„Finanzbildung bei YouTube“ – Interview mit Arno und Thomas von Finanzfluss


Bitte beachten Sie aber, dass Sie immer nur über den Teil des Kredites verfügen können, der auch über den Beleihungswert Ihrer im Depot befindlichen Werte abgesichert ist.

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Und dann noch eine Frage: Nein, es spielt schlichtweg keine Rolle, in welcher Währung der Fonds notiert: Ich hatte versucht, den Artikel um eine weitere Beispielrechnung zu bereichern, bin aber vermutlich an der Längenprüfung des Wesirs gescheitert ;-! Vorrangig geht's aber um Prinzip, dass sich ein Anleger aus der Eurozone zur Senkung des Währungsrisikos auch eines Indexes aus seinem eigenen Währungsraum bedienen sollte. Die Kommentare dürfen beliebig lang werden. Ich vermute, dass es daran liegt, das meine Netzwerkverbindung im Urlaub so miserabel war und da irgendetwas verloren ging.

Das tut mir leid. Hast Du das Beispiel noch? Dann würde ich es gerne veröffentlichen. Mir ging es um den breitesten Index.

Ich habe schon so oft in Gesprächen festgestellt, dass Euro mit Europa gleichgesetzt wird. Aber wer erst einmal "nur" in Europa bleiben will, sollte meiner Meinung nach in den breitesten Index investieren, den man bekommen kann.

Ich bekomme immer wieder Mails von Lesern, die sagen, dass sie nichts von "internationaler Wirtschaft" verstehen und deshalb erst einmal auf ihrem vertrauten Kontinent bleiben möchen. Das finde ich gut. Aber bevor ich die Menschen verschrecke, weil ich mit Ihnen wegen ihres Home Bias schimpfe, arbeite ich mit dem, was ich habe. Ich speichere meine Kommentare üblicherweise nicht nochmal irgendwo ab, sondern praktiziere das "gute" Fire-and-Forget-Vorgehen.

Aber vielleicht kann ich mich ja nochmal aufraffen - war halt etwas länglich: Du legst nur Wert auf die Rendite, vergisst aber die Standardabweichung. Wenn Du den Fokus auf die Sharpe Ratio legen würdest, käme eventuell eine andere Schlussfolgerung heraus. Dann sollte sich eine breitere Streuung auszahlen, d. Was die Sharpe Ratio angeht: Da hast Du recht, aber eigentlich wollte ich ja mit meinem Artikel auf folgendes Fazit heraus:. Es ist - zumindest für die Zielgruppe, die ich ansprechen möchte - egal was Sharpe und andere Faktoren so aussagen.

Das kann die Sharpe-Ratio noch so scharf sein. Die Rendite wird nicht durch schwankende Börsen oder eine suboptimale Asset-Allokation ruiniert, sondern durch das, was man Leben nennt Schatz ich bin schwanger ;-.

Ich entschuldige mich bereits im Voraus für meine Begriffsstutzigkeit. Das mit den Emerging Markets verstehe ich nicht. Das ist die Tabelle aus dem Produktfinder Fonds bei Finanztest.

Warum sollen solche Renditen den Wums bringen? Alle diese ETF haben nur 3 von 5 Punkten für durchschnittlich. Warum genau soll man jetzt noch einmal in EM investieren?

Nur wegen des Begriffs "Diversivikation"? Vielen Dank im Voraus für Eure erhellenden Antworten. Und Entschuldigung für die doofe Frage. Dass die EM's mal für ein paar Jahre unterperformen, ist da vielleicht ärgerlich aber auch normal, und auf diese lange Sicht wird sich davon auch wieder einiges relativieren.

Man kann vielleicht versuchen, Prognosen abzugeben und zwischen den Regionen hin und her zu traden, oder passiv-agnostisch sich einfach so breit wie möglich alle ins Depot holen, und so "von allem ein bischen" sich entspannter durchzuwurschteln. Man wird damit vielleicht nie die bestmögliche Rendite erreichen, wenn man sich nur vorher die "richtigen" Regionen vorhergesehen ausgesucht hat - aber auch eben nicht die schlechteste Rendite, wenn man sich mit seinen Vorhersagen eher doch mal geirrt hat.

Vielen Dank für Deine Antwort. Leider beträgt mein Anlagehorizont nicht Jahre. Es sind eher Jahre. Vielen Dank auch Dir. Das Depot möchte ich demnächst aufstocken und überlege, ob ich eine weitere Region wie Emerging Markets dazu nehme oder vielleicht "irgendwas mit Small Caps" ;- oder ob ich das bestehende Depot einfach erhöhe. Aber einige Frage bleiben für mich noch: Was mir logisch erscheint und sich auch mit "In Euro und Cent: Insgesamt zeigt sich, dass die Beimischung von SC eine Überrendite bringen kann.

Ist das nicht ein Zeichen dafür, dass man eine höhere Beimischung untersuchen soll? Wie kommt es zu der aktuellen Beimischung von ca.

Auch wenn der Artikel schon relativ alt 1 Jahr ist, hoffe ich auf eine Antwort. Vielen Dank schon im vorraus. Ich vermute keins von beidem sondern eher eine zufällige Wahl auf "ein Viertel". Vielleicht trinkt der Finanzwesir einfach gerne mal "ein Viertele Wein" und tendiert daher zu dem Wert ;-? Entscheidend für mich ist: Da jetzt genauere Untersuchungen für einen optimalen Mix zu machen, mag akademisch interessant sein, man wird aber nur feststellen, was in der Vergangenheit der beste Mix war.

Wie sich das in der Zukunft darstellt, ist leider oder zum Glück?! Daher würde ich auch keine andere Beimischung "untersuchen". Dass SC eine Überrendite bringen kann wie auch Value ist ja nicht wirklich neu. Einen eigenen Artikel zum Thema SC gibt es hier übrigens schon: Chris und meine Wenigkeit haben u. Vielleicht sind da auch für Dich ganz interessante Aspekte dabei.

Nachdem ich einige Jahre mehr oder weniger erfolgreich in Einzelaktien investiert und immer auf den richtigen Moment gelauert habe, fühle ich mich nun seit einiger Zeit durch die Lektüre "des Kommers" erleuchtet. Natürlich ist im Anschluss das Bedürfnis nach weiteren Informationen und einem Forum, in dem sich Gleichgesinnte treffen, sehr ausgeprägt und ich habe nur sehr wenige Seiten gefunden, auf denen man als Anfänger so kompetent und sympahtisch in diese Materie eingeführt wird.

Ich habe mir lange und intensiv das Gehirn zermartert, eine einschlägige ETF-Plattform bis in die letzten Ecken durchforstet und war immer noch sehr unsicher, wie komplex mein Portfolio sein soll.

Auf der einen Seite wollte ich jede Ästelung des Kommer-Portfolios nachbilden, damit mir auch ja nichts entgeht. Andererseits möchte ich es übersichtlich und pflegeleicht haben. Vielen Dank, lieber Finanzwesir, dass Du das in Deinem Blog so detailliert und vor allem auch für den Normalverbaucher nachvollziehbar durchgekaut hast.

Ich habe mich jetzt mit einem guten Bauchgefühl für einen 3er-ETF-Mix entschieden, denn Ich finde, dass man sich mit seinem Portfolio wohlfühlen muss. Ich freue mich auf die kommende Zeit mit meiner Investition, auf viele weitere Berichte von Dir und lebhafte, konstruktive Diskussionen in den Kommentaren. Macht ihr das dann mit Festgeld oder werden doch Anleihen beigemischt oder gar nicht.

Entscheidend ist doch, dass Du einen für Dich passenden Anteil findest. Wie hoch Du den Aktienanteil dann im Endeffekt anheben willst, hängt vor allem davon ab, wie viel Risiko Du Dir antun willst. Du solltest Dir überlegen, bei welchem Gesamtvermögensrückgang Du noch gut schlafen kannst.

Denk daran - entscheidend ist nicht, was Du Dir hier jetzt fest vornimmst, sondern was Du im Crash wirklich auch erträgst. Mehr ist daher nicht automatisch auch besser. Wenn Du also z. So gut kann ich den Finanzwesir dann vermutlich schon einschätzen. Aber ob das besser als Anleihen ist? Ich würde bei Anleihen nur auf Ultrasicher setzen und da ist im Moment nur extrem wenig Rendite drin. Vielleicht wäre der dann für Dich auch ganz interessant.

Selten einen unpasserenden Namen gehört: Hast vollkomen recht ist eine eine sehr persönliche Sache. Ich selbst bin da relativ radikal, enweder man glaubt langfristig an den Markt, vor allem auch in schlechten Zeiten oder man glaubt nicht daran. Wenn man daran nicht glaubt und eher zu einem wirtschaftlichen Weltuntergang tendiert ist es eh schwierig zu investieren, denn was ist dann schon eine sichere Anlage. Zum einen sind es die psychologischen Gründe und dabei vor allem auch die Fähigkeit und nicht nur der Wille einen Börsencrash durchzustehen, ohne in Panik zu verfallen.

In der Praxis fühlt sich das anders an als in der Theorie! Zum anderen sehe ich auch noch den Aspekt, mehrere Anlagen mit geringer Korrelation zu haben. Wenn der nächste Crash passieren wird, werde ich aus dem Bereich des "sicheren Hafens" im Zuge des Rebalancings kräftig bei gefallenen Kursen nachkaufen können. Dem bleibt nur das Nachkaufen aus den aktuellen Monatsüberschüssen. Weiterhin wird der eine oder andere mit zunehmendem Alter die Aktienquote auch deshalb absenken wollen, weil er nicht möchte, dass sein Depot beim Eintritt in die Entsparphase im Falle eines gleichzeitigen Crashs in voller Stärke getroffen wird.

Das hängt natürlich auch davon ab, wie man das Entsparen konkret gestalten will. Finanzwesir Mit was für einen Tool bastelst du denn diese Vergleiche zusammen?

Bin zum zweiten mal auf dem Artikel gelandet und habe ihn wieder mit freude durchgelesen. Grandioser Artikel mit sattem Mehrwert - habe ihn direkt weiterempfohlen!. Hallo Rexdax, nimm den iShares eb.

Das sind kurz- und mittellaufende deutsche Staatsanleihen, also eine ziemlich sichere Sache. Deutschland wird nicht in den nächsten 2,5 Jahren pleite gehen. Wozu sich da mit Staatsanleihen rumschlagen? Es sei denn, Du willst mehr als Aktuell würde ich sagen: Hallo Mark, leider nein.

Diese Rohdaten sind so roh, dass ausser mir keiner daraus schlau wird ;-. Dann noch die Punktestände der Indizes in Prozentrenditen umrechnen, und schon kannst du dir Diagramme zur Portfolio-Entwicklung verschieden gemischter Allokationen machen. Bei allen "Backtests" aber eben auch immer beachten, dass Vergangenheitsergebnisse eben nur sehr eingeschränkt bis garkeine Aussagekraft für die Zukunft haben, und eine richtige Vergleichsanalyse schon etwas tiefer gehen sollte als einfach nur "naiv" drauf zu schauen welche Kombi am Ende die meisten Prozentpunkte gebracht hätte.

Folgendes habe ich mir nach sehr sehr viel Recderche, Literatur, Foren, etc selbst zusammengestellt. Letzeren finde ich besser weil ich einen Sparplan machen moechte. Das müsste eigentlich überhaupt keinen Unterschied machen, da man bei einem Sparplan bzw das ist ja grad was "sparplanfähig" überhaupt erst bedeutet auch eh immer anteilige dh nicht zwingend nur ganzzahlige Stücke eines Wertpapiers kaufen kann. Wenn du jeden Monat bspw.

Sicher kann man sich damit Anregungen holen, am Ende ist es aber immer eine eigene! Sache wie und womit man sein Portfolio dann auch tatsächlich konkret aufbaut - siehe ja auch die Tatsache dass es noch nicht für alle Indexvarianten zB Value- und Small-ETFs für jede einzelne Weltregion ein ausreichendes Produktangebot gibt, so muss man in der Praxis eh immer Kompromisse und Abwägungen eingehen.

Sollte man auch, denn nicht jede auf dem Papier in der Theorie "perfekt" ausgeklügelte Allokation wird man in der Umsetzung genauso hinbekommen. Ob du die Regionen nun trennst ist vor allem eine operative Frage. Trennen bedeutet zuerstmal natürlich mehr ETFs.

Wenn du selbst meinst, kein Problem mit dem "Aufwand" zu haben, überleg dir halt welchen "Nutzen" du dir davon noch versprichst.

In der Vergangenheit konnte man nach langen Zeiträumen noch etwas "Rebalancing-Renditepremium" dadurch rausschinden, ob und wie das für die Zukunft genauso gelten mag, obliegt allein dir einzuschätzen. Vorteil der einfachen Variante wäre halt ihre Mehr hinzufügen kann man hinterher ja immer noch. Kann ich mit dem Portfolio starten? Oder ist das Kaese? Brauche irgendwie eine Bestaetigung bzw Arschtritt damit ich endlich starten kann. Will sicher sein, dass ich alle Aspekte beruecksichtigt habe: Also "von mir aus" kannst du natürlich gerne mit dem Portfolio starten Nimm also deine Motivation um dein Vorhaben umzusetzen und bleibe auch langfristig damit dran!

Ob das alles wirklich so nötig ist, halte ich aber für zweifelhaft. Dann hättest Du sie doppelt. Das solltest Du zumindest prüfen. Danke fuer deinen Beitrag. Wo genau siehst du denn die Gefahr dass Firmen doppelt im Depot waeren? Erschliesst sich mir grade nicht so recht. Ohne dass wir Deine persönliche Situation, Deine persönlichen Ziele und das anzulegende Kapital kennen, kann die Sinnhaftigkeit Deines Vorhabens wohl nicht beurteilt werden.

Für offenkundigen "Käse" halte ich es jedenfalls nicht. Du wirst ganz sicher Firmen doppelt im Depot halten. Der schnibbelt sich auch den Value-Anteil aus dem World heraus und hat somit auch etliche Doppelungen: Das ist alles wenig überraschend, da es ja Unterkategorien des World sind: Alles eine Frage des persönlichen Geschmacks. Ich werde jetzt den Teufel tun, und Dir hier von Deiner Aufteilung abraten oder beherzt zustimmen.

Wie ChrisS schon richtig schrieb: Geh nochmal in Dich und überlege, ob Du diese Übergewichtungen haben möchtest. Im Zweifel würde ich für die einfachere Lösung plädieren, ansonsten mach Dein Ding.

Glotze aus, ein gutes Buch lesen und die Welt sich weiterdrehen lassen. Hätte ein höherer Anteil an EM historisch besser abgeschnitten? Ja klar, wir behaupten alle von uns "langfristige" Anleger zu sein, selbst die die erst gestern angefangen haben, aber der Horizont der Gefühle ist immer kürzer und ungeduldiger als die Vernunft. Dazu kommt halt die stetige Unsicherheit, gerade bei Anfängern und Einsteigern, bei der Allokation auch ja alles "richtig" und "korrekt" machen zu wollen, da sucht und nimmt man gerne Empfehlungen auf um sich an etwas festhalten zu können was nicht nur das eigene Bauchgefühl und Willkür ist.

Es beruhigt, wenn die eine oder andere Autoritätsperson oder was man dafür hält einem sagt wie's gemacht werden soll, weil die werden ja schon besser wissen von was sie reden, oder? Das Spannungsfeld dabei ist eigentlich immer das gleiche: Natürlich wollen wir renditeträchtigere Anlagen übergewichten ist ja trivial, denn wir wollen ja eine möglichst hohe Rendite , "leider" ist es aber auch auf der anderen Seite der Medaille immer so, dass renditeträchtigere Anlagen auch meist risikoreicher sind und Risiken wollen wir nun eigentlich nicht unbedingt maximieren.

Es wird also zwangsläufig immer dazwischen irgendwo ein jeweils individueller, dh. Man kann sich dem nun auch mit mehr oder weniger ausgeklügelten Methoden "systematisch" nähern, zB.

Grundsätzlich teile ich Deine Befürwortung des passives Investierens und halte auch ca. OK, von Rohstoffen halte ich auch nichts, aber ich habe auf Deiner Website nur einen Artikel über Anleihen gefunden http: Als weiteres Problem kommt hinzu, das aufgrund der österreichischen Steuersituation bei vor erworbenen Wertpapieren der Wertzuwachs steuerfrei ist. Was genau meinst du mit Anti-Crash Strategie? Die grundlegende "Strategie" bei der Asset-Allokation nach Risikoklassen ist ja gerade, nur soviel in Kapital in risikoreiche Anlagen wie Aktien zu stecken, als dass man deren Crashs auch aushalten kann durch Bestimmung des Exposures eben begrenzt , und der Rest auf weniger risikoreichen Anlagen verteilen.

Alles andere ist mehr oder weniger Taktieren. Wer meint, selbst besser vorhersehen zu können wann es Zeit ist Aktien zu kaufen und wieder zu verkaufen oder diese Arbeit lieber an einen bezahlten Fondsmanager abtritt , kann das gern versuchen, am Ende sind wir alle ja eh nur selbst für unser eigenes Geld verantwortlich.

Du willst wahrscheinlich darauf hinaus, dass die aktuellen Zinsen und erreichbaren Renditen bei den verschiedenen "Sicherheits-Anlagen" grad eher mau sind. Ja, das stimmt und ja das ist vllt nicht besonders schön, aber das muss man halt so hinnehmen und ändert am grundlegenden Wirkprinzip der strategischen Risikoverteilung eigentlich überhaupt nichts. Die Risikoanlagen Aktien etc. Wir sind ja alles keine Anlageberater, aber ich kann dir viel eher mal eine Methode nahelegen, die ich benutzen würde um zu entscheiden welche Fondsprodukte besser oder schlechter sind.

Wenn du dort einen Mehrwert erkennst, kannst du die Produkte ja auch weiter halten, und wenn nicht dann passe eben dementsprechend an. Dritte können dir da nur bedingt von aussen sagen, welches Einzelprodukt davon für dich selbst besser oder schlechter ist, denn nur du kennst deine genauen persönlichen Ansprüche und Bedürfnisse zB bzgl Risikotoleranzen, Rendite-Erwartungen etc.

Auch ist, mal grundlegend betrachtet, die Frage eigentlich falsch herum gestellt. Du solltest nicht denken "auf welches Produkt sollte ich am ehesten verzichten? Ein Portfolio sollte eine Struktur haben, eine Ausrichtung die schon vorher feststeht und dann erst hinterher nur mit exakt den Produkten befüllt werden, die eben diese Strategie benötigt - nicht mehr und nicht weniger.

Etwas Licht ins Dickicht kann auch einfach eine "tabula rasa"-Betrachtung bringen. Überleg dir einfach mal: Wenn das im wesentlichen die selben Produkte wären, dann lass es eben so, und wenn du aber heute zB. Achja und die Steuergedanken würde ich an dieser Stelle auch nicht überbewerten - ich selbst jedenfalls mache meine Investitionsentscheidungen nicht gerne von solchen Nebensachen abhängig, ich will für Jahrzehnte investieren was ja übrigens auch länger ist als die Halbwertszeit so mancher Steuergesetzgebungen und wenn ein Produkt an sich schon unpassend schlecht ist, wird es auch allein dadurch nicht besser, nur weil man da etwas mehr oder weniger Steuern bezahlt.

Hallo Börsengasse 1, lass uns mal von den Produkten Abstand nehmen und überlegen, warum wir das Ganze hier machen. Das Ganze ist kein Hobby. Wir wollen Geld verdienen. Unserere Euros sollen neue Euros rekrutieren und damit unser Vermögen mehren. Stellt sich die Frage: Mit welchen Investmentvehikel erreichen wir unser Ziel am besten? Wenn man der Meinung ist, dass die Märkte hinreichend effizient sind, so dass niemand sich auf Dauer einen Vorsprung herausarbeiten kann.

Dafür sorgt duiie Regression zumm Mittelwert. Deshalb sind Kostenmimierung und Erzielen der Marktrendite sind die Ziele. Je weniger ich zahle umso mehr bleibt für mich.

Jede andere Strategie ist aufwändiger und muss deshalb langfristig und dauerhaft besser performen, sonst ist es kein Geldverdienen sondern Hobby und Hobby hatten wir oben ja bereits als Motivation ausgeschlossen. Wenn man der Meinung ist, man kann durch Recherche, Geschwindigkeit oder Insiderhandel die Aktien herausfinden, die besser als der Markt performen werden. Man hat die Fähigkeiten den markt aktiv zu schlagen.

Dann nutze Deine Fähigkeiten. Wenn man der Meinung ist, dass es möglich ist den Markt langfrisitig zu schlagen. Aber dafür braucht man Profis. Man selbst schafft das nicht. Was man aber schafft: Die Menschen Fonds-Manager zu identifizieren, die das können.

Wobei ich mich frage: Wie willst Du das schaffen? Und das bewegt man sich auf bekanntem Terrain und man sieht die Bewerber und spricht mit Ihnen. Beim Fonds-Manager ist man schon glücklich, wenn man ein Youtube-Video findet. Lange Rede, kurzer Sinn: Es ist Blödsinn in alle drei Assetklassen zu investieren.

Es ist strategisch sinnlos ETFs und aktive Fonds zu halten. Es gibt zwar genug Leute, die das machen aber das sind Spielkälber, die sich einfach gerne mit Aktien beschäftigen.

Wenn die einen ehrlichen Stundenlohn ausrechnen würden und sich ihre Ergebnisse ungebiast ansehen würden, dann würden sie es als das sehen, was es ist: Mehr Möglichkeiten sehe ich für den normalen Privatanleger nicht.

Natürlich kann man auch mit Optionen hedgen und leer verkaufen, aber das ist nicht die Zielgruppe dieses Blogs. Das Leben meiner Leser dreht sich nicht nur um die Börse und um die Altersvorsorge. Deine Antwort auf die Frage von Börsengasse 1 ist excellent und hat mir beim lesen Gänsehaut verschafft, weil Du es schaffst kurz und eindeutig Antwort und Orientierung zu geben damit jeder Leser eigenständig seine Entscheidung treffen kann.

Grund ist nicht, dass ich eine Überrendite erwirtschafte. Stichworte Wertpapierleihe, Swap, wie sieht es wirklich aus, wenn in einer Krise mein Fondsanbieter insolvent wird Ich möchte als Investor Anteile von Unternehmen in meinem Depot, kein abstraktes Finanzprodukt was mir diese irgendwie nachbildet. Bildlich gesprochen, wenn ich abends in eine Bar gehe und ein Bier bestelle möchte ich auch meine Biermarke trinken, und nicht ein Getränk was verspricht mich genauso betrunken zu machen wie eine Mischung der beliebtesten Biere weltweit, was durch eine Mischung aus Bier, Wein und anderen Alkoholen erreicht wird.

Werde ich damit den Markt übertreffen? Werde ich deutlich schlechter abschneiden? Bei einem Depot aus 25 internationalen Bluechips, gestreut über verschiedene Länder und Branchen, recht wahrscheinlich auch nicht.

Was gibt es transparenteres als einen ETF? Um zu wissen, in was Du bei Einzelwerten investierst, müsstest Du Dir die einzelnen Geschäftsberichte und Financial Statements anschauen, die Zusammensetzung der Kernpositionen im Unternehmen etc.

Mir ist gerade folgendes aufgefallen: Die allgemeine Überzeugung ist, ja dass die Finanzmärkte hinreichend effizient sind, daher sind ETF empfehlenswert. Aber offenbar ist der Markt für Fonds nicht effizient wegen der Bankverkäufer, etc. In einem effizienten Markt dürfte es die nicht geben. Union Investment baut Volksbank Invest-Produktion ab http: Ich für mich, habe den Rat von ChrisS befolgt und habe meine aktiven Fonds bei morrningstar recherchiert http: Bei der Top-Liste der teuren habe ich gleich mehrfach zugeschlagen: Aber jetzt habe ich mich endlich aufgerafft, einige zu verkaufen - eine schwere Überwindung.

Hallo Börsengasse1, wenn Du Finanzmarkt als Werpapierhandel definierst, dann ist der Finanzmarkt hinreichend effizient. Der Verkauf an Privatleute ist mitnichten rational und effizient.

Das ist in den allermeisten Fällen emotionsgetriebener Verkauf keine Branche arbeitet so mit Ängsten wie die Finanzbranche an - sagen wir mal - suboptional auf dieses Verkaufsgespräch vorbereitete Menschen.

Nach und nach nehmen immer mehr Menschen die rote Finanzpille, informieren sich unabhängig und nehmen ihre Finanzen selbst in die Hand. Die Finanzblogger und ihre Leser sind immer noch eine Insidergemeinschaft. Letztendlich wird mit den Fonds das passieren, was wir auch bei der Musik- und der Filmindustrie und bei der Telekommunikation gesehen haben: Die meisten aktiven Fonds werden einfach nicht mehr konkurrenzfähig sein. Was auch zu berücksichtigen ist: Leider hat der Fonds-Manager alles versenkt.

Die Investoren bekommen kein Geld, sondern einen schönen Verlustvortrag für die Steuer. Nachfolgend zu dem was schon Albert gut erklärt hat wie der "Lebenszyklus" vieler Fonds aussieht, würde ich nochmal bei deinem ersten Absatz einsteigen:. Wenn für die Börse der doch recht akademische Begriff "effizienter Markt" benutzt wird, ist damit meist eher folgendes gemeint: In zahlreichen Untersuchungen zu dem Thema in der Praxis zB.

Und selbst die höheren Kosten der Fonds können das nur zum Teil erklären selbst wenn man sie rausrechnen würde, tun immer noch die Mehrheit der Fonds auf lange Sicht unterperformen.

Dass der Verkauf von Fonds nicht "effizient" ist, nun, tja das hat am Ende wohl auch viel damit zu tun dass eben die Masse der Kunden auch nicht wirklich "effizient" sind, also im Rahmen der Wirtschaftstheorie ein vollkommen rationaler homo oeconomicus, der alle Informationen kennt und daraus abgewogen die beste Entscheidung zur Gewinnmaximierung trifft - das beschreibt ja nicht wirklich die Mehrheit der Menschen, zumal ja auch immer ein nicht unwesentlicher Zielkonflikt mit der Gegenseite in diesem Fall die Finanzindustrie besteht, die natürlich auch noch ganz andere Eigeninteressen als die Kunden haben.

Warum es denn noch so viele teure aktive Fonds gibt wird eigentlich schnell klar wenn man sich mal überlegt, dass ein Teil ihrer höheren Kosten ja auch gerade daher kommt, um wieder die vielen Produktverkäufer in den Banken und Finanzdienstleistern zu bezahlen, damit sie die Dinger auch schön bewerben und vertreiben.

Du wirst als Kunde in der Bankfiliale leider immer noch für viel zu viele Bürger der erste und einzige Anlaufpunkt wenn es um Anlage geht ja auch nicht von selbst darauf aufmerksam gemacht, dass es mittlerweile günstige ETFs gibt, denn da verdient man nicht soviel wie an den Fonds oder noch schlimmer verschachtelte Zwitterprodukte wie Fondsversicherungen etc. Aber ja, langsam aber stetig scheinen sich die "effizienteren Produkte" auch irgendwann mal durchzusetzen - einige Zahlen zur Entwicklung des Anlagevolumens in ETFs vs Fonds kann man ja leicht ergoogeln, und das kann auch einen erfreulichen Kostendruck auf die Branche ausüben.

Man kann davon ausgehen dass gerade die Informationsmöglichkeiten im Internet ihren Teil dazu beitragen, die bisher asymetrischen Vertriebsstrukturen der Branche etwas aufzubrechen, aber das ist noch ein langer work in progress. Jetzt bin ich aufgrund des technischen Zeitalters und der historischen Kursentwicklung am Überlegen, ob ggf.

Laut Backtest von 5 Jahren wäre hier ein Renditesprung von ca. Die Aussagekraft der Kursentwicklung der letzten 5 Jahre ist leider sehr begrenzt, daraus irgendwas für die nächsten 5 Jahre oder nächsten 25 Jahre, oder auch einfach nur die nächste Woche abzuleiten. Wenn es so wäre, dass "Performance-Chasing" was dies ja im Kern wäre funktionierte, bräuchten wir uns ja alle nur die bestgelaufenen Werte aus einer Liste rausfiltern und sie kaufen, im naiven Glauben daran dass sie ihre Outperformance auch einfach so in Zukunft zuverlässig fortsetzen werden.

Klappt leider in der Realität nicht wirklich so ;-. Soviel erstmal zum Nutzen historischer Kurse. Da gibt es auch nicht viel zu diskutieren, weil eh jeder seine eigenen Schwerpunkte und Ansichten hat ich habe zum Beispiel keine besondere Meinung, ob der Nasdaq und der MDax auch die nächsten 5 Jahre outperformen wird, kann sein oder auch nicht, ist mir ehrlichgesagt auch eigentlich recht egal - seriöserweise kann das auch niemand wirklich wissen - je nachdem wie intensiv man die verfolgen will rutscht man dann eh ins Feld der Einzelwerte-Analysierer, -Picker und -Optimierer rein.

Eher das Gegenteil der hier vertretenen Philosophie, einfach mit einem allgemeinen passiven Weltportfolio erst überhaupt keine eigenen Meinungen zu einzelnen Branchen oder Regionen haben zu müssen. Aber wenn man halt doch noch ins Asset-Detail gehen will: Wenn du die Chancen besonders im Technologiesektor siehst, wäre es ja noch eine Überlegung wert ob der Nasdaq dafür das geeignetste Vehikel ist.

Sicher, er behinhaltet viel Technologie, aber eben nicht nur. Ein dezidierter weltweiter Technologie-Index würde vielleicht dem eigentlichen Grundgedanken eher entsprechen, aber klar, in der konkreten Umsetzung muss man sich ja auch nur danach richten welche Produkte wirklich verfügbar sind - der Nasdaq, obwohl vielleicht nicht die optimale Lösung zur Abdeckung von "Technologie", hat halt immer noch das meiste ETF-Angebot.

Was den MDax angeht, auch hier könnte man sagen, warum überhaupt nur Deutschland? Wenn du dir nicht gerade nur ausgerechnet von diesem Land und seinen Nebenwerten das besondere Potential erwartest, wäre es ja eine Überlegung wert, auch einfach gleich allgemein auf einen möglichst globalen oder zumindest über-regionalen Nebenwerte-Index zu setzen. Aber wie gesagt, dass sind alles Details, über die man eigentlich nicht noch zu diskutieren braucht, oder überhaupt kann - denn nur du selbst musst ja von dem, was du so machst, auch wirklich überzeugt sein denn nur du selbst musst ja auch mit den Konsequenzen deiner Entscheidungen dann am Ende leben.

Wenn du dich mit dieser Aufteilung wohler fühlst als mit dem einfachen Normal-Portfolio, dann mach es so und investiere darin langfristig - denn DAS ist eigentlich das entscheidende, nicht so unbedingt in was genau und in welcher Aufteilung man jetzt speziell investiert ist, sondern dass man es lange genug durchhält und dranbleibt, um auch wirklich die Früchte daran erleben zu können.

Oder anders herum, selbst die optimalst ausgeklügeltste Zusammenstellung nützt ja nichts, wenn man sie beim nächsten Börsenknick in kurzer Zeit schon wieder aufgibt.

Dazu wählt man einfach den gewünschten Zeitraum und irgendwann war das Portfolio Tipptopp ganz vorne mit dabei. Das habe ich mir in den ersten Jahren meines investieren auch bewiesen. Ich hatte DEN einen Fonds gefunden, der einfach nur super war. Zumindest wenn man die passenden Kriterien in dem tollen Onlinetool eingestellt hat. Die Zukunft hat sich herzlich wenig für die Vergangenheit interessiert und mein Superfonds war maximal durchschnittlich.

Warum schreib ich dir das? Als Begründung nennst du "aufgrund des technischen Zeitalters und der historischen Kursentwicklung". Oder weil du glaubst, dass sich die Überrendite der Vergangenheit wiederholen wird? Ich finde leider gerade nicht den passenden Link, aber wenn du dir anschaust, welche Anlagen, Regionen, Länder in der Vergangenheit wie gut waren, wirst du feststellen, dass das munter hin und her wechselt.

In einem Jahr sind Finanzwerte top und Energieversorger schwach und in einem anderen Jahr genau andersherum. Falls deine Entscheidung tatsächlich über ein Portfoliooptimierungstool und nicht über eigene Berechnungen zustande gekommen ist, würde ich dir die Kommentare zu diesem Thema von ChrisS und meiner Wenigkeit zu dem Thema ans Herz legen https: Ich kenne die Zukunft nicht.

Dafür gibts ne ganze Menge verschiedener Grafiken, einfach Stichworte wie "historical asset class return table" oder so ergoogeln. Wir erkennen den erwähnten Umstand, dass jede Assetklasse mal ganz oben mit dabei war, aber eben auch wann anders mal ganz unten, genau wie mit den Sektoren. Was die "Annahmen" und "Einschätzungen" angeht, die man fähig!

Je mehr es darüber hinaus aber noch weiter ins Detail geht zB. Klar, es erscheint auf den ersten Blick auch erstmal als ein "no-brainer", dass sich zB der Technologie-Sektor langfristig wohl stärker entwickeln wird als sagen wir mal der Utilities-Sektor, und man deswegen dies übergewichtet haben will - aber in gewisser Weise machen das ja schon die "normalen" Indizes ganz automatisch für uns!

Auch hier wieder spiegelt die "Marktmeinung" ganz automatisch die Zukunftsaussichten mit. IT ist schon ziemlich stark gewichtet, das relativiert also etwas die Notwendigkeit, sich jetzt noch einen extra-Technologiefonds mit dazuzunehmen, ein "Sinn" würde eher bestehen wenn du zB bei aktuell ungeliebten Sektoren wie Utilities eine vom Markt abweichende Meinung über deren Zukunftspotential hast und deshalb aufstocken willst.

Nachdem ich mich nun monatelang mit der Materie beschäftigt habe und zwischenzeitlich erschlagen war von den Dingen, die man beachten sollte, habe ich es nun einfach gehalten: Depot bei einer Bank mit Tagesgeldkonto - gedanklich als "Altersvorsorge" benannt.

Der Anlagebetrag wird monatlich transferiert und 2 ETF bespart: Und der risikofreie Anteil verbleibt auf dem Tagesgeldkonto. Sollten die Zinsen jemals wieder steigen, wird das sicher Thema werden.

Wenn ich in einigen Jahren meine, das Depot ergänzen zu müssen, kann das ja immer noch geschehen. Zu der Umsetzung dieser Strategie hat es aber gedauert - ausschlaggebend war dann u. Dein Artikel hier und die neu gewonnene Erkenntnis "anfangen" ist wichtiger als das "optimieren von Beginn an". Damit vertrödelt man Zeit und ist ohnehin nie wirklich zufrieden. Wenn ich nun noch weitere 7 suchen müsste - Mix 9 - ich würde nie fertig und somit nie anfangen.

Und das bin ich mittlerweile. Wir sprechen uns in 20 Jahren. Hallo Sandra, sehr gut, so muss es laufen. Mach das ein paar Jahre, schau dann und justiere nach. Ich bin mir zielmich sicher: Du wirst im Nachhinhein sagen: Lehrgeld muss man immer zahlen. Aufmerksam geworden auf diese Homepage bin ich durch die Stuttgart Invest Ich habe seit gut 2 Jahren ein eigenes Depot u.

Summa summarum läuft es wahrscheinlich wie hier auch "empfohlen" auf folgende Produkte hinaus: Ich bin bei der Consors Bank, deshalb erscheinen mir beide o. ETFs am sinnvollsten wegen der geringsten zusätzlichen Gebühren. Anbei aber noch eine Frage an den Finanzwesir: Man kann auch ohne sonst Kunde zu sein alle X-trackers ETFs ohne jegliche Gebühr pro Einzahlungsrate erwerben, so oft pausieren wie man Lust hat und auch so viel auf einmal kostenfrei neu reinlegen wie man will Frei nach dem Motto: Ich bin zwar nicht der Finanzwesir, aber meine Meinung dazu ist: ETFs werden einmal am Tag auf ihren inneren Wert geeicht.

Man vergleicht somit die Fähigkeit der Gesamtheit der Akteure am Markt diesen zu bewerten mit der Fähigkeit einiger weniger Akteure die Fähigkeit eines Mannes und seiner Anhängerschaft den Markt zu bewerten. Somit wäre es auch tendenziell eine Wette für den alten Herrn und seine Vorliebe gegen die Vernunft und Einschätzung der restlichen Welt. In der Vergangenheit hatte der gute Mann ein sehr gutes Händchen mit seinem Value Investing, ob seine Nachfolger das zukünftig ebenfalls so performant abliefern werden liegt in den Sternen.

Ich glaube nicht daran, hatte aber tatsächlich auch mal Gedankengut daran verschwendet ob es eine Alternative wäre. Man könnte einen Teil auf das Pferdchen setzen, aber alles würde ich nicht dort investieren, da der Mehrwert nur in der One-Man-Show liegt und die in absehbarer Zukunft die biege machen wird.

Immerhin ist der gute Mann schon 87 Jahre alt. Sicher das ist zum Anfang erstmal noch der wichtigste Teil, aber eben auch nicht alles. So unwichtig sind die EMs auch nicht mehr, dass man sie, gerade langfristig für die Zukunft betrachtet, ignorieren könnte, aber klar - in welcher Höhe man sie nun anteilig hinzumischt, dafüber kann jeder wieder individuell diskutieren.

Falls noch nicht bekannt, hier ein Artikel dazu https: Strategisches Argument dafür, einen Anteil Emerging Markets langfristig zu halten, ist einfach die absehbare Entwicklung der Weltgeschichte: Umgekehrt gesagt - es braucht ja nicht nur eine Begründung, die Schwellenländer hinzuzunehmen, sondern genauso auch eine Begründung dafür, sie nicht hinzuzunehmen, dass ist ja genauso auch eine "aktive Entscheidung" Abweichung vom Weltmarktportfolio.

Für die meisten Leute sind die Argumente dafür eben sinnvoller als die Argumente dagegen. Wenn dich das Pro und Contra dazu interessiert, einfach googeln. Dann kannst du dich mit den gegebenen Argumenten auseinandersetzen und entweder dafür oder dagegen sein.

Kernfrage ist halt immer, wie soll man sie denn nun überhaupt gewichten? Gerade Anfänger suchen halt gern simple Regeln zur Orientierung, und das BIP-Modell, mit seinen Stärken und Schwächen, ist halt wenigstens eine, anstatt lari fari frei Schnauze irgendwelche Werte willkürlich aus der Luft zu greifen.

Wichtig ist halt nur, egal was man nun genau davon macht, das man versteht was man tut, warum man das tut, und das lange durchhalten kann also mit seinen Entscheidungen zufrieden ist. Abseits aller Zahlen geht es ja auch im Grunde eh nur darum, ob denn das Modell dahinter wie man auf die Zahlen gekommen ist, und warum man das so benutzt für einen persönlich Sinn macht oder nicht, und da wird es halt immer unterschiedliche Ansichten geben, und das ist ja auch legitim.

Das könnte man so sehen. Wenn man die Schwellenländer mit dazu nimmt, hat man natürlich eine deutlich breitere Streuung seiner Anlagen erreicht, denn im MSCI World sind ja nur die Industrienationen enthalten. Das Wort "World" ist hier leider irreführend. Der mögliche Vorteil einer breiteren Streuung ist hoffentlich klar: Muss man nicht unbedingt genau so mit den von Dir genannten ETFs machen, gilt aber als die komplettere Lösung.

Man bildet zwar immer noch nicht den ganzen Markt ab Frontier markets fehlen noch, sind aber im Vergleich nur noch eine homöopathische Zugabe und Small Caps fehlen im Prinzip auch noch , kommt damit dem passiven Mantra, möglichst breit zu streuen, näher. Viel zu kompliziert für mich: Gut für den Start, aber wenn daraus eine solide Altersvorsorge werden soll, muss sich der Betrag verdrei.

Damit bist Du diversifiziert genug und hälst die operativen Kosten niedrig. Rein rechnerisch kommt da womöglich raus: Kauf ein Drittel eines Anteils.

Du betreibst dann Rebalancing im Cent-Bereich und nimmst dafür Transaktionskosten in Eurohöhe in kauf. Das ist vollkommen unwirtschaftlich. Bei Dir geht es jetzt ums Anfangen. Du machst jetzt Erfahrungen und zahlst Lehrgeld. Mach es Dir nicht schwerer als nötig. Ich glaube, man sollte da erstmal ein grundlegendes Missverständnis auflösen.

Aber ist das denn unbedingt ein Problem? Und ein spannendes Hobby ist es für mich noch obendrein. Daneben befülle ich freiwillig maximal die Rentenversicherungen von meiner Frau und mir, um auch deren unkorreliertes Ertragsprofil und hohe Absicherung maximal zu nutzen.

Das Yale-Modell von David Swensen, das auch annähernd gleichverteilt in möglichst vielen gering korrelierten Anlageklassen anlegt, um einen möglichst gleichförmigen und werthaltigen Entnahmestrom nachhaltig auf ewig darzustellen, dient mir dabei als Vorbild. Swensen macht das ganz ähnlich in Yale und nutzt lediglich Kurzläufer als Cash-Puffer. In der Entnahmephase plane ich dann umgekehrt vorzugehen, d.

Die Bestimmung des Entnahmebetrages ist die schwierigste Aufgabe, aber mit der dargestellten Optimierung der Anlagestrategie m. Zum Crash von Das Pleiteproblem und die Entnahmestrategie wäre damit sicherer gelöst. Wichtig ist nicht was oben raus mehr bekommen kann, sondern was man in den schlechten Zeiten noch mindestens bekommt. Ja, das Problem wäre mit einem Dividendenportfolio ganz gut gelöst, wenn du voraussetzt, dass diese Dividendenrendite auch für die nächsten Jahre inflationsbereinigt mindestens konstant bleibt.

Ein, zwei Firmenpleiten in einem meist wenig diversifizierten Dividendendepot oder generell sinkende Ausschüttungen können diesen Plan schnell umwerfen. Und dann musst du Anteile verkaufen. Ebenfalls Anteile verkaufen musst du, wenn du dein Kapital bis zu deinem Tod teilweise oder vollständig verbrauchen möchtest.

Viel wichtiger ist, ob die guten Zeiten oder die schlechten Zeiten zuerst kommen! Da das Portfolio durch die Entnahmen von Jahr zu Jahr schrumpft, bedeuten negative Renditen mit fortschreitendem Zeitverlauf immer weniger Verlust in absoluten Zahlen. Das ist eben ein Problem, wenn man kapitalgewichtet den Markt ohne Berücksichtigung der Bewertung kauft. Das klappt gut, wenn man am Anfang eines Bullenmarktes, gepusht durch extrem niedrige Zinsen und Eingriff der Notenbanken steht.

Inzwischen sind die Märkte aber sehr viel teurer geworden, wenn auch noch nicht so teuer wie in Japan Bewertungen scheinen bei diesen ganzen Markteffizienzportfolios überhaupt keine Rolle mehr zu spielen, weil der Markt ja immer fair bewertet.

Markteffizientportfolios sind auch nicht optimal, wenn das Portfolio laufend bespart oder noch viel schlimmer entspart wird. Dazu aber mehr in einem späteren Artikel. Aus meiner Sicht sind das alles sehr sehr theoretische statistische Planspiele. Die Unsicherheitsfaktoren sind aber kaum berücksichtigt. Genau mit diesen Unsicherheitsfaktoren steht oder fällt der Plan aber. Ich kann nicht prognostizieren wie sich die Besteuerung von Erträgen aus Kapital entwickelt.

Steigt der Steuersatz, sinkt er oder bleibt alles auf die nächsten 30 Jahre gesehen gleich? Werden sich die Renditen an den Aktienmärkten fortsetzen oder realisiert sich auch mal in den Renditen eingepreiste Risiko? Bleiben die Zinsen so wie sind und was passiert mit der Inflation?

Das sind für mich eigentlich die entscheidenden Fragen und nicht wie ich Vergangenheitswerte anhand von Formeln in die Zukunft fortsetze und daraus meine Schlussfolgerungen ziehe. ETFs als Anlageform sind nun mal volatil und die Märkte und deren Entwicklung nicht prognostizierbar. Dafür gibt es andere Strategien, z. Anleihen wären eine andere Möglichkeit. Ist das gebildete Kapital hoch genug evtl. Immobilien können eine Option sein.

Oder man geht es klassisch an und mischt die ganzen Einkommensströme sogar. Zu einer Strategie zählt für mich aber auch, dass man nicht alles auf Kante näht sondern Puffer einplant. Jemand der aus der Vergangenheit den Durchschnitt ableitet und dann genau an dem Tag an dem er genug Kapital hat den Stift fallen lässt und seine Strategie als erfolgreich ansieht hat meiner Meinung nach nichts verstanden.

Bei einer volatilen Anlage muss ich auch schauen was ist der worst case und was ist der best case und mit welchen Szenarien muss ich evtl. Dann wird schnell klar dass Aktien zwar auch im Alter eine Option sein können, aber ich evtl. So könnte ich z.

Durststrecken von Jahren über Tagesgeld oder Festgeld kompensieren um dann in Jahren der Überschüsse diese Rücklagen wieder zu bilden.

Oder aber meine Fixkosten über andere Anlageformen mit konstantem Einkommensstrom decken, variable Kosten z. Unter diesen Umständen werden panik- und giergetriebene Werteschwankungen zunehmen, da viele durch immer häufigeres Umschichten doch noch etwas mehr als den abnehmenden Durchschnittsertrag herausholen wollen. Da auch die klassische Absicherung durch noch lange sehr niedrige Zinsen unterhalb der Inflation teuer bleiben wird, gehe ich lieber den Weg der Verbesserung meiner Chancen durch Diversifikation mit gering korrelierten liquiden alternativen Anlagen insbes.

Wieviel Ertrag dann real herauskommen wird, ist beim vermeintlich systematisch abgesicherten Vorgehen mit rein klassischen Anlagen genauso offen wie bei der vorgeschlagenen Kombination mit unkorrelierten alternativen Anlagen, wobei ich mir vom letzteren Vorgehen aufgrund der signifikanten Umwälzungen insgesamt höhere Erträge erwarte.

Das ist auch nicht besser planbar aber auch nicht riskanter aber viel chancenreicher. Es ist nämlich i. Dieses Buch hat mir einen viel optimistischeren Blick auf die Zukunft voller neuer Chancen vermittelt. Eine alte chinesische Weisheit drückt das ganz kurz aus: Wertschwankungen sind für den persönlichen Cashflow völlig egal und sogar sehr hilfreich, wenn man das Einkommen aus Dividenden und nicht aus Kursgewinnen bzw.

Es gibt eigentlich nichts Hilfreicheres für den noch jungen Anleger, als ein Börsencrash. Geht der Kurs der Aktie nach unten wird sie billiger und man bekommt mehr Anteile für das gleiche Geld. Dividenden werden pro Stück bezahlt, also sind sinkende Kurse nichts nichts Schlechtes per se, solange sie nicht das Resultat aufgrund von nachhaltigen wirtschaftlichen Problemen bei dem dahinterstehenden Unternehmen sind.

Volatilität an sich ist langfristig kein Risiko, solange man nicht verkaufen muss. Und dennoch philophiert der Autor hier über die Probleme und Risiken einer Entnahmestrategie, warum das, wenn es doch egal ist ob man sein Einkommen aus dem Free-Cashflow der Unternehmen bezieht oder durch Verkäufe?

Die Dividendenrendite steigt wenn die Kurse fallen, zumindest unter der Voraussetzung, dass Dividenden nicht gekürzt werden, was auch in der Krise bei der überwiegenden Anzahl der Unternehmen nicht geschah. Nach einem Kursturz steigt die Dividendenrendite rechnerisch eben entsprechend, obwohl die absolute Höhe konstant bleibt, ohne dass das die Fähigkeit des Portfolios zur Generierung zukünftigen Einkommens dadurch geschmälert wird.

Der Buchwert ist für den Einkommensstrom irrelevant. Das ist ähnlich wie bei einem Mietshaus. Der Mietertrag bleibt konstant, auch wenn der aktuelle Verkaufswert fällt. Sorry, aber die Steilvorlage konnte ich leider nicht auslassen. Vielleicht gibt dir das ein wenig zu denken, was für die LA-Investoren dann natürlich ungünstig wäre, wenn du deine konsequente Dividendenstrategie verlassen würdest.

Denk mal drüber nach…. Ich habe mich nun damit beschäftigt und geprüft, ob es nicht doch möglich ist, die Performance eines MSCI World, der ja als Anlageprodukt auch deiner Meinung nach grundsätzlich empfehlenswert ist, in Verbindung mit möglichst hohen Dividendenzahlungen zu bringen. Keine Sorge, ich möchte nicht erneut die Frage diskutieren lassen , ob es sinnvoller ist, Dividenden zu erhalten, oder Anteile zu verkaufen. Gefunden habe ich das: Natürlich kann man sagen, dass Resultate aus der Vergangenheit keine Garantie für Ergebnisse in der Zukunft sind, aber die Ähnlichkeit ist doch sehr beeindruckend.

Genau das ist ja auch mein Kritikpunkt am Dividenden-Fanatismus: Warum Dividendenaktien über alles lobpreisen, wenn es am Ende des Tages fast schnurzpiepegal ist, ob man in Dividendenaristokraten oder einen World-ETF investiert. Und da sind Dividendenaktien und HDY dann leider raus. Nicht bei einem Dividenden-, sondern bei einem Einzelaktienportfolio betragen die laufenden Kosten null.

Einzelaktien kann ich aber genauso gut halten, ohne eine Dividendenstrategie zu fahren. Umgekehrt könnte ich eine Dividendenstrategie mittels ETFs umsetzen, die dann wieder laufende Kosten erzeugen. MSCI mag ich eh nicht so, da die vollständige Liste der enthaltenen Werte nicht transparent ist und auch der Austausch von Werten nur schwer verfolgbar ist.

Leider missfallen mit die 0. Hat noch etwas wenig Volumen, kommt aber bestimmt noch:. Heirat mit 31 Alter Sparleistung 3k pa Sparen pm 6k pa sparen pm xy 9k pa sparen pm. Cashius schafft die 24k brutto pa mit Ausschuettungen im Alter von 60,7 26 Monate spaeter als Thessa. Gezahlte Steuern von Cashius bis dahin: Thessa kann im Alter extra was verjuxen oder ihre Kinder und Enkel reicher machen als Cashius. Nein, das macht er nicht. Aber diese Meinung der für lange Zeiten deutlich zurückgehenden Renditen ist ja keine Einzelmeinung, vgl.

Erwartung global japanischer Verhältnisse. Schon während meiner systematischen Anlegerkarriere von E. Wenn der wegfällt ist m. Rendite, also ohne jeglichen Marketing-Bias nicht wirklich viel mehr als Illmanen prognostiziert. Ein bisschen wohl selektierte Hedgefonds in Form von Liquid Alternatives hatte ich ja schon als Renditehelfer und Crashschutz vorgeschlagen. Bitte doch um etwas mehr Realismus. Ey Oli, wann kommt dein zweiter Teil?

Sie schreiben aber auch nicht, wie genau ein Ausstieb bzw ein Wiedereinstieg geregelt wurde. Wer ueberzeugt mich vom Gegenteil? Denken wir nur an den armen Mr. Dax, der gefuehlt noch eine Ewigkeit nach versuchte gleichzeitig abzusichern UND mit dem Markt nach oben zu laufen … die Armen, die seinen Fonds halten …. Schaust du dir meine Beiträge zu Liquid Alternatives bzw.

Managed Futures weiter oben an, dann findest du zum Glauben. Und ich glaube selber weiterhin daran. Ich glaube lieber an Jesus Christus, als daran, dass die LAs es mittel-langfristig schaffen immer wieder eine negative Korrelation zum Aktienmarkt zu generieren.

Bis dorthin verursachen sie horrende Kosten systeminnewohnend und laufen schlechter als Long-Only. Ich halte persoenlich fuer viel wahrscheinlicher, dass: Es kaufen bereits Aktien: Vermutlich muessen die anderen irgendwann nachziehen es ist wie beim Monopoly-Spiel: Denn wie der erste Chart im o.

Danach erwarte ich eine sehr volatile Seitwärtsbewegung aller Assets, da die gigantischen gedruckten Geldmengen immer verzweifelter nach Rendite jagen werden, aber dabei nur von einer in die andere Asset weltweit hin und her vagabundieren m. Rendite, mehr risk-adjusted Return — deine Performance ist bisher sehr gut, gratuliere. Wieviel Prozent davon sind durch Glueck und wieviel durch eigenes Koennen zustande gekommen? Wie schaetzt du das ein? Also wie bei einem unregelmaessigen Sparplan mit Aussetzern und grossen Batzen unterwegs.

Wie saehe es also aus, wenn du jedes Investment einfach in den ACWI getaetigt und bis heute dort belassen haettest buy-and-hold? LiquidAlternatives ist ja erst seit kurzem dein Steckenpferd, oder? Aber geht mir auch so: Wenn Milliarden Menschen viele hundert Millionen neue Buerger im Mittelstand erzeugen und ein Teil davon anfaengt Aktien zu kaufen, bzw eben klarer wird, dass dies eine gute Moeglichkeit ist am globalen Wachstum persoenlich zu profitieren, mache ich mir um die zukuenftige Kursentwicklung keine Sorgen.

Ist doch voellig egal, ob dein Portfolio waechst oder schwankt oder nur stagniert?! Ja, die angegebenen Renditen sind Anfangs- zu Endwertbetrachtungen. Das Ergebnis war nicht sehr unterschiedlich: LAs sind wie bekannt schon seit 20 Jahren mein Steckenpferd!?

Im Grunde genommen bin ich auch optimistisch bzgl. Aber die Geldmengen sind der realen und auch der erwarteten Entwicklung der Wirtschaftskraft doch schon arg vorausgeeilt und das schwingt auch wieder mal deutlicher zurück, einfach Bulle und Bär im zyklischen Wechsel wie schon immer.

Mit den verjuxbaren k p. Das andere kommt schon nicht zu kurz, keine Sorge. Ich erspare mir dafür nur komplett den völlig sinnentleerten Fernseh- und Gamekonsum…. Muss nicht eintreten, aber mit dem Feuer wird mit jeder Krise fahrlässiger gespielt bis zum globalen Reset. Als einzige überleben den Reset dann vielleicht die wesentlich robusteren islamischen Finanzmärkte…. Teil 2 ist schon in Arbeit. Momentan habe ich viel um die Ohren Vollzeitjob, Umzug und komme deshalb gerade nicht viel zum Schreiben.

Auf jeden Fall eine interessante Studie. Allerdings kann natürlich trotzdem niemand versprechen, dass diese Effekte nicht irgendwann doch wegarbitriert werden oder sich zumindest abgeschwächen.

Es geht denke ich auch gar nicht mal darum, dass man vor einem Drawdown rechtzeitig aussteigen kann ist ja auch schwer vorstellbar, das das gehen sollte. Ich denke es ist einfach eine kleine Faktorprämie, deren Eigenschaften sich günstig auf das Sequence-of-Returns-Risiko auswirken.

Diese von Jörg zitierte Studie ist sehr interessant für unser Thema, teilweise hochrelevant aber kann zu folgenschweren Fehlern verleiten bzw. Also schön eins nach dem anderen:.

Diese Erfahrung kann ich selber nach fast 20 J. Kaufsignal dann einfach die Futuresposition glattstellen und gut ist es. Somit erster ganz trivialer handwerklicher Fehler! Gibt es nur einen Privatinvestor, dem das erfolgreich gelungen ist? Die Sache verhält sich so, dass diese Effekte prinzipiell sicher immer existieren, solange der Finanzmarkt von emotionalen Akteuren dominiert wird. Nur ändern sich die konkret nutzbaren Effekte laufend.

Diese zu erkennen und gezielt nutzbar zu machen, verursacht entspr. Die laufenden Kosten meiner allokierten MFFs liegen z. Ich möchte noch gerne was ergänzen, weil es in der Einleitung kurz angesprochen wird — Entnahmen durch Mieteinnahmen aus Immobilien. Die Statistik zeigt, dass mehr deutsche Anleger Immobilien haben als ein Wertpapierdepot. Die Liquidität im Vergleich zu Immobilien. Viele Rentner und noch mehr zukünftige Rentner werden nicht von Rente und Mieteinnahmen leben können.

Bei der Immobilie jedoch nicht. Oft wird das vergessen — gerade von Immobilienfans im Kapitalaufbau. So kommt es dann ggfs.

Eventuell ist dann der Immobilienmarkt ungünstig — aus welchem Grund auch immer. Deswegen gilt es meiner Meinung nach gerade bei einem vermehrten Immobilienvermögen, d. Was nützt es einem, wenn man Jahre Berserker sparen betreibt und dann zack kommt der ersehnte Ruhestand mit einer schönen Aktienbaisse. Für mich ist die einzig logische Konsequenz daraus auf möglichst drei Einkommens Standbeinen zu stehen.

Natürlich nachdem man die Hausaufgaben gemacht hat und seine Ausgaben im Ernstfall auf ein Minimum runter zu schrauben zu können. Kapitalerträge, quasi die eiserne Reserve, die einzig wirklich sichere Entnahmerate ist die Dividende bzw.

Bei einem thesaurierenden Fond entnimmt man die Anteile die durch Wiederanlage erworben werden. Diese Einnahmenquelle zeichnet sich dadurch aus, dass sie einmal aufgebaut, innerhalb von einem Jahr nicht gleich versiekt.

Einkommen aus dem Klassiker Geld für Zeit. Hier haben wir also den Luxus uns die Arbeit die wir verrichten wollen auszusuchen. Im Idealfall kann für den Fall der Fälle jede dieser 3 Einkommensquellen als alleinige Einkommensquelle reichen. In der Master Class hat man dann noch niedrig korrelierende Einkommensquellen.

Zum Beispiel ist es beknackt bei der gleichen Firma zu arbeiten, von der man Aktien hat. Auch wird sich in Krisenzeiten kaum einer für finanzielle Freiheit mit 40 interessieren, wohl aber für die Spartipps. Firma könnte pleitegehen, Job ist weg, Aktien ebenso. Deswegen habe ich auch lange hin und her überlegt, bevor ich Belegschaftsaktien der Siemens AG gezeichnet habe — und dann angenommen.

Die Kursentwicklung seitdem ist nicht so doll, eher seitwärts. Aber der Deal war: Dividenden werden thesauriert, bis ich ausscheide. Man lernt nie aus…. Benachrichtige mich über nachfolgende Kommentare via E-Mail. Benachrichtige mich über neue Beiträge via E-Mail. Über mich Reich werden Forum Rechner. So gehe ich mit 40 in Rente Wie viel Geld brauchst du, um nicht mehr arbeiten zu müssen? Werde ein epischer Superheld Bis zum Alle Artikel Eine Übersicht über alle bisher erschienenen Artikel findest du hier.

Portfolios dynamisch entsparen Stell dir vor, du hast es geschafft. Ennahmestrategien unter der Lupe Mit diesem Beitrag will ich eine kleine Serie starten, mit der ich in den kommenden Monaten einmal Licht ins Dunkel bringen möchte.

Zunächst soll es um die theoretischen Grundlagen gehen: Das Dreieck der Entnahmestrategien Egal wie einfach oder komplex eine Entnahmestrategie auch sein mag — alle versuchen stets dasselbe Dilemma zu lösen.

Das könnte dir auch gefallen: Dadurch kann ich dann das Risiko noch weiter reduzieren. Hi Dominik, das ist richtig — viele, die finanziell unabhängig sind, verdienen auch in der Finanziellen Freiheit noch auf irgendeine Art Geld — manchmal auch unerwartet. Ich freue mich auf jeden Fall schon auf die nächsten Teile.

Hallo Oliver, spannende Artikelserie, ich freue mich darauf! Hi Anton, da hast du mich wohl bei einer kleinen Schlamperei ertappt! Sorry, ich meinte, das geometrische Mittel ist 4. Hallo Maschinist, schön mal wieder von dir zu hören bzw.

Allerdings muss ich dann wohl doch bis 60 arbeiten gehen, um so viel Geld anzusparen. Dann bin ich sehr gespannt auf Deine Gedanken dazu. Hallo Robert, das kommt darauf an, denke ich. Hallo Stefan, Ja, entweder du erhöhst die Ausfallwahrscheinlichkeit oder musst eben mit einer niedrigeren initialen Entnahme starten, um wieder bei der gleichen Ausfallwahrscheinlichkeit zu landen.

Hallo Stefan, okay, ich glaube ich habe dein Modell jetzt verstanden. Hi Fit und Gesund, genau, es gibt all diese individuellen Faktoren, die bei der Frage nach der richtigen Entnahmerate berücksichtigt werden sollten.

Freue mich dennoch auf Deine weiteren Beiträge zu dem Thema. Hi Alexander, deine Dividendenstrategie ist ja auch eine einfache Entnahmestrategie. Hallo Altsachse, Mattoc hat es ja schon gesagt: Gratulation zu deinen vier Urenkeln!

Hallo Altsachse, sehr interessante Geschichte, danke dass du sie hier mit uns teilst! Hallo Jörg, übersetzen wir mal in Asset-Allokation: Wie sieht es denn mit der Krankenkasse aus?

Ist hier noch gar kein Thema. Hallo Totti und Andreas, hier habe ich mit Dummerchen schon mal ein paar Gedanken zur Krankenversicherung diskutiert, vielleicht hilft es euch ja weiter: Es hängt zwar auch von der Quelle ab, die man liest, aber in den 50er und 60er Niederungen gibt es mit Sicherheit kaum mehr nennenswerte Ölfelder, die inklusive Transport, Lagerung, Verkaufskosten, Administration, etc.

All diese Nebenkosten sind in den letzten Jahren sicherlich nicht geringer geworden. Der obrige Link beinhaltend ein paar anregende Thesen eines Forumsteilnehmers. Ich halte es ebenfalls für ein Märchen dass man unter 80 Dollar keine ausreichende Weltversorgung sicherstellen kann.

Aber das hatte ich schon angemerkt. Es mag schon sein, dass die bekannten Reserven an Umfang zugenommen haben. Was aber kostet es, diese Reserven aus dem Boden zu holen, darauf vergisst der Autor des Forumsbeitrages meines Erachtens. Viele dieser Ölfelder sind in Tiefseegebieten, die zu diesen Preisen mit hundert prozentiger Sicherheit nicht angezapft werden. Wenn das nicht verdient wird und das tut es meiner Meinung nach bei diesen Preisen nicht , wird das Angebot wieder sinken.

Wieviele Ölunternehmen haben in den letzten Quartalen wirklich fette Gewinne berichtet? Kaum eines… gleichzeitig sind aber die Capex deutlich gestiegen. Die müssen jetzt gekürzt werden und das führt eben zu einer Drosselung des Fördervolumens. Im Grunde genommen interessiert uns ja der Ölpreis nicht. Wichtig ist die Marge von effektiven Förderkosten zu Ölpreis.

Du tust ja gerade so als wäre es positiv wenn die Förderkosten hoch sind. Was schätzt du den Mindestpreis bei dem Transocean noch gewinnbringend wirtschaften kann? Das kann man meiner Ansicht nach bei Transocean so pauschal nicht sagen. Bei welchem Preis es Probleme gäbe, die nicht mehr lösbar sind, kann ich Dir nicht beantworten. Da die Transocean aber sehr viele Bohrschiffe hat, die zwar noch in Verwendung, aber schon abgeschrieben sind, bin ich der Meinung, dass sie noch einiges an Kapazität zurückfahren können, ohne dass sich die Finanzkennzahlen signifikant verschlechtern.

Natürlich interessiert mich, was mit dem Ölpreis per se passiert, weil seine Entwicklung dem gesamten Markt die zukünftige Richtung vorgibt. Interessant und auch nicht abwägig. Die Anlaufkosten waren hoch. Wenn es einmal läuft scheint man wirklich preiswert fördern zu können. Zumindest scheint es mir günstiger als Tiefseebohrungen. Die Reseveren scheinen auch üppig. Jetzt in öl investiert zu sein scheint mir riskant. Ich glaube du solltest deine Strategie überdenken.

Ich habe es auch und werde derzeit nicht in Transocean investieren. Was mir nur nicht gefällt, ist erstens die Schätzung hinsichtlich der free cashflows, die angeblich in den nächsten Jahr positiv werden: Das bedeutet, dass meiner Meinung nach die Cashflow-Schätzung zu optimistisch ist und eher kein free cashflow nächstes oder übernächstes Jahr zustande kommt. Zweitens frage ich mich, ob die nicht — wie so manch ein Unternehmen — die Zinsen in den Finanzierungscashflow legen, damit es besser aussieht.

Abgesehen davon muss Geld zur Schuldentilgung angespart werden — oder glauben die, dass sie ihre enormen Schuldenberge immer fremd refinanzieren können, wenn die Zinsen mal steigen? Und wie schon gesagt: Last but not least: Selbst die Saudis brauchen einen deutlich höheren Preis, um ihr Budget auszugleichen. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass die im vollen Wissen um die Tatsache, dass sie endliche Resourcen haben und danach völlig auf Tourismus und ihre Kriegskasse angewiesen sind, eben diese Kriegskasse jetzt völlig verballern.

Davon sind wir vorerst aber weit entfernt, selbst wenn ich jetzt mittlerweile damit rechne, dass beispielsweise Apache im Gesamtjahr deutliche Abschreibungen auf ihre Reserven vornehmen müssen. Bei der OMV, deren finanzielle Stabilität ich aufgrund der umfangreicheren Unterlagen und der Kenntnis des Unternehmens besser einschätzen kann, bin ich gerade am Überprüfen, ob die Zeit für einen Zukauf reif wäre, habe aber noch keine Entscheidung gefällt.

Diese Betrachtung kann ich bei Transocean nicht machen, von daher kann ich die finanzielle Stabilität bei der OMV besser einschätzen.

Thomas Barl has bought Transocean at 22,6 Euro. There is another fact, which you can derive by considering your posting: Koinegg is much smarter than Mr. Hör auf zu spammen, sonst muss ich den Filter enger ziehen. Der Meinung, dass die Transocean die Dividende zugunsten der Schuldentilgung streichen sollte, bin ich auch.

Ich erwarte mir von dem OPEC-Treffen noch nicht so viel, ehrlich gesagt wäre eine sofortige Förderkürzung eine wenngleich positive Überraschung. Es kann schon ein oder zwei Jahre dauern, dann ist der Markt aber von sich aus bereinigt. Man schaue sich mal die Bilanzen von Unternehmen wie Continental Res. Ich denke nicht, dass die länger als ein oder maximal zwei Jahre bei diesen Preisen überleben, alle ihre Schulden bedienen und gleichzeitig die Produktion noch ausweiten können.