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Stadtwerke Osnabrück - Unternehmen Lebensqualität für Osnabrück. Als Unternehmen Lebensqualität kümmern wir uns um die Versorgung mit Strom, Gas, Fernwärme, Trinkwasser sowie den Betrieb des Busverkehrs, der Bäder in Osnabrück - Nettebad, Moskaubad & Schinkelbad - und der Entwässerung.

Und wie lernt man das? Zur Unterstützung ihrer Unternehmensstrategie und des geplanten Systemumbaus zu WP3 stellt die dwpbank mithilfe der ungarischen Tochtergesell- schaft ihre notwendigen IT-Skills zukunftsgerichtet auf. Schumacher reichte sein Punktvorsprung zum Gewinn der Weltmeisterschaft. Trotz der negativen öffentlichen Resonanz erhielt Nansen zahlreiche Bewerbungen für die Teilnahme an seiner Expedition. Liz Wieskerstrauch dringt tief in Abgründe vor, und sie tut es auf eine derart sensible Weise, dass man vergisst, wie Medien sonst oft mit Menschen umgehen, denen derart viel Leid widerfahren ist.

Zum Neubau:

Digitalisierung ist kein Entweder-Oder, sondern ein Sowohl-als-Auch. Zentrales Thema Digitalisierung Mit den Herausforderungen, die sich durch Digitalisierung ergeben, hat sich die dies- jährige Vorständetagung der dwpbank am und

Dort warfen die Mitglieder unserer Kirche brav ihr Geld ein. Da wir formell Mitglieder der evangelischen Kirche waren. Nur Sonntags gab es Fleisch. Die Kartoffeln und die Milchsuppen waren soweit ich mich erinnere jeden zweiten Tag angebrannt. Meine Mutter hatte es einfach nicht gepackt, aufzupassen. Ich war ein schlechter Esser. Was auf den Tisch kam, habe ich fast nie gemocht. Er ist scheinbar nie zum Zahnarzt gegangen. Nur von Zigarren kann man ja nicht leben. Ich brauchte nur zu sehen, dass ein Fisch zubereitet wurde und geriet in Panik.

Erst dann hatten meine Eltern ein Einsehen und ich brauchte nicht weiter zu essen. Ich war in meiner Kindheit immer untergewichtig. Mein Vater war reinlicher als meine Mutter, aber hat dies nicht an seine Kinder weitergegeben.

Er war der Auffassung, dass dies die Aufgabe unserer Mutter sei. Und wenn die Mutter ihren Kindern keine Reinlichkeit beibrachte, dann hatten die eben Pech. Manchmal hatte ich den Eindruck, dass es mir nicht geglaubt wurde. Ich habe heute noch ca. Mein Vater durfte das nicht wissen. Der wollte das nicht. Ich war so klein, ich nahm fast keinen Platz weg und ich lag immer auf der anderen Seite von meiner Mutter.

Und mein Vater war ansonsten eigentlich nicht so abweisend. Und dann fand ich ein Paket mit ca. Das waren die 30er Jahre. Da war ein solches Verhalten noch weit verbreitet.

Ich habe nie an den Klapperstorch geglaubt. Auch nicht an den Weihnachtsmann. Vom Klapperstorch und Weihnachtsmann steht da nichts. Ich habe die Weihnachtsgeschichte auswendig gelernt. Klasse hatte ich fast immer Einsen. Nur mein Vater war besser als ich.

Solche Dinge spielte in ihrer geistigen Welt keine Rolle. Aber in der Kirche kommuniziert man ja nicht miteinander. Nur einmal im Jahr am 2. Weihnachtsfeiertag besuchten wir sie. Das kann ich nicht mehr erinnern. Soll ich dir mal sagen, wie alt ich bin? Als ich so alt wie du war, habe ich auch nicht verstanden, was das bedeutet.

Was sagte denn das? Sie kamen nicht miteinander aus, durften sich aber auch nicht scheiden lassen. Das war in unserer Kirche streng verboten. Scheinbar kam meine Oma aber mit sehr vielen Menschen nicht gut aus. Es gab damals in Hamburg noch zwei Katholisch-Apostolische Gemeinden. Eine in Barmbek und eine in Altona. Meine Oma fuhr immer nach Altona, obwohl sie in Barmbek wohnte. Sie mochte die Barmbeker nicht. So musste sie nicht mehr miterleben, dass ich Kommunist wurde.

Zum Ende ihres Lebens, als ich mich schon als Kommunist verstand ohne organisiert zu sein, nahm sie das nicht ernst. Ich sei nur im Flegelalter. Auch auf den Zaren, der so grausam war. Meine Oma hatte einen Verfolgungswahn. Ich sagte mal zu meiner Oma: Man durfte sie darauf nicht ansprechen.

Einmal waren wir sogar bei dieser Nachbarin und haben am Abend dort ferngesehen. Aber der Wahn hat sich dann doch durchgesetzt. Vielleicht sieht der Auferstehungsleib so aus. Die Menschen sind im Himmel geschlechtslos und verdauen tun sie auch nichts.

Das bisschen Manna schwitzen sie aus. Einen Kilometer entfernt war die Landesgrenze zu Schleswig-Holstein. Ich war in der 2. Klasse als wir umzogen. Bis Ende der 3. Klasse war mein Klassenlehrer Herr Schulze. Er kam scheinbar mit den Kindern nicht richtig zu recht. Die Kinder mochten ihn nicht.

Er galt als schlechter, doofer Lehrer. Wozu ich aber nicht die geringste Lust hatte, weshalb ich es entweder gar nicht oder nur widerwillig machte. Meine Eltern kannte es auch nicht. In Rechnen war ich immer einer der Besten und hatte meistens Einsen. Konkretes erinnere ich allerdings nicht mehr.

Rechtschreibung ist Konvention, Logik und Mathematik nicht. Einmal fragte mich Uwe auf dem Heimweg von der Schule, ob wir jetzt gleich spielen und ich sagte zu ihm: Jetzt lernte ich, dass man gar nicht tun muss, was der Lehrer verlangte.

Man konnte es auch einfach lassen. Den Anordnungen von Erwachsenen nicht Folge zu leisten? Es ist nicht feststellbar. Warum erinnere ich nicht mehr. Einmal waren wir mit der Klasse bei Hagenbeck. Das ist der Zoo in Hamburg. Wer soll denn das bezahlen? Du hast ja vielleicht Vorstellungen. Da war meine Mutter schon wesentlich eher eine Zumutung. Ansonsten interessierte mich nichts aus der Zeitung. Nun war ich allerdings auch noch ein Kind, und Kinder aus allen sozialen Schichten lesen gerne Comix.

Die besten seiner Gedichte waren da allerdings gar nicht drin. Die habe ich erst als Erwachsener kennengelernt. In meiner Kindheit habe wahrscheinlich so an die vierzig Karl May Romane gelesen. Dann las ich Pipi Langstrumpf. Kommt da etwa irgendwo der Liebe Gott drin vor? Das war noch in Barmbek. Nach ein paar Heften war aber schon wieder Schluss.

Ich hatte damals allerdings schon die Angewohnheit bestimmte Dinge logisch zu hinterfragen. Mir fielen Dinge auf, die anderen nicht auffielen, bzw. Donald hatte immer nur eine Jacke an, keine Hose. Dann stand er da mit gekreuzten Armen vor seinem Schritt. Eine Frau, die eine Jacke anhat und Hackenschuhe, aber keine Hose. Den meisten anderen Menschen gehen solche Kommentare auf den Geist. Er wohnte in der Reihenhausreihe Mehlandsredder Er war wohl auch der erste, der mich dort verhauen hatte.

Soweit ich es erinnere, wohnte in der gleichen Reihenhausreihe auch die Familie Scholz. In meiner Kindheit hatte ich mit dem wenig zu tun. Die Jusos an der Basis sagte aber schon damals: Ohne das dieses Wort benutzt wurde.

Wenn ich nun abends im Bett an Klassenkameradinnen denken musste, dann wusste ich, was ich dagegen tun konnte. Klasse hatte ich den gleichen Klassenlehrer. Herr Tiede, den wir gut fanden. Er ohrfeigte die Kinder. Ist ja auch nicht die Welt. Aber wenn sich jemand was einbilden will, dann reicht's. Die hatte ich reichlich. Ohne diesen Begriff zu kennen.

Alle konnten mich verhauen, aber ich konnte niemanden verhauen. Ich bekam nie eine Urkunde bei den Wettbewerben. Ich hatte bei vielen Turnarten Angst. Das hat aber niemanden interessiert. Die gab es nicht. Mit diesem Problem musste ich alleine fertig werden. Ich wurde damit aber nicht fertig. Er war selbst feige. Ich war sozial und wohl auch genetisch vorbelastet. Ich war geliebt und umsorgt. Ich hatte so gut wie keine Reinlichkeit gelernt und wurde auch geschlagen, wenn ich nicht essen wollte oder gekokelt hatte.

Wir waren arm und hatten deshalb vieles nicht, was die Nachbarskinder hatten, z. Urlaubsreisen gab es bei uns nie. Und zwar mein ganzes Leben hindurch. Es kam zum ersten Bruch in meinem Leben. Dort wurde ich gewogen und untersucht. Dann fragte eine Beamtin meine Mutter: Aber er isst schlecht. Nach Heiligenhafen an der Ostsee. Zum ersten Mal in meinem Leben war ich verreist.

Ich war am Strand. Ich sammelte Muscheln, Bernsteine und Donnerkeile. So nannten wir damals die Fulgurite, die beim Blitzeinschlag in den Sand am Strand entstanden. Es gab keine Bibellesungen, keine Gebete und Sonntags gingen wir nicht in Kirche. Die Warlichs wohnten im vierten Haus unserer Reihenhausreihe, wir in dem ersten. Meine Mutter betreute diese Kinder.

Ich erinnere nur, dass die Frau Krebs hatte, der aber scheinbar geheilt wurde. Und das setzte er auch auf dem Standesamt durch. Meine Eltern verstanden sich nicht. Ich hab das damals gar nicht mitbekommen. Und so blieben sie zusammen.

Sie schlief zwar noch im gleichen Haus, aber in einem anderen Raum als mein Vater. Meine Mutter stand fast nie vor elf Uhr auf.

Nachdem meine Mutter gegen Mittag aufgestanden war, ging sie zu den Warlichs und blieb dort bis ca. Zwischendurch sah man sie auch hin und wieder mal in unserem Haus. Er gab ihr wohl auch noch Haushaltsgeld. Die Kinder mussten irgendetwas zu essen kriegen. Das erinnere ich aber im Einzelnen nicht mehr. Aber ein Kind braucht nicht nur Nahrung und Kleidung. Irgendeine sonstige Art von Betreuung gab es nicht mehr.

Seine Religion verbot die Scheidung. Erst als dieser Zustand mehrere Jahre andauerte, wurde er Alkoholiker. Ich bin selber ein Mann. Eine Ehe reduziert sich nicht auf Sex. Aber Sex ist ein Teil der Ehe. Wenn eine Frau mit ihrem Mann keinen Sex mehr will, dann soll sie so fair sein, ihn freizugeben, so dass er sich eine andere Frau suchen kann.

Alkoholiker wurde er erst, als er mit dem Problem nicht fertig wurde. Und dann war er auch noch ein friedlicher Alkoholiker. Es war in den 60er Jahren noch weit verbreitet, dass die Eltern ihre Kinder schlugen. Von meinem Vater bekam ich gelegentlich Ohrfeigen.

In der ersten Phase meiner Kindheit. Phase haben mich meine Eltern, soweit ich erinnern kann, nie geschlagen. Bei uns hat nicht der Vater die Mutter geschlagen, bei uns hat die Mutter den Vater geschlagen.

Wenn das auch selten vorkam. Mein Vater war schwach und meine Mutter war dumm. So kann man es kurz und knapp zusammenfassen. Zu Beginn habe ich das Wegsein meiner Mutter scheinbar gar nicht als negativ empfunden. Nachdem meine Mutter faktisch ihre Familie verlassen hatte, gab es keine Abendandachten mehr. Es gibt den Straftatbestand des Kindesentzugs. Dass eines ihrer Kinder klaut, auf die Idee ist sie nicht gekommen. Ich habe schon immer umverteilt. Ich nahm es den Besitzenden, das war meine Mutter oder mein Chef, und gab es den Besitzlosen, und das war ich und meine Kumpels.

Und mein Chef hat erheblich mehr an mir verdient, als ich ihm geklaut habe. Mein bester Freund war Peter S. Dazu kamen weitere, nicht so enge Freunde, mehr Bekannte, die ich namentlich heute gar nicht mehr nennen kann. Jeden Abend sammelte ich Papier ein. Ich bekam in der Regel von meiner Mutter 40 Pfennig. Ich habe nie Scheine geklaut. Und davon auch immer nur einen Teil. Das stimmte nicht, aber wir wurden freigesprochen. Er war zu der Zeit wohl schon Alkoholiker. Ich erinnere das aber nicht mehr so genau.

Als ich in die SDAJ eintrat, behielt ich noch ca. Zu der Zeit stand Peter S. Die Ehe war eine heilige Institution. Nicht etwa eine weltliche Verbindung von Mann und Frau. Gar noch auf Widerruf.

Formell waren wir sowieso in der evangelischen Kirche Mitglied. Ich bin evangelisch getauft und konfirmiert. Der Katholisch-Apostolischen Kirche waren bereits die Geistlichen ausgegangen. Deshalb konnten die so was nicht mehr machen.

Unsere Kirche hatte sich nicht so stark von den Landeskirchen abgeschottet, wie andere Sekten. Da war mein Vater anderer Meinung. Das war aber nur sehr kurzzeitig und sporadisch. Das war das erste Mal in meinem Leben, dass ich eine Buchhandlung betrat. Im Gegensatz zu meiner Mutter war mein Vater abends und am Wochenende anwesend.

Und dass meine Mutter ihren Kindern in schulischen Dingen nicht helfen konnte, das wusste er. Aber er berichtete, bzw. Irgendwann fuhren wir mit der Kirchengemeinde Sonntagnachmittags irgendwo hin, an genaues kann ich mich nicht mehr erinnern. Ich war vielleicht 13 oder Ich habe sie in keinerlei Weise als Lustobjekt angesehen. Ich wollte einfach nur gerne bei ihr sein. Aber sie fragte mich: Dass er nicht besonders klug war, das spielte keine Rolle. Und ich verhalte mich ja nicht anders.

Mitte der 60er Jahre hatte ich einen Kellerraum als Clubraum ausgebaut, ohne meine Eltern zu fragen. Das haben die auch hingenommen. Zu der Zeit war die Familie aber auch schon in Unordnung geraten.

Ich erinnere, dass meine Schwestern, die sich ein kleines Zimmer teilen mussten, fragte: Deshalb hatte ich einen. Da hielt ich mich oft mit meinen Freunden auf. Weihnachtstag gab es Puter. Von den zwei Keulen bekam immer eine mein Vater und eine ich. Heutzutage ist es mir ziemlich egal, was ich kriege, Brust oder Keule. Hat beides irgendwo seinen Reiz. Das war aber schon so um Das wurde mir nicht verboten.

Als ich in die 8. Klasse kam, bekamen wir eine neue Klassenlehrerin, Frau Kostorz. Herr Tiede ging drei Jahre nach Chile als Entwicklungshelfer. Zu der Zeit war mein Vater nach meiner Erinnerung noch kein Alkoholiker. Meine Mutter hatte ihre Familie und Kinder faktisch verlassen.

Ich tat in der Schule nichts. Trug keine Brille, aus Angst, dann noch minderwertiger zu sein. Erkannte so nichts mehr an der Tafel. Sie hatte also andere Probleme. Damals war Sonnabends noch drei Stunden Schule. Vielleicht hatte sie bereits gewusst, dass sie einen Hirntumor hatte.

Als in der 5. Ich wusste es wirklich nicht. Es war keine bewusste Anmache. Aber vielleicht eine unbewusste. Nach Platon ist das so, da ist alles Erkennen Wiedererinnern. Aber an Chinesisch kann ich mich beim besten Willen nicht erinnern ;- Aber ich erinnere, dass in Geschichte oder Sozialkunde der Name Marx fiel. Was mir damals wichtig war, was ich gemacht hab. Gelesen hatte ich in den Bravos allerdings nichts. Am Ende des 8. Schuljahres war jedenfalls ein ganz schlechtes Zeugnis.

Das wollte ich nicht. Ich sagte zu meiner Klassenlehrerin, wenn ich in eine andere Klasse soll, dann komm ich nicht mehr her. Ob das ein Fehler der damaligen Schulleitung war, kann ich heute nicht mehr sagen. Pflicht war eigentlich neun Jahre. So wurde ich zwei Monate nach meinem Geburtstag aus der Schule entlassen ohne das Ziel der 8. Klasse erreicht zu haben. Meine Schulbildung bestand faktisch aus sieben Jahren Volksschule. Meine Eltern haben nichts dagegen unternommen. Auch wenn es inzwischen gut vier Jahrzehnte her ist.

Nach einem statt nach zwei Jahren Konfirmanden-Unterricht. Das war, soweit ich mich erinnere, das letzte Mal in meinem Leben, dass ich einen Anzug und eine Krawatte trug. Dann nahm mein Vater mich an einem Tag mit in die Firma, in der er seit gut zwanzig Jahren als Lagerarbeiter und Lagerverwalter arbeite, Kolbenschmidt in Altona. Weil mein Vater dort gut angesehen war [23] , wollte man mir die Chance geben, dort eine Maschinenschlosserlehre zu machen. Es war der Wissensstoff, der in der Volksschule in der 8.

Es gab damals keinen Lehrstellenmangel. Ende 60er Jahre bekam ein Lehrling im 1. Lehrjahr in vielen Berufen DM monatlich. Und wenn sie nichts taugten, konnte man sie ja jederzeit wieder rauswerfen. Ich bekam eine Stelle als Autoschlosserlehrling. Der stellte drei Lehrlinge ein, von denen er zwei im Verlaufe des ersten Lehrjahres wieder rauswarf. Meine erste Aufgabe morgens war den Pausenraum sauberzumachen, auch das Klo zu putzen. Mein Juniorchef fragte mich mal: Ergo muss der Autoschlosserlehrling lernen, wie man Klos putzt.

Das lernte man dann ein Jahr lang jeden Morgen. Dann konnte man das. Als Single reinige ich meine Wohnung selbst. In dem Haus, in dem ich wohne. Ich habe statt Miete zu zahlen eine gewisse Menge an Stunden monatlich gearbeitet. Als Lehrling hatte ich einen Stundenlohn von weniger als einer Mark. In unserer arbeitsteiligen Welt gibt es Menschen, die beruflich saubermachen. Und ich kucke auf solche Menschen nicht herab.

Das musste man auch lernen. Man kam so aus den Betrieb raus. Dann durfte man den Gesellen das Werkzeug zureichen, die unter einem Auto lagen. Die beiden anderen hatte der Chef noch vor mir wieder rausgeschmissen. Ende des Jahres hat er mich dann aber auch rausgeworfen.

In der Berufsschule kam ich nicht mit. Ich konnte nicht einmal einen Hammer aus drei Perspektiven auf Millimeterpapier zeichnen. Oder jedenfalls habe ich es nicht so gemacht, wie der Chef es haben wollte. In solchen Dingen war ich faul. Dort bekam ich einige sehr schwere alte Bremstrommeln in meinen Sack geladen, den ich dann in meine Firma schleppte. Das ist die runde Kompression. Wir brauchen die gebogene Kompression. Wie soll ich das denn tragen? Das ist ja gar keine Kompression.

Das ist ein Amboss! Januar begann ich auf der Tankstelle Franz P. Dort blieb ich bis September Aber ich war auch dort billiger Hilfsarbeiter. Es hatte auch den Aspekt der Abwechslung. Ich schrieb keine Berichtshefte, wie ich eigentlich monatlich sollte. Ich habe Geld geklaut und war so naiv zu glauben, dass es keiner merkt.

Der Chef und andere Mitarbeiter haben es aber gemerkt, oder aber zumindest mich stark in Verdacht gehabt. Hat er aber nicht gemacht. Weil er erheblich mehr an mir verdient hat, als ich ihm klaute. Das kann ich ohne falsche Bescheidenheit sagen. Er hat mich mehr bestohlen als ich ihn. Aber seine Art Diebstahl war legal. Und der Chef hat selbst dann noch reichlich an mir verdient. Ich habe fast jeden Sonntag gearbeitet und an solchen Tagen mit Trinkgeld zusammen ca.

Die hatten fast nie Geld. Wahrscheinlich war es beides. Jerry Cotton und so was. Das war mein damaliges Niveau. Die hat mich im Januar auch noch im Krankenhaus besucht. Zu der Zeit wusste ich nicht, wie man so etwas macht. Vom Inhalt her glaubte ich, was man mir anerzog. Ich erinnere zwei Dinge, bei denen mir in meiner Kindheit zum ersten Mal religionskritische Gedanken kamen.

Meine Mutter wohnte in dem gleichen Stadtteil wie Wolf Biermann. Wie konnte denn der Liebe Gott so etwas zulassen? Die Antwort meiner Mutter auf solche Fragen: Das konnten sie verbieten.

Es gab deutsche Familien, da hatte Hitler nur einen Fehler: Er hatte den Krieg verloren. In meiner Familie hatte Hitler immerhin schon zwei Fehler: Er hatte den Krieg angefangen also nicht nur verloren und er hatte so viele Juden ermorden lassen. Dies wurde in unserer Familie nicht bestritten. Gibt es im Himmel etwa Demokratie? Demokratie ist nichts christliches. In meiner Familie galt: Jeder Christ, egal welcher Konfession, kommt in den Himmel.

Aber wenn es um die ermordeten Juden ging, dann wurde in unsere Familie gemauert. Da steht uns kein Urteil zu. Aber so dachten meine Verwandten nicht. Dort steht uns ein Urteil zu. Ein Jude, der von den Nazis umgebracht wurde? Und von wenigen Ausnahmen abgesehen habe ich bei allen diesen Menschen, welchen konkreten Glauben sie auch immer hatten, einen Grundzug festgestellt: Sie haben ihre Auffassungen nicht konsequent zu Ende gedacht. Aber auch Luther hat genauso argumentiert.

Er war kein Christ. Aber das ist nicht mehr christlich. Und wenn einer eine zweite Chance bekommt, warum dann nicht noch andere? Es gab bestimmt noch weitere gute Menschen, die keine Christen waren. Meine Verwandten glaubte aber dies. Mein Vater liebt meine Mutter sehr. Er war viel arbeiten und in seiner Freizeit tüftelte er an Haus, Garten und im Keller oder an den Autos. Er war trotzdem ein sehr liebevoller und aufmerksamer Papa, der immer wieder die drakonischen Strafen meiner Mutter unterbrach kein Abendessen, wochenlang Zimmerarrest, tagelanges Ignorieren, Liebesentzug, drohen mit Rausschmiss oder Heim, anschreien und Schläge.

Leider unterstützte er diese jedoch auch immer wieder, wenn er den Eindruck hatte, meine Mutter würde wieder unter uns und unserem Verhalten mein Bruder und ich stritten ständig leiden. Zudem griff er immer wieder auf meine Mutter zurück, wenn er sich mit unserer Erziehung überfordert sah.

Meine Mutter sagte mal, sie hätte gerne 5 von ihrer Sorte gehabt. Trotzdem kassierte auch sie immer wieder mal eine der Strafen. Überhaupt hatten wir alle viel Angst vor unsere Mutter.

Richtig schlimm wurde es, als sie Anfang der 90er wieder zu arbeiten begann: Bei den Hausaufgaben flogen uns auch mal die Hefte um die Ohren, wenn wir etwas nicht wussten. Mit einer schlechten Note traute ich mich gar nicht erst nach Hause. Sie hatte kaum Freundinnen, die meisten aus befreundeten Partnern mit meinem Vater. Sie war oft gereizt, müde und genervt. Wir waren ihren Launen ungeschützt ausgeliefert.

Es war ein ständiges Auf und Ab ohne wirkliche Beständigkeit oder Stabilität. Ging es ihr gut, hatten wir dafür zu sorgen, dass es so bleibt. Wenn wir jedoch nicht so waren, wie sie uns gerade brauchte, trugen wir Schuld an ihrem Unglück.

Für ihr Glück konnten wir nur sorgen, wenn wir alle so funktionierten, wie sie es eben erwartete und benötigte. Und das war unmöglich festzustellen. Deshalb war ich ein sehr schüchterndes und verschlossenes Kind in Schule und Freizeit, hatte nur wenig Freunde und konnte mich nie zur Wehr setzen. Rebellierte dennoch immer wieder gegen Ungerechtigkeiten in der Familie.

In dieser Zeit Kindergarten, Grundschule, Gymnasium bis ca. Lebensjahr war meine Omi der absolute Rettungsanker! Sie liebte alle Enkelkinder, aber als ihr erstes hatten wir eine ganz besondere Bindung. Und nicht nur zu irgendwelchen Bedingungen… Wenn ich dann nach wundervollen Tagen wieder von meinen Eltern dort meinem wahren Zuhause abgeholt wurde, musste ich natürlich weinen. Und dafür gab es dann richtig Sanktionen, da meine Mutter sich gekränkt fühlte und mein Vater in mir wieder die Schuld für ihr Leiden sah… Die Schläge hörten nach meinem Die sonstigen Bestrafungen wurden beibehalten.

In der Pubertät begann ich vieles in Frage zu stellen, was dann als Undankbarkeit und bewusste Verletzung ihrer Gefühle ausgelegt wurde. Es wurde oft gestritten und geschrien. Ich zog mich immer mehr zurück und verbrachte viel Zeit bei Musik und meiner Fantasiewelt im Zimmer.

Ich hatte einen kleinen, aber tollen Freundeskreis, die Schule fand ich schlichtweg überflüssig und -pardon- zum Kotzen. Ich distanzierte mich in dieser Zeit immer mehr von den Methoden meiner Mutter, nicht jedoch von ihr selbst.

Geburtstage, Weihnachten, Urlaube, zärtliche Gesten und Liebesbekundungen, lange und tolle Gespräche… aber diese Augenblicke als Gegengewicht zu allem anderen zu nehmen, habe ich bewusst aufgegeben. Vielmehr betrachte ich diese Momente voller Liebe und Geborgenheit separat für sich und erfreue mich daran. Weniger essentiell, aber natürlich auch wichtig war, dass das Haus ausreichend sauber, wir immer gut genährt und gekleidet waren und unsere Eltern uns viel Materielles boten und dabei selber viel zurücksteckten.

Und das tat ich. Sie war vollkommen schockiert und bat mich, nicht zu gehen. Aber es folgte die beste Entscheidung meines Lebens. Zuerst ein paar Tage zu einer Freundin, ein paar Monate später zog ich ganz aus.

Die Schule hatte ich mit einem Ausbildungsvertrag endlich geschmissen und wollte Krankenschwester werden. Die Zeit im Wohnheim war mit die beste! Bis zu meinem Lebensjahr zog ich häufig um und führte Beziehungen mit sehr fragwürdigen Männern. Labile, gebrochene, teils gewaltbereite Persönlichkeiten.

Ständig kämpfte ich mit mir selbst, ja manchmal hasste ich mich regelrecht, verzweifelte an mir, stellte alles in Frage und wurde angetrieben von diesem Gefühl niemals gut genug zu sein, egal wie sehr ich mich anstrengte. Weder beruflich noch privat. Er wurde Elektroinstallateur und sie Lehrerin. Ich hatte mich von einem sehr kranken Mann mit Hang zum Alkohol und Gewalt getrennt. Diese Beziehung hatte mich unendlich viel Kraft gekostet, die Trennung kam gerade zum richtigen Zeitpunkt bevor es endgültig eskalierte er wurde mir gegenüber handgreiflich.

Viele Pläne wurden geschmiedet: Ich wollte gerade wieder einmal umziehen. Im Krankenhaus war ich für eine Leitungsposition geplant, für die alles in die Wege geleitet wurde.

Ich hatte eine schöne neue Wohnung. Ich wollte keinen neuen Mann, Kinder sowieso niemals nie nicht. Es ging also bergauf. Da lernte ich, als ich nach Umzugskartons fragen wollte, meinen Noch-Nachbarn kennen. Er half mir nicht nur mit Kartons aus, sondern auch beim Umzug. Und Sie ahnen vielleicht, worauf das alles hinaus laufen sollte… Mein neuer Vermieter erwies sich als totaler Soziopath, was mich nur wenige Monate später zu einem erneuten Umzug zwang. Im Krankenhaus machte man mir schnell deutlich, dass dies das Ende meiner Karriere bedeutet.

Meine Mutter freute sich sehr, als ich jedoch aufgrund von Schock und Millionen Fragezeichen weinte, warf sie mir vor, damit meinem ungeborenen Kind zu schaden einer zu dem Zeitpunkt befruchteten Eizelle…mit weinen…ist klar. Bis heute bereue ich, es ihr vor meinem Partner erzählt zu haben. Dieser reagierte erstaunlich gelassen und meinte: Mir wurde klar, dass ich mich mit diesen Gefühlen und Erinnerungen offen, reflektiert und effektiv auseinander setzen muss, damit ich Mutter werden konnte. Also begann ich, während der Aufarbeitung meinem damaligen Freund, heute Ehemann alles zu erzählen.

Dieser war vollkommen schockiert, hatte er meine Mutter doch anders kennengelernt. Wobei auch ihm immer wieder auffiel, welch massiven Druck sie auf mich ausübte und wie angespannt ich vor Besuchen war. Vor allem Familienfeste setzten eine Dynamik frei, während der alte Rollenmodelle wieder besetzt wurden. Und die 3 eigentlich erwachsenen Kinder, die alle lieber woanders wären, aber dennoch verzweifelt in Konkurrenz zueinander um die Aufmerksamkeit der Eltern kämpften.

Die Geburt unseres ersten Sohnes stellte alles auf den Kopf. Er war das Schönste, was ich jemals gesehen habe! Bis heute fasziniert er mich, so viel Freude, Fantasie, Lachen und Licht ist seitdem bei uns eingezogen. Habe ich nach 2 Jahren komplett aufgegeben. Liebe, Respekt, Wertschätzung, Sicherheit und logische Konsequenzen also für das Kind nachvollziehbare sowie eine liebevolle Begleitung und ausgeglichene Eltern. Ein sehr langer und verdammt schwerer Weg, aber ich wollte ihn gehen.

Zudem ist er meinen Eltern bedingungslos und loyal ergeben. Mein Mann sah die Verzweiflung und Hilflosigkeit bei mir während des Prozesses der aktiven Aufarbeitung und wusste manchmal auch nicht weiter.

In der Zeit distanzierte ich mich immer mehr von meiner Mutter. Ich wollte endlich heilen. Sie hielt sich zwar zurück, ich suchte dennoch den ersten Dialog. Und musste feststellen, dass sie absolut nicht bereit war, sich damit auseinander zu setzen.

Schnell gab sie den Umständen Finanzen, fehlende Unterstützung, Überforderung oder auch mir die Schuld. Ohne jedoch sich selbst eine Schuld einzugestehen. Im nächsten Moment sagte sie dann doch tatsächlich, dass ich meine Kinder sicher auch irgendwann schlagen würde. Ich war fassungslos über die gravierende Ambivalenz ihrer Aussagen. Meine Eltern erwarteten einerseits die Servierung ihrer Enkelkinder auf dem Silbertablett.

Auch der Eintritt in die Pension meines Vaters änderte daran nicht viel. Doch das mangelnde Interesse war es nicht allein. Beide hatten und haben dieses Bild von mir, dass es nie gab und nach wie vor nicht gibt oder geben wird.

Und pressen mich notfalls mit Druck dort hinein. Ich ertrug das immer weniger. Sie durfte sehr würdevoll gehen und ich konnte ihr vorher noch alles sagen. Wie sehr ich sie liebe. Und dass ich auch dank ihr meine Kinder niemals schlagen werde. Sie selbst als Mutter der 50er Jahre hat keines ihrer 3 Kinder je geschlagen. Sie hat sich aufgrund ihrer eigenen Geschichte bewusst dagegen entschieden.

Sie ist bis heute für mich das Sinnbild für den sigifikanten Unterschied zwischen Härte und Stärke: Sie war eine starke Frau. Sie fehlt mir jeden Tag und ich bin voller Dankbarkeit.

Im selben Jahr, wenige Wochen später, wurde unser zweiter Sohn geboren. Wie wir vor 2 Jahren erfuhren, lebt dieses kleine Zauberwesen im Autismusspektrum. Er ist das lustigste, fröhlichste, im besten Sinne verrückteste Kind der Welt! Hier ist nie Ruhe, ein buntes Chaos in meine zwanghafte Ordnung mit sprudelnden Ideen. Wir lachen, wir weinen, wir leben dank ihm noch intensiver. Natürlich bedeutet Leben in diesem Spektrum auch mal Seitenhiebe auszuhalten.

Jedoch nur von Fremden, Unwissenden, Ignoranten. Das ist aber wirklich sehr selten und ich kann dem stark und selbstbewusst begegnen. Die beiden sind eine Einheit. Ich liebe ihn sehr! Wir lernen immer neue spannende Leute kennen und sind viel unterwegs. Ich laufe seit fast 3 Jahren zum Ausgleich und achte auf meine Gesundheit. Ich lache viel und freue mich auf jeden Tag. Ich lebe einen Traum, den ich nie hatte und doch immer wollte ohne es zu wissen…. Während all dieser Jahre der Aufarbeitung und schmerzhaften Erkenntnisse brauchte ich zunehmend Abstand, vor allem zu meiner Mutter.

Sie strafte mich dafür mit Desinteresse, Liebesnentzug und Vorwürfen. Mein Vater stellte sich weiter schützend vor sie. Wobei ich auch seine Zerissenheit erkannte. Er wollte schon ein aktiver Opa sein. Einmal tatsächlich gelang es mir, zu beiden durchzudringen. Verzeihen konnte ich beiden wirklich. Allerdings nur ihre Gefühle für mich. Ich glaube, sie können mich einfach nicht mehr lieben, als sie es nunmal tun. Aufgrund ihrer eigenen unverarbeiteten Biographie. Und ich glaube auch, dass sie mir die besten Eltern waren, die sie mir sein konnten.

Ihre Art mich zu lieben, bzw. Damit habe ich abgeschlossen. Jedoch niemals verzeihen kann ich ihre Handlungen, vor allem die meiner Mutter. Sie hatte, auch wenn sie das anders sieht, immer die Wahl.

Vor ein paar Tagen also eskalierte die Situation. Der Ball läge auf meiner Seite, ich solle die Situation auflösen, da meine Mutter so sehr darunter leidet. Als ich ihr jedoch aus jüngerer Vergangenheit ein mich verletztendes Beispiel gab, drehte sie mir wieder alles im Mund um und warf mir gleichzeitig vor, eben genau dies bei ihr ständig zu tun.

Sie sei verzweifelt, sich keiner Schuld bewusst und wolle doch so gerne mehr Kontakt, vor allem zu den Enkeln. Für die sie nebenbei bemerkt trotz vieler Angebote unsererseits nie viel Aufmerksamkeit aufbringen konnte. Da begriff ich endgültig, dass wir so niemals zueinander finden. Ohne Augenhöhe, ohne Selbstreflektion, jedoch mit ständigen Vorwürfen und Missverstehen. Mit diesem so falschen Bild von mir. Und vor allem ohne sich wach und bewusst mit dem Erlebten schmerzhaft auseinander setzen zu wollen — oder zu können.

Nur wollte ich damit nicht aussagen, dass ich mit allen Konsequenzen über einen solchen drastischen Schritt gerade entschied. Vielmehr wollte ich verdeutlichen, einen Abstand zu benötigen, um zu gesunden. Auch war es ihr immens und spürbar wichtig, das Gespräch von sich aus zu beenden. Ohne ihr dabei Macht über mich zu geben. Am nächsten Tag also das eingangs geschilderte Telefonat mit meinem Vater.

Der ohne mein Wissen das Telefonat mit meiner Mutter mitgehört hatte und somit keine Missverständnisse gelten lassen wollte. Nur leider genau wie meine Mutter nicht Zugehört.

Zu meinem Bruder hatte ich zwischenzeitlich wieder versucht Kontakt herzustellen. Nachdem dieser jedoch wie ein losgelassener Pitbull nach den jüngsten Ereignissen um sich biss in Form einer 17!

Zu sehr ist er emotional in den alten Strukturen gefangen, auch durch die permante räumliche Nähe zu beiden. Das tat mir sehr leid, halte ich meine Schwester doch bereits seit Jahren ganz bewusst aus allem raus, was Eltern und Bruder betrifft.

Um sie nicht in ihre alte Rolle der unfreiwilligen Vermittlerin zu pressen. Sie versicherte mir jedoch, dass das alles zwischen uns nichts ändern wird. Ich hoffe um ihretwillen, sie schafft es auch sich zu befreien. Natürlich habe ich viel getrauert.

Und geredet, mit Mann und Freunden. Aber ehrlich gesagt bereite ich mich seit Jahren auf diese Eskalation vor. Es war dennoch ein kurzer Schock.

Mit diesem Beitrag jedoch beende ich dieses Kapitel. Ich bin aufgeregt und erleichtert zugleich. Dabei bleibt meine Tür weiterhin einen Spalt weit offen. Wohl aus der Verzweiflung geboren. Er hebt mich auf eine nicht vorhandene Ebene, nämlich die eines Kindes, das etwas so Grausames getan hat, was den Vater zu so einem drastischen Schritt zwingt.

Fällt Ihnen etwas ein, was Ihr Kind tun könnte, damit Sie so handeln? Aber das ist seine Wahrnehmung, ohne tatsächliche Rechtfertigung, sondern als letztes Mittel zum Druck ausüben.

Doch damit ist Schluss. Liebsten Dank allen, die sich die Zeit genommen haben. Und liebsten Dank auch für diesen Artikel, der mich Wort für Wort sehr bewegt hat.

Unter anderem den Mut, die Kraft und die Zeit aufzubringen, meine Geschichte aufzuschreiben und zu teilen. Vielleicht ist dies eine Inspiration für weitere Ruhelose.

Ich komme nun zur Ruhe. Egal, was noch kommt. Vielleicht möchten Sie Fehler, dir Ihnen auffallen noch berichtigen, z. Ist aber auch nicht nötig, ich glaub man versteht mich auch so. Liebe Kardia, vielen Dank Du hast fast meine Geschicht be- und geschrieben. Es sind wieder einige Kommentare dazu gekommen und für diese bedanke ich mich herzlichst bei jedem Einzelnen.

Ich wünsche jedem eine heilsame, gute, gesunde und lustvolle Zeit, befreit von Eltern, die es nicht schaffen, sich ihnen gegenüber wohlgesinnt, herzlichst, respektvoll und liebevoll zu verhalten. Ich habe mit 17 den Kontakt abgebrochen zu meinen Eltern und es ist genau so gekommen, wie in dem Artikel geschrieben! Der Schritt war damals hart für mich, aber verstanden haben sie es glaube ich nie, weil sie sich als Opfer fühlten und ich das böse Kind! Es gibt viele Menschen, die das Thema nicht verstehen, die sind genauso ignorant.

Ein Artikel, der mir aus der Seele spricht. Vielen Dank für diesen Blog, lieber Norbert! Auch ich habe den Kontakt zu meinen Eltern vor einigen Jahren abgebrochen. Ich hatte schon immer ein schlechtes Verhältnis zu meiner Mutter, für die ein Kind einzig dazu da ist, es nach ihren eigenen Wünschen und Vorstellungen zu formen. Zu meinem Vater hatte ich als Kind trotzdem ein enges Verhältnis. Aber wie mir heute klar ist, nur bis zu dem Zeitpunkt, als ich aufhörte, ihn unhinterfragt anzuhimmeln.

Auch er wurde von meiner Mutter bevormundet, respektlos behandelt und beklagte sich bei mir seit meiner frühesten Kindheit immer wieder darüber — mit dem Nachsatz, es aber ja nicht meiner Mutter zu erzählen.

Wenn sie das Gespräch belauscht hatte und ihn beschimpfte, war für ihn klar, dass ich natürlich was erzählt haben musste…. Es war eine schreckliche Situation und wie mir eine Psychologin erklärte, lag hier ein emotionaler Missbrauch vor. Trotzdem hänge ich immer noch an meinem Vater, der als Kind im 2. Weltkrieg seinen Vater verlor, fortan für Mutter und Schwester sorgen musste und dadurch selbst ein Trauma davon trug.

Solche Elternbesuche und Schwesterntelefonate endeten irgendwann immer häufiger mit schlimmen Herzproblemen bei meinem Kardiologen. Als deswegen eine OP im Raum stand und ich vor lauter Panik völlig neben mir, sagte mir der Arzt, dass er nichts anderes mehr wüsste, als den Kontaktabbruch.

Die hinzugezogenen Psychologen diagnostizierten eine Traumafolgestörung, wegen der ich mit Panikattacken auf bestimmte Situationen reagiere. Ich sehe heute, dass der Abbruch richtig war. Die gesundheitlichen Probleme sind gravierend besser geworden. Aber trotzdem komme ich mit der Situation bis heute nicht klar. Die Aussicht, dass mein Vater, der sehr alt ist, bald sterben könnte und ich ihn nie wieder sehe, ist schrecklich. Aber sobald ich mich nur auf der Autobahn Richtung Geburtsstadt befinde, bekomme ich im Auto Panikattacken, die sich anfühlen, wie ein Herzinfarkt.

Mein Mann und ich haben meinen Vater letztes Jahr im Krankenhaus besucht. Die einzige Chance, ihn alleine zu sehen. Aber das Leiden der verlassenden Kinder und deren Gewissenskonflikte werden nicht gesehen.

Ich habe bisher auch noch keine Gruppe entdeckt, wo sich Kinder organisieren, die den Kontakt abgebrochen haben…. Denn würde ich, mal abgesehen von den Panikattacken, die jede Fahrt in die Herkunftsstadt unmöglich machen, wieder Kontakt aufnehmen, würde alles so weiter gehen, wie vor dem Abbruch. Ich bin Norbert sehr dankbar für diesen Blog und die Möglichkeit für den Austausch. Die meiste Zeit meines Erwachsenenlebens jetzt bin ich 53 Jahre alt hatte ich keinen Kontakt zu meinen Eltern. Zweimal hatte ich es nochmal versucht, mit demselben desillusionierenden Ergebnis und dann 11 Jahre am Stück keinen Kontakt gehabt.

Von der Familie moralisch unter Druck gesetzt Vater so krank etc. Es ist zuviel passiert. Im Kontakt zu sein und mit ihren Ansprüchen konfrontiert zu werden verursacht sehr viel Unruhe und Ambivalenzen in mir. Ich möchte mich einfach nur noch um mein eigenes Leben kümmern, das ich mir mühsam und ohne jegliche familiäre Unterstützung aufgebaut habe.

Dazu auch zu stehen und entsprechend zu handeln , daran arbeite ich gerade. Vielen Dank für diese Seite! Ich bin das 1. Ich danke Dir dafür…. Auch ich bin ein Kind, das zu meinen Eltern den Kontakt vor über 4 Jahren abgebrochen hat, aus überwiegend negativen Gründen: Ich kann heute sagen, dass ich eine sehr glückliche Ehefrau und Mutter bin, die ihren Kindern zuhört und sie mit viel Liebe grosszieht….

An alle Betroffenen viel Kraft und Liebe für die Zukunft—alles ist jederzeit möglich!!!!! Aktuell haben wir genau diese Situation zwischen meinem Mann und seinen Eltern. Vor einiger Zeit hatte ich diese Sitauion zwischen meiner Mutter und mir. Meine Mutter konnte nie wirklich Liebe und Nähe zulassen geschweige denn geben. Schon im Kleinkindalter fühlte ich Mitleid und Verantwortung für sie.

Nach und nach hat sich herausgestellt, dass sie eine sehr betrügerische Ader hat, Menschen belügt, manipuliert, beklaut und betrügt. Auch mich und meine Schwestern. Es gab 8 Jahre keinen Kontakt nachdem sie meine Schwester und mich massiv vernachlässigte — da war ich 15 und meine Schwester Ich kam ins Heim für knapp 2 Jahre. Das war meine Rettung! Nach 8 Jahren gab es dann einen Kontaktversuch ihrerseits, ich ging darauf ein. Stattdessen war ich sofort wieder in der Rolle der Mutter. Versuchte sie aufzubauen, sie in die richtigen Bahnen zu lenken, lieh Geld usw.

Es war Jahre lang ein on-off das sehr Kräfte zehrend war. Nie hat sie einen Job verloren, weil sie kein Durchhaltevermögen hat. Es war immer der Arbeitgeber schuld! Wenn das Geld knapp wurde, präsentierte sie plötzlich einen neuen Partner nach dem anderen. Bis endlich einer zustimmte, dass sie sich bei ihm einnisten und sich von ihm aushalten lassen konnte.

Und wenn diese Beziehung wie durch ein Wunder nicht klappte, dann wurde versucht so viel wie möglich aus dem Hausstand des Mannes zu Geld zu machen. Oder man ging einfach doch wieder zurück, weil das Amt nicht sofort eine Wohnung und den Lebensunterhalt auf dem goldenen Tablett servierte.

Hielt mich warm für Situationen, in denen ihre Mitmenschen sie nicht mehr ertragen konnten oder wollten. Oder sich selbst einfach nicht mehr verarschen lassen wollten. Aufgrund einer Krankheit an der Bandscheibe schlug sie Alarm, evtl würde sie zum Pflegefall! Und dann wäre ja ganz klar, dass sie dann in unsere Nähe zieht, damit wir sie pflegen!

Ich hatte irgendwann in jeder Sekunde das Gefühl, dass es gleich bei uns Zuhause klingelt und sie mit einem Koffer vor der Tür steht und sagt: Ihr müsst mich jetzt aufnehmen! Aber ich wollte es gar nicht erst soweit kommen lassen. Ich bin quasi froh, dass ich das alles bereits durchlebt habe und nun aktuell meinem Mann dadurch helfen kann. Alles ist ja irgendwann für etwas gut.

Hallo Norbert, hallo liebe Mitleser! Vor einem Monat war es soweit, ich habe den Kontakt zu meinem Vater, meine Mutter lebt nicht mehr, abgebrochen.

Dies war ein Schritt, den ich vorher nie für möglich gehalten habe. Ich bin aufgewachsen mit der Gewissheit, meinen Eltern gegenüber eine Verpflichtung erfüllen zu müssen.

Es gab eine letzte Eskalation, nachdem mein Vater mich auf meiner Arbeitsstelle bereits zum zweiten Mal in Verlegenheit brachte, so dass ich mich vor unseren Kunden, meinen Kollegen und letztlich auch vor meinem Arbeitgeber schämen musste.

Meine Arbeitsstelle ist ein kleines Unternehmen mit Kundenverkehr, das meinem Vater früher einmal gehörte, dann aber an meinen jetzigen Arbeitgeber verkauft wurde. Da ich die leidvolle Erfahrung gemacht habe, dass ein falsch formulierter Satz zu einem Drama führt, entschied ich mich, eine vorsichtige Bitte zu formulieren, er möge dies doch künftig unterlassen, da ich meine Arbeit behalten möchte.

Aber es hat nichts gebracht, die Situation endete wieder in einem Desaster. Er fühlte sich angegriffen und kritisiert und wollte nicht verstehen, was er angerichtet hat. Er wartet sicher darauf, dass ich demütig angekrochen komme, wie es so oft in meinem Leben der Fall war, obwohl es an ihm gewesen wäre, den ersten Schritt zu tun. Ich bin nun seiner Meinung nach in der Bringschuld. Aber um die Gesundheit meiner Seele zu bewahren musste handeln.

Das möchte ich nicht noch einmal erleben! Ich war eine Woche im Urlaub, dachte bei langen Wanderungen viel nach, und plötzlich war alles so klar. Ich muss den Kontakt abbrechen! Ich habe seit Jahren jede Woche bei meinem Vater geputzt, ihm immer geholfen, ob es nun auf dem Friedhof, im Garten oder sonst wo war, und ich habe ihm jede Woche Gesellschaft geleistet, manchmal alleine, manchmal mit Familie. Diese Abende waren meist geprägt von Frust, Selbstmitleid, negativer Stimmung.

Mein Vater hat zwar eine Herzerkrankung, aber er kann sich bewegen, mit dem Auto fahren, seinen Einkauf erledigen, im Garten arbeiten, den Hund meiner Schwester ausführen, sein Essen zubereiten, im Internet surfen….

Doch statt sich das Leben so schön wie möglich zu machen, jetzt, wo er im Ruhestand ist, sucht er nach Negativem, nach Fehlern, die sein Nachfolger macht, nach dem Haar in der Suppe.

Versucht man, etwas Positives zu erzählen, hört er, wenn überhaupt, nur zwei Sätze lang zu, schaltet ab, wechselt das Thema, schaut genervt oder verlässt den Raum.

Und das ist seit meiner frühesten Kindheit so. Nur wenn ich immer noch mehr Leistung als andere brachte, wurde ich überhaupt wahrgenommen. Als Kind, als Mensch wurde ich nie gesehen, meine Bedürfnisse ignoriert. Ich sehe heute noch traurig zu, wenn meine Kollegin Besuch von ihrem Vater bekommt, wie sehr Beide plötzlich strahlen und sich anlächeln.

Mein Leben war bestimmt durch die Krankheit meiner Mutter. Für mich hatten sie leider nicht viel übrig. Meine Mutter wurde sehr schnell pflegebedürftig. Schon früh musste ich viel Verantwortung übernehmen, zu viel für ein Kind. Ich habe oft gehört, wie Menschen meinen Vater bewunderten, weil er seine Frau zu Hause pflegt und nicht in ein Heim gegeben hat, und das als selbstständiger Geschäftsmann in eigenem Unternehmen!

Danach wurde nie gefragt und unsere Leistung nicht gesehen. Später musste ich sie auch heben, auf die Toilette, aus dem Rollstuhl, aus dem Bett… Heute habe ich schwere Skoliose. Keine Frage, meinen Anteil bei der Pflege meiner Mutter, so schwer sie auch war, habe ich gern geleistet. Da habe ich ein ganz ruhiges Gewissen. Und ich würde es wieder tun. Jedoch möchte ich, dass auch meine Leistung gesehen wird. In der Schule musste auch alles laufen.

Selbst wenn ich eine Eins nach Hause brachte Ich war eine sehr gute Schülerin! Es war einfach nie genug, egal was ich tat. Ein Lob habe ich nur ganz ganz selten gehört. Sicher, es gab auch gute Dinge. Ich hatte immer Nahrung und Kleidung. Heute ist Dein Ehrentag, den jeder mit Dir feiern mag. Wir feiern, tanzen und trinken, bis die Letzten Dir zum Abschied winken. Alles Gute zum Geburtstag. Wir wollen feiern deinen Ehrentag, weil jeder hier Dich so gern mag.

Du wirst nun 30 Jahre alt und bist noch lange keine alte Gestalt, darum lasst uns eine Sause machen mit tanzen, trinken und noch viel mehr lachen. Herzlichste Glückwünsche zu deinem Geburtstag. Sie kommen her von nah und fern und wollen gratulieren Dir so gern. So lasst uns feiern und lachen, um so die Nacht zum Tage zu machen. So gratulieren wir Dir herzlichst zum Geburtstag und wünschen viel Gesundheit und alles erdenklich Gute.

Wir feiern heute deinen Geburtstag und fragen uns wo lassen wir die Zeit nur liegen? Weil Dein Geburtstag so viel Freude macht, wird heute gefeiert und noch viel mehr gelacht. Unsere Leben, die machst Du bunt, darum stehst nur Du heute im Mittelpunkt.

Denn mit 30 Jahren geht es so richtig los, mit vielen Reisen durch die Welt, das wird grandios. Noch so sehr vieles, das gibt es zu entdecken, so kann man sich zum Beispiel nach den Sternen strecken. Auf Rosen warst du nur selten gebettet, und dennoch bist du eine so sehr nette und dazu noch eine sehr junge kluge Frau, der ich nur zu gern tief in die Augen schau. Zu sehr gerne sage ich ihr, dass ich Sie liebe und hoffe zu sehr, dass sie immer bei mir bliebe, so nimm diese Blumen und nimm meine Hand, ich hoffe ich darf Dich halten und das ein ganzes Leben lang.

Dieses Lied handelt von einer besonderen Liebe, die es schon bald auch für Dich gibt, für immer bei Dir bliebe, und Dich vom ganzen Herzen leibt. So bitte weine nicht am heutigen Tage, denn hierfür ist er nicht gedacht, ich hoffe ich verstumme all deine Klage, und hab dir 30 Rosen mitgebracht. Suche Dein Glück nicht in der Ferne, schon gar nicht an Deinem Geburtstag und niemals, denn niemand hat Dich auch nur so gerne, wie ich es hab im weiten Liebestal. Du kannst trotzdem feiern und Dich freuen, Du bist ja wirklich noch nicht alt.

Der Zug wird hier nicht stehenbleiben, Er setzt die Lebensreise fort. Blickst Du in des Lebens Rückblickspiegel, dann gibt es dort nicht viel zu sehn. Du bist ja noch so jung, da ist ja kaum etwas geschehn. Erfolg und Glück und Feste, die kommen auf Dich zu. Dagegen kannst Du Dich nicht wehren, Drum lass es einfach zu! Es ist mir wieder eingefallen. Tu uns allen einen Gefallen: Bleib gesund, fröhlich, voller Energie Vergiss das Feiern nie.

Wir schmieden Pläne und fühlen uns als unseres Glückes Schmied, wissen jedoch nicht, was morgen geschieht. Ich wünsche Dir, dass du Dein Leben immer lenken kannst — ganz nach Bedarf und dass ich Dich bei alledem ganz lieb und treu begleiten darf. Wer sind die Glücksbringer in unserem Leben? Es sind die Freunde, die uns umgeben. Mein Geburtstags-Rap Kommt nicht von einer App. Ich hab mir das für Dich ausgedacht Letzte Nacht.

Jetzt hör mal meine Birthday-Message: Bleib happy und glücklich und voll lässig, Etwas cooler könntest Du noch werden Wär gut gegen Deine Psycho-Beschwerden. Mein Geburtstags-Rap Kam nicht von einer App. Beim Blick in die Zukunft wird dir prophezeit: