Zoll (Abgabe)

Das Wegfallen von Zöllen zwischen der EU und Kanada erspart exportierenden, bzw. importierenden Unternehmen eine Menge Kosten, was den internationalen Handel zusätzlich ankurbeln soll. Die Vereinheitlichung von Regularien, Sicherheitsbestimmungen und behördlichen Wegen verringert die Bürokratie, vereinfacht den interkontinentalen Handel und macht ihn so auch für kleinere .

Häberle , S. Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten Abbildung 1: Eine zuverlässige Prognose scheint in Anbetracht einer Vielzahl von Einflussfaktoren als nicht realisierbar. Rechtsanwalt In Vietnam Dr.

Interessante Artikel

Die Erhebung von Zoll hat Auswirkungen auf den Weltmarktpreis, der aufgrund der sinkenden Nachfrage fällt. Die Folge ist ein positiver Effekt auf die Terms of Trade. Wenn dieser Effekt den Effizienzverlust (gestiegene Produzentenrente + gestiegene Staatseinnahmen − gesunkene Konsumentenrente) übertrifft, kommt es zu einer positiven Wohlfahrtsentwicklung.

Und ein Teil der Verlierer sitzt erstmals im Westen. Dass eine zunehmende internationale Verflechtung fur alle gewinnbringend sein kann, wird sich im Rahmen dieser Arbeit noch zeigen. Während die Akademiker zu den Gewinnern des internationalen Handels gezählt werden und von höheren Bildungsrenditen profitieren. Im Hinblick auf die zunehmende Arbeitslosenquote von Niedrigqualifizierten in Deutschland und den zunehmenden internationalen Handel, werden Parallelen zu beobachten sein, wobei die Lohnstarrheit in Deutschland einen wichtigen Beitrag für diese Thematik leistet.

Da sich die meisten empirischen Analysen auf den Zeitraum zwischen und den frühen er - Jahren beschränken, erfassen sie nicht die zusätzlichen Auswirkungen des zunehmenden Handels zwischen Deutschland und den osteuropäischen Ländern nach deren Beitritt in die Europäische Union EU im Jahr , sowie den mit anderen Niedriglohnstaaten nach ihrem Beitritt in die Welthandelsorganisation WTO im Jahr und danach. Der internationale Handel entstand aus der Erkenntnis komparativer Kostenvorteile.

Diese berücksichtigen die unterschiedlichen relativen Güterherstellungskosten zwischen den Ländern. Krugman und Obstfeld 1 schreiben diesbezüglich: Tabelle 1 im Anhang.

Sogar über zwei Drittel des gesamten Handels ist intraindustriell, wird also zwischen den gleichen Industriezweigen beziehungsweise Sektoren betrieben. Auch wenn Theoretiker bewiesen haben, dass der Freihandel wohlfahrtssteigernd sei, gab es oft Gegner, die den Protektionismus bevorzugten, um den heimischen Markt durch Handelshemmnisse wie beispielsweise Zölle, zu schützen.

Zum einen sind die Kommunikationskosten als Folge technischer Entwicklungen drastisch gesunken, und zum anderen sanken die Transportkosten aufgrund fallender Energiekosten, die zudem die wichtigste Voraussetzung für den internationalen Handel sind. Im Jahr betrug der Nominalwert der weltweiten Güterexporte Somit ist er seit US-Dollar um das Fache gestiegen. Lange beruhte die Dynamik des Welthandels vorwiegend auf dem intraindustriellen Handel mit differenzierten Industriegütern unter den hochentwickelten Industrieländern, weshalb die Ein- und Ausfuhren in den einzelnen Industriezweigen sozusagen parallel angewachsen sind.

Die Dritte Welt blieb - bis auf ein paar rohstoffreiche Länder - vom Welthandel ausgeschlossen. Nachfolgend wird die Handelsstruktur Deutschlands genauer betrachtet. Im Jahr befand sie sich unter den Top - 20 - Exportländern auf Platz 3. Zu den Exportgütern zählten auch die Datenverarbeitungsgeräte, elektrische und optische Erzeugnisse, sowie elektrische Ausrüstungen und pharmazeutische Erzeugnisse.

Polen rutschte ebenfalls von Platz 17 auf Platz Ungarn bewegte sich als Importquelle von Platz 27 auf Platz Rumänien rückte ebenfalls um 14 Plätze nach vorne. Der internationale Handel wurde zuerst als wohlfahrtssteigernd dargestellt.

Unter Bezugnahme auf die in Deutschland herrschende Lohnstarrheit und die hohen Arbeitskostenunterschiede im internationalen Vergleich, werden im Abschnitt 3. Aber auch die Zeit nach der deutschen Wiedervereinigung ist mit einer Rezession charakterisiert. Auch im Jahr und danach sind viele Entwicklungsländer der WTO beigetreten, weshalb sich seitdem der internationale Handel höchstwahrscheinlich intensiviert hat.

Jahresdurchschnitt der amtlichen Devisenkurse Quelle: Institut der deutschen Wirtschaft, Köln - eigene Grafikerstellung. Auch China liegt mit 2,69 Euro im unteren Bereich. Analytiker des deutschen Arbeitsmarktes sind aufgrund von Arbeitskostenunterschieden zwischen Deutschland und anderen am Welthandel beteiligten Niedriglohnstaaten der Meinung, dass niedrigqualifizierte Arbeiter in Deutschland mit den relativ günstigen Arbeitern aus den Niedriglohnländern aufgrund starrer Lohnstrukturen in Deutschland nicht konkurrieren können, weshalb sie Jobverluste hinnehmen müssen.

Wie aus der Grafik hervorgeht, haben die Geringqualifizierten seit langer Zeit schlechte Arbeitsmarktchancen. Erstens sind sie, wie gezeigt, von der Arbeitslosigkeit verschont und zweitens sind ihre Einkommen in den letzten Jahren gestiegen, was aber im nächsten Abschnitt gezeigt werden soll. Aus diesem Grund werden in Deutschland Investitionen in die Bildung gefördert, die als Absicherung gegen die Arbeitslosigkeit zählen. Aufgrund der deutschen, überwiegend hochtechnologischen Güterexporte und der daraus resultierenden erhöhten Nachfrage nach hochqualifizierten Arbeitskräften ist zu erwarten, dass sie mit einer Lohnsteigerung prämiert werden.

Eine zunehmende Lohnspreizung deutet somit auf höhere Ver dienstungleichheiten zwischen den abhängig beschäftigten Wirtschaftssubjekten hin. Dabei bleibt die Frage ungeklärt, ob der zunehmende Wettbewerbsdruck mit Niedriglohnländern oder doch der faktorverzerrende technologische Wandel s. Seit steigt er jedoch merklich an. Bis in das Jahr hinein stieg diese Relation auf 4, Die Lohnspreizung hat nun deutlich zugenommen. Länder und Regionen haben durch die Globalisierung mehr Möglichkeiten ihre Produkte zu exportieren.

Dies fördert die Entwicklung der Wirtschaft, auch in armen Ländern. So profitiert auch die Gesellschaft in Form von erhöhtem Wohlstand. Nicht nur aus wirtschaftlicher Sicht bietet die Globalisierung positive Aspekte. Dieser Prozess ermöglicht Kommunikationsmöglichkeiten mit der ganzen Welt.

Verschiedene Länder bauen Beziehungen auf und knüpfen Kontakte. Als positive Auswirkung des internationalen Handels ist auch der Bezug von exotischen Früchten, Kaffee oder Tee aus der ganzen Welt zu sehen. Wo Gewinner sind, gibt es auch Verlierer, Pro und Contra. Viele Kritiker bemängeln, dass die Löhne in den Industrieländern durch die Globalisierung gedrückt würden.

Immer mehr Unternehmen greifen bei der Auftragsvergabe auf Angebote aus Billiglohnländern zurück, dadurch werden innerhalb der Industrieländer die Umsätze angepasst. Nicht nur einzelne Aufträge werden an Billiglohnländer abgegeben auch ganze Produktionsbereiche werden heute dorthin verlagert. Hohe Arbeitslosenquoten im eigenen Land werden häufig mit einer zunehmenden Globalisierung begründet. Ein deutlicher Verlierer sind die kleinen Unternehmen in armen Ländern, diese haben durch die Globalisierung kaum noch Überlebenschancen.

Der enorme Konkurrenzkampf auf dem Markt ist nicht immer ein Vorteil. Unternehmen, die sich heute auf dem Weltmarkt behaupten wollen, sind sehr häufig den Billig-Anbietern aus dem Ausland ausgesetzt.

Firmen aus Ländern mit einem niedrigen Lohnniveau drängen auf den heimischen Markt, wodurch auch die Preise indirekt gedrückt werden. Gerade Firmen aus Industrienationen müssen häufig Einsparungen im Personalbereich vornehmen, um die Produktionskosten zu senken.

Bei den variablen Kosten sparen viele Unternehmen dann an den Gehältern und Löhnen, was gleichbedeutend mit weniger Einkommen für den einzelnen Arbeitnehmer ist. Durch die Verringerung des Einkommens haben die Arbeitnehmer weniger Einkommen zur Verfügung, was sich negativ auf die Binnennachfrage und die Konsumentscheidungen der Verbraucher auswirkt. Folglich stellt sich bei den Unternehmen, aufgrund der niedrigeren Binnennachfrage, geringere Nachfrage ein.

Reiche Länder können den armen Ländern Bedingungen vorgeben. Die Kapitalmächte drängen in die Schwellen- und Entwicklungsländer, wo sie vor allem die einheimischen Strukturen verändern. Die agierenden Konzerne haben ein einheitliches Erscheinungsbild und geben den Menschen oftmals einen bestimmten, als erstrebenswert betrachtenden, Lebensstil vor.

Der Lebensstil von vielen Menschen wird auf Konsum und Markenbewusstsein fokussiert was letztendlich zu einem Identitätsverlust führen kann. Die Globalisierung kann jedoch nicht nur positiv gedeutet werden. Kritiker bemängeln die Verringerung der Löhne in Industrieländern. Durch zunehmende Auftragsvergabe in Billiglohnländer müssen die Löhne innerhalb der Industrieländer an den Umsatz angepasst werden.

Ganze Produktionsbereiche werden in Billiglohnländer abgegeben. Dies ist ein weiterer Grund dafür, dass es unter anderem auch in Deutschland zu hohen Arbeitslosenzahlen kam. Viele Länder wollen von der Globalisierung profitieren. Der Wettkampf ist so ausgeprägt, dass kleine Firmen armer Länder kaum eine Überlebenschance haben. In einem intakten Markt herrscht ein fairer Wettbewerb.

Durch die Globalisierung müssen Massen an Waren rund um den Globus geschoben werden.