Ist der Tracking Error ein wichtiges Maß für die Bestimmung des Ex-post-Risikos?


Die Wertentwicklung in der Vergangenheit stellt keine Garantie für zukünftige Entwicklungen dar. Eugene Fama und Prof. In diesem Fall sollte die Investition dringend überdacht werden. Die zeitgewichtete Rendite wird hingegen berechnet, indem der gesamte Berechnungszeitraum in Teilperioden zerlegt wird, die von den Kapitalbewegungen bestimmt werden. Deswegen ist es immer notwendig, einen Vergleichswert heranzuziehen, um die Performance tatsächlich einschätzen zu können.

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Während eine Performance von zwei Prozent in einem steigenden Markt zu gering sein kann, kann sie im Rahmen einer Krise ein beachtliches Ergebnis sein. Deswegen ist es immer notwendig, einen Vergleichswert heranzuziehen, um die Performance tatsächlich einschätzen zu können.

Deswegen ist es sinnvoll einen Markt als Vergleich heranzuziehen, der möglichst vergleichbar ist. Alpha gibt an, um wie viel die Wertenwicklung des Portfolios von der des Vergleichsindex abweicht.

Hier wird also deutlich, ob es dem Anleger gelungen ist, den Markt mit seiner Anlage zu schlagen. Ist Alpha positiv, ist dies in den meisten Fällen so. Allerdings bedeutet ein positives Alpha nicht immer, dass sich der Wert des Portfolios im Vergleich zur Benchmark besser entwickelt hat. Er wird berechnet, indem die prognostizierte Rendite von der erreichten Rendite abgezogen wird. Beta gibt hingegen an, wie sehr die Wertentwicklung des Portfolios im Betrachtungszeitraum der Entwicklung eines ähnlichen Marktes gefolgt ist.

Ein Beta von eins würde bedeuten, dass das Portfolio genau den Wert des Vergleichsindex gefolgt ist. Sinkt Beta unter eins, ist der Wert des Aktiendepots zwar weniger stark gestiegen, allerdings auch weniger gefallen.

Das bedeutet, dass das Risiko entsprechend geringer ist. Die Volatilität des Aktiendepots ist dann deutlich höher und damit auch das Risiko. Hierauf basiert unter anderem die Portfoliotheorie. Allerdings werden hierfür leicht unterschiedliche Zahlen herangezogen. Unter anderem nutzen Wirtschaftswissenschaftler hier zum einen die Rendite, zum anderen die Varianz. Die Varianz hat starke Ähnlichkeit mit der Volatilität, beide Daten sind jedoch nur unter spezifischen Bedingungen gleichzusetzen.

Effizient wird ein Portfolio im strengen Sinne nur dann genannt, wenn kein weiteres Portfolio existiert, das bei einer gleichhohen Rendite ein geringeres oder gleiches Risiko aufweist. Dabei gibt es natürlich unterschiedliche Zusammensetzungsmöglichkeiten, die sich im Ergebnis dennoch stark ähneln könnten. Sie ähneln sich in ihrer Berechnung stark. Dennoch ist es wichtig, die Unterschiede zu kennen. So bezeichnet die Rendite zum einen den Gewinn eines festverzinslichen Wertpapieres wie einer Anlage an und wird in der Regel innerhalb eines Zeitraumes von einem Jahr angegeben.

Sie enthält allerdings keine Nebenkosten wie Ordergebühren und berechnet auch die Inflation nicht ein. Wirklich aussagekräftig ist eine solche Angabe also nur dann, wenn sämtliche Kosten, die mit Kauf und Verkauf anfallen, auch einkalkuliert werden. Steuern, Orderkosten, und Inflationsausgleich werden abgezogen und der erhaltene Betrag ergibt dann die Netto-Rendite. Im Gegensatz dazu kann der Begriff der Rendite sich auch auf einzelne Wertpapiere beziehen.

Hier bezieht sich die Rendite auf die Dividenden, die für die jeweilige Aktie erwartet werden. Als dritte Bedeutung kann die Rendite auch genutzt werden, um die Entwicklung des Fonds zu beschreiben. Es gibt zahlreiche unterschiedliche Möglichkeiten, sie zu berechnen. Wer sein eigenes Portfolio also beispielsweise mit einem Fonds vergleichen möchte, sollte genau darauf achten, wie die jeweilige Rendite berechnet worden ist und vor allem ob es sich um die Netto-Rendite handelt.

In der Regel müssen Interessenten hier zumindest die Kosten für den Fondserwerb gesondert berechnen, während die Verwaltungskosten häufig bereits enthalten sind. Die Performance bezeichnet im Gegensatz dazu die Wertentwicklung in der Vergangenheit. Die beiden Begriffe lassen sich also in den jeweils anderen Begriff übersetzen. Sowohl Performance als auch Wertentwicklung beziehen sich somit auf die Kurs- oder Preisänderungen bei Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten.

Es ist ein Kapitalmarktgleichgewichtsmodell und soll die Portfoliotheorie vom Markowitz um wesentliche Aspekte des Risikomanagements erweitern. Es versucht dabei, Gleichgewichtskurse zu ermitteln, die sich dann einstellen, wenn Marktteilnehmer mit geringer Risikofreude versuchen würden, effiziente Portfolios im Sinne der Portfoliotheorie zusammenzustellen.

Die somit ermittelten Gleichgewichtskurse helfen dann dabei, nicht nur die Rendite mit dem Gesamtmarkt zu vergleichen, sondern auch in Erfahrung zu bringen, ob das Risiko in Bezug zum Vergleichsmarkt angemessen ist und vor allem, ob es zu einem ausreichenden Anstieg der Rendite führt, wenn mehr Risiko in Kauf genommen wird.

So gelingt das Invest in einen ETF mehr lesen. Schätzen Sie das Risiko Ihres Depots richtig ein? Finden Sie den günstigsten Depotanbieter: Portfolio — Erfolg überprüfen Wer in Aktien anlegt, muss auch den Erfolg seines Wertpapierdepots analysieren. Die Performance Es gibt verschiedene Methoden der Performancemessung. Durch den regen Aktienhandel aller Marktteilnehmer weltweit nähern sich Marktpreise rasch einem Gleichgewichtspunkt, an dem die erwartete Rendite einer Aktie den Anforderungen der Anleger entspricht.

Jahrzehnte theoretischer und empirischer Forschungen haben gezeigt, dass nicht alle Aktien die gleiche erwartete Rendite aufweisen. Einfach ausgedrückt bedeutet dies, dass Anleger für manche Aktien eine höhere Rendite erwarten als für andere Aktien. Daraus ergibt sich die Frage, ob es einen systematischen Weg gibt, diese Unterschiede in den erwarteten zukünftigen Renditen zu identifizieren? Marktpreise und erwartete zukünftige Gewinne enthalten Informationen über erwartete zukünftige Renditen.

Während die Marktpreise von Aktien relativ einfach verfolgt werden können denken Sie z. Daher stellt sich die Frage, wie anhand einer unbeobachtbaren Variablen auf erwartete zukünftige Renditen geschlossen werden kann? Mit dieser Frage beschäftigt sich ein im Jahr erschienener Artikel von Prof. Eugene Fama und Prof. Sie gehören zu den zehn meistzitierten Mitgliedern der American Finance Association [2] , und Professor Fama wurde im Jahr für seine Forschungsarbeit über die Wertpapiermärkte mit dem Alfred-Nobel-Gedächtnispreis für Wirtschaftswissenschaften ausgezeichnet.

Fama und French untersuchten in diesem Artikel, welche heute beobachtbaren Finanzdaten Informationen über die erwartete zukünftige Profitabilität eines Unternehmens enthalten. Sie stellten dabei fest, dass die aktuelle Profitabilität eines Unternehmens Informationen über seine zukünftige Profitabilität über viele Jahre in die Zukunft enthält. Doch welche Erkenntnisse konnte Dimensional aus diesem Forschungsergebnis ziehen?

Durch Fama und Frenchs Forschungsergebnis wurde ersichtlich, dass die aktuelle Profitabilität Informationen über die gesamten Erwartungen von Marktteilnehmern in Bezug auf die zukünftige Profitabilität enthält.

Gewinne sind definiert als die Einnahmen abzüglich der Ausgaben eines Unternehmens. Eine besonders wichtige Erkenntnis, die Dimensional der Arbeit von Professor Novy-Marx verdankt, besteht darin, dass nicht alle aktuellen Einnahmen und Ausgaben Informationen über die zukünftigen Gewinne eines Unternehmens enthalten. Doch wie können Anleger dann davon ausgehen, dass sie Informationen über die zukünftige Profitabilität des Unternehmens enthalten?

Dies ist eher unwahrscheinlich. Dabei gelang es ihm, eine starke Beziehung zwischen der aktuellen Profitabilität und zukünftigen Aktienrenditen nachzuweisen. Unternehmen mit einer höheren Profitabilität wiesen tendenziell höhere Renditen auf als jene mit einer geringeren Profitabilität.

Dies wird allgemein als Profitabilitätsprämie bezeichnet. Etwa zur gleichen Zeit führte das interne Forschungsteam von Dimensional ebenfalls Untersuchungen zum Thema Profitabilität durch.

Aufbauend auf der Arbeit von Fama und French stellten sie fest, dass die aktuelle Profitabilität von Unternehmen auf den globalen Finanzmärkten entwickelter Märkte und Schwellenländer Informationen über die zukünftige Profitabilität enthält, und dass Unternehmen mit höherer Profitabilität höhere Renditen erzielten als jene mit einer geringeren Profitabilität.

Auch unter Verwendung unterschiedlicher Verfahren zur Messung der aktuellen Profitabilität wurde stets dasselbe Ergebnis erzielt. Diese Überprüfung der Stichhaltigkeit der Ergebnisse ist wichtig, um nachzuweisen, dass es sich bei den in den ursprünglichen Untersuchungen festgestellten Profitabilitätsprämien nicht um Zufallsergebnisse handelt.

Seit dem Jahr wurde die Profitabilitätsprämie weltweit in zahlreichen weiteren Forschungsartikeln behandelt. Sie wählten diesen Zeitpunkt, da zuverlässige maschinenlesbare Rechnungslegungsdaten, die für die Berechnung der Profitabilität von US-Aktien erforderlich sind, erst seit dem Jahr verfügbar sind.

Das händische Sammeln und Bereinigen von Rechnungslegungsdaten und ihre zuverlässige Transkription ist sehr komplex und stellt jeden Forscher vor zahlreiche Herausforderungen. Professor Wahal hat sich diesen Herausforderungen gestellt und ein Team von Forschungsassistenten engagiert, um eine händische Erhebung von Rechnungslegungsdaten aus Handbüchern der Ratingagentur Moodys, den sog.

Moodys Manuals, von bis durchzuführen. Dank seiner Fachkenntnisse und derjenigen seines Teams im Bereich des Rechnungswesens sowie einer umfangreichen akribischen Prüfung der Daten konnte Professor Wahal verlässliche Profitabilitätsdaten für alle US-Aktien von bis erheben. Professor Wahal verwendete diese Daten zur Messung der Renditedifferenzen zwischen Aktien mit einer höheren sowie jenen mit einer geringeren Profitabilität.

Professor Wahals Untersuchung lieferte einen überzeugenden Nachweis für die Existenz der Profitabilitätsprämie vor dem Jahr Des Weiteren stellt sie einen beweiskräftigen sogenannten Out-of-Sample-Test dar, der die Ergebnisse früherer wissenschaftlicher Arbeiten anhand neuer Datensätze bestätigt. Wie hoch war also die Profitabilitätsprämie in der Vergangenheit? Hoch genug, dass sie von Anlegern, die ihre erwarteten Renditen systematisch erhöhen wollen, zur Kenntnis genommen werden sollte.

Profitabilität wird gemessen am Betriebsergebnis vor Abschreibungen abzüglich Zinsaufwand nach den handelsrechtlichen Vorgaben dividiert durch das aktuelle Eigenkapital. Man kann nicht direkt in Indizes investieren. Ihre Wertentwicklung enthält daher nicht die mit einem tatsächlichen Portfoliomanagement verbundenen Kosten.

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit stellt keine Garantie für zukünftige Entwicklungen dar. Indexrenditen stellen keine tatsächlichen Portfoliorenditen dar und enthalten daher nicht die mit einem tatsächlichen Investment verbundenen Kosten und Gebühren. Tatsächliche Renditen können geringer ausfallen. Erwarteten zukünftige Renditen unterscheiden sich von Aktie zu Aktie. Jene Variablen, die aussagen, welchen Preis ein Anleger für eine Aktie zahlen muss der Marktpreise der Aktie und was er im Gegenzug dafür erwartet den Buchwert des Eigenkapitals sowie alle zukünftigen Gewinne , enthalten Informationen über die erwartete zukünftige Rendite.

Unter ansonsten gleichen Voraussetzungen gilt, dass je niedriger der Preis im Verhältnis zum Buchwert der Aktien ist und je höher die erwartete Profitabilität, desto höher ist auch die erwartete zukünftige Rendite.

Dimensional hat aus internen Forschungen sowie den Arbeiten von Fama, French, Novy-Marx, Wahal und anderer gelernt, dass durch die aktuelle Profitabilität Aussagen über die erwartete zukünftige Profitabilität getroffen werden können.

Die in der aktuellen Profitabilität enthaltenen Informationen können in Verbindung mit anderen Variablen, wie etwa der Marktkapitalisierung oder dem Kurs-Buchwert-Verhältnis, dazu verwendet werden, die in den Marktpreisen enthaltenen Unterschiede der erwarteten zukünftigen Renditen herauszuarbeiten. So können Anleger das erwartete Renditepotenzial ihres Portfolios erhöhen, ohne versuchen zu müssen, die zukünftige Entwicklung der Marktpreise vorauszusagen. Der in der Bilanz eines Unternehmens ausgewiesene Wert des Eigenkapitals.

Ein Zeitraum, der in der Datenreihe einer statistischen Analyse nicht enthalten oder nicht unmittelbar Gegenstand der Analyse ist.