Ölpest im Golf von Mexiko 2010

Angesichts des Ausmaßes der Ölpest im Golf von Mexiko mag das verblüffen, doch die Deepwater-Horizon-Katastrophe ist nicht die erste ihrer Art. Ein Ölausbruch vor dreißig Jahren bietet interessante Parallelen zur heutigen Situation.

Wenn das Zeug zwei Wochen lang durch die Gegend schwimmt, bleibt natürlich nur hochviskoses Zeug übrig, aber ich glaube nicht, dass es in der Konsistenz aus dem BOP kommt. April Deutschlandradio am Sie befürchten auch bei Ausbleiben eines Moratoriums einen frühzeitigen Rückgang der Ölförderung Peak Oil , da sich mit Projekten, wie sie zum Beispiel vor der Küste Brasiliens geplant sind, gewaltige technologische Risiken verbänden. Juni durch eine vom für die Bohrung verantwortlichen Konzern BP installierte Stahlhaube aufgefangen und abgesaugt, [16] laut Meldungen vom Im Juli teilte die US-amerikanische Umweltbehörde mit, dass durch die mehr als sich im Einsatz befindenden Schiffe und weiteren Fahrzeuge z.

BNSF RAILWAY ...im Modellbau - Geschichte von der BNSF... dem Golf von Mexiko

Die Ölpest im Golf von Mexiko wurde durch die Explosion der Ölbohrplattform Deepwater Horizon am April ausgelöst und ist eine der schwersten Umweltkatastrophen dieser Art.

Durch den Versuch des kontrollierten Abbrennens des Ölteppichs kam es zu einer erheblichen Luftverschmutzung. Zudem verbleiben bei dieser Vorgehensweise die Schadstoffe aus dem Öl beispielsweise toxische polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe als Rückstände im Meer und gelangen weiterhin in die Nahrungskette.

Im Verlauf der Katastrophe musste BP einräumen, dass nicht alle Küstenabschnitte geschützt werden können und errichtete Öl-Barrieren teilweise wirkungslos waren, weshalb unter anderem Seevögelkolonien sowie Fisch- und Austernbestände in der Region erhebliche Schäden erleiden werden.

In der Brutsaison sind viele Strandbrüter wie Seeregenpfeifer und Scherenschnäbel dem Öl schutzlos ausgeliefert. Auch Delfine , Meeresschildkröten und Fische , für die das weitverzweigte Mississippi-Delta eine besonders wichtige Kinderstube darstellt, sind von der Ölkatastrophe bedroht. Ob gereinigte Tiere jedoch eine nennenswerte Überlebenschance haben, ist umstritten.

Einige Experten, wie die deutsche Zoologin Silvia Gaus von der Schutzstation Wattenmeer sowie Vertreter des WWF , schätzen die Überlebenschancen gereinigter Tiere auf weniger als ein Prozent und sprechen sich deswegen dafür aus, verölte Tiere lieber zu töten.

Durch diesen Eingriff wird das Nahrungsnetz und damit die Lebensgrundlage von Meerestieren Fische , Weichtiere im Golf von Mexiko langfristig stark gestört. Juni teilten die Gesundheitsbehörden des US-amerikanischen Bundesstaates Louisiana mit, dass mehr als 70 Personen durch die Ölpest erkrankt seien.

Im Juli teilte die US-amerikanische Umweltbehörde mit, dass durch die mehr als sich im Einsatz befindenden Schiffe und weiteren Fahrzeuge z. Helikopter, Bulldozer, Lastkraftwagen und andere Transportmittel weitere ökologische Schäden zu erwarten seien. Auch die Umweltorganisation American Birding Association gab an, dass die Öl-Reinigungstrupps zahlreiche Nistplätze in Vogelkolonien zerstört und seltene Vögel gefährdet hätten.

Infolge des Unglücks wurde in den Vereinigten Staaten ein zunächst auf sechs Monate befristetes Moratorium von Tiefseebohrungen beschlossen. In einem Interview mit dem Online-Magazin Politico. Um dies zu verhindern, sucht der Konzern nach Investoren. Die Zahlungen sind über einen Zeitraum von sechs Jahren zu leisten. Um einen Gerichtsprozess zu vermeiden, hat BP mit den mehr als Dieser bezeichnet ein Bundesgesetz, welches ursprünglich gegen die Mafia gerichtet war.

Falls BP danach verurteilt wird, könnte sich — neben eventuell weiteren ausgesprochen Strafen — die Schadensersatzsumme auf das Dreifache des tatsächlich entstandenen Schadens erhöhen.

Die Kläger gehen davon aus, dass Standardprozeduren der Industrie, die vor der Bekämpfung spezieller Ölfeuer auf See mit Wasserkanonen warnen, missachtet wurden. Bei adäquater Brandbekämpfung wäre die Deepwater Horizon stabil an ihrem Standort verblieben, was die Verbindung von der Plattform zur Quelle aufrechterhalten hätte.

Dies hätte die Möglichkeit, den Ölaustritt zu kontrollieren, deutlich erhöht. Vertreten werden kommerzielle Fischereien, Anrainer deren Land betroffen ist, sowie Beschäftigte der Ölindustrie, die aufgrund der Ölpest ihren Arbeitsplatz verloren haben.

Euro zur Beilegung von Zivil- und potenziellen Strafklagen zahle. Das Unternehmen habe ein Schuldbekenntnis unterschrieben, das noch von einem Gericht in New Orleans bestätigt werden muss.

Transocean werde den Betrag über einen Zeitraum von fünf Jahren ableisten, wobei im laufenden Jahr Mio. US-Dollar zu entrichten seien. Das Verbot betraf anfangs ein Gebiet von Dieses gelte jedoch nur, wenn bis dahin die Ausbreitung der Ölpest gestoppt sei und die US-amerikanische Regierung das Moratorium für Ölbohrungen nicht durchsetze.

Im schlimmsten Fall könnten es sogar über Die am stärksten betroffenen Wirtschaftszweige seien bisher die Fischindustrie und die Landwirtschaft, insbesondere im US-amerikanischen Bundesstaat Louisiana. Laut dem Arbeitsministerium der Vereinigten Staaten sei die Arbeitslosenquote dort im Juni um 0,2 Prozentpunkte auf sieben Prozent gestiegen.

Damit sei Louisiana einer von nur fünf US-amerikanischen Bundesstaaten mit wachsenden Arbeitslosenzahlen. Experten für die Entwicklung der Erdölförderung, wie etwa Claudia Kemfert vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung , befürchten, dass höhere Sicherheitsauflagen bei technisch und ökologisch riskanten Ölförderprojekten als Reaktion auf die Havarie zu Einschränkungen der Förderung und Ausfällen führen könnten. Sie befürchten auch bei Ausbleiben eines Moratoriums einen frühzeitigen Rückgang der Ölförderung Peak Oil , da sich mit Projekten, wie sie zum Beispiel vor der Küste Brasiliens geplant sind, gewaltige technologische Risiken verbänden.

Tatsächlich entspricht die Ölförderung in der Tiefsee ungefähr dem Zuwachs zwischen dem Jahr und Die Menge des nach bisherigen Planungen in Offshore-Bohrungen vor der Küste in den nächsten Jahren zusätzlich geförderten Öls würde jedoch gerade ausreichen, um den Zuwachs des Verbrauchs der Vereinigten Staaten auszugleichen.

Der fortlaufende Rückgang der nationalen konventionellen Ölförderung muss durch steigende Importe ausgeglichen werden. Dazu gehören sowohl die notwendigen Abstimmungen bei der Bekämpfung der Ölpest selbst wie auch die Steuerung der Berichterstattung darüber. Auf der Website zur Ölpest sind jedoch nur unverfängliche Bilder zu sehen, die nach Beobachteransicht kaum etwas mit der Realität der Umweltverschmutzung zu tun haben. Beispielsweise wird täglich über ein Blog berichtet, welche rechtlichen und praktischen Schritte die US-amerikanische Regierung gegen die Ölpest unternimmt.

Presseberichte dokumentieren, wie BP und Vertreter der Regierung Fotojournalisten dabei behindern, die Orte zu besichtigen, an denen die Auswirkungen der Ölpest am deutlichsten zu sehen seien. Auch Überflüge seien teilweise untersagt worden. In den Vereinigten Staaten wurde unter der Federführung der A. Sie verlangt, das Vermögen von BP zu beschlagnahmen und zum Schadensausgleich heranzuziehen. Juni fanden in 54 Städten Kundgebungen statt.

Verschiedene international bekannte Musiker gaben an, BP-Produkte zu boykottieren , darunter: Juli mehr als Sie fordern dazu auf, insgesamt weniger Erdöl zu verbrauchen.

April berichtete Greg Palast , dass schon ein Blowout an einer von BP mit kostengünstigem Bohrzement versehenen Ölquelle im Kaspischen Meer stattgefunden hatte, der von BP geheim gehalten wurde. Dieser Artikel oder Abschnitt bedarf einer Überarbeitung: Sehr zeitnahe Darstellung mit vielen spekulativen Teilen, die aber heute geklärt sind. Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen beispielsweise Einzelnachweisen ausgestattet.

Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Lage der Ölbohrplattform im Golf von Mexiko.

Oil spill dumped 4. BP zahlt 18,7 Milliarden Dollar Schadensersatz. Mai , abgerufen am Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Juli Seite nicht mehr vorhanden.

Die Suche nach der Nadel im Ozean. Memento des Originals vom Juni , abgerufen am Obamas Schlachtplan gegen das Öl. Juni Presseerklärung des US-amerikanischen Innenministeriums, abgerufen am Ein Drittel des Öls wird aufgefangen Memento vom 8.

Juni im Internet Archive. Juni , abgerufen am 5. Juni Memento vom Juni im Internet Archive , abgerufen am Trotz aller Ölkatastrophen wenig gelernt. Marine scientists study ocean-floor film of Deepwater oil leak. Neue Schätzungen übertreffen Exxon-Valdez-Katastrophe. Havarien, Blowouts und der Golfkrieg. April , abgerufen am Mai im Internet Archive , 1.

Tar balls reach Texas as stormy weather hampers cleanup. Juli , abgerufen am 7. August kostenpflichtiger Artikel. BP bringt Ölfontäne erstmals zum Versiegen. Juli , abgerufen September , abgerufen am 8. Magnitude of the Gulf of Mexico Oil Leak. April Deutschlandradio am Mai im Internet Archive tagesschau. Mit Gift gegen Gift. August , abgerufen am 2. Mai im Internet Archive In: August im Internet Archive Mai , abgerufen am 3. Juli im Internet Archive In: Juni , abgerufen am 3.

Size of gulf oil spill is a guesstimate. Juli im Internet Archive. Juli , abgerufen am Archiviert vom Original am Februar ; abgerufen am 1. BP restarts drilling on second relief well. Memento des Originals vom 5. Auf die Entlastungsbohrungen kommt es an September im Internet Archive In: September , abgerufen am Ölflut zwingt Obama in die Krisen-Offensive. Wenn der Ölteppich die Küste erreicht. April , abgerufen am 3. August im Internet Archive In: To clean or euthanize?

Lieber töten als putzen. Juni im Internet Archive In: Juni abgerufen am 6. Von Erinnerung kann ich leider nicht sprechen, weil ich mich zwar noch ganz gut an das Cadiz- aber überhaupt nicht an das Ixtoc-Unglück erinnern kann. Bedauerlicher Eurozentrismus meiner Jugend. Ich freue mich schon auf den zweiten Teil dieses für mich bisher interessantesten Artikels zur Ölkatastrophe im Golf von Mexiko. Michael Ich persönlich halte die Dauerbelaqstung durch Öl und Ölprodukte eh für ungleich gefährlicher als einen einzelnen Verschmutzungspuls.

Was das angeht, hat das Deepwater Horizon-Unglück mit dem ganzen fein verteilten Öl natürlich seinen ganz eigenen Dreh…. Anscheinend dürfte sowohl das Öl, als auch die eingesetzte Chemie bei den in dieser Tiefe herrschenden Bedingungen deutlich andere Eigenschaften haben, als bei Austritten in Oberflächennähe.

Zumindest dürfte alles darauf hindeuten. In der gegenständlichen Abhandlung dürften daher anscheinend Äpfel mit Birnen verglichen werden. Insgesamt halte ich die Aussagen daher für den aktuellen Fall nicht aussagekräftig, und insbesondere hinsichtlich der suggestiven Darstellung wissenschftlich fragwürdig. Ich würde mich freuen, wenn im zweiten Teil schlüssig dargelegt wird, aufgrund welcher Erfahrungen es trotzdem möglich sein soll, aus einem Tankerunglück und einem Ölaustritt aus einer Quelle in 50 m Tiefe zwingende Schlüsse im Hinblick auf die aktuelle Situation im Golf von M.

Natürlich relativieren solcherlei Vergleiche nicht die Dramatik der Ölpest im Golf von Mexiko, zeigen aber, dass Ökosysteme eine ganze Menge anthropogener Sauereien verkraften können. Darin liegt auch einer der Gründe, weshalb sich auch nach dieser Katastrophe nichts nachhaltig am menschlichen Verhalten ändern wird. Die Chemikalien werden in allen Fällen nicht in der Tiefe, sondern an der Oberfläche ausgebracht. Damit ist sehr wohl Vergleichbarkeit gegeben. Wesentlich ist aber nicht, woher das Öl kommt, sondern wie schnell es zersetzt wird.

Dabei spielen, wie schon bisherige Ereignisse gezeigt haben, Stürme und hoher Wellengang eine erhebliche Rolle. Bei der Ölpest infolge der Havarie der Amoco Cadiz in der Bretagne wurde die Ölverschmutzung umso schneller abgebaut, je mehr die Region den Wellen exponiert war. In geschützten Buchten bildete sich dagegen eine hartnäckige, harte Asphaltkruste. Aber auch die hielt sich nur einige Jahre. Natürlich ist das alles eine Sauerei und soll vermieden werden. Dieses Unglück war vermeidbar.

Man muss sich schon fragen, ob die übliche Weltuntergangsrhetorik angesichts einer zwar sicher sehr unansehnlichen, aber eben auch innerhalb von Monaten bis Jahren abgebauten Verschmutzung angemessen ist. Andere Formen der Umweltzerstörung wie die Abholzung tropischer Wälder ist nicht so schnell rückgängig zu machen, stört aber trotzdem weniger Leute. Oder wann redet davon mal einer? Vor allem muss man sich fragen, ob der blinde Aktionismus wirklich angemessen ist, mit dem Tausende Tonnen giftiger Chemikalien eingebracht werden, die das Problem eher verschlimmern als verbessern und deren schädlichen Effekte viel gravierender und dauerhafter sind als die des Erdöls allein.

Das stimmt so leider nicht. Ein beträchtlicher Teil der Detergenzien wurde direkt in den austretenden Ölstrom injiziert. Es war mir nicht bewusst, dass tatsächlich so viel Corexit A in der Tiefe eingespritzt wurde, nämlich satte , Liter, gegenüber 2.

Zehn Mal soviel wie bei der Havarie der Amoco Cadiz. Da stellt sich die Frage: Kann das stimmen, oder ist da irgendwo das Dezimalkomma um eine Stelle verrutscht? Was umfasst denn diese Zahl? Sicher die diversen Unfälle, aber auch alltägliche Lecks, und dann auch die absichtliche Verklappung von Ölrückständen aus den Tanks von Öltankschiffen.

Egal, wie hoch diese Zahl nun exakt ist, bei solchen mengen von Petroleum müssten doch schon eigentlich wirtschaftliche Interessen dazu führen, dass die Verschwendung eingedämmt wird, denn das Öl in solchen Mengen müsste, wenn es verwendet statt verschwendet würde, eine Menge Geld einbringen.

Sie schreiben, das derzeit austretende Öl sei in seiner Beschaffenheit dem leichten Öl von Ixtoc sehr ähnlich gewesen. Wo finde ich die Quelle? Ich hatte in einem Radiointerview mit einem amerikanischen Experten vor einigen Wochen gehört, das Öl sei eben nicht leicht, sondern fast so dick und klebrig wie Teer. Das ist meine Einschätzung, eine publizierte Quelle habe ich dafür nicht und ich glaube auch nicht, dass es eine gibt.

Wenn das Zeug zwei Wochen lang durch die Gegend schwimmt, bleibt natürlich nur hochviskoses Zeug übrig, aber ich glaube nicht, dass es in der Konsistenz aus dem BOP kommt.

Veröffentlicht von Lars Fischer https: Antworten Michael Khan 2. Antworten Jürgen Bolt 2. Antworten Lars Fischer 2. Damit dürfte auch geklärt sein, wer die Ölsardine erfunden hat… Michael Ich persönlich halte die Dauerbelaqstung durch Öl und Ölprodukte eh für ungleich gefährlicher als einen einzelnen Verschmutzungspuls. Antworten DI Hebenstreit 2. Der Ölaustritt erfolgt nicht in 50 m Tiefe, sondern in m Tiefe.

Antworten Clear Skies 2. Antworten Lars Fischer 3. Antworten Michael Khan 3. Antworten Michael Khan 4.