In Zahlen: Immobilienpreise in Deutschland


Ich wohne in einer recht guten Gegend, aber EUR pro qm bezahlt dort keiner. In Zeitlupe zur Immobilienblase Kolumne, 4. Seit hat sich jedoch die Nachfrage nach Immobilien sowohl bei Investoren als auch bei Privatleuten erhöht. Wozu brauche ich den Preisspiegel?

Immobilienpreise seit 2015 um über 11 Prozent gestiegen


Die Bevölkerungsentwicklung einer Stadt und die Preise am Immobilienmarkt hängen eng zusammen, wie die Studie der Postbank zeigt.

In vielen Städten mildern neue Mitbürger, denen nach dem Asylverfahren ein Bleiberecht und damit eine Perspektive gewährt werden, den Bevölkerungsrückgang zumindest ab. Vor allem der Osten kann vom Zuzug durch Flüchtlinge profitieren, während er in prosperierenden Städten Engpässe auf dem Immobilienmarkt noch verstärken wird.

Der Studie liegt die Annahme zugrunde, dass bis insgesamt etwa eine Million Menschen zuwandern — und der Zuzug damit etwa der Zahl der Flüchtlinge entspricht, die im Jahr ins Land kam. Die gegenwärtige Verteilung auf die Bundesländer nach dem Königsteiner Schlüssel wird fortgeschrieben, innerhalb der Länder wird eine Aufteilung auf Städte nach Bevölkerungsanteilen angenommen.

Grund für die erhöhte Wohnflächennachfrage in Städten wie München sind die steigende Anzahl von Haushalten, insbesondere Single-Haushalten, sowie der Wunsch nach mehr Wohnraum. Die Preisstürze in den schrumpfenden Städten hingegen werden der Studie zufolge wahrscheinlich durch einen weiteren Trend abgemildert — nämlich durch die steigende Wohnflächennachfrage. Wurde im Jahr noch auf 71,8 Quadratmetern gewohnt, sind es jetzt im Schnitt 73,3 Quadratmeter.

Bis wird die Wohnflächennachfrage in drei Viertel der untersuchten Städte weiter steigen, prognostiziert die Studie. Ganz so steil wie in den vergangenen Jahren wird die Kurve zwar nicht mehr nach oben gehen, doch der Aufwärtstrend hält an. Wohneigentum in Wachstumsstädten und ihrem Umland ist daher nach wie vor ein lohnendes Investment.

Gut geschnittenen und ausgestatteten Immobilien in attraktiven Lagen drohe auch hier kein Wertverlust. Mit dem demografischen Wandel schrumpft auch die Anzahl der Stadtbewohner. Sind in den vergangenen zehn Jahren noch zwei Drittel der 36 untersuchten Städte gewachsen, werden es bis nur noch zwei von fünf sein — den Zuzug durch Flüchtlinge bereits eingerechnet. Ohne diesen wäre es sogar nur ein Drittel. In Zukunft dürfte es dort noch kostspieliger werden. Auch in der hessischen Landeshauptstadt wird es vor allem bei Eigentumswohnungen deutlich teurer.

So führe die höhere Nachfrage nach günstigen Wohnungen zu Engpässen beim sozialen Wohnungsbau. Das wiederum zieht Ausweicheffekte nach sich: Die Nachfrage nach teureren Mietwohnungen steigt, das Mietniveau zieht an und mit ihm auch die Nachfrage nach Eigentumswohnungen und Häusern, was wiederum die Kaufpreise treibt. In Berlin sorgen die Flüchtlingszahlen dafür, dass die Preise für Eigentumswohnungen um 14,5 Prozent und damit um mehr als sechs Prozentpunkte stärker anziehen könnten, als ohne den Zuzug zu erwarten gewesen wäre.

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Immobilienanlagen wurden in der Vergangenheit wiederholt steuerlich gefördert. Häufig erfolgte dies mittelbar über steuerliche Abschreibungsmöglichkeiten oberhalb des tatsächlichen Substanzverzehrs. Der Nachsteuerertrag konnte zeitweise stark erhöht ausgewiesen werden, was in der Abwägung gegenüber anderen Investitionsmöglichkeiten die Immobilien bevorteilte. Nicht zu übersehen ist jedoch der Minderertrag in Folgeperioden sowie Preiserhöhungen der Verkäufer.

Besondere steuerliche Abschreibungen führten daher häufig zu Marktverwerfungen Beispiel: Fördergebietsgesetz in den neuen Bundesländern. Das Eigentum, der Besitz und die Geschäftsvorgänge im Zusammenhang mit Grundstücken und Immobilien werden durch eine Vielzahl von Gesetzen und regulatorische Vorschriften beeinflusst.

Dies findet auf verschiedenen Ebenen der staatlichen Organisation Gemeinde, Landkreis, Bundesland usw. Daneben gibt es in einigen Ländern traditionelle Besonderheiten, zum Beispiel in der Schweiz die Allmende.

Aufgrund des Erfordernisses von Marktkenntnis und finanziellen Mitteln ist der gesamte Markt meist nur einer kleinen Auswahl von Akteuren vorbehalten. Im kapitalmarkttheoretischen Kontext ist die Immobilie von ihrer Teilbarkeit einzigartig. Durch vertragliche Gestaltung lässt sich diese fehlende Teilbarkeit aufbrechen, so z. Der Zugang zu einem diversifizierten Portfolio ist jedoch nur über ein spezielles Anlagevehikel wie z.

Volkswirtschaftlich betrachtet ist der Immobilienmarkt durch dieses Merkmal geprägt. Kommt es beispielsweise zu einem Nachfrageüberhang am Immobilien-, speziell am Flächenmarkt, so kann der Markt nur sehr zeitverzögert mit einem Mehrangebot an Fläche reagieren.

Diese zeitliche Verzögerung, begründet durch den zeitaufwendigen Prozess der Flächenproduktion samt Planung und Ausführung, ist die Ursache für die Zyklizität des Immobilienmarktes. Diese Zyklizität spiegelt sich vor allem in den Mietpreisschwankungen wider. In den vielen Staaten haben sich für den Grundverkehr und Wohnungsmarkt besondere Rechtsvorschriften entwickelt, die auch spezielle Verwaltungsverfahren und Berufe hervorgebracht haben.

Die wichtigsten Teile des Immobilienmarktes sind der Grundstücksmarkt, der Wohnungsmarkt Eigentums-, Genossenschafts- und Mietwohnungen , der Immobilienmarkt für Gewerbe und Industrie , und die Verwaltungsbereiche.

Ferner haben sich für die Errichtung, Sanierung und Renovierung von Gebäuden verschiedene Bereiche im Bauwesen entwickelt.

Sie stellte fest, dass die Überalterung europäischer Gesellschaften beginnt, sich bremsend auf die dortigen Immobilienmärkte auszuwirken. Von Westeuropa ist nur Frankreich in einer besseren Position, während der negative Bevölkerungstrend in den östlichen EU-Beitrittsländern lediglich um einige Jahre verzögert als in Westeuropa eintreten dürfte.

Eine verlangsamte Zuwanderung kann Auswirkungen auf den Immobilienmarkt haben: So stieg die Zahl der leerstehenden Wohnungen laut dem Bundesamt für Statistik in den Jahren bis von 40' auf 65' Wohnungen. Demzufolge sinken auch die Mieten. Sie gründen vor allem auf folgenden Aspekten: Grund und Boden ist nicht vermehrbar. Grundbesitz ist ein unbewegliches Wirtschaftsgut.

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