Herstellungskosten


Die Entlastung des Jahresabschlusses befreit nicht von straf- oder zivilrechtlicher Haftung. Alle Angaben sind optional. Für andere Zwecke dürfen Rückstellungen nicht gebildet werden. In die Verrechnung nach Satz 1 dürfen auch die Aufwendungen und Erträge aus Geschäften mit solchen Vermögensgegenständen einbezogen werden. Bearbeiten Sie die Adresse.

4.2. Arten von Kostenstellen


Bewertungsfreiheiten, Sonderabschreibungen oder erhöhte Absetzungen in Anspruch genommen und diese nicht in die Herstellungskosten der Erzeugnisse einbezogen hat. Der Wertverzehr von Wirtschaftsgütern i. Teilwertabschreibungen auf das Anlagevermögen i.

Das handelsrechtliche Bewertungswahlrecht führt steuerrechtlich zum Ansatz des höchsten nach Handels- und Steuerrecht zulässigen Werts, soweit nicht auch steuerrechtlich ein inhaltsgleiches Wahlrecht besteht H 6. Der BFH hat mit Beschluss vom 3. Aufwendungen für die Zwangsräumung eines zur teilweisen Bebauung vorgesehenen Grundstücks sind Herstellungskosten der später errichteten Gebäude; soweit die Aufwendungen die Freifläche betreffen, sind sie Anschaffungskosten des Grund und Bodens BFH Urteil vom Im Übrigen bildet die bepflanzte Gartenanlage ein selbstständiges WG.

Aufwendungen für die Instandhaltung der Gartenanlagen können sofort abgezogen werden R Grundsätzlich sind vier verschiedene Szenarien denkbar:.

Bei einem anteiligen Abriss des Gebäudes gehört der verbleibende Buchwert des alten Gebäudes zu den Herstellungskosten des neuen Gebäudes. Der Restbuchwert des Gebäudes und die während des Abrisses entstehenden Aufwendungen sind ebenfalls sofort abzugsfähige Betriebsausgaben.

Erfolgt der Abriss innerhalb von drei Jahren nach Anschaffung des Gebäudes, wird dem Steuerpflichtigen Abbruchabsicht unterstellt. Dieser Verdacht muss von ihm widerlegt werden. Bei Abriss eines technisch bzw.

Gemeinkosten sind solche Kosten, die einem bestimmten Bezugsobjekt nicht verursachungsgerecht nicht direkt zugerechnet werden können. Gemeinkosten werden gleichzeitig von mehreren Produkte n oder Kostenstellen verursacht. Gemeinkosten werden über Verteilungsschlüssel , sog. Das Gegenstück zu den Gemeinkosten sind die Einzelkosten. Teilt man die Kosten nach dem Kriterium der Zurechenbarkeit zu einem bestimmten Bezugsobjekt ein, so unterscheidet man Einzelkosten und Gemeinkosten.

Das Bezugsobjekt für die Kostenzurechnung Kostenverteilungsprinzipien ist meist die erzeugte Leistungseinheit , der Kostenträger.

In neuerer Zeit berücksichtigt man über die Kostenträger hinaus noch weitere mögliche Bezugsobjekt e, beispielsweise die Kostenstellen. Es ist demnach zu unterscheiden zwischen: Kostenträgergemeinkosten sind den produzierten Leistungseinheit en nicht direkt zurechenbar und Kostenstellengemeinkosten sind den betrieblichen Kostenstellen nicht direkt zurechenbar. Das Gehalt des Kostenstellenmeisters sowie die in der Kostenstelle anfallenden Energie - und Reinigungskosten sind Kostenstelleneinzelkosten und meist gleichzeitig Kostenträgergemeinkosten.

Man unterscheidet echte und unechte Gemeinkosten. So wäre es beispielsweise möglich, Stromkosten verursachungsgerecht zuzurechnen, sofern man bei jedem stromverbrauchenden Gerät einen Zähler installierte. Gemeinkosten entstehen durch die Differenzierung der Kostenarten nach der Zurechenbarkeit der Kosten auf die Kostenträger vgl. Gemeinkosten werden deshalb durch eine Kostenschlüsselung im -, Betriebsabrechnungsbogen auf die einzelnen Kostenstellen verteilt und über Gemeinkostenzuschläge den Kostenträger n zugerechnet.

Zu unterscheiden sind sekundäre und primäre Gemeinkosten sowie echte und unechte Gemeinkosten. Die bisherigen Abschnitte dieses Artikels beschäftigten sich mit der Kostenarten-, Kostenstellen- und Kostenträgerrechnung. Diese drei Gebiete zusammengenommen werden als Vollkostenrechnung bezeichnet. Dieser Begriff ist deshalb entstanden, weil alle Kosten vollständig den Kostenträgern den Produkten zugerechnet werden und mit den am Markt anerkannten Leistungen Preisen verglichen werden.

Zusammenfassend ist festzustellen, dass die Vollkostenrechnung dem Unternehmer Daten und Arbeitsmittel in die Hand gibt, die er bald als unabdingbar für zu treffende Entscheidungen erkennt. Für viele praktische Probleme und Fragen werden Lösungen und Antworten geboten.

Dabei können allerdings Probleme nicht übersehen werden. Insbesondere hat sich in vielen Betrieben die Aufteilung der Gemeinkosten auf die Kostenstellen und die Weiterverrechnung auf die Kostenträger als schwierig und arbeitsaufwendig erwiesen. Eine besondere Problematik liegt in den Verteilungsschlüsseln, bei denen Kompromisse hinsichtlich der Genauigkeit unumgänglich sind. Es ist zum Beispiel nicht mit letzter Exaktheit möglich, die Arbeitskosten des Buchhalters jedem einzelnen Produkt zuzurechnen.

Die Arbeit mit dem Betriebsabrechnungsbogen hat gezeigt, wie sich die Praxis in diesem und in anderen Fällen hilft. Dennoch war und ist in vielen Betrieben die Vollkostenrechnung eine unabdingbare Grundlage, um die anstehenden betriebswirtschaftlichen Fragen beantworten zu können. Besonders gilt das für Betriebe mit einem über mehrere Jahre hindurch stabilem Produktionssortiment, gesichertem Absatz und hoher Kapazitätsauslastung.

Sind diese Bedingungen allerdings nicht oder nicht ausreichend vorhanden, muss die Vollkostenrechnung durch weitere betriebswirtschaftliche Instrumente ergänzt werden. Diese bietet die Deckungsbeitragsrechnung.

Die Tatsache, dass die Vollkostenrechnung nicht auf alle betriebswirtschaftliche Fragen Antworten liefern kann, ist kein Mangel. In der Fachliteratur wird das leider häufig so ausgedrückt.

Damit wird dieses Gebiet unterschätzt. Die Teilkostenrechnung gliedert die Kostenarten nicht nur danach, ob es sich um Einzelkosten direkt dem Produkt zurechenbar oder um Gemeinkosten nur allgemein über Schlüssel zurechenbar handelt, sondern darüber hinaus danach,. Variable Kosten verändern sich bei unterschiedlichem Produktionsumfang. Zum Beispiel steigen oder fallen die Kosten für Fertigungsmaterial und Fertigungslöhne proportional zum Produktionsumfang Beschäftigungsgrad.

Unveränderte Produktionstechnologie wird dabei unterstellt. Fixe Kosten bleiben bei unterschiedlichem Beschäftigungsgrad unverändert, fest — also fix. Unterstellt wird dabei, dass nicht die ganze Betriebsorganisation umgestaltet wird. Ein Beispiel für fixe Kosten können kalkulatorische Abschreibungen sein. Sie verändern sich nicht, ob nun die Kapazität zu 60 oder zu 70 Prozent ausgelastet wird. Ähnliches gilt für Verwaltungskosten , Forschungs- und Entwicklungskosten und sehr viele andere Kostenarten.

Die Unterscheidung der Kosten in fixe und variable Kosten ist für betriebliche Entscheidungen unabdingbar. Um diese und andere Entscheidungsfragen zu beantworten, wird die Deckungsbeitragsrechnung angewendet. Die Deckungsbeitragsrechnung baut auch die Arbeitstabellen anders auf als die Vollkostenrechnung. Diese Gliederung liefert auch die Erklärung dafür, warum von Deckungsbeitragsrechnung gesprochen wird.

Bei diesem Schritt zeigt sich, dass die Vollkostenrechnung für das Treffen von Entscheidungen nicht ausreichend ist. Eine nur auf den Angaben der Vollkostenrechnung gegründete Entscheidung könnte dazu führen, dass Produkt B aus der Produktion genommen wird.

Ob dies die im betrieblichen Interesse liegende richtige Entscheidung ist, kann nur die Deckungsbeitragsrechnung beantworten. Zugleich verschwindet ein Deckungsbeitrag von rund T Euro. Es verbleibt dann nur noch ein Deckungsbeitrag von T Euro. Es sei denn noch andere bessere Varianten würden offenstehen, so die Verlagerung der Kapazität von Produkt B auf Produkt A, falls das die Absatzbedingungen zulassen. Solange ein Produkt noch einen positiven Deckungsbeitrag erzielt, ist es unwirtschaftlich, dieses ohne weitere Überlegungen und Untersuchungen aus dem Produktionsprogramm herauszunehmen.

In der Praxis bewährt hat sich die Deckungsbeitragsrechnung mit stufenweiser Fixkostendeckung. Sie findet deshalb immer mehr Verbreitung. Illustriert werden kann das Vorgehen an dem Zahlenbeispiel, das im Wikipedia-Stichwort Deckungsbeitrag vorgestellt wird. Das Beispiel ist in einem Rechentableau unter diesem Stichwort wie folgt aufbereitet:.

Die praktische Anwendung könnte wie folgt aussehen: Er kann in diesem Rahmen selbst bestimmen, ob er mehr variable Kosten bei höherem Umsatzerlös in Anspruch nimmt oder bei niedrigerem Umsatz geringere variable Kosten und geringere Erzeugnisfixkosten.

Es werden ihm nur die Erzeugnisfixkosten angerechnet, die er überblickt, selbst im Bereich verursacht und in gewissen Grenzen auch beeinflussen kann. Für die einzelnen Manager ist in der Regel ein solches Verfahren viel einsichtiger als wenn ihm Selbstkosten Vollkosten für das im Verantwortungsbereich hergestellte Erzeugnis vorgerechnet werden.

Die verwendeten Schlüssel zur Umlage von Kosten, die der Manager gar nicht beeinflussen kann, werden kaum durchschaut und meist in der täglichen Praxis nicht verinnerlicht und akzeptiert.

Bei der Einrichtung von Profit-Centern in Unternehmen hat es sich als unabdingbar erwiesen, die Manager nur mit den fixen und variablen Kosten zu konfrontieren, die sie wirklich durchschauen und beeinflussen können. Gewinnschwelle bedeutet Gleichheit von Erlösen und Kosten bei einem bestimmten Produktionsvolumen.