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Einkünfte aus selbstständiger Arbeit: Hierunter fallen vor allem direkte Einkünfte aus freiberuflichen Tätigkeiten. Als Freiberufler kommt es darauf an, ob deine Services im Inland ausgeübt oder verwertet werden.

Befindest du dich also im Ausland und hast keinen steuerlichen Wohnsitz in Deutschland, dann sind diese Einkünfte an deinem neuen Wohnsitz steuerbar. Das gilt auch dann, wenn du deutsche Kunden hast. Wenn die Betriebsstätte in Deutschland aufgegeben wird, dann tritt die Wegzugsbesteuerung in Kraft.

Eventuell vorhandene stille Reserven im Betriebsvermögen werden durch eine fiktive Entnahme aufgedeckt und müssen versteuert werden. Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung: Die wohl wahrscheinlichste Einkunftsart für im Ausland lebende Deutsche, die im Rahmen der beschränkten Steuerpflicht bei der Steuererklärung angegeben werden muss.

Einkünfte aus einer untervermieteten Wohnung bzw. Bei einer untervermieteten Wohnung wird es in den meisten Fällen jedoch keinen Gewinn geben. Keine Sorgen musst du dir über Zinsen für deutsches Bankguthaben machen. Allerdings kann es hierdurch zu steuerlichen Nachteilen kommen, wenn es sich um ein hohes Guthaben bei der deutschen Bank handelt.

Das kann unter Umständen dann der Fall sein, wenn das deutsche Bankguthaben mehr als Wohnen und Arbeiten im Ausland aber Einkünfte im Inland. Wenn du in die ungünstige Situation gerätst, in zwei Ländern steuerpflichtig zu sein, dann sind Doppelbesteuerungsabkommen DBA für dich relevant. Wichtig ist das, wenn du die gleichen Einkünfte im Ausland und in Deutschland versteuern musst. Deutschland hat mit ca.

Darin wird geregelt, wie Einkünfte in Deutschland versteuert werden müssen, die bereits in einem anderen Land versteuert wurden. Es soll also eine Doppelbesteuerung vermieden werden. Als Nachweis für bereits gezahlte Steuern im Ausland legst du die Steuerbescheide deiner Erklärung bei.

Wichtig zu wissen ist, dass es einen sogenannten Progressionsvorbehalt gibt. Das bedeutet, dass ein erhöhter Steuersatz für Einkünfte aus dem Ausland anfällt. Relevant kann dies zum Beispiel werden, wenn du nichtselbständige Einkünfte im Ausland aus einem deutschen Unternehmen beziehst oder eine Immobilie mit Mieteinnahmen in Deutschland hast.

Die Einkünfte musst du als beschränkt Steuerpflichtiger in Deutschland angeben und eventuell auch an deinem neuen Wohnsitz im Ausland versteuern. Wie solltest du dich verhalten, wenn du für eine befristete Zeit ins Ausland gehst? Wenn es für dich Vorteile bringt, dann kannst du dich natürlich komplett aus Deutschland abmelden und bist dann, vorausgesetzt du hast während der Abwesenheit keine Einkünfte aus Deutschland, auch nicht mehr steuerpflichtig. In der Regel macht es aber bei Auslandsaufenthalten von einem Jahr wenig Sinn, sich steuerlich abzumelden.

Für das laufende Jahr musst du sowieso noch eine Steuererklärung einreichen und auch nach der Rückkehr wird diese wieder fällig. Überlegenswert ist die Abmeldung beim Meldebüro. Mit der Abmeldebescheinigung kannst du leicht die gesetzliche Krankenversicherung Infos zur Anwartschaft kündigen und kommst auch aus anderen Mitgliedschaften oder Verträgen raus.

Du hast weder einen steuerlichen Wohnsitz noch Einkünfte in Deutschland, bist also folglich nicht steuerpflichtig. Die Grundvorraussetzung dafür ist, dass das Finanzamt deine Wohnsitzverlegung ins Ausland anerkennt.

Diese beiden Voraussetzungen müssen erfüllt sein:. Wenn diese beiden Punkte zutreffen bedeutet das, dass du in Deutschland keine Steuererklärung mehr einreichen musst. Das bedeutet natürlich nicht automatisch, dass du nicht in deinem neuen Wahlland steuerpflichtig bist. Dazu aber später mehr. Das diese Abmeldung aus Deutschland nicht nur steuerliche Vorteile, sondern auch eine Reihe anderer Konsequenzen mit sich bringt, habe ich in einem anderen Beitrag ausführlich beschrieben.

Zu diesem Punkt gibt es sehr widersprüchliche Meinungen. Voraussetzung dafür ist lediglich, dass weiterhin eine Betriebsstätte in Deutschland unterhalten z. Büroräume oder ein ständiger Vertreter in Deutschland beschäftigt wird. In diesem Fall zählen die Geschäfte, die über die deutsche Betriebsstätte bzw. Denkbar ist hier grundsätzlich jede Rechtsform.

Wenn nach dem Wegzug keine Betriebsstätte oder ständiger Vertreter in Deutschland mehr vorliegt kommt es zu einer Verlegung des Gewerbebetriebes in das Ausland. Auch bei der gezielten Frage, wie es sich mit Einzelunternehmern verhält, sagte mir der Steuerexperte, dass grundsätzlich ein ständiger Vertreter oder eine Betriebsstätte in Deutschland bestimmt werden kann.

Wenn du zu diesem Punkt eigene Erfahrungswerte hast, wäre ich dir über einen Kommentar unendlich denkbar! Sobald du dich beim Einwohnermeldeamt aus Deutschland abmeldest, bekommt das Finanzamt ganz automatisch darüber Bescheid.

Eine steuerliche Vorschrift, nach der eine besondere Abmeldung beim Finanzamt erfolgen muss gibt es nicht. Da mit dem Wegzug aus Deutschland in der Regel das Besteuerungsrecht Deutschlands auf die unternehmerischen Einkünfte endet, kann es bei der letzten Steuererklärung zu einer Aufdeckung stiller Reserven und damit einer letztmaligen Steuerbelastung kommen.

Selbstverständlich musst du für das laufende Jahr trotzdem noch eine Steuererklärung einreichen. Generell muss jeder verdiente Euro nicht nur online versteuert werden. Die Anmeldung eines Gewerbes Einzelunternehmen kostet je nach Gemeinde zwischen 15 und 60 Euro und ist schnell erledigt. Bei der Anmeldung eines Gewerbes bzw. Diesen prüft das Finanzamt und teilt dir mit, ob du als Freiberufler oder Gewerbetreibender eingestuft bist.

In der Praxis macht es jedoch wenig Sinn, dass du bereits nach dem Start deines Blogs oder kleinerer Online-Projekte ein Gewerbe anmeldest. Kümmere dich zuerst darum, Einnahmen zu erzielen, bevor du dich mit den bürokratsichen Hürden beschäftigst.

Sobald du die ersten Euro verdienst, kannst du immer noch zum Gewerbeamt und die Einkünfte nachträglich angeben. Übrigens ist in den Gesetzestexten von einem Gewerbe dann die Rede, wenn eine Gewinnabsicht vorhanden ist.

Dazu gehört bereits die Akquise von Kunden oder Lesern z. Das Online Einkommen, das als Bemessungsgrundlage für die Besteuerung gilt, kann durch aufgetretene Kosten, wie den Kauf eines Computers, Hostinggebühren, Weiterbildungen oder ähnliches, reduziert werden.

Die Kosten müssen lediglich einen Bezug zu der Tätigkeit haben, mit der du dein Geld verdienst. Es kommt ganz darauf an, welche Tätigkeiten du als Freelancer ausführst. Einige Berufe wie der des Texters oder Journalisten fallen grundsätzlich in die Kategorie der freien Berufe. Sobald du aber weitere Arbeiten annimmst, die davon abweichen, kommst du an der Gewerbeanmeldung nicht vorbei. Dein Verdienst fällt unter die Einkünfte aus selbständigen Tätigkeiten. Du musst hierfür kein Gewerbe anmelden, sondern das Finanzamt lediglich über deine Tätigkeiten in Kenntnis setzen.

Wenn du einen Beruf wie Webdesigner oder Programmierer ausübst, dann musst du dem Finanzamt nachweisen, dass es sich um einen der freien Berufe handelt. Die meisten Freelancer sind jedoch Gewerbetreibende , da die Tätigkeiten keinem der Katalogberufe entsprechen. Du benötigst beispielsweise auch ein Gewerbe, wenn du zwar hauptsächlich als freiberuflicher Journalist arbeitest, jedoch nebenbei E-Books über deinen Blog vertreibst.

Auf den meisten Freelancer-Portalen kannst du dich als Privatperson oder Unternehmer anmelden. Ob du das dann tust oder nicht, interessiert das Portal und die Auftraggeber herzlich wenig.

Theoretisch kannst du dich bei den meisten Portalen auch ohne eigenes Gewerbe anmelden. Besonders wenn du in Deutschland nicht steuerpflichtig bist, verschwinden diese Einkünfte im schwarzen Steuerloch. Dazu aber unter dem Punkt 6. Registernummer des im Ausland registrierten Unternehmens verlangen. Wenn du in Deutschland nicht steuerpflichtig bist und kein Gewerbe hast, dann musst du also überlegen, ob du auch ohne die deutschen Kunden auskommst. Wenn du aus Deutschland weggezogen bist und im Inland auch keine Betriebsstätte mehr für dein Gewerbe unterhältst, dann wird deine Tätigkeit als Freelancer nicht mehr besteuert.

Egal, ob du deutsche Kunden hast oder nicht. Die Ausübung in Deutschland muss dabei durch dich selbst erfolgen, also musst du als Darbietender oder als Veranstalter im Inland beteiligt sein. Wenn dies der Fall ist, dann unterliegen die Einkünfte daraus der unbeschränkten Steuerpflicht. Im Zweifelsfall muss geprüft werden, ob die Einnahmen der Natur eines Gewerbes entsprechen. Spätestens wenn die Einnahmen wiederkehrend sind und die Kosten für Hosting und sonstige Aufwendungen überschreiten, kann dies nicht mehr als pures Hobby oder Liebhaberei eingestuft werden.

Sämtliche Einnahmen aus dem Blog müssen dann selbstverständlich versteuert werden. Laut Rundfunkstaatsvertrag kann dort als Verantwortlicher nur angegeben werden, wer einen ständigen Wohnsitz im Inland hat.

Demnach sind Umsätze in Deutschland nicht steuerbar und damit nicht umsatzsteuerpflichtig. Da beim Betreiben von Affiliate Programmen grundsätzlich eine Gewinnerzielungsabsicht unterstellt werden kann, muss auch hier ein Gewerbe vorhanden sein. Befindet sich der Affiliate Partner also das Affiliate-Netzwerk oder der Produktanbieter in Deutschland, sind die Einnahmen umsatzsteuerpflichtig.

Ansonsten fällt die Umsatzsteuer im Land des Leistungsempfängers an. Digitale Produkte wie E-Books, Online-Kurse oder auch Mitgliedschaften kannst du nicht als Freiberufler vertreiben, da es sich um eine gewerbliche Tätigkeit handelt. Zumindest dann, wenn der gesamte Bestellvorgang und die Lieferung einer Leistung über das Internet abgewickelt wird.

Je nach Ort des Käufers fällt die landesübliche Umsatzsteuer an. Im speziellen Fall muss danach unterschieden werden, ob der Leistungsempfänger in der EU oder einem Drittland ansässig ist und ob es sich um eine Privatperson oder einen Unternehmer handelt. Der Bestimmungsort für die Besteuerung dieser gelieferten Produkte oder Leistungen ist abhängig vom sogenannten Warenweg und dem steuerlichen Status des Abnehmers Unternehmer oder Privatperson.

Werden die Leistungen an andere Unternehmer erbracht gilt die Leistung gem. Abhängig ist die Umsatzsteuerpflicht also immer davon, wo deine Betriebsstätte liegt und welchen Status der Abnehmer hat.

Unternehmen die in der EU ansässig sind, müssen ab diesem Zeitpunkt die Umsatzsteuer für Verkäufe an deutsche Privatpersonen in Deutschland abführen und nicht wie bisher am Ort des Unternehmens. Die Frage ist nun, ob wir für Transaktionen über PayPal z. Mitgliedschaften oder Freelancer-Plattformen eine gesonderte Rechnung erstellen müssen oder die automatisch generierten Auszüge ausreichend sind.

Neben der Frage nach dem Format der Rechnungen möchte ich auch kurz auf Tools eingehen, mit denen die Buchhaltung drastisch erleichtert werden kann. Ich kann dazu aus eigener Erfahrung nicht viel sagen, denke aber die Aussage des Steuerberaters ist recht eindeutig.

Hierfür brauchst du die dazugehörige Rechnung zu dem Geschäftsvorfall. Anders sieht das bei Plattformen wie Elance oder oDesk aus. Solltest du als Kleinunternehmer oder Freiberufler sowieso von der Umsatzsteuer ausgenommen sein, musst du dir hier keine weiteren Sorgen machen. Ob dies dem Finanzamt genügt, hängt wohl von dem jeweiligen Prüfer ab. Wenn du als Auftraggeber andere Freelancer beschäftigst und vom Vorsteuerabzug Gebrauch machen willst, dann wird es schon schwieriger.

Leider kann ich zu diesem Thema keine konkreten Aussagen treffen und würde mich daher riesig über Erfahrungswerte von dir freuen. Wurden automatisch generierte Rechnungen von deinem Finanzamt in der Vergangenheit akzeptiert oder abgelehnt? Ich kenne keinen digitalen Nomaden, der seine Belege und Rechnungen im Schuhkarton aufbewahrt. Mit dem Scanner direkt im Smartphone und der Online-Ablage in einem der vorgestellten Tools ist das auch total überflüssig.

Du kannst Belege erfassen, Arbeitszeiten aufzeichnen und Rechnungen direkt an Kunden versenden. Monatsabschluss und Bilanz erstellt dir Freshbooks dann automatisch. Eine klasse Lösung vor allem für Freelancer. Selbst habe ich den Service noch nicht ausprobiert aber es wird von vielen digitalen Nomaden genutzt und empfohlen. Ähnlich wie bei Freshbooks kannst du damit Belege erfassen, Rechnungen versenden, Berichte erstellen und alle Daten mit einem Mausklick an deinen Steuerberater schicken.

In der Regel kannst du die Cloud Accounting Tools kostenlos ausprobieren und dich dann entscheiden, ob diese für dich Sinn machen.

Danach betragen die Kosten dann um die 20 Euro im Monat, was mir die Arbeitserleichterung allemal wert ist. Mit Online Tools geht Buchhaltung auch anders Photo: Es ist kein Geheimnis mehr, dass die Rechtssprechung der Realität immer um Jahre hinterher ist. Der bürokratische Prozess zur Verabschiedung neuer Gesetze könnte sicher beschleunigt werden, wobei auch nicht immer alle Minderheiten beachtet werden können.

Noch sind die digitalen Nomaden und Heimatlosen eine solche Randgruppe, die sich oft in gesetzlichen Grauzonen wiederfinden. Diese Grauzonen können vorteilhaft sein, sorgen aber auch für Unsicherheit.

Geschichten wie die von dem amerikanischen Ölbaron James Mellon , der für sein Vermögen nirgendwo in der Welt Steuern bezahlt, tauchen immer mal wieder in den Zeitungen auf. Es wird dann von Offshore-Millionen und legaler Steuerflucht geschrieben. Wie legal und vor allem moralisch korrekt diese Methoden wirklich sind, sei zunächst dahingestellt. Möglich ist diese weltweite Steuerfreiheit, wenn jemand in keinem Land der Welt als Steuerpflichtiger registriert ist.

Wer viel reist, nie lange an einem Ort bleibt und die Regeln der Aufenthaltsländer befolgt, der kann tatsächlich ganz legal jeglicher Steuerpflicht entkommen. Dafür müssen diese 3 Voraussetzungen zutreffen:. Diese steuerfreien Konstrukte sind sicher eine Option, wenn du sowieso vorhast, über Jahre hinweg von einem Land in das nächste zu reisen.

Es sollte aber andersherum nicht deine Motivation sein zu reisen, um der Steuerpflicht zu entkommen. Schaue dir deinen derzeitigen Lifestyle und dein Business an und überlege danach, welche Steuermodelle für dich Sinn machen.

Besonders wenn du gerade erst startest und die Gewinne noch relativ niedrig sind, dann führt der einfachste Weg über ein Gewerbe in Deutschland. Dabei geht es um die Internationalisierung deines kompletten Lebens und die Ausnutzung von Vorzügen einzelner Länder bis hin zur weltweiten Steuerfreiheit. Eigentlich ein Widerspruch in sich, da du als Freelancer theoretisch nicht ohne Gewerbe arbeiten kannst.

Bei der Anmeldung stimmst du zu, dass die Versteuerung deines Einkommens in deiner eigenen Verantwortung liegt. Bist du dazu nicht in Deutschland steuerpflichtig keinen Wohnsitz und keine anderen Einkünfte , dann wird dich in der Praxis keine Finanzbehörde der Welt nach deiner Steuererklärung fragen. Es handelt sich um eine Grauzone, die in den nächsten Jahren sicher durch neue Gesetze geschlossen wird.

Voraussetzungen dafür sind wieder, dass du nirgendwo steuerpflichtig bist und deine Einnahmen nicht über ein Unternehmen in Rechnung stellst. Anders sieht es natürlich aus, wenn du direkt mit deutschen Kunden zusammenarbeitest.

Die Frage ist also, ob du auf diese Kunden verzichten kannst. Viele ausländische Kunden geben sich bei kleineren Beträgen im dreistelligen Bereich mit einer Pro-Forma Rechnung zufrieden, die lediglich deinen Namen und die erbrachte Leistung enthält oft wollen sie auch gar keine Rechnung. Ich sage nicht, dass du langfristig ohne Gewerbeanmeldung als Freelancer arbeiten solltest und kannst, jedoch birgt es aus meiner Sicht vorübergehend kein Risiko.

Ein Problem hast du lediglich dann, wenn du in einem Land über die Dauer des Touristenvisas hinaus bleiben willst und dort keine offizielle Tätigkeit ausübst, die du bei der Visabeantragung angeben kannst.

Die Theorie vom digitalnomadischen Steuernimmerland baut immer darauf auf, dass du weder in Deutschland noch im Ausland einen ständigen Wohnsitz hast. Dabei spreche ich nicht von einer einjährigen Weltreise, sondern von einem Lifestyle, für den du dich ganz bewusst entscheidest.

Hier nur mal einige der Konsequenzen ohne festen Wohnsitz:. Neben all diesen sehr praktischen Gründen kommt natürlich auch das Gefühl der Zugehörigkeit. Ich denke, nur die wenigsten Menschen kommen ohne eine echte Heimat aus. Familie, Freunde, Sportvereine oder einfach ein Ort, an dem wir uns heimisch fühlen, ist wohl für die meisten von uns wichtig. Sich über mehrere Jahre hinweg komplett auf ein Leben ohne festen Wohnsitz festzulegen, sollte daher sehr gut überlegt sein.

Das unser Steuersystem noch nicht ganz im digitalen Zeitalter angekommen ist und ortsunabhängige Weltenbummler nicht berücksichtigt, ist kaum von der Hand zu weisen.

Hier gibt es dringenden Handlungsbedarf. Dabei geht es nicht nur darum, den Wahnsinn mit verkauften Steuer-CDs zu beenden, sondern vor allem darum, die ganz legale Steuerflucht in den Griff zu bekommen. Dafür wird allen Einwohnern, die ein Einkommen haben, ein Beitrag abverlangt. Klingt doch erstmal gut, oder? Ob diese Abgaben dann sinnvoll und gerecht umverteilt werden, das ist eine andere Frage, die diesen Beitrag sprengen würde.

Im Grunde sorgt das System doch aber für einen flächendeckenden Wohlstand. Was wäre also eine sinnvolle Lösung? Relativ einfach machen es die Vereinigten Staaten. Jeder US-amerikanische Staatsbürger ist automatisch in der Heimat steuerpflichtig. Bereits bezahlte Steuern im Ausland werden bei der Steuererklärung angerechnet. Der einzige Ausweg ist die Aufgabe der Staatsbürgerschaft, den nur wenige bereit zu zahlen sind.

Zum einen denke ich, dass der deutsche Staat Entrepreneuren keine Steine in den Weg legen sollte, wenn diese ortsunabhängig leben wollen. Zum anderen macht es für mich sehr viel Sinn, die Steuerpflicht an die Staatsbürgerschaft zu koppeln.

Um Doppelbesteuerungen mit der neuen Wahlheimat zu vermeiden könnte man sich am amerikanischen Vorbild orientieren und eine Lösung über Freibeträge oder Doppelbesteuerungsabkommen konstruieren. Nur so kann das Solidaritätsprinzip auch in unserer digitalen Welt mit all den Möglichkeiten zur freien Ortswahl langfristig funktionieren. Was denkst du über unser derzeitiges Steuersystem? Welche Änderungen machen für dich Sinn?

Dieser Guide ist umfangreich, klärt aber ganz sicher nicht alle Fragen, die digitale Nomaden hinsichtlich Steuern haben. Nur mit deiner Mithilfe kann dieser Guide ständig verbessert werden und somit so vielen Menschen wie möglich helfen. Wenn du Ergänzungen, Verbesserungen oder weitere Fragen hast, dann poste diese bitte in den Kommentaren.

Willst du weitere Tipps rund um das ortsunabhängige Leben und Arbeiten? Hast du Freunde und Bekannte, für die dieser Beitrag interessant sein könnte? Dann würde ich mich riesig darüber freuen, wenn du diesen teilst. Wir freuen uns über deine Fragen, Hinweise und allgemeines Feedback. Wenn du eine spezielle Frage zum Beitrag hast, schaue bitte zuerst in den bisherigen Kommentaren und im FAQ nach, ob du die Antwort dort findest.

Hallo hallo, erstmal riesen Dank für eure Internetseite, sie hat mir jetzt schon sehr geholfen und mir einiges Geld gespaart weil ich keinen Steuerberater aufsuchen muss.

Allerdings eine Frage hab ich noch. Ich arbeite als Daytrader, also ich verdiene Geld mit Aktien, ich mach das ordentlich profitabel und kann davon leben. Ich mache das als Privatperson, mit meinem eigenen Geld über meine eigenen Tradingkonten einer auf den Bahamas ansässigen Brokerage. Meine Frage wäre, muss ich mein Girokonto in Deutschland auch auflösen um die Steuerbefreiung zu kriegen, oder nicht? Oder kann ich das dann weiterhin nutzen? Vielen Dank für diese ausführlichen Informationen.

Ein paar Sachen sind mir noch unklar. Vielleicht kannst du mir da weiterhelfen. Ich bin seit über 10 Jahren Selbstständig, habe meinen Gewerbebetrieb in Deutschland angemeldet und zahle auch fleissig Steuern. Seit 4 Jahren leben ich aber nun schon im Ausland.

Mit dem Ergebnis, dass ich zwar Einnahmen habe, aber so gut wie keine Ausgaben.. Du schreibst, dass ich mein Gewerbe auch in D angemeldet lassen kann, wenn ich einen Vertreter benennen kann, richtig?

Wie wäre es dann mit den Ausgaben, die ich im Ausland habe. Beides benötige ich zum Arbeiten. Kann ich so was dann als Ausgaben deklarieren? Wie macht man das mit ausländischen Währungen? Setzt man dann den aktuellen Tageskurs am Rechnungsdatum an?

Oder geht das gar nicht? Und wie siehts mit Reisekosten aus? Hi Sebastian, erstmal vielen Dank für deinen coolen Artikel. Ich habe meinen jetzigen Job gekündigt und plane als Berater im Bereich Vertrieb und Marketing Firmen zu beraten der erste Kunde steht bereits und überwiegend Asien zu bereisen ca.

Mein Kunde sitzt in DE, von dem ich erstmal überwiegend meine Einkünfte generieren werde und eine Ladeadresse für die Persönliche Abmeldung hätte ich auch. Wo bin ich überhaupt steuerpflichtig, wenn ich […]. Ich bin Deutsche, Designer und will mich komplett aus Deutschland abmelden, ohne mich in einem anderen Land anzumelden, d. Brauche ich eine Umsatzsteuer-ID wenn ich Produkte mehr als normalerweise für Privatpersonen zulässig nach Deutschland verkaufe ohne festen Wohnsitz?

Kurz gesagt, wenn ich noirgendwo auf der Welt einen festen Wohnsitz habe, aber über Deutlschand Einkünfte beziehe, in wie weit bin ich dann steuerpflichtig? Ich war schon einige Jahre im Ausland, ohne mich jedoch in Deutlschand abzumelden und habe bereits ein deutsches, ein australisches und ein thailändisches Konto.

Hallo Rebecca, wichtig ist, wo du wohnst. Wenn das nicht mehr in DE ist, dann bist du mit deinen Einkünften aus einem deutschen Gewerbe beschränkt steuerpflichtig. Für meinen speziellen Fall sind ein paar Fragen offen — vielleicht kannst du mir ja weiterhelfen: Ich habe 3 Jahre lang auf einem Kreuzfahrtschiff gearbeitet und bin vor einem Monat nach 6 Monaten auf See wiedergekommen. Vor 2 Jahren habe ich meinen Wohnsitz und mein Gewerbe in Deutschland abgemeldet.

Nun würde ich gerne als freiberufliche Übersetzerin eine Weile durch die Welt reisen. Dabei stelle ich mir die Frage, wie ich meinen Kunden Rechnungen stellen kann — normalerweise würden diese ja Steuernr. Muss ich in irgendeinem Land ein Gewerbe anmelden, um dies tun zu können oder gibt es da auch andere Möglichkeiten? Auch ich möchte mich herzlichst für diesen hervorragenden Artikel bedanken! Auf manche der Fragen konnte ich damit Antworten finden.

Dennoch hätte ich da noch zwei, drei offene Fragen und würde mich sehr freuen, wenn ich darauf paar Tipps von Dir bekäme. Ukraine ansässig, die USt in DE leisten muss?

Wie kann das sein und vor allem wie soll das funktionieren? Hallo, ich habe Deine tolle Seite empfohlen bekommen und auch bis zum Schluss durchgelesen Habe ich das richtig verstanden? Wenn ich meinen Wohnsitz in Deutschland aufgebe, alles kündige und mein Gewerbe abmelde bin ich in Deutschland nicht mehr steuerpflichtig? Ich bin selbständig im network marketing für Kosmetik und Nahrungsergänzung, das Unternehmen sitzt in münchen. Bis vor kurzem habe ich das genauso gesehen wie in deiner Seite beschrieben, ich melde mich hier ab und woanders an und bin dann dort steuerpflichtig wo ich wohne und mein Gewerbe anmelde.

Ich habe einen Bekannten der beim Finanzamt als Steuerprüfer arbeitet, der sagte mir wenn meine Einnahmen aus Deutschland kommen, bin ich weiterhin in Deutschland steuerpflichtig. Im Network Marketing bin ich aber weder angestellt noch an der Firma beteiligt, ich bin selbständiger Berater, sowas wie ein Handelsvertreter der hauptsächlich online kunden und weitere berater für das Netzwerk über den shop der firma gewinnt und für die daraus entstehenden Umsätze eine provision bekommt.

Auf deiner Seite steht es ist egal ob der Kunde bzw der Leistungsempfänger in Deutschland wohnt. Ich bin also Leistungserbringer mit Wohnsitz und Gewerbe im Ausland und nicht in Deutschland steuerpflichtig. Wäre es besser sich vom Finanzamt bestätigen zu lassen das ich nicht steuerpflichtig bin? Wo deine Kunden herkommen, ist dann nur für die Umsatzsteuer relevant.

Vielen Dank für diesen tollen Artikel. Bessere Auskunft als von 3 Steuerberatern, die ich speziell für meine Auslandsfirma kontaktierte. Die noch fehlenden Antworten fand ich hier. Hervorragender Artikel und sehr detailliert und übersichtlich gestaltet.

Vielen herzlichen Dank dafür. Dachte schon, dass ich im Internet überhaupt nichts Schlaues über diese Themen finde! Doch dann habe ich deinen Artikel entdeckt!

Dein Artikel hat in vielen Bereichen bereits Licht ins Dunkel gebracht und dafür bin ich Dir wahnsinnig dankbar. Trotzdem sind noch einige Fragen offengeblieben: Meine Situation sieht folgendermassen aus: Ich bin Schweizer, lebe aber momentan in China. Ich arbeite auch in China und zahle in China Steuern.

Bleibe voraussichtlich für Jahre in China und habe festen Wohnsitz dort. Nun besitze ich eine Webseite ist ein Blog und zwar eine. Mit dieser Webseite nehme ich auch am Amazon Partnerprogramm für Amazon. Wenn ich alles richtig verstanden habe, dann muss ich mich ja jetzt für ein Gewerbe anmelden, da ich mit dieser Seite Geld verdienen will.

Nun weiss ich aber nicht, wo ich das genau machen muss. Meine Käufer sind ja Leute in Deutschland, die über Amazon. Und der rechtliche Sitz von Amazon ist ja offenbar in Luxemburg. Hi Marcel, vielen Dank für deine netten Worte. Dein Unternehmen hat dort seinen Sitz, wo es angemeldet ist. Das Unternehmen ist auch der Anbieter der Leistungen und nicht du als Privatperson. Du könntest jetzt aus der Ferne mit Hilfe einer bevollmächtigten Person ein Gewerbe in der Schweiz anmelden oder auch im Ausland i.

Hey Sebastian, danke für die vielen wertvollen Informationen, ich habe schon viele nützliche Antworten für meine Lebenssituation finden können. Weil meine Frage so speziell ist will ich einfach mal konkret nachfagen, vielleicht kannst du mir ja weiterhelfen: Ich habe mich aus Deutschland abgemeldet und habe meinen Wohnsitz auch wenn ich nicht wirklich dort wohne nach Frankreich verlegt. Nun möchte ich über meine Webseite und Affiliate-Partnerprogammen Geld verdienen und dazu in Frankreich ein Kleinunternehmen Microentreprise gründen, welches hier Vorteile gegenüber einem Kleingewerbe in Deutschland hat.

Kommt es in meinem Fall vielleicht einfach nur darauf an, von wo aus ich meine Leistungen erbringe, also dann Frankreich? H iPatrick, so speziell ist deine Frage gar nicht. Im Grunde ist es immer das gleiche: Nur bei der USt kommt es dann darauf an, wo sich deine Kunden befinden.

Ich hätte jedoch noch eine Frage zur Freiberuflichkeit. Ich bin Projektmanager und mein Kunde ist in Deutschland ansässig. Die Kollegen sind teilweise in Deutschland als auch teilweise im Ausland.

Das Projekt ist in Deutschland aber wird weltweit umgesetzt. Hi Tommy, wenn du beschränkt steuerpflichtig bist deinen Wohnsitz also nicht mehr in DE hast , dann kommt es vor allem darauf an, von wo aus du deine Leistung erbringst. Was passiert wenn ich mich abmelde und weg bin? Hello Sebastian, Danke für dein arbeit und Auskunft. Ich habe ein Deutsche kunde und 4 im Ausland mit den ausländischen Firmen mache ich der meiste Umsatz. Würde es den Löhnen für den ausländische Kunden ein Firma im Estonia zu gründen, mein Firma basiert sich auf Kunden gewinnen Europe weit durch acquisition.

Also ich bin ein online Firma. Mein feste wohn Sitz ist Deutschland, würde ich über Haupt ein steuerliche Vorteil gewinnen. Danke im Voraus für dein Antwort. Hallo Sebastian, erstmal vielen Dank für deinen sehr informativen und hilfreichen Artikel beziehungsweise Blog ganz allgemein.

Ich habe eine Frage und habe die restlichen Kommentare schon überflogen. Ich hoffe, dass du sie nicht schon beantwortet hast und ich sie nur übersehen habe. Ich arbeite als Freelance-Übersetzer und lebe seit einiger Zeit in Spanien, werde aber bald nach Südamerika weiterziehen. Ich habe zwar noch einen Wohnsitz in Deutschland, aber ich vermute, dass dieser ja nicht zwangsläufig als steuerlicher Wohnsitz betrachtet wird, da ich mich weder länger als 6 Monate in Deutschland aufhalte, noch eine Wohnung habe, die mir zur Verfügung steht.

Weiter oben hast du folgendes Geschrieben: Ja, wenn du deine freiberuflichen Tätigkeiten in DE anmeldest was du machen kannst , dann musst du die Einkünfte daraus auch in DE versteuern. Wenn ich im Ausland bin und als Virtuelle Assistentin arbeite und Rechnungen ausstellen will dann habe ich diese Möglichkeiten: Gewerbe in DE 2. Unternehmen im Ausland 3.

Ein Jobportal oder eine Agentur zwischenschalten, die sich um die Abrechnung kümmert das hast du mindestens oben an Sara geschrieben. Was ist mehr Vorteilhaft für den deutschen Kunden? Oder sie akzeptieren genauso gut eine Ausländische RG? Gibt es ein Jobportal in DE wie zB. Upwork, die sich um die Abrechnung kümmert und man Jobs in meinem Beruf findet?

Danke für die netten Worte, Tina. Ein deutscher Auftraggeber wünscht sich immer lieber eine deutsche Rechnung, schon allein weil das für die Buchhaltung einfacher ist. Problematisch könnte es dann jedoch mit der Versicherungspflicht und Steuerpflicht in Deutschland […]. Dieser hat mir super weitergeholfen.

Ich hätte allerdings eine Frage. Ich möchte ins Ausland ziehen. Es besteht die Möglichkeit, dass ich bei meinem Partner mitversichert werden kann. Daran ändert auch ein weiterhin bestehendes Gewerbe nichts. Danke für hilfreiche Tipps Sebastian. Ich habe noch eine Frage. Ich war Student in Deutschland und derzeit wohne ich wieder in der Heimat. Zu welche Steuergruppe gehöre ich denn? Müss ich steuer in Deutschland bezahlen? Hallo Sebastian, super interessanter Bericht. Auch ich hätte ein paar Special Fragen: Ich bin selbstständige Künstlerin und verkaufe meine Designs an Unternehmen.

Die Frage ist, wenn ich dann im Ausland einen Auftrag von einem Unternehmen habe, dass eine Rechnung will, ich aber keinen festen Wohnsitz habe, was mache ich da? Oder soll ich in Deutschland angeben, dass ich ein Zimmer bei meinen Eltern habe? Und brauche ich dann eine ausländische Steuernummer für meine Kunden weltweit?

Was macht mehr Sinn? Freiberufler in DE, womit du auch beschränkt steuerpflichtig bleibst 2. Ein Jobportal oder eine Agentur zwischenschalten, die sich um die Abrechnung kümmert. Lieben Dank, hast du es eine Ahnung was für Agenturen oder Portale es gibt die sowas machen?

Als Künstlerin brauch ich kein Gewerbe anmelden, also fällt das schonmal weg und aus Deutschland will ich mich unbedingt komplett abmelden. Da kommen Jobportale wie https: Die Portale behalten natürlich auch einen Prozentsatz vom Rechnungsbetrag ein.

Wenn steuerpflichtig in einem Land, dann ist die Abrechnung über ein Portal und Nichtangabe der Einkünfte klare Steuerhinterziehung. Wenn nirgendwo steuerpflichtig, das ständig von einem Land ins nächste, dann scheint das immer noch eine Grauzone zu sein.

Wow, ein sehr ausführlicher Artikel über ein Thema, das wirklich vielschichtig und kompliziert ist. Befürworter des Bedingungslosen Grundeinkommens wie z. Laut seiner Meinung wälzen Unternehmen alle Steuern, die sie zahlen müssen, so oder so auf den Endkunden ab. Der Endpreis enthält also versteckte Steuern. Auch meint er, dass so eine Steuerhinterziehung nahezu unmöglich wäre. Einfacher wäre es sicher Nie mehr Steuererklärung! Sagen wir ich bin Staatenlos, also lebe weniger als 3 Monate in jedem Land via Touristenvisum und habe aber dazu noch ein Kleinunternehmen in Deutschland für Affiliate Marketing, Programmierung etc.

Muss ich dann für alle Einkünfte, die ich im Ausland verrichte, aber an deutsche Privatpersonen oder Unternmehen gehen auch Einkommensteuer zahlen? Hi Marius, für wen du deine Leistungen erbringst ist zumindest für die ESt irrelevant. Die freiberuflichen Einkünfte kannst du davon trennen. Ob das deutsche Finanzamt dann darauf bestehen darf, dass du diese Einkünfte irgendwo versteuern musst — DE oder Ausland — scheint immer noch nicht endgültig geklärt bzw.

Dank dir für die Antwort. Hatte beim Finanzamt nachgefragt und die meinten direkt, wenn ich nicht nachweisen kann, dass die Einkünfte aus dem Freiberuflertum im Ausland versteuert wurden muss ich aufjedenfall in Deutschland steuern drauf zahlen.

Kann natürlich auch nur sein, dass die das sagen, weil es denen in den Kram passt und in wirklichkeit, wenn man mit dem Anwalt sprechen würde, nicht so aussieht.

Bin mir da also noch nicht ganz so sicher. Hallo Sebastian, erstmal vielen Dank für diese ausführlichen Informationen! Das war ein guter Einstieg in das Thema. Ich muss mich leider noch mit einer Steuer beschäftigen, die du nicht erwähnt hast, nämlich der Quellensteuer. Das Prinzip, soweit ich es jetzt verstanden habe, ist folgendes: Als Programmierer gebe ich meinen Kunden umfangreiche Nutzungsrechte an meinem Quellcode — das muss so sein, weil dieser weiter an deren Kunden vertrieben wird.

Dadurch findet aber eine Verwertung meiner Arbeit in Deutschland statt, auch wenn der Ort der Ausübung im Ausland liegt. Ich bin gerade noch bei der Recherche, wie ich diese Situation angehen soll. Es wird wahrscheinlich darauf hinauslaufen, dass diese Quellensteuer von mir oder meinem Auftraggeber abgeführt werden muss.

Es wäre wahrscheinlich gut, wenn du die Informationen dazu noch ergänzt, da vielen diese Problematik vielleicht nicht bewusst ist.

Hier ist ein guter Einstieg zu finden: Oder hast du sogar schon mit dieser Sache Erfahrungen gemacht? Dann würde ich mich natürlich auch darüber freuen. Hi Alex, das ist wirklich ein super Hinweis. Mit der Quellensteuer für solche Lizenzgeschäfte habe ich überhaupt keine Erfahrungen, werde mich da aber mal einlesen. Puh, heute mit dem deutschen Finanzamt telefoniert.

Ich bin selbstständig und Ende April komplett von Deutschland nach Zypern gezogen. Deutschen Betrieb vollständig aufgegeben, keine Wohnung etc. Ich bin auf jeden Fall Zypern verpflichtet, aber Deutschland für das Jahr auch?

Das klingt nach einer ziemlich pauschalen Aussage des Sachbearbeiters, die ich nicht einfach so hinnehmen würde. Du solltest selbst natürlich keinen Mietvertrag unterschreiben oder dich in DE anmelden. Aber nur weil du ein paar Tage im Jahr in DE bist, wirst du nicht gleich wieder unbeschränkt steuerpflichtig mit deinen Welteinkünften. Wenn man diesen Artikel liest und dabei nur mal eben auf ein anderes Browsertab wechseln will, kommt Deine Newsletterwerbung, und man muss über zurück wieder von vorne anfangen.

Das ist bei Artikeln, zu denen man schnell etwas recherchieren will sehr nervig. Dagegen ist es im Zusammenhang mit Vermietungseinkünften nicht üblich, der Steuererklärung Belege beizulegen. Für Werbungskosten gibt es bestimmte Pauschbeträge und Pauschalen, die Sie auf jeden Fall abziehen dürfen - selbst dann, wenn Sie keine Ausgaben hatten.

Liegen Ihre Ausgaben für Werbungskosten oberhalb der Pauschbeträge bzw. Pauschalen, können Sie diese höheren Kosten geltend machen. Dann müssen Sie die Ausgaben aber konkret nachweisen, also Belege zusammen mit Ihrer Einkommensteuererklärung einreichen. Wenn Sie keine höheren Aufwendungen geltend machen, erhalten Sie automatisch folgende Werbungskostenpauschbeträge:.

Grundsätzlich können Sie nur tatsächliche Aufwendungen, die Sie nachweisen können bzw. Im Einzelfall lässt das Finanzamt aber auch pauschale Abzüge zu, wenn höhere Kosten nachgewiesen werden.

Sind Ihre Werbungskosten als Arbeitnehmer bspw. Bestimmte Berufsgruppen können einen pauschalen Betriebsausgabenabzug in Anspruch nehmen. Trotzdem können Sie natürlich höhere Betriebsausgaben nachweisen. Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung. Für jedes vermietete Haus bzw. Welche Ausgaben kann ich in der Steuererklärung geltend machen?

Nutzen Sie auf jeden Fall den Arbeitnehmer-Pauschbetrag. In diesem Artikel erfahren Sie: Welche Kosten kann ich als Werbungskosten in der Steuererklärung absetzen? Welche Voraussetzungen müssen für den Werbungskostenabzug erfüllt sein?

In welcher Höhe darf ich Werbungskosten abziehen? Nutzen Sie den Arbeitnehmer-Pauschbetrag! Werbungskosten in der Steuererklärung geltend machen: So gelingt die Steuererklärung. Welche Kosten kann ich in der Steuererklärung als Werbungskosten absetzen? Mit smartsteuer verschenken Sie keine Werbungskosten bei Ihrer Steuererklärung! Welche Voraussetzungen müssen für den Abzug von Werbungskosten in der Steuererklärung erfüllt sein? Diese Grundregeln gelten, damit Sie Werbungskosten in der Steuererklärung abziehen und damit Ihre Steuer mindern können: Die Werbungskosten müssen aus beruflichen Gründen entstanden sein.

Sehr viele Aufwendungen sind zum Teil beruflich, zum Teil privat veranlasst. Steuerlich spricht man dann von einer "gemischten Veranlassung". Auch bei solchen Aufwendungen ist unter bestimmten Voraussetzungen ein Werbungskostenabzug zumindest anteilig möglich, und zwar wenn der beruflich veranlasste Anteil der Werbungskosten erkennbar und nicht von untergeordneter Bedeutung ist. Auch vorab entstandene Werbungskosten können Sie unter bestimmten Umständen geltend machen, z.

Auch Werbungskosten, die sich nachträglich als vergeblich herausgestellt haben, dürfen Sie abziehen z. Werbungskosten werden in dem Jahr berücksichtigt, in dem Sie sie bezahlen, hier gilt das sogenannte Abflussprinzip.