Entwicklung der Erdölpreise


Im Herbst kletterten die Rohölpreise dann bereits wieder auf 70 Dollar pro Barrel. In den USA musste das absolute Stastschuldenlimit ebenfalls hochgesetzt werden.

Ölförderung vs Weltölverbrauch:


Gleich der Januar startete mit den niedrigsten Barrel-Preisen seit Die tief abgesunkenen Rohölpreise zeigten dann auch Wirkung, denn die Anzahl der aktiven Ölbohrtürme in den USA war im ersten Halbjahr steil rückläufig, nachdem die Zahl in den beiden Vorjahren extrem hochgeschnellt war.

Und der Rückgang der Ölbohrtürme hält weiter an. Dies wurde sehr begünstigt durch die extrem lockere Geldpolitik fast aller wichtigen Industrieländer. Das freie Kapital suchte gewinnbringende Anlagemöglichkeiten, wodurch die Aktienkurse auf Rekordhöhen schnellten und auch die Rohöl-Future-Kontrakte zunächst wieder um 20 Prozent kletterten.

Von Monat Mai an gerieten die Rohölwerte zunehmend unter Druck, weil sich zeigte, dass die Überversorgung des Ölweltmarktes unverändert anhält. Besonders in den USA sind die Öllager randvoll. Im Juli kam es im Atomkonflikt mit dem Iran zum erfolgreichen Verhandlungsabschluss, so dass Anfang die Sanktionen gegen Teheran aufgehoben werden.

Das iranische Öl wird dann den Weltölmarkt zusätzlich sättigen, während Saudi-Arabien, der Irak und Russland ihre Ölfördermengen auf Rekordwerte steigerten bzw.

Auch die Konjunkturprobleme Chinas standen in den Sommermonate im Vordergrund und führten im August zu einem Preissturz bei den Aktien- und Rohstoffwerten. In war der Ölmarkt mit im Mittel rund 1,7 Mio. Für alle Ölexportländer sind die Öleinnahmen massiv eingebrochen. Das gab den Ölnotierungen nochmals einen kräftigen Preisimpuls nach unten. In der Folge wurden im Dezember die tiefsten Ölpreise seit elf Jahren markiert.

Das dürfte wiederum positiven Einfluss auf die Weltkonjunktur im kommenden Jahr haben. Konjunkturell war ein gutes Wirtschaftsjahr für die USA. Chinas Wirtschaft allerdings verzeichnete eine anhaltende Schwächephase. Es drohte die Gefahr einer unkontrollierten Sanktionsspirale des Westens gegen Russland und umgekehrt.

In September und Oktober entspannte sich die Krisenlage etwas. Dieses Mal stand der kleine Inselstaat Zypern vor der Staatspleite. Im Februar erkletterten die Rohölnotierungen ihr höchstes Preisniveau für die zurückliegenden 10 Monate, um dann in einen klaren Down-Trend zu drehen. In den Monaten April bis Juni ein Preistal ausgebildet.

Dazu kam es dann erst Ende Dezember mit erster Verringerung der Anleihekäufe. Die Monate Juli und August waren gekennzeichnet von einem Preiswiederanstieg auf eine monatige Hochmarke. Ab September ging es dann wieder seicht abwärts mit den Ölnotierungen. Im syrischen Bürgerkrieg wurden im August chemische Kampfstoffe eingesetzt. Obama erwog einen Militärschlag gegen Damaskus.

Bedienstete wurden in unbezahlten Zwangsurlaub geschickt, weil die Republikaner eine Etataufstockung über Wochen blockierten. In September und Oktober entspannten sich geopolitischen Krisenherde. Irans neuer Präsident Ruhani zeigte sich offen und gesprächsbereit hinsichtlich des Atomkonflikts.

In November und Dezember konnten die Rohölwerte wieder zulegen. Dortige Arbeitslosenquote verringerte sich und die Konjunkturprognosen für wurden angehoben. Das Öljahr begann teuer und blieb teuer.

Gegen die Atomwaffengefahr aus Teheran agierte der Westen mit Sanktionen und einem Ölembargo, so dass der Iran im Frühjahr in erhebliche Ölabsatzschwierigkeiten lief. Dennoch lenkte der Iran keinen Millimeter ein und führte die Urananreichungen konsequent fort.

Euro-Schuldenstaatenkrise und kein Ende. Chinas Wirtschaftsmotor verlor Drehzahl. Auch die aufstrebenden Schlüsselländer Brasilien und Indien erfuhren Zuwachsabkühlung. Damit werden gewaltige Ölschiefervorkommen zur Rohölförderung nutzbar.

Kaum zu glauben - aber so soll es kommen Das Öljahr startete dramatisch. Aufruhr und Revolten in der arabischen Welt.

Die nordafrikanischen Völker rebellierten gegen die alt eingesessenen Dynastiesysteme. Mubarak wurde letztlich aus dem Amt gejagt. Der Funke sprang über auf Libyen. Gaddafi, dessen Militär ihm treu blieb, führte viele Monate Krieg gegen sein eigenes Volk. Zur Atomenergie gab es in einigen Ländern eine Umdenke, vor allem in Deutschland. Die Weltwirtschaft erfreute sich guter Konjunktur, mit China und Deutschland als Wirtschaftslokomotiven.

Auch Portugal, Spanien und Italien wurden im Rating heruntergestuft. In den USA musste das absolute Stastschuldenlimit ebenfalls hochgesetzt werden.

Zum Herbst verstärkten sich Rezessionsängste und die globalen Aktienmärkte knickten ein. Drei Hauptthemen beherrschten dieses Öljahr. Öl wurde für die EU entsprechend teurer. China glänzte als Weltwirtschaftsmacht und wurde zur Lokomotive für die Weltwirtschaft. In den Frühlingsmonaten setzte sich Konjunkturoptimismus durch. Man wähnte die Konjunktur-Talsohle als erreicht und im Sommer als durchschritten. Im Herbst kletterten die Rohölpreise dann bereits wieder auf 70 Dollar pro Barrel.

Aufkeimende Wirtschaftseuphorie erhielt allerdings Dämpfer. China und Indien meisterten die Krise am besten. Die Ölpreisblase platzte im Sommer ' Dieses führte Mitte Januar zu einem Crash der Aktienmärkte. Anleger flüchteten aus dem Dollar in das vermeintlich rezessionssichere Rohöl. Zur Jahresmitte kippte der Trend.

Bahrain ist stark abhängig vom Öl- und Gasexport. Rund 80 Prozent der Staatseinnahmen stammen aus diesem Sektor. In den vergangenen Jahren machten dem Land die niedrigen Ölpreise zu schaffen. Pro Tag fördert der Golfstaat rund Saudi-Arabien kommt auf rund 10 Millionen Barrel pro Tag. Ein Barrel entspricht Litern.

Spätestens werden die Amerikaner die Russen demnach überholen - womöglich aber auch schon in diesem Jahr. Grund für den amerikanischen Ölboom ist eine umstrittene Fördertechnik, das sogenannte Fracking. Bei diesem werden Schiefergestein und andere schwer zugängliche Sedimente mit Wasserdruck, Quarzteilchen und Chemikalien aufgebrochen. Kritiker beklagen unter anderem, dass durch diese Methode ganze Landschaften verwüstet werden und teils chemische Substanzen im Boden zurückbleiben.

In Deutschland ist die Technologie derzeit weitgehend verboten. Nur für bestimmte Gesteinsformationen war in der Vergangenheit Fracking zugelassen. Mehr zum Thema Erdöl. Top Gutscheine Alle Shops. Diskutieren Sie über diesen Artikel. Alle Kommentare öffnen Seite 1. Demnach schlechte Nachrichten für die Umwelt und das Klima.

Auch diese Nachricht wird dafür sorgen, dass der Ölpreis unten gehalten wird und die Weiterentwicklung alternativer Antriebe gebremst wird. Natürlch wird alles, was gefunden wird, ausgebeutet ein sehr treffendes Wort.

Natürlich wird jede Methode, [