren Energiequellen gewonnen werden.

Beide sind kostengünstiger als regenerativer Wasserstoff. Nur wenn aus technischen oder strukturellen Gründen die direkte Nutzung von Strom und Wärme nicht möglich ist z. Der Gewinn an Speicherbzw. Einsatzfähigkeit muss dann gegenüber den zusätzlichen Kosten und Wandlungsverlusten abgewogen werden.

Dies gilt sowohl für Einzelanwendungen Nischenmärkte als auch für das Energiesystem insgesamt. Die energiewirtschaftliche Bedeutung von Wasserstoff liegt also in der Möglichkeit, die Nutzungsgrenzen von erneuerbaren Energiequellen zu erweitern. Dies setzt selbstverständlich zunächst eine wesentlich stärkere direkte Nutzung dieser Energiequellen voraus. Aus den energetischen Funktionen, der Speicherfähigkeit und der Transportfähigkeit von Wasserstoff lassen sich verschiedene Einsatzfelder ableiten: Dies erfordert eine entsprechende Energieversorgung von Nutzern auch in Bereichen, die für Strom nicht oder nur schwer zugänglich sind z.

Verkehr, speziell Luftverkehr; Anteile des industriellen Hochtemperaturwärmebedarfs. Dies ist günstig angesichts der Infrastrukturinvestitionen, die oft die Einführung neuer Energieträger erschweren. Neben dem Aufbau dezentraler Wasserstoffnetze kann die vorhandene Erdgasinfrastruktur vorzüglich für die Einspeisung von Wasserstoff genutzt werden. Neben technischen Gesichtspunkten der Energieund Materialeffizienz sowie einer Kreislaufwirtschaft muss jedoch auch die Nachfrage nach Energieund Materialdienstleistungen diskutiert werden, die sich mit zunehmendem Einkommen, höherer Ressourceneffizienz und dem Wandel zur Wissensgesellschaft ändert.

Eine stagnierende Weltwirtschaft ist dadurch nicht zu befürchten, weil das Wachstum an immateriellen Gütern z.

Dienstleistungen keineswegs eingeschränkt wäre. Speicherung von Bewegungsenergie Levine et al. Grundsätzlich lassen sich die Möglichkeiten, den Energiebedarf der industriellen Produktion bei weiterhin ansteigendem Bedarf nach Energiedienstleistungen zu vermindern, in fünf Kategorien unterscheiden, von denen lediglich zwei thermodynamisch begrenzt sind Jochem, Verbesserung der Effizienz der Energiewandler Energiewandlersysteme z. Brenner, Turbinen, Motoren usw. Auch bieten beispielsweise die Sub- Deutscher Bundestag — Kommunikation Haushalt Verkehr 2.

Dieses Jahr erforderte einen Primärenergieeinsatz von Nach den Umwandlungsverlusten und nicht energetischem Verbrauch ging die verbliebene Endenergie von 9. Die dortige Umwandlung in Wärme, mechanische Energie usw. Der Kasten zeigt den Nutzungsgrad bei der Umwandlung von End- in Nutzenergie bei verschiedenen Energiedienstleistungen.

Verminderung des Nutzenergiebedarfes durch Prozessverbesserungen und -substitutionen Prozessverbesserungen und -substitutionen bieten erhebliche Möglichkeiten der Energieeffizienzsteigerung.

Bei seit vielen Jahrzehnten genutzten Werkstoffen hat die Wiederverwertung bereits heute relativ hohe Quoten erreicht z. Hinzu kommen die Potenziale durch einen geringeren Werkstoffbedarf je Werkstoffdienstleistung, die durch veränderte Werkstoffeigenschaften und konstruktive Änderungen des Produkts z.

Substitution von Werkstoffen und Materialien durch weniger energieintensive Werkstoffe Durch Werkstoffsubstitution eröffnen sich erhebliche Energieeinsparpotenziale. Über Werkstoffe und ihre Substitution wird heute in erster Linie aufgrund von Kosten, Werkstoff- und Nutzungseigenschaften sowie des Werkstoffimages und bestehender Modetrends entschieden. Ein möglichst geringer Gesamtenergiebedarf bzw. Biogene und biotechnologisch herstellbare Werkstoffe und Produkte z.

Intensivere Nutzung von Gebrauchsgütern Auch durch eine intensivere Nutzung von Gebrauchsgütern lassen sich Material- und Energieeffizienz verbessern. So kann eine geringere Gütermenge die gleichen gesellschaftlichen Bedürfnisse befriedigen Fleig, Das in diesen fünf Optionen liegende Energieeinsparpotenzial ist noch unzureichend untersucht und künftige technologische Entwicklungen sind ohnehin nur schwer prognostizierbar. Insgesamt wird das gesamte technische Energieinsparpotenzial auf über Deutscher Bundestag — Bautraditionen, verfügbare Materialien, Bevölkerungsdichte, Familienstrukturen und vor allem das Klima führen zu verschiedenen Bauweisen.

Derzeit sind beispielsweise Vakuumdämmungen in der Entwicklung, die bei gleicher Dicke bis zu 10fach besser isolieren als die üblichen Dämmstoffe und für die Altbausanierung besonders interessant sind. Während das Sonnenlicht das Material durchdringen kann und auf der dahinterliegenden dunklen Wand absorbiert wird, kann die freiwerdende Wärme durch das Dämmmaterial nicht mehr entweichen und trägt somit zur Heizung des Gebäudes bei. Weitere Stichworte zur technischen Effizienzsteigerung sind effiziente Gasbrennwertkessel, Verzicht auf elektrische Widerstandsheizung sowie Anschluss an Fern- und Nahwärmenetze oder Blockheizkraftwerke.

Energieeffiziente Gebäude benötigen insgesamt eine Wärmeversorgungstechnik, die den verbleibenden geringen Wärmebedarf effizient und kostengünstig deckt.

So werden Kleinstwärmepumpen in Zukunft an Bedeutung gewinnen, da sie die vorhandene Strominfrastruktur nutzen und als Massenprodukte kostengünstig angeboten werden können; auch Kleinst-BHKW mit Brennstoffzellentechnik können in Zukunft interessant werden Kap.

In Osteuropa konnte allein durch die Einführung einer individuellen Kostenabrechnung bei Fernwärme der Bedarf um bis zu Deutscher Bundestag — Fenster Beim solaren und energieeffizienten Bauen wird eine neuartige Hülle für ein Gebäude angestrebt, die Energie-, Licht-, Schall- und Stoffaustausch an Jahreszeiten und Nutzerwünsche angepasst regelt.

Besonders wichtig sind dabei die Fenster, wobei sich zwei verschiedene Anforderungen gegenüberstehen: Während man zur Beleuchtung und insbesondere im Wohnungsbau zur Wärmegewinnung möglichst viel Sonnenlicht durch ein Fenster in einen Raum gelangen lassen möchte, muss zur Bewahrung des Raumklimas gleichzeitig der Wärmeabfluss durch ein Fenster minimiert werden.

Beispielsweise können in einem Mehrscheibensystem die einander zugewandten Glasflächen so beschichtet werden, dass sichtbares Licht in den Raum gelangen kann, infrarote Wärmeabstrahlung jedoch weitgehend unterdrückt wird.

Eine moderne Dreifachverglasung kann durch Verwendung selektiver Beschichtungen und Füllung mit schwerem Edelgas die Wärmeverluste durch ein Fenster auf das sehr niedrige Niveau von ca. Vakuumfenster können zukünftig noch zu einem weiteren Fortschritt führen. Um Überhitzung im Sommer zu vermeiden, können im Fenster optische Schaltfunktionen implementiert werden, die die optischen Eigenschaften eines Fensters steuern, ohne seine wärmetechnischen Eigenschaften signifikant zu beeinflussen und ohne konventionelle Abschattungsmechanismen z.

Die technische Entwicklung geht zu Beschichtungen, deren optische Eigenschaften in weiten Bereichen reversibel verändert werden können z. Wird komplementär noch fossile oder elektrische Energie eingesetzt, stellen der Gasbrennwertkessel oder die Wärmepumpe wie bei der Raumheizung eine energetisch sehr günstige Lösung dar. Der weltweite Trend zur Verstädterung wirkt dabei verstärkend. Vorschläge zur Effizienzsteigerung sind: Die Technologien für Klimaanlagen können verbessert werden, insbesondere sind automatisierte Komplettlösungen für gewerblich genutzte Gebäude mit zahlreichen vernetzten Einzelkomponenten interessant.

Die Möglichkeiten zur aktiven Gebäudekühlung mit Sonnenenergie wurden in Kap. Zudem lassen sich Konzepte zur passiven Kühlung einsetzen, mittels derer im Sommer mittlerer Breiten auch ohne Kältemaschinen ein angenehmes Raumklima erreicht wird. Geeignet sind beispielsweise die Nachtlüftung und die Betonkernkühlung mit Erdsonden oder Wärmepumpen. Mehr Grünanlagen und eine bessere Durchlüftung von Gebäudeagglomerationen beeinflussen das Stadtklima positiv. In Analogie zur Nahwärme könnten Nahkältenetze mit effizienten zentralen Kühleinrichtungen sinnvoll sein.

Kochen In Industrieländern sollte Strom beim derzeitigen Energiemix nicht zum Kochen genutzt werden, da die Nutzung von Gas energetisch vorteilhafter ist.

Beleuchtung Eine gute Nutzung des Tageslichts kann in Bürogebäuden sowohl Energie bei der künstlichen Beleuchtung einsparen als auch den Arbeitskomfort erhöhen. Wo dies nicht möglich ist, sollten anstelle von Glühlampen die bis zu 5fach effizienteren Fluoreszenzlampen eingesetzt werden. In Entwicklungsländern ist der mit der Elektrifizierung verbundene Übergang von der Kerosinlampe zur Fluoreszenzlampe anzustreben.

Sonstige elektrische Geräte Wie alle Endenergieformen sollte auch Strom möglichst effizient genutzt werden. Obwohl entsprechende Geräte in der Anschaffung oft höhere Kosten verursachen, wird dies in der Regel durch einen geringeren Verbrauch über die Gerätelebensdauer kompensiert. Insbesondere die Leerlaufverluste der Geräte sind problematisch. Eine komfortable Option zur Vermeidung dieses unnötigen Stromverbrauches stellen Automatikausschalter dar, die zwischen Gerät und Steckdose geschaltet werden und im Standby das jeweilige Gerät vom Netz trennen.

Zur weiteren Verbreitung sparsamer elektrischer Haushaltsgeräte sollte zudem beim Kauf leicht erkennbar sein, ob sich ein Gerät durch einen niedrigen Stand-by-Verbrauch auszeichnet oder sogar gänzlich vom Stromnetz trennen lässt. Spül- und Waschmaschinen, Kühlschränke konnten verpflichtende EU-Effizienzkennzeichnungen den Stromverbrauch der erhältlichen Geräte spürbar senken.

Gezielte Information der Verbraucher kann zudem auch ohne jede technische Investition die Effizienz der Energienutzung deutlich erhöhen. So verbrauchen beispielsweise Kühlschränke deutlich weniger Energie, wenn sie kühl und gut belüftet aufgestellt werden, und mechanische Schleudern brauchen viel weniger Strom als Wärmetrockner, um nasser Wäsche Wasser zu entziehen.

Abbau struktureller Hindernisse Im Gebäudebereich sollten auch strukturelle Barrieren abgebaut werden: Aufmerksamkeit verdient zudem Deutscher Bundestag — Der Mieter dagegen wird derartige Investitionen nicht tätigen, weil sich die Kosten in einer vergleichsweise kurzen Mietzeit nicht amortisieren werden. Unter technischem Kohlenstoffmanagement werden die Abscheidung von CO2 vor oder nach dem Verbrennungsprozess fossiler Energieträger, die Umwandlung in die flüssige oder feste Phase, der Transport zu Lagerstätten und die dauerhafte Einlagerung Sequestrierung in geeigneten geologischen Speicherformationen oder in der Tiefsee zusammengefasst Reichle et al.

Grundsätzlich lassen sich bei der CO2-Abscheidung zwei Prozesstypen unterscheiden: Dampfreformierung ein wasserstoffreiches Synthesegas erzeugt wird, aus dem das CO2 vor dem Verbrennungsprozess entfernt wird. Hauptursache ist der Energieaufwand für die Regeneration von Absorptions-, Trenn- und Lösungsmitteln, für deren Herstellung bzw. Entsorgung sowie für den Transport des CO2 Tab. Sie sind daher der kostenbestimmende Faktor.

Schätzungen künftiger Potenziale der CO2Sequestrierung konzentrieren sich derzeit auf die Speicherkapazität. Sie dürfte weniger durch die technische Machbarkeit als durch die Wirtschaftlichkeit im Vergleich zu anderen CO2-Minderungsstrategien sowie die gesellschaftliche wie auch politische Akzeptanz bestimmt sein. Bisherige Potenzialabschätzungen erscheinen in nationalen Forschungsprogrammen als mittel- und langfristige Ziele.

Ab sollen etwa die Hälfte der erforderlichen Emissionsreduktionen bezogen auf ein ppm-Stabilisierungsszenario für CO2 durch CO2-Sequestrierung erzielt werden.

Dazu muss das CO2 nach der Abscheidung an Orten gelagert werden, die vom Kontakt mit der Atmosphäre isoliert werden können. Als Speicheroptionen kommen tiefe geologische Formationen wie Salzstöcke, tiefe Kohleflöze, ausgeförderte und aktive Gas- und Ölfelder sowie tiefe saline Aquifere in Frage.

CO2 reduziert auch die Zähflüssigkeit des Öls, weshalb es weltweit in der Ölförderung zur Verbesserung der Ausbeute eingesetzt wird. Daher sind beide Optionen hinsichtlich ihrer Kohlenstoffbilanz kritisch zu bewerten.

Bei den Abschätzungen des weltweiten Speicherpotenzials wird meist der theoretisch verfügbare Speicher angegeben Tab. Die Angaben variieren stark, zumal auch erst wenige systematische Untersuchungen der Speicherkapazitäten vorliegen. Der Speicherpermanenz kommt daher hohe Bedeutung zu. Als sichere Speicher sind bisher nur erschöpfte Gas- und Ölfelder anzusehen, in kleinerem Umfang auch Salzkavernen. Für die tiefen Aquifere ist die Sicherheit der Speicher bisher unbekannt, es wird aber vermutet, dass sie über eine hohe Speicherintegrität verfügen.

Pilotanwendungen wie die im Sleipner-Feld in der Nordsee scheinen das zu bestätigen Baklid et al. Bisher existieren aber keine Sicherheits- und Überwachungsrichtlinien oder Kriterien für Anforderungen an die Speicherqualität Gerling und May, Die Speicherdauer hängt vom Eintragungsort und den vorherrschenden Meeresströmungen sowie von der Einbringtiefe ab.

Die biologischen Konsequenzen sind bis heute zwar unzureichend untersucht, geben aber Anlass zu Besorgnis. Nachgewiesen sind signifikante Änderungen in der Struktur mikrobieller Lebensgemeinschaften, die Hemmung von Stoffwechselprozessen und eine deutliche Empfindlichkeit mariner Lebensgemeinschaften gegenüber einer Absenkung des pH-Wertes. Beobachtet wurde auch Atemnot bei Fischen Tamburri et al. Primärwälder fungieren innerhalb des Klimasystems als wichtige CO2-Senken, sind aber zunehmend durch menschliche Eingriffe bis hin zur völligen Vernichtung bedroht.

Ihr Schutz hätte sowohl für den Klimaschutz als auch den Naturschutz positive Auswirkungen. Das Verhalten der natürlichen Kohlenstoffspeicher in den Böden ist unter dem Einfluss einer Temperaturerhöhung gegenwärtig nur schwer abschätzbar, da sich die Klimaeffekte in den Tropen anders auf die Höhe der Vorräte auswirken werden als in borealen Zonen.

Schwerwiegender als mögliche Effekte des Klimawandels erscheinen jedoch die Auswirkungen anthropogener Landnutzungsänderungen auf die Kohlenstoffvorräte der Böden.

Auch wenn es gelingt, den Verbrauch fossiler Brennstoffe stark einzuschränken, könnte ein fehlender Schutz der Deutscher Bundestag — Wahlperiode Atmosphäre Zunahme pro Jahr: Alle Werte in Gt Kohlenstoff Vorräte: Gt Kohlenstoff pro Jahr Flüsse: Bodenkohlenstoffvorräte die Anstrengungen zum Schutz der Atmosphäre zunichte machen.

Eine Möglichkeit zur Förderung der Kohlenstoffspeicherung bietet ein verändertes Management land- und forstwirtschaftlich genutzter Ökosysteme, das auf Kohlenstoffspeicherung ausgelegt ist. In der Landwirtschaft bestehen jedoch hohe Unsicherheiten sowohl über die geeigneten Flächen als auch über die Höhe und Dauerhaftigkeit der erzielbaren Speicherung. Ein verändertes Management landwirtschaftlicher Böden z.

Kohlenstoffspeicherung in marinen Ökosystemen Einzellige Algen in den Weltmeeren Phytoplankton sind etwa für die Hälfte der globalen Kohlenstofffixierung durch Photosynthese verantwortlich.

In einigen Meeresgebieten ist das Wachstum des Phytoplanktons durch Mangel des Mikronährstoffs Eisen stark eingeschränkt, z. Verschiedene Ozeandüngungs- experimente haben nachgewiesen, dass durch die Zugabe von Eisen lokal und kurzfristig eine Algenblüte ausgelöst werden kann Martin et al. Falls das zusätzliche Phytoplankton nicht absinken, sondern in oberflächennahen Gewässern verbleiben würde, käme der Kohlenstoff innerhalb eines Jahres in die Atmosphäre zurück.

Damit wäre die Eisendüngung in der Gesamtbilanz ein Nullsummenspiel. Durch Eisendüngung sind zudem schwerwiegende Folgen für die marinen Ökosysteme zu erwarten Chisholm et al. Wahlperiode fung zusätzlicher Senken keine Alternative zur Vermeidung fossiler Emissionen dar.

Fossile Energieträger werden jedoch in vielen Ländern noch über Jahrzehnte die dominante Energiequelle bilden Kap. Daher liefert die End-of-pipe-Technologie der Kohlenstoffspeicherung Sequestrierung eine Option für den Klimaschutz, um zu hohe Emissionen insbesondere in diesem Jahrhundert zu verhindern. Kriterien zur Bewertung der einzelnen Optionen des Kohlenstoffmanagements sind die Speicherdauer und -sicherheit sowie die Umweltauswirkungen.

Das ist bei heutigem Erkenntnisstand für die Speicherung in ausgeförderten und aktiven Gas- und Ölfeldern sowie in Salzkavernen der Fall. Hier ist weitere Forschung notwendig. Die terrestrische Biosphäre leistet einen wichtigen Beitrag zur Stabilisierung der atmosphärischen Kohlendioxidkonzentration. Dieser Speicher ist aber kaum erweiterbar, da die natürlichen Ökosysteme wie Primärwälder und Feuchtgebiete in ihrer Fläche begrenzt sind und zudem durch menschliche Eingriffe häufig gestört werden.

Deshalb stellt die Schaf- Dem Verkehr kommt aufgrund seines hohen Anteils an der Energienachfrage eine entscheidende Rolle für die Transformation der Energiesysteme zu. Die Herausforderung besteht darin, Mobilität möglich zu machen und gleichzeitig den Verbrauch fossiler Brennstoffe zu senken.

Neben Vermeidung und Verlagerung von Verkehr geben Konzepte der Transporteffizienz entscheidende Impulse für die politische Debatte um nachhaltige Entwicklung und Klimaschutz. Von den Technologien, für die in den nächsten 30 Jahren der breite Markteinsatz zu erwarten ist, werden nur wenige eine Entlastung von Umwelt und Klima erzielen können.

Der gasförmige oder flüssige Energieträger erzeugt in einer elektrochemischen Oxidation Strom, wobei als Abfallprodukt nur Wasser und Wärme entstehen. Der Antrieb erfolgt dann durch einen Elektromotor, auch in Kombination mit Batteriesystemen.

Wasserstoff kann aus Erdgas oder über die Elektrolyse von Wasser gewonnen werden, wobei der Strom aus fossilen oder regenerativen Quellen stammen kann Kap 3. Wahlperiode — 99 — nol und von Benzin lässt sich direkt in der Brennstoffzelle abspalten und nutzen. Die Schwachstelle bei dieser Technik ist bisher der hohe Energieeinsatz für die Bereitstellung des Brennstoffs.

Im günstigsten Fall wird eine ca. Erdgas Die Erdgasnutzung im Verkehr ist eine aus Umweltsicht positiv zu bewertende Brückentechnologie auf dem Weg von fossilen Brennstoffen zu regenerativen Lösungen Kap. Erdgas kann im Vergleich zu Benzin und Diesel die Treibhausgasbilanz verbessern und die städtische Luftverschmutzung verringern.

Die weitere Verbreitung durch Ausbau der Gastankstellennetze und Fahrzeugumrüstungen sollte vor allem in belasteten Städten und Regionen gefördert werden. Bi-fuel-Technologien kombinieren die Nutzung von zwei Kraftstoffen z. Erdgas und Benzin in einem Fahrzeug und stellen so bei noch unvollständiger Flächendeckung des Gasangebots eine wichtige Übergangsoption bereit Halsnaes et al.

Hybridantriebe und Batterien Hybridantriebe kombinieren Elektro- und Verbrennungsmotoren und werden derzeit für Pkw, Busse und kleine Lkw getestet.

Es wird eine Verdopplung der Primärenergieeffizienz bei Hybridantrieben mit elektrischen Motoren erwartet Johansson und Ahman, Fahrzeuge mit Hybridantrieb und Elektrofahrzeuge benötigen weitere technische Verbesserungen bei den Batterienkapazitäten, dem Ladevorgang und den Ladestationen, bevor eine breite Markteinführung einsetzen kann Fischedick et al.

Effizienzsteigerung konventioneller Fahrzeuge Die Entwicklung effizienterer Antriebstechnologien ist heute eine Standardstrategie aller europäischen Automobilhersteller. Integration keramischer Bauteile, neue Zündungssysteme, variables Ventilmanagement, verbesserte Turbolader; Halsnaes et al. Der Vorteil optimierter konventioneller Antriebssysteme ist die Möglichkeit der raschen Markteinführung.

Die Fahrzeuge werden aber auch durch Bauweise und Design bewusst so verändert, dass für die gleiche Mobilitätsdienstleistung weniger Energie benötigt wird. Diese Effizienzpotenziale sind jedoch weit geringer als bei den Antriebs- und Kraftstofftechnologien. Sie haben nur teilweise niedrigere Umwelt- und Energiekosten, aber die Preise liegen höher z. Insbesondere der Gütertransport besitzt aber im Zeitalter weltweit wachsender Warenströme weiteres Potenzial für erhebliche Effizienzsteigerungen.

Da dieser in Deutschland nur ca. Problematisch ist der beobachtete Nebeneffekt der Telematik: Ziel aller Ansätze der Förderung multimodaler Infrastruktur ist es, Nachfrage und Attraktivität umweltfreundlicher Verkehrsträger zu erhöhen. In diesem Zusammenhang ist insbesondere die Nutzung der Bahn durch politische Vorgaben attraktiver zu gestalten Kap. Derzeit hat die Bahn eine schwache Wettbewerbsposition gegenüber dem Auto.

Das Schienennetz ist unzureichend in die Fläche ausgebaut. Auch ist ihr Angebot preislich und umsteigetechnisch wenig attraktiv. Vor allem die Bewohner kleinerer Städte können die Bahn nur beschränkt nutzen. Moderne Konzepte der Raum-, Stadt und Verkehrsplanung gehen weit über technische Effizienzverbesserungen hinaus und können eine Nettosenkung der Verkehrsleistung pro Kopf oder pro Tonne Güter erzielen.

Neue Siedlungen werden heute so gebaut, dass Verkehr von vornherein vermieden wird, weil eine Nutzungsmischung für kurze Wege sorgt oder eine gute Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr und eine hohe Einwohnerdichte zu einer guten Auslastung führen. Diese Konzepte sind bisher kaum umgesetzt und bieten weltweit ein hohes Potenzial für höhere Energieeffizienz im Transport. Die Emissionen aus dem Luftverkehr sind besonders klimawirksam, da sie in typischen Reiseflughöhen nicht nur über den CO2Effekt, sondern auch durch Ozon- und Kondensstreifenbildung zum Treibhauseffekt beitragen.

Eine umfassende Bewertung der unterschiedlichen Ver- Deutscher Bundestag — Wahlperiode kehrstechnologien aus Nachhaltigkeitssicht fehlt allerdings bis heute Enquete-Kommission, Um zu vermeiden, dass neue Technologien ohne Beachtung von Umweltbelangen erarbeitet werden, empfiehlt der Beirat die Evaluierung der Optionen zukünftiger Verkehrstechnologie unter Einbindung von Fachleuten der Sektoren Klima, Energie, Ökologie und Städtebau.

Daher kann ihre Herstellung nur sinnvoll sein, wenn nachhaltige landwirtschaftliche Methoden angewandt werden, ausreichend Fläche zur Verfügung steht und insgesamt eine positive Klimabilanz erreicht wird IPCC, a. Angesichts der Flächenallokationsprobleme Kap.

Die Förderprioritäten sollten vor allem bei Brennstoffzellenantrieben, Erdgas- und Hybridfahrzeugen,Telematik und Multimodalität gesetzt werden. Daher sollte seine Verbreitung als Brückentechnologie gefördert werden. Langfristig bietet der Brennstoffzellenmotor bei Anwendung von Brennstoffen aus Solar- oder Windkraft eine interessante Lösung im Sinn der nachhaltigen Entwicklung.

Wahlperiode — — 3. Bei fossilen Brennstoffen erscheint die Ressourcenbasis — ohne Berücksichtigung möglicher geopolitischer Entwicklungen — ausreichend, um noch über das kommende Jahrhundert hinaus einen weltweit wachsenden Energiebedarf befriedigen zu können.

Dies erscheint allerdings aus Klimaschutzgründen nicht akzeptabel Kap. Proliferation, Terrorismus, fehlende sichere Endlagerung. Auch bei der Kernfusion sieht der Beirat derzeit keine Potenziale für eine Nutzung im Rahmen eines nachhaltigen Energiesystems.

Diese Technologie würde nicht rechtzeitig für den Transformationsprozess zur Verfügung stehen und zudem ebenfalls mit beträchtlichen Gefährdungen einhergehen Kap. Die derzeit noch in vielen Entwicklungsländern vorherrschende Nutzung traditioneller Biomasse bewertet der WBGU nicht als nachhaltig, weil sie u. Die nachhaltigen Potenziale der Wasserkraft schätzt der Beirat mit 15 EJ pro Jahr in vergleichsweise vorsichtig ein, da vor allem in vielen Entwicklungsländern kaum die Voraussetzungen gegeben sind, um den zu Recht gestiegenen Anforderungen an Umwelt- und Sozialverträglichkeit gerecht zu werden Kap.

Sonnenenergie, Windkraft, moderne Biomassenutzung, Erdwärme und andere. Während die nur begrenzt ausbaubaren Quellen z.

Windkraft, Bioenergie bereits heute oft konkurrenzfähige Preise aufweisen, sind die praktisch unbegrenzt ausbaubaren Quellen z.

Photovoltaik, solarthermische Kraftwerke heute betriebswirtschaftlich noch vergleichsweise teuer. Dies liegt deutlich niedriger als andere aktuelle Potenzialerhebungen, weil die aus Nachhaltigkeitsbetrachtungen herrührenden Limitierungen der Biomassenutzung vom Beirat stärker gewichtet wurden Kap. Strom aus Windenergie kann bereits heute umweltfreundlich und in manchen Fällen betriebswirtschaftlich preisgünstig bereitgestellt werden.

Das nachhaltig nutzbare Potenzial wird vom Beirat auf ca. Das nachhaltig nutzbare Potenzial der Sonnenenergie ist mit Blick auf alle Prognosen menschlichen Energieeinsatzes lediglich durch das aus technologischen und ökonomischen Gründen begrenzte Wachstum der installierten Leistung limitiert, nicht aber durch das Angebot Kap. Bis zum Ende des Jahrhunderts könnte die Leistung auf über 1. Die Geothermie hat bis ein vom Beirat wegen der technologischen Unsicherheiten vorsichtig geschätztes nachhaltiges Potenzial von 30 EJ pro Jahr Kap.

Hier gibt es erhebliche technische Entwicklungspotenziale etwa zur Gestaltung der Stromnachfrage und der zunehmenden Vernetzung der Stromproduktion bis hin zu einem weltweiten Verbund Kap. Langfristig kann Wasserstoff als Energieträger und zur Speicherung eine entscheidende Rolle spielen.

Für den Verkehrssektor sieht der Beirat mittelfristig die zentralen Herausforderungen bei Effizienzsteigerungen existierender Technologien sowie in neuen Mobilitätskonzepten.

Die vom Beirat vorgenommene Abschätzung nachhaltig nutzbarer Potenziale der weltweit zur Verfügung stehenden Energieträger zeigt, dass die derzeitigen globalen Energiesysteme, die im wesentlichen auf fossilen Energieträgern und auf Kernenergie sowie in Entwicklungsländern auf der Nutzung traditioneller Biomasse beruhen, einer langfristig angelegten Transformation bedürfen.

Diese globale Energiewende in Richtung Nachhaltigkeit muss vor allem auf den starken Ausbau erneuerbarer Energieträger sowie auf Effizienzsteigerungen setzen Kap. Die Analyse der nachhaltig nutzbaren Potenziale zeigt, dass langfristig die Sonnenenergie das zentrale Element der globalen Energieversorgung werden muss.

Wahlperiode Deutscher Bundestag — Das heutige globale Energiesystem ist als nicht nachhaltig zu bezeichnen, weil es insbesondere durch seine Wirkung auf das Klima die Lebensgrundlagen der Menschheit gefährdet, durch Luftverschmutzung und nicht nachhaltige Nutzung von Biomasse erhebliche Gesundheitsprobleme verursacht und derzeit noch etwa 2 Mrd. Menschen keinen Zugang zu modernen Energieformen haben. Ansatz In Kapitel 4 wird eines von vielen möglichen Szenarien zur Transformation der derzeitigen Energiesysteme hin zu einer nachhaltigen Energiezukunft abgeleitet.

Es sind viele Entwicklungen denkbar, die die gegenwärtigen weltweiten Energiesysteme nachhaltig umgestalten würden. Insofern ist das in diesem Kapitel abgeleitete Szenario nicht präskriptiv zu verstehen, sondern als Illustration. An ihm soll gezeigt werden, dass die globale Energiewende technologisch und ökonomisch machbar ist.

Dies beruht auf der Vorstellung, mögliche zukünftige Entwicklungen durch Leitplanken einzugrenzen. Leitplanken liefern also Kriterien, die ein Szenario notwendigerweise erfüllen muss, wenn es nachhaltig sein soll Abb. Das Einhalten der Leitplanken ist eine notwendige, wenn auch keine hinreichende Bedingung für die Nachhaltigkeit eines Pfads, da sich Leitplanken etwa durch neue 4 Kenntnisse verändern oder ganz neue Leitplanken hinzukommen können.

Der Beirat verfolgt diesen Ansatz, weil es generell schwierig ist, nachhaltige Zukünfte positiv zu definieren.

Es ist leichter, den Bereich abzugrenzen, der als inakzeptabel erkannt wird. Innerhalb des nachhaltigen Bereichs existieren unter den genannten Einschränkungen keine weiteren Vorgaben an ein Zukunftsszenario. Dieses kann dort beliebige Verläufe annehmen. Solange es dabei mit keiner Leitplanke kollidiert, bleibt es nachhaltig. Der Leitplankenansatz zur Auswahl nachhaltiger Szenarien gleicht einem Filter, der eine Reihe plausibler Zukunftsszenarien auf ihre Verträglichkeit gegenüber einem Satz von Leitplanken überprüft.

Gleichzeitig werden im Rahmen eines Modellansatzes Simulationsrechnungen durchgeführt, die nachhaltige Pfadverläufe ermitteln. Mit der Filtermethode erhält man letztlich nicht nur einen einzigen gangbaren Pfad, sondern beschränkt lediglich die Vielfalt möglicher Zukünfte.

Dabei wird die Leitplankenmethode wie folgt angewendet: Zunächst wird ein Grundbestand an Zukunftsszenarien vorgestellt Kap. Wenn die Transformation zur Nachhaltigkeit an so einem Bezugsszenario demonstriert werden kann, dann gilt der Nachweis auch für Szenarien, die hinsichtlich dieser Strukturen weniger konservativ sind. Herausführen aus dem nicht nachhaltigen Bereich hinein kommt. Von dieser Seite aus ist die Leitplanke also durchlässig.

Befindet sich ein System im nachhaltigen Bereich, gibt es zunächst keine weiteren Vorgaben. Das System kann sich im freien Spiel der Kräfte entwickeln. Von dieser Seite aus ist die Leitplanke also undurchlässig. Da die Leitplanken sich durch künftigen Wissensfortschritt verändern können, ist das Einhalten der derzeitigen Leitplanken kein hinreichendes, sondern nur ein notwendiges Kriterium für Nachhaltigkeit.

Vermeidung nicht nachhaltiger Entwicklungen 3. Dann werden die Leitplanken vorgestellt und das ausgewählte Szenario einer Leitplankenprüfung unterzogen Kap.

Dabei zeigen sich bestimmte Probleme dieses Szenarios. Insbesondere verletzt es die Klimaleitplanke Kap. Daraufhin wird das ausgewählte Szenario so modifiziert, dass es die Leitplanken einhält. Das Ergebnis ist ein exemplarischer Transformationspfad Kap.

Dazu werden unter Vorgabe der Klimaleitplanke kosteneffektive Pfade bestimmt und Handlungsspielräume bei Vorgabe verschiedener Leitplanken ausgelotet. Anhand dieser zusätzlichen Analysen werden die Eigenschaften des exemplarischen Transformationspfads diskutiert Kap. Der Fokus auf das Klimaproblem entspricht den Prioritäten des Beirats.

Die IPCCSzenarien zeichnen sich dadurch aus, dass sie von der internationalen Wissenschaftlergemeinschaft anerkannt sind und auf konsistenten Annahmen über die Antriebskräfte von Treibhausgasemissionen beruhen. Schutz der Kohlenstoffspeicher z. Relevante Kausalwirkungen sind durch Pfeile wiedergegeben.

Durch den Bedarf nach wirtschaftlicher Entwicklung und wegen des Bevölkerungswachstums steigt die Nachfrage nach Energiedienstleistungen, was vermittelt über die Energienutzung und die notwendige Ressourcenförderung und -konversion zu erhöhten Konzentrationen von Treibhausgasen in der Atmosphäre führt.

Die Klimafolgen wirken über Rückkopplungen auf die globale Entwicklung und andere Stationen in der Kette zurück. Die Möglichkeiten einer Steigerung des Humusgehaltes scheinen begrenzt.

Hohe Mineral-N-Applikation wirkte sich förderlich auf den Humusgehalt. Bei den Hallenser Dauerdüngungsversuche wurden auch langfristige agroökosystemare Reaktionen auf Bewirtschaftungsveränderungen untersucht. Diese Resultate gewinnen in Hinblick auf aktuelle Flächenstilllegungen an Aktualität. In Jahren mit hohen Niederschlägen erhöht dies die Auswaschungsgefahr.

Aufgrund der anhaltenden Zerstörungen in den chinesischen Naturschutzgebieten wurde empfohlen diese auf den Status von Landschaftsschutzgebieten zurück zu stufen. Grund für die schlechten Bedingungen in den Schutzgebieten ist das Fehlen gesetzlicher Grundlagen für den Naturschutz sowie der Mangel an Personal und Geld.

Vor allem der Geldmangel führte dazu, dass in vielen Schutzgebieten die natürlichen Ressourcen zum Selbstzweck geworden sind. Sie müssen ausgebeutet werden, um das Naturschutzgebiet zu erhalten.

Etwa ein Drittel der über 1. Viele der Parks versuchen verstärkt über Tourismus die Kassen zu füllen. Etwas besser geht es den sogenannten Nationalparks wie Wolong. Dieser über die Grenzen Chinas hinaus bekannte natürliche Nationalschatz beherbergt den Pandabären und hat im In- und Ausland repräsentative und wissenschaftliche Bedeutung,. Daher werden diese Parks entsprechend finanziell bedacht. Die Strukturen der Schutzgebiete, die in den 80er Jahren entstanden, sind nicht wie in Deutschland nach unterschiedlichen Schutzintensitäten eingeteilt.

Vielmehr erfolgt die Klassifizierung objektorientiert nach deren Schutztyp. Die chinesischen Schutzgebiete sind in drei Zonen unterteilt. Die Kernzone ist ein Gebiet strikten Schutzes. Bei der Pufferzone handelt es sich um ein halberschlossenes Gebiet. Die Versuchszone dient der Regenerierung von Ökosystemen mit menschlicher Hilfe.

Das wirtschaftliche Wachstum Chinas erhöht den Druck auf die Naturschutzzonen weiter. Gleichzeitig wächst das Bewusstsein der chinesischen Politik und der Bevölkerung für die Natur ihres Landes, dass weltweit die höchste Biodiversizität aufzuweisen hat. China erkannte seine verantwortungsvolle Rolle im Naturschutz an. Und erst kürzlich hat das iranische Fachministerium für Forstwirtschaft angekündigt, sämtliche Nutzwälder kahlschlagsfrei durch Einzelplenterung zu nutzen.

Die Chancen für Forstschutz im Iran stehen daher nicht schlecht, auch durch die forstliche Fakultät in Teheran, die eine vorbildliche Lehre bietet. Forstschutz im Iran hat darüber hinaus eine lange Tradition. Dabei sind sie Vorbild an Unberührtheit und Ursprünglichkeit in einem Land, das vorwiegend aus Wüste besteht. Die Jahresniederschläge liegen zwischen und 2. Darunter befindet sich zum Beispiel ein mächtiger 2.

Besonders ist auch die Entstehung des Kaspischen Waldes. Er konnte sich über Jahrmillionen ungeschützt entwickeln was heute seine Schutzwürdigkeit rechtfertigt.

In diesem Weltnaturerbe leben zwischen Auch ist das rudimentäre Forstsystem noch nicht in der Lage den Waldschutz zu garantieren und für die bäuerliche Subsistenzwirtschaft fehlen die Kontrollmechanismen.

Seit werden die weltweiten Rohölreserven konstant mit 42 Jahren angegeben. Von bis haben sie sich faktisch verdoppelt. Dies ist eine Folge der besseren Ausbeuterate und den Neufunden in den 90er Jahren. Viele Geowissenschaftler und Ingenieure gehen allerdings davon aus, dass die Reserven in wenigen Jahren erschöpft sein werden. Für die meisten Wirtschaftswissenschaftler ist dagegen noch lange kein Ende des Ölstroms abzusehen. Fakt ist, dass die Ölförderung ungeachtet aller früheren Prognosen steigt.

Gleichzeitig bleiben die Preise stabil. Diese Tatsache widerlegt die Hypothese der Pessimisten, die im Aufwärtstrend des Ölpreises den Nachweis einer drohenden Erschöpfung der Reserven sehen. Ob die Reserven zu irgendeinem Zeitpunkt soweit verringert sein werden, dass die Bedarfsdeckung gefährdet ist, erscheint darüber hinaus zweifelhaft. Denn mit Preisanstieg und technologischem Fortschritt steigt der Anreiz Öl zu suchen und zu fördern.

Schon allein die Erdölfunde aus den 50er Jahren, die im Vorderen Osten erschlossen wurden stellen eine gewaltige Reserve dar. De facto ist also in Zukunft mit einer Abnahme der weltweit förderbaren Ölreserven genauso zu rechnen wie mit der Erschöpfung einzelner Felder. Der Reservenschwund wurde aber global schon durch eine verbesserte Technologie eingeholt.

Eine bevorstehende Verknappung ist aus den gegenwärtigen wirtschaftlichen Daten nicht abzulesen. Der Risikobegriff in der praktischen Umsetzung von Naturschutzvorhaben. Eine Vielzahl Unwägbarkeiten müssen bedacht werden, um kulturelle und sozio-ökonomischen Entwicklungen mit ökologischen Belangen zu verschmelzen. Im Endeffekt ist dieses System aber schwer kalkulierbar.

Das 'Naturschutz-Risiko' als negative Abweichung von den naturschutzfachlichen Leitbildern beginnt schon bei den Grunddaten und deren Bewertung: Unsichere Erhebungen, fehlerhafte Interpretationen sowie lückenhafte wissenschaftliche Kenntnisse können bereits im Vorfeld eines Projektes zu falschen Prognosen führen. Ein weiteres Problem ist, dass die Risiken je nach Standpunkt und Grad der Betroffenheit unterschiedlich eingestuft werden.

Am Beispiel des Erprobungs- Entwicklungsvorhabens 'Revitalisierung in der Ise-Niederung' wurde deutlich wie eng die Wechselwirkungen zwischen den einzelnen Risiken sind. Unsicherheiten und Risiken können aber schon bei der Planung von Naturschutzvorhaben verringert werden. Ausschlaggebend sind intensive Kommunikation in allen Planungsschritten. Der Drachenfels am Rhein wurde unter Schutz gestellt. Es ist damit das erste überhaupt in Deutschland unter Naturschutz gestellte Objekt.

Bemerkenswert ist, dass es sich nicht um ein heute allseits bekanntes 'Biotop', sondern um ein 'Geotop' handelt. Grund für diesen frühen Naturschutz war die alte Burgruine, die im Zuge der Abbauaktivitäten einzustürzen drohte. Der hier gewonnene Trachyt wurde für seine gute Bearbeitbarkeit geschätzt und u.

In späterer Zeit fand der Felsen bei den Rheinromantikern starken Zuspruch. Vom Mittelalter bis in die Gegenwart interessierten sich Dichter und Maler für Landschaften und verewigten sie in ihren Schriften und Zeichnungen. Vom 'Geotop' sprach man aber erst in den 80er Jahren der Jahrhunderts in der DDR. Vorher galt noch der Begriff des 'Monument de la nature' von Alexander von Humboldt.

Bislang sind von den geologischen Diensten bundesweit über Leider erfahren die Geotope durch diese Aufnahme keinen Schutz, da die gesetzlichen Regelungen fehlen. Mangel an Geld in den Bundesländern, Städten und Kommunen gestalten darüber hinaus den Geotopschutz schwierig.

Die Aufnahme des Begriffes 'Geotop' in das Umweltrecht ist daher anzuraten. Auch die Weiterentwicklung von geowissenschaftlichen Grundlagen und Bewertungsverfahren für den Geotopschutz wären wünschenswert. Dadurch würde ein ganzheitlicher Naturschutz gefördert werden. Ziel von 'zero emissions' ist die Einrichtung von Netzwerken verschiedener Industrietypen, den sogenannten 'cluster'.

Damit soll eine effektive Wiederverwertung der Ressourcen erreicht werden. Hauptaugenmerk des Konzeptes gilt den Materialkreisläufe innerhalb von Unternehmen und deren Produktionsprozessen.

Das Konzept soll die gemeinsame Nutzung von Rohmaterialien und Zwischenprodukten für verschiedene Industrien, das sogenannte upsizing ermöglichen. Kernpunkt des Zero-Emissions-Konzepts ist aber das Entstehen neuer Industriezweige und dadurch die Schaffung neuer Einkommen und Beschäftigungsmöglichkeiten.

Denn in der Vergangenheit hat sich durch die Produktionsstruktur und den gesellschaftlichen Lebensstil ein so starker Ressourcenverbrauch entwickelt, dass die jährlichen Abfallmengen gigantisch sind - Ergebnis einer industriellen Massenkonsumgesellschaft und der Verbessserung des Lebensstandarts.

Die Zukunft wird also auch in Japan in einer nachhaltigen Entwicklung zu suchen sein. Verschiedene Ansätze in der Vergangenheit wie das Konzept des End-of-Pipe oder das Cleaner Production krankten an fehlenden ökonomisch-innovativen Effekten oder allgemeinen Problemlösungsansätzen.

Darunter befindet sich auch ein Projekt, das die Möglichkeit eines geschlossenen Materialkreislaufs in der chemischen Industrie prüft. Eine Therapie in der Umweltmedizin beginnt erst dann wenn der Arzt den Patienten akzeptiert. Aber auch die Mitarbeit des Patienten ist notwendig. Eine passive Haltung des Patienten wäre in der umweltmedizinischen Praxis kontraproduktiv. Und so muss der Arzt neben der individuellen Hilfestellung und Aufklärungsarbeit, die oft auch in Gruppen oder mit dem Lebenspartner durchgeführt werden, immer wieder zu konsequenter Selbsthilfe auffordern.

Meist haben die Patienten schon eine Odyssee zu anderen Ärzten hinter sich, die in ihrem Leiden eine psychatrische Krankheit sehen. Bei der Visite wird zunächst die Symptomatik, die zum Arztbesuch veranlasste, in Augenschein genommen. Im Zuge der Differentialdiagnose sollten besonders bislang unbekannte Entzündungsherde erkannt und therapiert werden. Für psychisch auffällige Patienten wäre eine therapeutische Versorgung von Beginn an sinnvoll. Anderenfalls bekommt der Patient möglicherweise den Eindruck, dass er wieder einmal nur abgeschoben werden soll.

Für den Behandlungserfolg wichtig ist auch die Analyse des sozialen Umfelds. Hier können die inneren Spannungen entstehen, die dann eine chronische Umwelterkrankung zur Folge haben.

An nächster Stelle stehen chemische und physikalische Schädigungsvorgänge: Auch mögliche Schwermetallbelastung im Gebiss wie durch Amalgam oder andere zahnfremde Materialien sollten erkannt und auf Verträglichkeit untersucht werden. Ein besonderer Augenmerk liegt auf der Bekleidung. Diese Toxine werden meist auch über die Nahrung aufgenommen. Bei tierische Fetten ist daher besonders zu beachten, dass es sich um kontrolliert biologische Kost handelt, da nur diese eine Rückstandsfreiheit von Antibiotika, Enzymen und anderen Pharmaka garantiert.

Besonders geeignet sind dazu physikalische Verfahren. In der als 'Environmental Unit' bezeichneten Behandlung wechseln aktive Phasen, die mobilisierend auf die Toxine wirken sollen mit passiven Ruhephasen ab. Um eine Mobilisierung aus tieferen Depots zu erreichen werden Überwärmungskammern eingesetzt, die den Stoffwechsel steigern. Lange bevor Begriffe wie 'Umweltschutz' oder 'Bundes-Immisionsgesetz' populär wurden, quälte Bewohner einer Duisburger Wohnsiedlung in den 50er Jahren der Geruch einer Kompostieranlage.

Dieser Fall hatte zu Folge, dass verstärkt Abluftbehandlungstechnologien erforscht aber auch Normen und Richtlinien für die Geruchskontrolle erlassen wurden. Im Vordergrund der dabei erarbeiteten Geruchstests stand und steht vor allen Dingen die menschliche Nase.

Sie nimmt den subjektiven Reiz auf, der im Zwischenhirn verarbeitet wird. Zur Geruchsmessung werden unterschiedliche Verfahren angewendet.

Bei der Prüfung der Geruchsstoffkonzentration wird der Grenzwert des 'Riechbaren' die sogenannte 'Geruchsschwelle' ermittelt. Die Geruchsintensität ist ein weiterer Testwert und wird in einer 6-stufigen Skala von kein Geruch bis unerträglich gemessen. Bei der Bestimmung der Geruchsart sind verbale Beschreibungen des Riechenden gefragt. Sie dienen zur Ermittlung des Geruchszeitanteils in dem jeweiligen Gebiet.

Versuchspersonen laufen dazu das Gebiet systematisch ab und geben ihre Geruchseindrücke wieder. Die sogenannten Fahnenbegehungen sollen über die Reichweite von Geruchsbelästigungen unter bestimmten meteorologischen Verhältnissen Auskunft geben. Über die Befragung von Ortsansässiger versucht man Auskunft zu erhalten über die gegenwärtige Belästigung des Umfeldes mit Geruchsstoffen. In der Radon-Balneotherapie sind zwei Anwendungsformen üblich: Beide Therapieformen bringen gewisse Risiken mit sich, da Radon radioaktiv ist.

Dennoch ist Radon auf Grund von empirischen Erkenntnissen als Therapieform gegen Rheuma, Altersbeschwerden und Beschwerden vor und während der Wechseljahre anerkannt. Die möglichen Wirkmechanismen, dieses von Wissenschaftlern auch als spezielle Form der Strahlentherapie bezeichnete Heilverfahren, sind vielfältig: Entzündungshemmung, Schmerzlinderung, Immunmodulation, Steigerung der zellulären Reparaturmechanismen und Hemmung der Zellteilung.

Kleine Dosen ionisierender Strahlung, die die sogenannte Strahlungshormesis verursacht. Auf zellulärer Ebene wird dieses Fänomen als Adaptive Response bezeichnet. Im Bereich kleiner radioaktiver Dosen sind allgemein gültige Regeln für das Auftreten hormetischer und adaptiver Antworten allerdings noch wenig erforscht. Erfahrungswerte sind vor allen Dingen bei Menschen mit hohen Strahlungsbelastungen bekannt. Aber auch kleine Dosen können zellverändernde Effekte auslösen. Daher wird im Strahlenschutz das lineare Dosis-Wirkungsmodell ohne Schwellendosis angewandt.

Untersuchungen haben gezeigt, dass bei Bergleuten, die längere Zeit Radon ausgesetzt waren ein erhöhtes Lungenkrebs festzustellen ist. Wissenschaftler gehen davon aus, dass sich bei der Radontherapie das Lungenkrebsrisiko besonders im Heilstollen erhöht. Bade- und Trinkkuren gehen dagegen mit deutlich niedrigerem Lungenkrebsrisiko einher.

Grundsätzlich gilt, dass der Behandlung von Kindern Jugendlichen und Schwangeren gewichtige strahlenhygienische Gründe entgegenstehen. Blähschlamm, Schwimmschlamm und Schaum treten immer wieder in Kläranlagen auf, die biologische Abwasserreinigung mittels Belebungsverfahren betreiben.

Nicht immer ist es möglich dieses Problem kurzfristig mit verfahrenstechnischen Mitteln zu lösen. Dann ist der Einsatz von organischen und anorganischen Zusatzstoffen angesagt. Nicht selten ist deren Einsatz aber nur wenig erfolgreich, da die Ursache für die Schlamm- und Schaumprobleme nicht richtig erkannt wird. Oft werden diese durch fadenförmige Mikroorganismen ausgelöst. Der Praktiker unterscheidet vier Bakteriengruppen, die für Schlamm und Schaum verantwortlich sind: Gramnegative Hochlastbakterien und Schwefelbakterien verursachen Blähschlammbildung.

Actinomyceten sind für Schwimmschlamm- und Schaumbildung verantwortlich. Die grampositiven Schwachlastbakterien sind sowohl Schlamm- als auch Schaumbildner. In Belebtschlammsystemen mit kommunalen Abwasser ist es möglich die verursachenden Bakterien mikroskopisch zu untersuchen. Ist dem System ein hoher Anteil Industrieabwässer beigemengt, müssen für eindeutige Ergebnisse Gensonden zum Einsatz kommen.

Erst dann können die fadenförmigen Mikroorganismen, die sich je nach Art im Schaum, Schlamm aber auch in der flüssigen Phase vermehren, mit dem passenden Zusatzstoff bekämpft werden. Zur Erhöhung der Wirksamkeit des Einsatzes ist möglichst schon vor der Auswahl des Produktes eine Checkliste abzuarbeiten. Diese beinhaltet zum Beispiel die Durchführung von Labortests oder die Abklärung verfahrenstechnischer Möglichkeiten.

Der ersten Ausbauphase, bei dem das rund km lange Leitungssystem 1 mit den angeschlossenen Zubringerleitungen entstand, folgte eine zweite Ausbauphase.

Mit Leitungssystem 2 wurde Mitte der 30er Jahre begonnen. Das Gesamtnetz beträgt ,4 km. Das mittlere Alter des Rohrleitungsnetzes lag bei 45 Jahren. Schon jetzt sind Schäden am Leitungsnetz zu verzeichnen. Allein im Zeitraum von bis wurden insgesamt dokumentiert. Ursache war bei der überwiegenden Zahl der Fälle Korrosion. In einem Erneuerungsprogramm sind besonders die Leitungen aus der Gründerzeit der LW, die Fallleitungen 1 und 2 zu berücksichtigen.

Diese ist aus hydraulischen Gründen heute nicht mehr notwendig. Die Finanzierung soll über eine möglichst konstante Investitionssumme geschehen. Der jährlichen Erneuerungsbedarf liegt bei 7,7 km Leitungsstrecke. Insgesamt ergibt sich in den nächsten 15 Jahren ein Reinvestitionsbedarf von circa Mio. Die Umweltpolitik Schwedens hat sich mit der Verabschiedung des 'Environmental Bill' strategisch neu ausgerichtet.

Dieses Gesetz wurde notwendig, um die in den letzten zehn Jahren aufgelaufene Vielzahl an Umweltzielen neu zu strukturieren. Im Mittelpunkt des Gesetzes stehen 15 übergreifende Qualitätsziele, die einen neuen Ansatz in der schwedischen Umweltpolitik darstellen.

Kern dieses neuen Ansatzes ist die förmliche Zuweisung der Umsetzverantwortung an über 20 Fachbehörden. Das im gleichen Jahr verabschiedete Umweltgesetzbuch 'Environmental Code' dient ebenfalls der Neuorientierung der schwedischen Umweltpolitik. Es fasst 15 Einzelgesetze zusammen und hat Auswirkungen auf insgesamt fünfzig weitere Gesetze. Schwerpunkt des neuen Gesetzes ist das Vorsorge- und das Verursacherprinzip.

Ziel ist es chemische Produkte und biotechnische Organismen aus der Umwelt zu verbannen. Auch das Prinzip nur die best mögliche Technik zu nutzen soll helfen Schäden an der Natur zu vermeiden. Umweltpolitik geht in Schweden bis auf das Jahr zurück. Damals wurde der erste Rat für Umweltfragen geschaffen.

Ende der 80er Jahre befasste man sich zunehmend mit Fragen der grenzüberschreitenden Verschmutzung. Sechs Jahre später legte Schweden eine erste Strategie für eine nachhaltige Entwicklung vor, die alle Regierungsbereiche betraf.

Nachhaltige Entwicklung, die die Erde für künftige Generationen bewohnbar erhalten will ist noch heute oberstes Ziel der schwedischen Regierung. Eckpunkte dieser Entwicklung sind Umweltschutz, effiziente Nutzung der Ressourcen und nachhaltige Versorgung. Dialoge und Diskurse sind gelebte Demokratie und helfen Kommunikationsdefizite abzubauen. Gleichzeitig wirken sie einer generellen Kultur des Misstrauens entgegen.

In Fragen strittiger Zukunftsgestaltung wie zum Beispiel der Patentierung von Pflanzen und Tieren spielen sie eine zentrale Rolle um Öffentlichkeit zu schaffen.

Ihre Anfänge reichen in Deutschland bis in die 70er Jahre zurück. Damals war es die Kernenergie, die die Bevölkerung spaltete und unter Bundesforschungsminister Volker Hauff kontrovers diskutiert wurde. Trotz der verbesserten gesellschaftlichen Kommunikation treten in solchen Technikkontroversen unüberwindliche Kommunikationsblockaden auf, die es zunächst gilt abzubauen.

Kommunikationswiderstände ergeben sich auch aus der heimlichen Macht der Begriffe: Dadurch wird von der Assoziation mit Atombomben abgelenkt. Ein weitere Punkt, der in Dialogforen Misstrauen und Vorurteile entstehen lässt, sind die verschleierten Interessen der Teilnehmer. So geht es den Teilnehmern an einem Disput zum Beispiel über Gentechnologie ganz sicher nicht darum die Wahrheit zu ergründen.

Meist steuern Macht und Geld die Argumente der Kontrahenten. Wenig zuträglich für eine ausgewogene Diskussion sind auch die von den Medien häufig verbreiteten Parolen. Erfolgreiche Diskurse, die die gesellschaftliche Kommunikation verbessern, können unter folgenden Voraussetzungen erreicht werden: Herrschaftsfreiheit, Zukunftsoffenheit, Begegnung im geschützten Raum und nicht zu letzt Toleranz.

Noch während des Studiums entdeckte der Physik-Doktorand, dass Silizium-Wafer bei bestimmten Fräsungen lichtdurchlässig werden.

Heute wird dieses Verfahren von der Firma sunways GmbH vermarktet. Dabei entstehen auf der Oberfläche V-förmige, parallele Rillen. Im zweiten Arbeitsschritt wird der 'wafer' um 90 Grad gedreht. Mit dem gleichen mechanischen Strukturierungsverfahren werden auch auf der Rückseite Rillen gefräst. Beide Arbeitsschritte führen zu einem ganz besonderen Effekt: Der 'wafer' wird durchsichtig wie eine Gardine, denn bei der mechanischen Bearbeitung entstehen an den Kreuzungspunkten der Rillen rund Die Power-Solarzelle erzielt trotz der Strukturierung marktübliche Wirkungsgrade von etwa zehn Prozent.

Die Strukturierung der Oberfläche verbessert die Reflexionseigenschaften und die Einkoppelung schräg einfallenden Lichtes. Mit zunehmender Lichtdurchlässigkeit verringert sich der Wirkungsgrad der Zellen. Nur noch acht Prozent Zellenwirkungsgrad sind bei 30 Prozent Lichtdurchlässigkeit zu erzielen. Phosphor-Diffusion, Antireflexbeschichtung und Siebdruckmetallisierung gehören auch bei den Power-Zellen zu den üblichen Arbeitschritten. Einige Zwischenschritte sind dennoch notwendig, die die Zellen vermutlich immer etwas teuerer sein lassen als herkömmliche.

Zukünftig sollen die Zellen als Bestandteil von Isolierverglasungen aber auch als Gestaltungselement, Sonnenschutz und natürlich als Stromlieferant eingesetzt werden. Inzwischen existieren zwei Anlagen, die die Solarzellen herstellen. Die Firma sunways will in diesem Jahr insgesamt 10 Mill. Peter Faht, der Erfinder der Solarzelle, arbeitet auch heute noch eng mit dem Unternehmen zusammen. Circa 50 Prozent der Nennleistung wird über Standartmodule erzeugt.

Diese wurden in konventioneller Flachdachaufständerung errichtet. Die Konstruktion, die im Vorfeld am Computer simuliert wurde, sollte möglichst geringe Abschattungsverluste gewährleisten. Die südseitig in die Oberlichter integrierten Module bringen 37 Prozent der Gesamtleistung und wurden zur Vermeidung von Überhitzung mit einem Sonnenschutz ausgestattet.

Mit dem Solargenerator, der in zwölf Teilgeneratoren aufgeteilt ist, wird eine Gesamtleistung von mindestens kWp angestrebt. Das Stadtbahnsystem arbeitet mit einem V-Gleichspannungsnetz. Diese Art der Energierückspeisung bringt ungewöhnlich hohe dynamische Spannungsänderungen mit sich.

Überspannungsschutz bieten Ableiter im Netz und Generator. Einbindung innovativer Zukunftstechnologien in das Verkehrsmanagement. Der Verkehrsteilnehmer der Zukunft wird das Verkehrsnetz optimaler nutzen können. Das von der Firma Signalbau Huber in Zusammenarbeit mit der Debis erarbeitete System soll aber nicht nur die Effizienz des Gesamtverkehrssystems steigern.

Das vorrangig auf grafische Visualisierung ausgerichtete System soll darüber hinaus die Mobilität nachhaltig gewährleisten und den Verkehrsablauf verbessern. Kernpunkte des Optimierungsstrebens sind mehr Sicherheit und Wirtschaftlichkeit sowie geringere Umweltbelastung und Reisezeit. Das moderne Verkehrsmangement führt unterschiedliche Fachgebiete zusammen. Dazu werden übergreifende verkehrsrelevante Informationen in eine gemeinsame Datenbank abgeleitet.

Hier finden sich dann zum Beispiel Daten aus dem Statistischen Bundesamt neben denen des Tiefbauamtes oder der Polizei. Dadurch erhält jeder Nutzer ein vollständiges Bild aller das Verkehrsgeschehen beeinflussender Faktoren. Auf den ein- und ausblendbaren Layern sind alle verkehrsrelevanten Objekte wie Schulen, Zählstellen oder Baustellen mit einem Mausklick abrufbar.

Die Möglichkeit zur Erweiterung der Funktionalität sind schier unbegrenzt. Dadurch wird die gegenseitige Nutzung von Daten ermöglicht. In Zukunft soll dem System eine Internetanbindung hinzugefügt werden. Doch trotz des hohen Interesses bei den Endnutzern wird eine kommerzielle Einführung vorerst nicht empfohlen. Im Vorfeld des Feldversuches wurde bei den Verkehrsteilnehmern die Akzeptanz solch innovativer Verkehrsinformationssysteme erforscht.

In einer bevölkerungsrepräsentative Erhebung in bayerischen Haushalten wurden die Betroffenen zunächst zu verschiedenen Verkehrsproblemen befragt. Bezüglich des öffentlichen Nahverkehr waren die meisten über Unpünktlichkeit und schlechte Anbindung der Busse erbost. Verkehrsinformationen fragten über die Hälfte der Berufspendler schon vor Fahrtantritt ab. Und während der Fahrt informieren sich über 80 Prozent Prozent.

Eine zweite Erhebung, die über das Internet durchgeführt wurde hatte besonders das Marktpotential des Bayerninfo-Angebotes im Visier. Dabei ergab sich ein starkes Interesse an individuell zugeschnittenen Reiseempfehlungen sowie Tipps für Tagesausflüge und Freizeitangebote. Ob dieser Dienst von der Bevölkerung angenommen wird, hängt von der zukünftigen Verkehrssituation ab. Je häufiger es in unseren Städten zum Verkehrsinfarkt kommt, desto lauter wird der Ruf nach einem Dienst mit dem Mobilität wieder seinen Wortsinn erhält.

Die Kostenfrage wird dann in den Hintergrund treten. Selbstfahrende Rodetechnik muss sehr viel höhere jährliche Rodeleistung erbringen, damit die Kosten wieder eingefahren werden.

Die Auswahl des Systems ist aber noch von anderen Faktoren abhängig und muss jeweils auf den jeweiligen Betrieb zugeschnitten werden. Grundsätzlich sind alle Rodegeräte, die gegenwärtig auf dem europäischen Markt angeboten werden mit ergonomisch vorteilhaften Kabinen ausgerüstet.

Dadurch wird ein ermüdungsfreies Arbeiten garantiert. Auch die übrige Technik der überwiegend sechs-reihigen Selbstfahrmaschinen bietet höchste Effektivität. Das macht die High-Tech-Erntemaschinen allerdings nicht unbedingt billiger. Bei allen Rodegeräten haben sich die Hersteller in den letzten Jahren Gedanken um die Sichtverbesserung gemacht und die Rodekörper verändert. Die Reinigungsaggregate bestehen heutzutage meist aus Wendelwalzen und Siebwalzen, teilweise mit Wechselrahmen.

All diese Innovationen sind für eine Steigerung der Effektivität unumgänglich. Auch die Belange des Bodenschutzes gingen verstärkt in die Konstruktion der Schwergewichte ein. Neuartige Fahrwerkskonzepte wie zum Beispiel die er Querschnittsreifen von Barigelli oder Franquet ebenen den Weg zu einer schonenderen Bodenüberfahrung. Auch Zweiachs- und Dreiachs-Fahrwerke dienen dazu die Radlast auf so viel Ackerfläche wie möglich zu verteilen und so den Boden zu schonen.

Für den Bodenschutz besonders relevant ist die Art der Bunkerbeladung. Eine Verteilung der Last auf alle Räder beim Beladen ist ideal, und kann über ein zentral angeordneten Bunker mit Befüll- oder Verteilschnecke geschehen. Entscheidend für den Bodenschutz ist aber die Gesamtzahl der Überfahrten. Die Arbeitsqualität der Erntekolosse ist sehr unterschiedlich. So verursachen Machinen, die einen überdurchschnittlich hohen Erdanteil fördern die geringsten Beschädigungen am Erntegut.

Schlusslicht bildet der Kleine SF 40 mit nur 24 Prozent. Untersuchung zur Befallsausbreitung von rindenbrütenden Borkenkäfern im Bereich von Sturmschadens-Sukzessionsflächen. Besonderes Augenmerk widmeten die Forscher der Frage, wie sich Fichtenborkenkäfer im stehenden und liegenden Bestand ausbreiten und welchen Befallsdruck sie auf Sukzessionsflächen ausüben.

Auch die Faktoren, die für eine Beurteilung des Befallrisikos relevant sind wurden untersucht. Innerhalb der Bannflächen wurden die Befallsflächen jährlich bis etwa m zur Bannwaldgrenze grob kartiert. Die Anzahl jährlich neu befallener Fichten wurde aufgenommen. Der Schwärmverlauf und Populationsdichte der Borkenkäfer wurde mit Hilfe von Pheromonfallen ermittelt.

Eine Besiedlungsstudie ergab für die Flächen stark variierende Besiedlungsaktivitäten. So zeigte die Untersuchungen, dass im Vergleich zu anderen Bannwäldern in der Sukzessionsfläche 'Silbersandgrube' relativ wenig Stämme besiedelt wurden. Der Bannwald 'Fohlenhaus' wies dagegen eine hohe Besiedlung mit Kupferstechern aus. Befallen wurden vor allem Bestände, die älter als 50 Jahre waren. Dabei korrelierte der Stehendbefall mit der Höhe der Sturmholzmasse.

Nach Südwesten ausgerichtete Bestandesränder waren besonders befallsgefährdet. Das Befallsrisiko sank dagegen mit dem Anteil der Fichten.

Weitere Gewichtsreduzierungen und die stetige Verbesserung des Antriebs sind daher notwendig. Dies soll durch die Optimierung der Verbrennung zum Beispiel durch Einsatz von Hochdruckeinspritzung beim Dieselmotor erreicht werden. Systeme zur Bremsenergie-Rückgewinnung oder Motor-Stop während der Verzögerung haben einen ebenso hohen Stellenwert wie die Verbesserung des Startvorganges.

Darüber hinaus sollen hochwertigere Kraftstoffe mit geringerem Aromaten- und Schwefelanteil die Schadstoffemmissionen reduzieren. Eine gute Ausgangsbasis für eine Kreislaufwirtschaft könnte aber Methanol bieten. Dagegen spricht allerdings der schlechte Herstellungswirkungsgrad. Biodiesel kann ebenfalls regenerativ hergestellt werden, ist aber von der Energiebilanz her ungünstig.

Wasserstoff wird für die mobile Anwendung erst sinnvoll, wenn dafür die passende Infrarstruktur aufgebaut ist. Auf dem Gebiet der Niedrigstemmission ist die Hybrid Technologie zu nennen. Eine besonders hohe Entlastung der Umwelt können in Zukunft Hybridantriebe auf Basis von Brennstoffzellensystemen bringen. Da diese Fahrzeuge zwei Energiewandlungssysteme mit sich führen, ergeben sich aber meist erhebliche Package-Probleme.

Auch die Wirtschaftlichkeit dieses Systems muss noch geprüft werden. Keine wirkliche Alternative sind Elektrofahrzeuge. Nachteile wie zum Beispiel die Speicherung der Energie und die geringe Reichweite erschweren die Vermarktung des Elektroantriebes. Käufer orientieren sich primär am Gebrauchswert und Kosten-Nutzen-Verhältnis des Fahrzeugs und weniger an der Umweltfreundlichkeit.

Strahlungshärtung von Lacken wird weltweit in unterschiedlichsten Industriezweigen eingesetzt. In Japan dominiert die Anwendung in der Elektronik- und Glasfaserindustrie. Innerhalb der europäischen Länder ist der Hauptabnehmer für strahlungshärtbare Beschichtungen die Holz- und Holzwerkstoffindustrie. Sie verbraucht 52 Prozent der in Europa verarbeiteten Grund für die gesteigerte Nachfrage sind gestiegene Qualitätsanforderungen der Verbraucher und strengere Umweltgesetzgebungen.

Diese betreffen alle Bereiche von der Herstellung bis zur Verarbeitung. Besonders die Nutzung im Innenbereich unterliegt erhöhten Anforderungen: Die Oberflächen sollen geruchsfrei sein, längerfristig emmitierbare Bestandteile sind nicht erwünscht.

Die Wurzeln der Strahlungshärtung liegen in den 70er Jahren. Zur Anwendung kamen damals ungesättigte Polyester in Styrol. Die breitere Nutzung der Strahlungshärtung begann aber erst als wässrige Produkte zur Verfügung standen.

Vorteile dieser Entwicklung waren vor allen Dingen eine bessere Substrathaftung, der Einsatz von Spritz- und Giesmaschinen aber auch die gute Mattierbarkeit und nicht zuletzt die Wasserverdünnbarkeit. Weitere Argumente für die Strahlungshärtung sind neu entwickelte, effizientere Trocknungsverfahren und das unproblematische Recyling. Der bei Holzlacken übliche Multischichtaufbau erfordert den Einsatz eines wässrigen Primers.

Für die notwendigen Zwischenhaftungen werden die Oberflächen entweder angeliert oder zwischen geschliffen. Auch der Mischaufbau mit herkömmlichen Lacken ist bei der Verarbeitung möglich und hat technisch seine Bedeutung. Fugen- und Flächenabdichtungssysteme benötigen einer allgemein bauaufsichtlichen Zulassung, da für sie keine technischen Regeln in der Bauregelliste A bestehen.

Die Prüfung der Befahrbeikeit und der Widerstand gegenüber der vom Hersteller gewählten Prüfflüssigkeit standen im Vordergrund der Zulassungsprüfungen. Sie sind undurchlässig gegenüber Ottokraftstoffen. Auch die ständige Überwachung der Dichtigkeit fällt in seinen Aufgabenbereich. Dem Verlegen der Tragwannen geht eine Prüfung der Unterlage voraus. Der halbstarre Densiphaltbelag wurde auf seine mechanische und dynamische Beanspruchungen sowie auf seine Beständigkeit gegenüber wassergefährdende Flüssigkeiten überprüft.

Densiphalt besteht aus einem Asphalt-Traggerüst. Die Hohlräume sind mit mineralisch, hydraulischem Bindemittel gefüllt. Das zugelassene Flächenabdichtungssystem, dass beim jeweiligen Hersteller einer kontinuierlichen Überprüfung unterliegt, besteht aus drei Schichten: Frostschutzschicht und Asphalttragschicht sowie aufliegender Densiphalt-Dichtschicht.

Fugenabdichtungsysteme fallen ebenfalls in den Verantwortungsbereich des DiBt. Das Sachgebiet Fugenabdichtung regelt zur Zeit die Zulassungsgrundsätze. Diese Tatsache ist schon seit über Jahren bekannt. Doch Radon kommt als Zerfallsprodukt von Radium praktisch in allen Böden vor. Über Risse und Undichtigkeiten in Fundamenten gelangt es in die Häuser. Beim Inhalieren gelangt Radon in die Lunge und lagert sich dort ab.

Die Zerfallsprodukte des Edelgases stehen trotz der immer noch geringen Dosierung im Verdacht Lungenkrebs zu verursachen. Die in früheren Studien erkannten Problem wie zu geringer Stichprobenumfang, mangelnde Berücksichtigung von Risikofaktoren und unzureichende Radonmessungen sollten vermieden werden.

Deshalb wurden die in der Studie beteiligten Lungenkrebspatienten nicht nur über ihre Rauchgewohnheiten befragt. Auch Wohn- und Berufsbiographie kamen zur Sprache. Die Auswahl einer Gruppe aus geologisch ausgewiesenen Regionen mit höherer geologischer Radonbelastung wie dem Erzgebirge oder der Oberpfalz diente Vergleichszwecken. Die Ergebnisse der beiden Studie deuten auf ein zusätzliches Lungenkrebsrisikos bei erhöhten Radonwerten in der Wohnung hin.

Dadurch soll der Kohlendioxidausstoss bis jährlich um 10 Mill. Bestandteil des bis Ende geplanten Gesetzgebungsbeschluss ist eine Quotenregelung.

Rahmenbedingung für diese Initiative schuf das 'Gesetz zum Vorrang erneuerbarer Energien' vom Februar Das sogenannte KWK-Vorschaltgesetz regelt u. Durch diese gesetzlichen Eingriffe und einen möglichen Atomausstieg hat sich die Situation der Kraft-Wärme-Kopplung in den letzten Monaten gebessert. Um mehr politischen Druck auszuüben, wird sich in nächster Zeit ein Bundesverband konstituieren. Weltweit ist die Zementindustrie für fünf Prozent der Kohlendioxidemissionen verantwortlich.

Aber nicht nur die Kohlendioxidemissionen steigen durch die Zementindustrie. Sie hat auch starken Einfluss auf die Abholzung, denn in vielen Ländern wird zur Herstellung von Zement und Kalk noch überwiegend Holz genutzt.

Verantwortlich für Kohlendioxidemissionen bei der Zementproduktion ist auch der zum Teil sehr hohe Marktradius. Dieser liegt in Afrika bei etwa Kilometern. Ziel war es das Zementrohmehl ohne fossile Energie zu entsäuern.

Mit Hilfe eines Parabolspiegels, der mit einem 60 Kilowatt Reaktor kombiniert wurde, konnte nachgewiesen werden, dass die solarthermische Dissoziation von Kalkstein technisch machbar ist. Kern der Modellanlage war ein neu entwickelter atmosphärisch offener Solarreaktor, der eine Öffnung für den Eintritt von konzentrierter Solarstrahlung erhielt. Sie ermöglicht die Rückgewinnung der Abgaswärme, die zur Vorwärmung des Kalkmehls genutzt wird. Bei den im Sommer durchgeführten Experimenten konnten bis zu 85 Prozent des Zementrohmehls entsäuert werden.

Die Forscher hoffen, dass in Zukunft nicht nur die solarthermische Dissoziation sondern auch die solarthemische Herstellung von Zement möglich sein wird. Ganz ohne fossile Energie geht es dann aber doch nicht.

Denn bei einem 24 Stunden Betrieb solch einer Anlage wäre aber auf jeden Fall eine Zusatzfeuerung notwendig. Der Bau eines solarthermischen Werkes würde im Vergleich zu einem herkömmlichen Werk rund 20 Prozent Mehrkosten verursachen. Tritt innerhalb eines bestimmten Personenkreises eine Krankheit besonders oft auf, wird dies als Prävalenz bezeichnet. Fünf Prozent litten sogar unter extremen Unverträglichkeiten, besonders gegenüber Chemikalien. Der Forscher kritisiert vor allem methodische Probleme der Studien.

Die verschiedenen US-Studien kommen allerdings zu weitgehend übereinstimmenden Ergebnissen, was für die Richtigkeit der Ergebnisse spricht. Ein weiteres Problem für die Auswertung ist, dass die Studien meist von der Krankheit ausgehen und nicht von der Exposition.

Die deutschen Studien leiden wie die amerikanischen unter Auswahl- und Klassifikationsfehlern. Die relativ 'weichen' aber empirisch fundierten Zahlen ergeben, dass in Deutschland rund Wenn Dänemark im Jahr die Präsidentschaft der nordischen Kooperation übernimmt, werden Fragen der Energieeffizienz und Klimafragen die Tagesordnung bestimmen.

Auch die innenpolitischen Veränderungen der letzten Jahre sollen zu den internationalen Klimaschutzbemühungen beitragen. Oberstes Ziel dänischer Politik ist, die drei wichtigsten Treibhaus- und Industriegase um 17 Prozent reduzieren. Dadurch wären die Verpflichtungen aus dem Kyoto-Protokoll erfüllt. Im Vordergrund steht die Errichtung einer nordisch-baltischen Kooperation, Technologietransfer und Nachhaltigkeit im Rahmen von Entwicklungshilfe. Nachdem der Energieverbrauch noch in den 60er Jahren erheblich anstieg, blieb er in den letzten 30 Jahren weitgehend konstant.

Produktion und Verbrauch stiegen im gleichen Zeitraum deutlich an. Wie in vielen europäischen Ländern war auch in Dänemark die Ölkrise Wendepunkt in der Energiepolitik.

Aber erst in den 80er Jahren verschoben sich die umweltpolitischen Prioritäten hin zu umfassenderen Umwelterwägungen und einer nachhaltigen Entwicklung.

Auf dem liberalisierten Elektrizitätssektor stärken neue Gesetzgebungen daher besonders alternative Energieproduzenten. Diese Rolle möchte Dänemark auch in Zukunft inne halten und weiter ausbauen. Insgesamt haben erneuerbare Energien einen Anteil von zehn Prozent am dänischen Stromverbrauch. Hier ist besonders die Windkraft zu nennen.

Die Stromreform sieht vor erneuerbare Energien noch weiter auszubauen. Gleichzeitig werden die Stromverbraucher verpflichtet die erhöhte Produktion auch abzunehmen. Ein Ökosteuerpaket soll vor allem im Wirtschaftssektor zu Kohlendioxidreduktionen führen. Auch bei der Öl- und Gasversorgung sind weitere Kohlendioxidreduktionen geplant.

Dänische Forschung und Entwicklung konzentriert sich besonders auf erneuerbare Energien und Energieeinsparungen. Letztere sind besonders im Bereich von Neu- und Altbauten vorgesehen. Ziel der Organisation ist es Umweltschutzanforderungen nachhaltig in die Spielregeln des Welthandels zu integrieren. Gleichzeitig sollen preisverzerrende Subventionen reduziert und internationale Richtlinien für Umweltpolitik geschaffen werden.

Doch diese Gesetze und Regeln alleine können eine nachhaltige Entwicklung nicht garantieren. Ausgangspunkt dieser Überlegungen sind die erfolgreichen Unternehmen, die schon vor vielen Jahren auf Umweltmanagement gesetzt haben. Diese weisen heute einen deutlichen Wettbewerbsvorsprung vor der Konkurrenz auf. Die Grenzen der Selbstregulierung: Verbindliche Umwelt- und Sozialstandarts für transnationale Unternehmen. Bestes Beispiel dafür ist Shell in Nigeria. Nebeneffekt dieser transnationalen Kapitalströme ist die sogenannte Mc-Donaldisierung: Die fremden kulturellen Einflüsse verändern Lebensgewohnheiten und Konsumverhalten der Menschen nachhaltig.

Doch nicht immer kommt es durch die TNUs zu solch dramatischen Folgen. Teilweise setzen die transnationalen Unternehmen in ihren ausländischen Tochtergesellschaften höhere Umweltstandarts als einheimische Unternehmen. Daher ist die Frage ob die Gesamtwirkung positiv oder negativ zu bewerten ist nicht eindeutig zu beantworten. In letzter Zeit dringt das Thema Verhaltenkodizes in Unternehmen wieder verstärkt in das öffentliche Bewusstsein. Ihre praktische Bedeutung ist daher relativ gering.

Wichtige Eckpunkte der neuen Regeln sind das Verursacherprinzip, die Verankerung rechtsverbindlicher Umweltstandarts sowie die Erhöhung des Grades der Verbindlichkeit der Leitsätze.

Der gewünschte Nebeneffekt solch eines weltweit gültigen Standarts: Diejenigen Betriebe, die sich für ökologische und soziale Produktionsweisen einsetzen, werden wirtschaftlich vor den 'schwarzen Schafen' geschützt. Umweltbelastungen sind in den letzten 30 Jahren stark zurückgegangen. Der Erfolg der Umweltpolitik ist besonders an den sichtbaren Umweltschäden abzulesen: Schaumberge auf den Flüssen, tote Fische und Smog gehören weitgehend der Vergangenheit an.

Und wilde Müllkippen sind einer geordneten Abfallentsorgung gewichen, die technisch auf höchstem Niveau arbeitet. Auch einige unsichtbare Luftschadstoffe wie Kohlendioxid sind deutlich zurückgegangen. Dennoch sind die Treibhausemissionen noch zu hoch, auch das Artensterben und die Versauerung der Seen sind nicht gestoppt. Das Umwelt-Barometer, das zurzeit im Umweltressort des Bundes entwickelt wird soll dazu beitragen das Interesse an Umweltthemen weiter wach halten.

Das Umwelt-Barometer soll uns verdeutlichen wie nah oder wie entfernt wir von unseren umweltpolitischen Zielen sind. So enthält es u. Zum Beispiel werden längerfristig geplante Zielwerte für Schadstoffreduktionen den Ist-Werten gegenübergestellt. Diese sogenannte 'Realversion' des Umwelt-Barometers ist kurzfristig zu realisieren.

Langfristig wird eine 'Idealversion' anvisiert, für die der Datenstamm deutlich erhöht werden müsste. Dabei stellte sich heraus, das sich die amerikanische und deutsche Schadstoffsituation in wesentlichen Punkten unterscheiden.

Während zum Beispiel in Kalifornien defekte Tanks Hauptursache für die Grundwasserkontamination sind, treten in Deutschland auf diesen Wege kaum Schadstoffe in den Untergrund ein. Die Umweltexperten der Weltbank, das so genannte 'Blue Team', unterstützen die Umsetzung von nachhaltigen Wasserstrategien, -projekten und -programmen weltweit.

Im Vordergrund der Anstrengungen steht die Berücksichtigung der jeweils regional und lokal unterschiedlichen Anforderungen eines Gebietes. Auch Überschwemmungen, Wasserverschmutzung durch kommunale Abwässer, Rumproduktion und die Erdölindustrie sind wichtige Faktoren, die es zu berücksichtigen gilt.

Langfristig soll ein Planungsrahmen entstehen, der die Entwicklung der Oberflächengewässer, des Grundwassers und des entsalzten Wassers für die kommunale, industrielle und landwirtschaftliche Versorgung vorsieht. Das Programm wird durch eine umfassende Öffentlichkeitsarbeit unterstützt.

Ferner sind Kleinbauern, Viehzuchtgenossenschaften und Umweltinteressierte in den Prozess mit einbezogen. Auch im südlichen Afrika finanziert das 'Blue Team' Projekte.

Der Bericht zeigt die anstehenden Probleme im Süden Afrikas auf. Er gibt Lösungsansätze für dringende Probleme. Nebenbei entwickelt das Blue Team eine Datenbank, die das Verständnis für ein nachhaltiges Wasserressourcenmanagement verbessern soll.

In geologischer Hinsicht besteht Kronsberg aus wasser undurchlässigen Böden: Um in Kronsberg das führende Leitbild nachhaltiger Wasserwirtschaft, das Retentionsprinzip, durchzusetzen, wurden dem städtebaulichen Wettbewerb diese generellen Ziele zugrunde gelegt.

Aber erst nach einem zähen Diskurs wurde eine elegante Lösung ausgearbeitet. Daher wurde die Planung leicht überarbeitet und die Blockstrukturen geöffnet. Hangabwärts laufende Grünachsen sind nun Teil des Regenwasserkonzepts. Es besteht aus vier Komponenten a Versickerung sowie dezentraler Rückhaltung, b Ableitung der Drosselüberläufe in Retentionsflächen, c zentrale Rückhaltung sowie d zentrale als auch dezentrale Regenwasserbehandlung. In Berlin-Adlershof war die Regenwasserbewirtschaftung durch ganz andere Grunddaten geprägt.

Die Flurabstände sind sehr gering, die Wasserdurchlässigkeit hoch. Vorflutgewässer sind der Teltow-Kanal und die Spree. In Teilbereichen sind tiefgründige Altlasten vorhanden. Der Regenwasserbewirtschaftung ist ein differenziertes Trennsystem angeschlossen. Umweltgerechte Stadtentwicklung und städtischer Umweltschutz in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit. In den Entwicklungsländern finden zwei Drittel des Bevölkerungswachstums in den Städten statt.

Seit liegen die durchschnittlichen, jährlichen Wachstumsraten in den Städten bei drei bis vier Prozent. Bis zum Jahr wird ein weiterer Anstieg der städtischen Bevölkerung auf insgesamt 4,4 Milliarden Menschen erwartet. Der Grund für diesen rasanten Zulauf sind die guten Standortbedingungen.

Neben wirtschaftlichen und sozialen Problemen bringt der zunehmende Verstädterungsprozess aber auch Umweltprobleme mit sich. Darüber hinaus führt er zu erheblichen regionalen Ungleichgewichten in der Entwicklung.

Eine wirksame Steuerung des dynamischen Verstädterungsprozesses wird darüber hinaus durch eine Reihe wichtiger Faktoren und Ursachen behindert. Einer der Gründe liegt in den Zuständigkeiten. Diese liegen meist bei den Kommunen, die den vielfältigen Anforderungen aber weder wirtschaftlich noch finanziell gewachsen sind. Städtische Infrastruktur und Dienstleistung sind daher meist in einem desolaten Zustand.

Aber trotz der vielfältigen und massiven Probleme birgt der Verstädterungsprozess wichtige und oft unterschätzte Potentiale. Klein- und Mittelstädte übernehmen vielfältige Versorgungs- und Entwicklungsfunktionen für den ländlichen Raum. Darüber hinaus bietet der städtische Raum bessere Möglichkeiten für das Entstehen regionaler und überregionaler Märkte.

Ferner hat die Stadt günstige Auswirkungen auf die Geburtenrate. Diese positiven Auswirkungen wurden in der Vergangenheit nicht ausreichend beachtet. Daher müssen Strategien entwickelt werden, die die dunklen Seiten der Städte wie zum Beispiel die Armut überwinden helfen. Für die Entwicklungspolitik sind die Zeichen für die Zukunft klar gesetzt: Autonomie, Dezentralisierung, stärkere Mobilisierung und Partizipation der Bevölkerung und mehr Berücksichtigung der besonderen Bedürfnisse von Frauen sind die wesentlichen Punkte.

Hackschnitzel, Brennholz und Langholz werden auf insgesamt Mit dem Projekt Biomassehof Allgäu sollen sowohl wirtschaftliche, soziale als auch Umweltziele gelöst werden. Denn die Produktion von umweltschonendem CO2 neutralen Energieträgern schont nicht nur die Umwelt sondern schafft auch Arbeitsplätze und kurbelt die lokale Produktion an. Energie aus Holz hat enorme Energiesparpotentiale. Das Sparen beginnt schon bei der Produktion. Auch der Transport ist umweltschonend - wird das Holz doch direkt in den Allgäuer Wäldern produziert.

Es hat sich gezeigt, dass die Vermarktung von Energieholz neben den positiven ökonomische Auswirkungen sich auch waldbauökologisch günstig auswirkt. Präsentation des Forschungsprogramms 'Zukunftsorientierte Waldwirtschaft'. Mit dem Forschungsprogramm 'Zukunftsorientierte Waldwirtschaft' soll ein Verfahren entwickelt werden, dass zum einen den Ansprüchen an eine leistungsfähige Waldbewirtschaftung gerecht wird.

Zum anderen soll sowohl Natur- als auch Umweltschutz in das Programm integriert werden. Die Anzahl der Forschungseinrichtungen, die an der Ausschreibung teil genommen haben, war hoch.

Letztendlich entschied ein Sachverständigenkreis darüber, welche Themen in das Verbundsystem aufgenommen werden. Unter Waldumbau ist die Umwandlung eines Waldbestandes in einen anderen Waldbestand zu verstehen. Dabei wird zum Beispiel die Baumart oder die Bewirtschaftungsweise geändert. Das ist mitunter nicht ganz einfach. Erst nach vielen Jahren oder Jahrzehnten kann beurteilt werden, ob die bisherige Bewirtschaftspraxis richtig war.

Neben der Sicherung des status quo sollen vor allem nutzungsorientierte Entwicklungen der Landschaft vorrangetrieben werden. Da die herkömmlichen statischen Instrumente der Landschaftsplanung dieser Vorgabe nicht gerecht werden, soll die städtische Landschaftsplanung nun dynamisch fort geschrieben werden.

Um die Eignung von Flächen für bestimmte Nutzungen zu prüfen, gibt es als Teil des Landschaftsplanes seit einen Standortkataster. In diesem werden unterschieden: Tabuflächen, Restriktionsflächen und Dispositionsflächen.

Besonders solche Flächen, die sich in der aktuellen Planungsdiskussion befinden, werden vorrangig untersucht. Andererseits werden aber auch Flächen wie das ehemalige Mustergut Bornim in das Kataster aufgenommen. Die Nutzungsentwicklung im ehemaligen Kernbereich der Lenne-chen Feldflur hatte zur Folge, dass erhebliche Landschaftsschäden entstanden sind.

Lediglich ein von L. Persius erbauter Aufseherturm ist erhalten geblieben. Die übrige Landschaft wurde mit Gebäuden der industriellen Landwirtschaft überbaut. Der landschaftsplanerische Handlungsbedarf liegt derzeit im Rückbau der landschaftsunverträglichen Gebäudekomplexe.

Die Anregungen aus dem vorliegenden Fall sind umfassend in den Flächennutzungsplan übernommen worden. Auch die Uferbereich werden einer naturschutzfachlichen Analyse unterzogen - haben sie doch eine ganz besondere Bedeutung für die Stadt Potsdam. Um der sich frapant verschlechternden wirtschaftlichen Situation in der Region entgegenzuwirken, hat sich die Arbeitsgruppe Netzwerk Dübener Heide zusammengeschlossen.

Ziel des Zusammenschlusses war es, den ländlichen Raum neue Perspektiven zu geben. Die Idee war, eine wirtschaftlich gesunde, in eine intakte Natur eingebettete Gemeinschaft der Orte zu schaffen. Einer der Punkte war das Projekt 'Dorfgestaltung'. Neben der Verschönerung der Dörfer durch Bepflanzungen entstand eine Kommunikationsplattform durch das Projekt 'Ländliche Kommunikation'.

Neben Ausstellungen und Messen entstanden dabei auch regionale und überregionale Veranstaltungen wie Huskyrennen sowie Mühlen- oder Backofentage. Zentraler Versammlungsort ist das im Dezember entstandene Bürgerhaus. Auch im Bereich der Tourismusförderung wurden wesentliche Grundlagen gelegt. So bieten Reisegesellschaften nunmehr ganze Ferienpakete an, die in den Naturpark führen. Wichtiger Tourismusmagnet sind die zwei Dutzend Mühlen im Gebiet.

Neben dem Tourismus soll die Kultur als Motor für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung dienen. Die Förderung der einheimischen Sprache, die ganzheitlich orientierten Persönlichkeitsbildung und Aktivitäten wie Ausbildungs-Camps haben dabei höchste Priorität. Fünf sozialpädagogische Mitarbeiter der Sächsischen Landjugend e. An dem von der EU geförderten Kooperationsprojekt 'Lokal handeln - systemweit denken' sind elf kleinere und mittlere Unternehmen beteiligt.

Es soll die Mitarbeiter dazu bewegen an Veränderungsprozessen aktiv mitzuwirken. Zunächst steht eine Status-quo Analyse auf dem Tapet. Im Zuge der Projektumsetzung ist vor allem das vernetzte Denken gefragt. Viele unerwünschte Beiprodukte menschlicher Tätigkeiten gelangen in die Luft und werden dort verdünnt. Wird die Verdünnungskapazität der Atmosphäre überfordert, wird auch die Belastung für den Menschen kritisch.

Die Wirkungen von Luftschadstoffen auf die menschliche Gesundheit sind vielfältig. Grundsätzlich gilt das Prinzip der Vorsorge: Denn die Gesundheitskosten, die durch Luftverschmutzung verursacht werden, explodieren.

Negative Auswirkungen können aber auch über den Schadstoffeintrag aus der Atmosphäre in die Ökosysteme erfolgen. Wesentlich schwieriger wird dagegen eine Konvention, die das globale Problem der Klimaänderung zum Thema hat, da das klimaaktive CO2 noch nicht kontrolliert wird. Vom Ziel einer nachhaltigen Entwicklung ist man daher noch weit entfernt.

Diese setzt sich aus den unterschiedlichsten Biotopen zusammen, in denen diverse Säugetierarten zuhause sind. Zu den typischen Vertretern der oberrheinischen Trockenaue gehört die Waldmaus. Sie ist sehr sprunggewaltig. Versucht sich ein Beutegreifer zu nähern, kann sie sich mit Sprüngen von bis zu einem Meter davon machen. Die Waldmaus ernährt sich hauptsächlich von Samen. Auch die einheimischen Bilche sind charakteristisch für die klimatisch milden Trockenauen. Einer der Hauptvertreter ist der Gartenschläfer.

Er ist ein typischer Bewohner der oberrheinischen Trockenaue. Das üppige Angebot an Baumsamen und Nüssen nutzt das zinnoberrot gefärbte Eichhörnchen.

Vorräte versteckt das Eichhörnchen in den Baumhöhlen der Bäume.