Kap. 3.3.1: Abfindung und Steuern: Die Fünftelregel


Damit werden notwendig Hunderte von Richtlinien und Verordnungen zum Gesprächsgegenstand gemacht. Ich kann dem Privatier nur zustimmen.

Inhaltsverzeichnis


Kommunikations-Psychologie und Menschenkenntnisse Stimmig kommunizieren — authentisch und wirkungsbewusst führen! Kommunikationstraining für Projektleiter Souverän kommunizieren auch in anspruchsvollen Projekten.

Komplexität managen Ihr neuer Führungskompass im dynamischen Umfeld. Nonverbale Signale richtig lesen Die Zunge kann lügen — aber der Körper lügt nie! Leadership-Skills für neuernannte Führungskräfte Führungskompetenz: Die Schlüsselqualifikationen für die erste Führungsposition.

Leading with Purpose Führen aus der Zukunft. Leben oder gelebt werden — Sie entscheiden! Exklusiv mit Profiler Dr. Thomas Müller ausgebildet beim FBI.

Mehr Einfluss - Wirkungsvoll kommunizieren und gute Lösungen durchsetzen Führungskompetenz: Mehr Gelassenheit - Komplexe Anforderungen souverän meistern Führungskompetenz: Mehr Leistung - Vertrauensvoll, situativ und aktivierend führen Führungskompetenz: Leistungskultur, Führungswerkzeuge und Teamerfolg. Neukundengewinnung und Umsatzsteigerung Neue und Wettbewerber-Kunden gewinnen — aber nicht über den Preis! Neuromarketing Die unbewussten Kaufknöpfe im Marketing kennen und drücken.

Neuroselling Die unbewussten Kaufknöpfe im Verkaufsgespräch kennen und drücken. Performance Booster Ihr Katapult an die Spitze.

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Mit Persönlichkeit zu Leadership-Excellence. Erkenntnisse der Hirnforschung für Führungskräfte Wenn man weiss, wie das Gehirn funktioniert, weiss man, was Menschen bewegt. Tools, Methoden, Kundenkontakt Probleme bestimmen, lösen, kommunizieren und präsentieren — Praxiscase Digitalisierung.

Projekt- und Change Management — Kompetenzen aufbauen und einsetzen Organisationen verstehen und verändern. Projektproduktivität verbessern Mehrere Projekte in weniger Zeit implementieren. Resilienz - Fels in der Brandung: Ressourceninformationen digital suchen, finden und bereitstellen Digitale Unterstützung des Human Resource Management. Lassen Sie Ihre Leistungen sichtbar werden! Lebensqualität durch Fokus und Zeitmanagement Professionalität neu definieren: Servicekultur ist eine Haltung Service ist ein knallharter Businessfaktor.

Entwickeln von langfristigen Qualitätssicherungskonzepten, bezogen auf den eigenen Verantwortungsbereich und deren Umsetzung auf allen Unternehmensebenen,. Bilden von strategischen Partnerschaften mit Unternehmen des Marktes für Technologie- und Entwicklungsprozesse, um Risiken zu minimieren und Chancen zu erhöhen,. Koordinieren des geschäftlichen Bereichs auf strategischer Ebene im Hinblick auf die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens,. Präsentieren von Marktanalysen und Vertriebsstrategien innerhalb des Unternehmens sowie Einleiten von entsprechenden Aktivitäten zu den Vertriebsstrategien,.

Verhandeln und Verantworten von Budgets innerhalb des eigenen Unternehmens für Marketing- und Vertriebsaktivitäten sowie Verhandeln von Verträgen mit Kooperationspartnern,. Bilden von gegebenenfalls internationalen Teams für die Bereiche Marketing und Vertrieb sowie Finanzwesen und Controlling, Vereinbaren von entsprechenden Zielen, Wahrnehmen von Mitarbeiterführungsaufgaben im Rahmen der strategischen Verantwortung,. Transparente Darstellung der Marketing- und Vertriebsprozesse für alle im eigenen Unternehmen Beteiligten,.

Entwickeln von langfristigen Qualitätssicherungskonzepten bezogen auf den eigenen Verantwortungsbereich und deren Umsetzung auf allen Unternehmensebenen,. Bilden von strategischen Allianzen und Partnerschaften mit Unternehmen des Marktes für Marketing-, Vertriebs- und Beratungsprozesse, um Risiken zu minimieren und Chancen zu erhöhen,.

Planen und Realisieren von Umsetzungskonzepten inklusive der Sicherung der notwendigen Qualitätsstandards in Bezug auf die formulierten marktorientierten und wirtschaftlichen Vorgaben,. Abschnitt 4 Bewertung der Prüfungsteile und Bestehen der Prüfung. Dabei hat der Prüfungsteil "Strategische Prozesse" das doppelte Gewicht gegenüber den beiden anderen Prüfungsteilen.

Teil 4 Gemeinsame Vorschriften, Übergangs- und Schlussvorschriften. Eine vollständige Freistellung ist nicht zulässig. Der Antrag auf Wiederholung der Prüfung ist innerhalb von zwei Jahren, gerechnet vom Tage der Beendigung der nicht bestandenen Prüfung an, zu stellen. In diesem Fall wird das letzte Ergebnis für das Bestehen berücksichtigt. Begonnene Prüfungsverfahren können bis zum März nach den bisherigen Vorschriften zu Ende geführt werden.

Im Übrigen kann bei der Anmeldung zur Prüfung bis zum Ablauf des April die Anwendung der bisherigen Vorschriften beantragt werden. Diese Verordnung tritt am Tage nach der Verkündung in Kraft. I , ; bzgl. BGBl I , - Die Spezialistenprofile beschreiben die inhaltlichen Standards, die für eine Zulassung zur Prüfung der operativen Professionals erforderlich sind.

Sie bilden das im Bereich der beruflichen Fortbildung angesiedelte Verbindungsglied zwischen der Ebene der beruflichen Ausbildung und der Ebene der in der beruflichen Fortbildung geregelten operativen Professionals.

Grundlage für die Spezialistenqualifikation ist die Qualifizierung in den nachfolgend beschriebenen Arbeitsgebieten und Arbeitsprozessen. Im Rahmen dieser Qualifizierung sind die aufgeführten Arbeitsprozesse eigenständig in betrieblichen Projekten durchzuführen, eine prozessbegleitende Dokumentation anzufertigen, in einer Präsentation eine zusammenhängende Darstellung der Tätigkeiten und des Kompetenzerwerbs zu geben und darüber ein Fachgespräch zu führen.

Profilgruppe Software und Solution Developer 1. Profilgruppe Customer Advisor 5. Component Developer Komponentenentwickler und Komponentenentwicklerin ,. Sie entwickeln Lösungen, die entsprechend der Anforderungen der Auftraggeber die erforderliche Anwendungsfunktionalität aufweisen und letztendlich dem Nutzen der Anwender dienen.

Die Entwicklung bezieht sich weniger auf technisches Entwickeln, wie bei klassischer Softwareentwicklung, sondern eher auf die konzeptionelle und kreative Umsetzung von Interfaces und Designs. Digital Media Developer liefern den konzeptionellen und kreativen Rahmen für die Umsetzung der Multimedia-Anwendungen und arbeiten im Team an deren Produktion.

Zusätzlich arbeiten sie bei der technischen Umsetzung in verantwortungsvoller Position mit. Planen und Vorbereiten der Realisierung — Schätzen der Aufwände,. Die Qualifikation ist durch ein Zeugnis einer zuständigen Stelle, durch ein Personalzertifikat, durch ein Lehrgangszertifikat oder durch eine Bescheinigung insbesondere von Arbeitgebern, die die Breite, die Tiefe und das Verfahren der Spezialistenqualifizierung abbildet, nachzuweisen. IT Solution Developer sind in der Lage die spezifischen Anforderungen aus den jeweiligen Anwendungsgebieten und die Besonderheiten zur Umsetzung der Anforderungen miteinander zu verknüpfen und können durch Informationstechnologie eine Lösung erarbeiten.

IT Solution Developer entwickeln die Lösung so weit als möglich mit dem Kunden gemeinsam, um dessen Anforderungen und Bedürfnissen technisch und sachlich angemessen gerecht zu werden.

Konzipieren der fachlichen Lösung — Identifizieren und Beschreiben der betroffenen Geschäfts- Prozesse,. Konzipieren der technischen Lösung — Prüfen der funktionalen und technischen Machbarkeit,. Prüfen und Einbeziehen insbesondere von beachtenden Standards, Normen, Qualitätsanforderungen,.

Bewerten der Funktionalität der Standardlösungen oder -komponenten, bezogen auf das technische Konzept,. Die Testdurchführung umfasst manuelle wie automatisierte Tests inklusive der entsprechenden Protokollierung. Planen der Tests — Zusammenstellen der notwendigen Unterlagen,.

Erstellen des Testdesigns — Erstellen und Pflegen der relevanten Dokumente,. Vorbereiten der Tests — Erstellen und Pflegen der relevanten Dokumente,. Durchführen der Tests — Erstellen und Pflegen der relevanten Dokumente,. Software Developer Softwareentwickler und Softwareentwicklerin. Software Developer setzen einen Systementwurf in funktionsfähige, integrierbare Komponenten um. Dabei können Software Developer auf bestimmte Anwendungen, Funktionalitäten oder Bereiche spezialisiert sein.

Software Developer spezifizieren Komponenten und definieren Schnittstellen. Sie entwerfen Algorithmen, definieren Datenstrukturen und setzen Programme in höhere Programmiersprachen, in der Regel mit Hilfe entsprechender Tools, um. Sie konzipieren und implementieren Datenbanken, erstellen auf der Ebene der Komponenten Testspezifikationen, Testdaten und Testumgebungen und führen die Tests durch.

Vorbereiten der technischen Umsetzung — Mitwirken bei der Projektplanung,. Festlegen der Schnittstellen — Konzipieren der erforderlichen Schnittstellen,. Implementieren und Testen der Komponenten — Definieren von zu erstellenden Komponenten,.

Vorbereiten der Integration — Vorbereiten der Integration,. Insbesondere versuchen sie, Kunden für die Produkte und Dienstleistungen des Unternehmens zu gewinnen. Sie pflegen und betreuen den Kundenstamm des Unternehmens und halten die entsprechenden Daten auf dem aktuellen Stand. Dazu streben sie eine hohe Kundenzufriedenheit und nachhaltige Kundenbindung an. Sie sind damit für die Sicherstellung eines individuellen Beziehungsmanagements verantwortlich. Akquirieren von Interessenten — Mitwirken bei der Festlegung von Vertriebszielen und Vermarktungsstrategie,.

Pflegen des Kundenstamms und der Kundenbindung — Überprüfen der Aktualität sämtlicher kundenrelevanter Daten,. Anpassen der Vertriebstätigkeit — Mitwirken bei der Ausgestaltung der Vertriebsprozesse,. Überprüfen der Konformität von Vertriebspartnern und Vertriebsprozessen mit Vertriebszielen und -strategie,. In der Regel sind sie auf bestimmte Produkte oder Systeme spezialisiert. Prüfen und Weiterentwickeln des Services — Erstellen von Berichten,.

IT Trainer sind in der Lage, Lernprozesse qualifiziert zu steuern und zu begleiten. Sie empfehlen Verbesserungsmöglichkeiten anhand von Auswertungen von durchgeführten Qualifizierungen. Analysieren des Qualifizierungsbedarfs — Ermitteln und Beschreiben der Anforderungen,. Vermessung eines Forschungsfeldes aus rechtlicher Sicht. Aktienrechtliche Grundfragen und Zweck des Gesellschaftsrechts. Berichterstattung über Corporate Social Responsibility im Bilanzrecht.

Die Haftung schweizerischer Unternehmen für Menschenrechtsverletzungen im Ausland? Die Haftung österreichischer Unternehmen für Menschenrechtsverletzungen im Ausland. Corporate Social Responsibility und Arbeitnehmerbeteiligung: Nachdem die Europäische Kommission den Versuch der Kodifizierung des europäischen Vertragsrechts vorerst aufgegeben hat, ziehen Institutsdirektor Prof.

In den von ihnen herausgegebenen Commentaries on European Contract Laws untersuchen sie gemeinsam mit über 20 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern Regel für Regel die verschiedenen Entwürfe für ein gemeinsames europäisches Vertragsrecht, ziehen Bilanz über die bisherige Entwicklung und bieten Orientierung für zukünftige Bestrebungen, das Vertragsrecht europaweit zu vereinheitlichen.

Im Verlauf der vergangenen vierzig Jahre sind eine ganze Reihe von Entwürfen für ein Europäisches Vertragsrecht vorgelegt worden: All diese Entwürfe haben dazu geführt, dass eigentlich gar nicht mehr von einem Europäischen Vertragsrecht gesprochen werden kann, sondern dass ein komplexes Geflecht verschiedener europäischer Vertragsrechte entstanden ist. Sie untersuchen gemeinsam mit ihren Autorinnen und Autoren einerseits die Entwicklung dieser verschiedenen Textstufen hinsichtlich ihrer Formulierungen und Wertungen — und vergleichen diese untereinander.

Andererseits setzen sie die Regeln in Bezug zu ihrem historisch-vergleichenden Hintergrund. Die Commentaries on European Contract Laws stellen damit sowohl eine umfassende Bilanz zur bisherigen Entwicklung dar, geben aber gleichzeitig auch Aufschluss darüber, in welche Richtung bei künftigen Bemühungen um ein einheitliches europäisches Vertragsrecht weitergedacht werden sollte. Nils Jansen, Reinhard Zimmermann Hg.

Oxford University Press, , S. In einer vielbeachteten Entscheidung über die Auslegung der Europäischen Erbrechtsverordnung ist der Europäische Gerichtshof einer Ansicht gefolgt, die Dr. Jan Peter Schmidt , wissenschaftlicher Referent am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht, in einem bereits erschienenen Aufsatz vertreten hat. Grenzüberschreitende Erbfälle unterliegen seit dem Gegenstand war eine Problematik, über die vor allem im deutschen Schrifttum zuvor intensiv diskutiert worden war, nämlich das Verhältnis von Erbstatut und Belegenheitsrecht: Eine polnische Testatorin wollte ihren Ehemann und ihre zwei minderjährigen Kinder als Erben einsetzen, ein in Deutschland belegenes Grundstück aber unmittelbar ihrem Mann zuwenden.

Während das im Fall anwendbare polnische Erbrecht ihr dies gestatten würde, würde das Grundstück nach deutschem Erbrecht zunächst auf alle drei Erben übergehen und könnte erst in einem zweiten Schritt mittels Auflassung und Grundbucheintragung auf den Ehemann allein übertragen werden.

Der EuGH entschied, dass das polnische Recht in einem solchen Fall uneingeschränkt zur Anwendung zu bringen ist und das deutsche Belegenheitsrecht dahinter zurücktreten muss. Folge ist, dass das deutsche Grundstück auch ohne Eintragung im Grundbuch im Zeitpunkt des Todes unmittelbar auf den Ehemann der Testatorin übergehen würde.

In seiner nun veröffentlichten eingehenden Würdigung der Entscheidung lobt Schmidt dementsprechend das vom EuGH gefundene Ergebnis, deckt aber auch einzelne Schwachpunkte in der Begründung auf. Die praktischen Folgen der Entscheidung beurteilt er durchweg positiv: Zwar erfordere sie eine Umstellung der bisherigen Praxis deutscher Grundbuchämter, doch sei langfristig mit einer Vereinfachung der internationalen Nachlassabwicklung zu rechnen.

Deutschsprachige Juristen denken bei Langzeitverträgen meist an das Dauerschuldverhältnis. Walter Doralt , ehemaliger wissenschaftlicher Referent am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht, dekonstruiert in seiner kürzlich erschienenen Habilitationsschrift diesen Systembegriff.

Auf einem Exkurs zu den ökonomischen Grundlagen aufbauend untersucht die Arbeit fünf ausgewählte Probleme langfristiger Verträge. In der Dogmatik stand meist die Systematisierung der Langzeitverträge durch das Institut des Dauerschuldverhältnisses im Vordergrund. Kaum untersucht wurde hingegen, welche Probleme überhaupt einer gemeinsamen Systematisierung bedürfen.

Zuerst werden darin die deutsche Entwicklung und die Herausbildung des Dauerschuldverhältnisses aufgearbeitet. Die Schwächen des Systembegriffs hindern dessen Leistungsfähigkeit bis heute und machen die Systematisierung in dieser Form verzichtbar. In einem zweiten Teil beleuchtet der Autor die ökonomischen Grundlagen und Entwicklungsstränge mit Bezug zu lange dauernden Vertragsverhältnissen.

Aus den reichhaltigen ökonomischen Erkenntnissen lassen sich fünf Problemfelder mit exemplarischer Bedeutung für Langzeitverträge herausdestillieren.

Diese werden als Schwerpunkt der Arbeit in ihrem dritten Teil auf der Grundlage des geltenden deutschen Rechts untersucht. Ergänzend kommen Bezüge zum neuen französischen Schuldrecht, zum englischen Recht und zu den internationalen Prinzipienwerken hinzu. Die fünf Schwerpunkte sind: Die Ergebnisse der Arbeit sind in Thesenform zusammengefasst. Die kürzlich erschienene Sonderausgabe Nr. Ihr zugrunde liegendes Konzept besteht in der gesetzlichen Pflicht zur Weitergabe oder Bereitstellung kontextspezifischer Informationen.

In Deutschland als auch in Japan haben Informations- und Offenlegungspflichten in den letzten 30 Jahren erheblich zugenommen und dienen als Grundlage der Regulierung unter anderem im allgemeinen Zivilrecht, Handels- und Gesellschaftsrecht, Versicherungsrecht und Kapitalmarktrecht.

Die Untersuchungen beleuchten Unterschiede und Gemeinsamkeiten sowohl aus theoretischer als auch aus praktischer Sicht. Die vergleichende Analyse soll Rechtsexperten in beiden Ländern dazu ermutigen, die Notwendigkeit und den Umfang der bestehenden Informationsregelungen zu prüfen und zu überdenken. Der Sammelband umfasst vier Themenschwerpunkte: Er untersucht zum einen verschiedene Unternehmensbereiche und deren Umwandlung, beschäftigt sich mit der Bewertung der Aktien und deren Verfahren sowie mit der zivilrechtlichen Haftung des Unternehmens und seiner Direktoren bezüglich falscher Jahresabschlüsse und analysiert die gesellschaftsrechtlichen Regeln zum Ausschluss von Minderheitsaktionären.

Das dem Tagungsband zugrunde liegende Symposium war das zweite einer nunmehr jährlich stattfindenden Reihe, die von den vier Herausgebern mit dem Ziel initiiert wurde, den wissenschaftlichen Austausch zu vertiefen und die traditionell engen Kontakte zwischen Deutschland und Asien im Handels- und Gesellschaftsrecht neu zu beleben.

Corporate Divisions or more generally, Umwandlung Rüdiger Veil: Germany and East Asia. Kürzlich ist der von Prof. Reinhard Ellger und Prof. Im jetzt vorliegenden Tagungsband werden in den Aufsätzen wesentliche Entwicklungslinien in den Hauptarbeits- und -interessensgebieten E.

Mestmäckers beleuchtet und die enorme Bandbreite seines Schaffens aufgezeigt. In seiner Laudatio zeichnet Peter Behrens, emeritierter Professor an der Universität Hamburg, nicht nur den beruflichen und wissenschaftlichen Lebensweg von Ernst-Joachim Mestmäcker nach, sondern legt auch die juristischen und ökonomischen Grundlagen seines Lebensthemas, nämlich den Schutz der Freiheit des Einzelnen vor wirtschaftlicher Macht dar, indem er auf ihre Wurzeln in der Philosophie Immanuel Kants und im ordo-liberalen Wirtschaftsdenken hinweist.

Die dabei herausgearbeiteten philosophischen Grundprinzipien, die für das europäische Rechts und Staatsdenken ebenso wie für das europäische Einigungswerk prägend sind, zieht er zu einer kritischen Analyse der gegenwärtigen Vertragsstruktur der EU heran und zeigt auf, wie diese Grundsätze perspektivisch als Basis für eine zukünftige politische Verfassung der EU relevant sind.

Skouris zeigt eindrücklich Konfliktfelder zwischen den Grundfreiheiten, die die wirtschaftliche Handlungsfreiheit schützen, und den auch auf andere Schutzgegenstände gerichteten Grundrechten auf und arbeitet Lösungsmöglichkeiten für diese Konflikte heraus, die eine möglichst weitgehende Konkordanz von Grundfreiheiten und Grundrechten gewährleisten sollen.

Dabei beleuchtet er das Vorgehen der verschiedenen Akteure im Bereich des Konzernrechts auf europäischer Ebene und veranschaulicht die enorme Zersplitterung dieses Rechtsgebietes und die daraus entstehenden Systemspannungen. Dabei hebt er eindrücklich die Bedeutung der Wettbewerbsregeln für das Binnenmarktziel und die wirtschaftliche Integration in Europa hervor. Dabei geht er insbesondere auf die Rolle der kartellrechtlichen Fusionskontrolle im Zusammenspiel mit der rundfunkrechtlichen Konzentrationskontrolle nach dem Rundfunkstaatsvertrag ein.

Reinhard Ellger, Heike Schweitzer Hg. Torsten Spiegel, ehemaliger wissenschaftlicher Assistent am Institut, mit. Die ZJapanR wird mitherausgegeben von Prof. Harald Baum , Leiter des institutsinternen Länderreferats Japan.

Das seit einer umfassenden Reform im Jahr kaum mehr veränderte japanische Zivilgesetz erfuhr im Zuge der jetzigen Reform, die in Kraft treten wird, erhebliche Neuregelungen vor allem im Bereich des Schuldrechts.

Die Novelle ist eine Antwort auf die wirtschaftlichen und demografischen Entwicklungen Japans. Daneben waren auch die internationalen Ansprüche an Transparenz und Verständlichkeit des japanischen Rechts wichtige Aspekte für den Erneuerungsprozess. Die vorliegende Übersetzung des Schuldrechts, die unter Leitung von Prof. Weitere Themen sind unter anderem die Besonderheiten der japanischen Organisationsstruktur der Aktiengesellschaften aus historischer Perspektive, die auf einen Entwurf des Handelsgesetzes von Hermann Roesler im Symposium Dimitri Vanoverbeke, Narufumi Kadomatsu: Übersetzung des novellierten Zivilgesetzes Rechtsprechung Philipp Schmidt: Einführung in das japanische Recht Moritz Bälz: Der rasante Fortschritt von Mobilfunk und stationärem wie mobilem Internet in den letzten zweieinhalb Jahrzehnten begünstigt Situationen, in denen Nutzer Technik oder Tarife nicht wie gedacht beherrschen.

Immer wieder kommt es vor, dass bei Kunden z. Er erörtert die Reaktion der Rechtsordnung auf die Problematik im Regulierungs- und im Zivilrecht und untersucht den Ansatz der Zivilgerichte kritisch rechtsdogmatisch, rechtsvergleichend sowie rechtsökonomisch.

Der deutsche Gesetzgeber ist im Telekommunikationsgesetz zunächst gegen Missbräuche von Mehrwertdienstnummern vorgegangen, später hat er die Schutzinstrumente der Roaming-Verordnung auf inländische Sachverhalte übertragen. Wichtige Lücken werden in der Monografie aufgezeigt. Eckart Bueren überprüft diesen Lösungsansatz aus drei methodischen Perspektiven: Hinweispflichten im Bürgerlichen Recht und ihre Grenzen.

Studien zum ausländischen und internationalen Privatrecht. Estoppel ist ein Grundsatz im Verfahrens- und materiellen Recht des Common Law, wonach ein an sich bestehender Rechtsanspruch verwirkt und nicht mehr durchsetzbar ist, wenn er im Widerspruch zu den Handlungen oder expliziten wie schlüssigen Erklärungen des Anspruchinhabers steht. Dieses Prinzip wurde im Zuge der jüngsten Reform des Zivilgesetzbuches von der Russischen Föderation in das russische Vertragsrecht eingeführt. Eugenia Kurzynsky-Singer , wie die Rechtsprechung Russlands mit dem legal transplant umgeht.

Die dogmatischen Grundlagen des russischen Privatrechts, das zu den Kontinentalrechtsordnungen zählt, unterscheiden sich grundlegend von denen des Common Law. Im Allgemeinen erschwert es die Übernahme von anglo-amerikanischen Rechtsinstituten erheblich. Dennoch scheint die russische Rechtsprechung zumindest teilweise einer Logik zu folgen, die der englischen Estoppel-Doktrin ähnelt. Wie Eugenia Kurzynsky-Singer in ihrem Aufsatz darlegt, entwickeln die russischen Gerichte einen wertorientierten Begriff des Estoppel und wenden diesen Grundsatz über die Grenzen der einschlägigen Bestimmungen des Zivilgesetzbuchs hinaus an.

Kurzynsky-Singer, Eugenia, Estoppel in Russian law. Eugenia Kurzynsky-Singer ist seit dem 1. Das Referat befasst sich mit dem Recht der Staaten, die aus der früheren Sowjetunion hervorgegangen sind. Im Fokus stehen die wissenschaftliche Begleitung des Transformationsprozesses sowie der Rechtsdialog mit den Staaten im postsowjetischen Raum.

Einen Schwerpunkt stellt das Zivilrecht Russlands dar. Schon zu Zeiten der Hanse war die Selbstregulierung ein beliebtes Mittel, um ohne staatlichen Einfluss und nach eigenen Regeln grenzüberschreitend handeln zu können. Auch heute noch wird sie genutzt, um schnelle und flexible Antworten auf die Herausforderungen des globalen Handels und den technologischen Fortschritt zu finden.

In einer Sonderausgabe zum Zudem erfährt sie in der internationalen juristischen Diskussion zunehmende Aufmerksamkeit. Die rechtssystematische Aufarbeitung und rechtsvergleichende Bewertung der Selbstregulierung steht in der Privatrechtswissenschaft aber erst noch am Anfang. In der kürzlich erschienenen Sonderausgabe der ZJapanR beleuchten die Autoren das hochkomplexe und vielschichtige Phänomen aus wissenschaftlicher wie auch praktischer Sicht.

Das Sonderheft vereint dabei erstmals rechtsvergleichende Studien zur Selbstregulierung aus den verschiedenen Bereichen des japanischen und deutschen Privatrechts.

Self-regulation in Private Law in Japan and Germany. Carl Heymanns Verlag, Köln Band 1 erläutert auf 2. Dem vorangestellt ist eine ausführliche Einleitung aus der Feder von Holger Fleischer, die auf Druckseiten in monographischer Breite das rechtsgeschichtliche, rechtstatsächliche, rechtsökonomische und rechtsvergleichende Panorama der GmbH umfasst — jener Rechtsform, die neben der culpa in contrahendo als erfolgreichster Exportartikel des deutschen Zivilrechts gilt.

Holger Fleischer, Wulf Goette Hg. Mit dem Begriff der sogenannten unbenannten Zuwendung werden zahlreiche Übertragungen von Vermögenswerten innerhalb einer Ehe oder einer nichtehelichen Partnerschaft erfasst. Die unbenannte Zuwendung ist dem BGB unbekannt, sie ist ein Produkt zunächst der Lehre, sodann der Rechtsprechung und konnte sich seit den er Jahren zu einem Zentralbegriff des Vermögensrechts ehelicher oder nichtehelicher Lebensgemeinschaften entwickeln.

Die Übertragung des fraglichen Vermögenswertes erfolge demnach unter dem Vorbehalt des Fortbestands der Ehe. In seinem Aufsatz zeigt Johannes Liebrecht auf, dass diese rechtliche Institution von lediglich schwacher Leistungsfähigkeit ist.

Weder können unter der unbenannten Zuwendung alle auftauchenden Interessenskonstellationen erfasst, noch dürfte mit ihr tatsächlich ein relevanter Mehrwert an Rechtssicherheit und Gerechtigkeit erreicht werden. Der Aufsatz plädiert vielmehr dafür, sich von diesem Rechtsinstitut wieder zu trennen, denn, so die These, es erzeuge ein rechtsbegriffliches Überangebot für das Zuwenden, vermöge aber keinen funktional relevanten Gewinn zu erreichen.

Für seine Dissertation wurde er mit dem Hermann-Conring-Preis ausgezeichnet. Seit ist Johannes Liebrecht am Institut tätig, seit als wissenschaftlicher Referent. Abschied von der unbenannten Zuwendung.

Archiv für die civilistische Praxis, , Die Vertragsfreiheit ist für das Privat- und Wirtschaftsrecht elementar. Mit diesen Fragen setzt sich Priv. Lüttringhaus , wissenschaftlicher Referent am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht, in seiner kürzlich erschienenen Habilitationsschrift auseinander.

Das Vertragsrecht wird immer stärker durch das EU-Privatrecht geprägt. Damit entscheidet das Unionsrecht vermehrt auch über die Gewährleistung und über die Grenzen der rechtsgeschäftlichen Privatautonomie. In seiner kürzlich erschienenen Habilitationsschrift konfrontiert Jan Lüttringhaus die Unionsrechtsordnung deshalb mit der Gretchenfrage des Privatrechts: Wie hältst Du es mit der Vertragsfreiheit?

Ziel der Arbeit ist es, eine unionale Verbürgung der Vertragsfreiheit zu ermitteln, die als einendes Leitbild des fragmentierten EU-Schuldvertragsrechts und als sichtbare Schranke für freiheitsverkürzende Regelungen dienen kann. Dazu wählt Jan Lüttringhaus einen unionsrechts- immanenten, rechtsaktsübergreifenden und rechtsvergleichenden Untersuchungsansatz.

Die Habilitationsschrift zeigt auf, dass die Unionsrechtsordnung die rechtsgeschäftliche Privatautonomie als Jedermannsfreiheit garantiert und ein ausgefeiltes System zu ihrer Materialisierung bereithält: Um werthaltige Vertragsfreiheit sicherstellen zu können, bedient sich das Unionsrecht sowohl eigener Instrumente als auch solcher des mitgliedstaatlichen Privat- und Zivilprozessrechts. Neben rechtsvergleichenden Betrachtungen untersucht der Autor dieses Phänomen insbesondere am Beispiel des deutschen Bürgerlichen Rechts und der Zivilprozessordnung.

Der Kommentar zum Handelsgesetzbuch ist in der Die Neuauflage des Standardwerks wurde bearbeitet von Klaus J. Der Kommentar bietet einen Querschnitt durch das Wirtschafts- und Bankrecht: Die zweijährige Erscheinungsweise ermöglicht die Berücksichtigung der neuesten Rechtsprechung, aktueller Literatur sowie der Gesetzesänderungen. Die Publikation richtet sich an Wissenschaftler und Praktiker des Wirtschaftsrechts, für die der derzeitige Forschungsstand praxisorientiert aufgearbeitet wurde.

In der aktuellen Ausgabe der RabelsZ behandelt Jürgen Samtleben in einem ausführlichen Beitrag Entstehung und Inhalt des neuen panamaischen Gesetzbuchs des Internationalen Privatrechts und seine Bedeutung im lateinamerikanischen Kontext.

Im Anhang dazu wird der von Samtleben übersetzte und mit Anmerkungen versehene Gesetzestext in deutscher Sprache abgedruckt. Die kleine Republik Panama ist ein internationales Finanzzentrum und Sitz der Zentrale vieler Offshoregesellschaften, die vom Steuerrecht des Landes profitieren. Zudem werden ausländische Vermögen in Privatstiftungen und Trusts verwaltet, die besonderen Regeln unterliegen. Für ausländische Reedereien bietet Panama darüber hinaus die Möglichkeit, Schiffe unter seiner Billigflagge zu registrieren.

Angesichts dieser internationalen Verflechtungen ist die rechtliche Regelung des Kollisionsrechts von erheblicher praktischer Bedeutung. Die Übersetzung liegt in der Ausgabe 82 der RabelsZ vor. Internationales Privatrecht in Panama — eine neue Kodifikation in Lateinamerika. Rabels Zeitschrift für ausländisches und internationales Privatrecht, 82, Panama, Gesetzbuch des Internationalen Privatrechts vom 7. Souichirou Kozuka beschäftigt sich in seinem Aufsatz mit den in Japan erlassenen neuen Regelungen zum Gebrauch von Bitcoins sowie der Novellierung rechtlicher Grundlagen für den Einsatz von Kreditkarten.

Satoshi Nakaide analysiert die Auswirkungen der jüngsten Reform des Versicherungsgewerberechts auf die Versicherungspraxis in Japan. Die Rolle spezialisierter Gerichte in Deutschland und deren funktionale Entsprechungen im Recht Japans, das seit über eine einheitliche Gerichtsbarkeit verfügt, ist das Thema von Yoshinori Shimamoto. Unter den im zweiten Teil der Zeitschrift veröffentlichten Abhandlungen ist insbesondere der Beitrag von Tomoaki Kurishima zu nennen. Er bietet erstmalig in deutscher Sprache eine umfassende Analyse der doppelten Funktion des japanischen Obersten Gerichtshofs OGH als Verfassungsgericht einerseits und als Revisionsgericht andererseits und beleuchtet zudem dessen weitere Rolle als Justizverwaltungsbehörde im Rahmen der Selbstverwaltung der japanischen Gerichtsbarkeit.

Revision of the Japanese Insurance Business Act in Das Tierschutzrecht in Japan. Überblick über wichtige zivilrechtliche Entscheidungen des japanischen Obersten Gerichtshofs aus dem Jahre Atsuhiro Furuta: The Curious Case of the Criminal Tattooist.

Grundrechtsschutz in der Rechtspraxis und -dogmatik. Aspekte aus dem europäischen und asiatischen Verfassungs-, Zivil- und Strafrecht, Bis vor gut zwanzig Jahren gab es in den asiatischen Unternehmensleitungen kaum eine unabhängige Kontrolle der Geschäftsleitung.

Heute ist sie allgegenwärtig. Der Aufstieg des sogenannten unabhängigen Direktors in Asien ist ein Phänomen, das trotz der globalen Bedeutung der Region bisher weitgehend unbeachtet geblieben ist. Der steigende Einfluss des asiatischen Wirtschaftsraums auf die Weltwirtschaft ist global spürbar. Welche Rolle hat bei dieser Entwicklung die unabhängige Kontrolle gespielt? Wie und wann wurde sie eingesetzt? Puchniak von der National University of Singapore zusammen mit weiteren Experten aus den untersuchten Rechtsordnungen eine detaillierte Analyse dieses Phänomens vor.

Vielmehr hat sich die Institution der unabhängigen Kontrolle dort höchst unterschiedlich entwickelt. Der jeweilige wirtschaftliche und rechtspolitische Kontext, in den das rezipierte Rechtsinstitut integriert wird, erweist sich als entscheidender Faktor für dessen Ausgestaltung. Dies Ergebnis steht im Widerspruch zu der vielfach aufgestellten Behauptung einer pauschalen globalen Angleichung der Gesellschaftsrechte. Eine von den Autoren vorgenommene Klassifizierung der vielfältigen Funktionen, die von unabhängigen Direktoren in Asien ausgeübt werden, gibt neue Impulse für vergleichende Corporate Governance-Untersuchungen und -Reformen.

Alles eine Frage der Unternehmenskontrolle? Familiengesellschaften sind eine besondere Spezies. Bei ihnen überschneiden sich die drei sozialen Einheiten Familie, Eigentum und Unternehmen mit ihren unterschiedlichen Wertvorstellungen und Rollenerwartungen.

Dies stellt hohe Anforderungen an den rechtlichen Organisationsrahmen, der aus ganz verschiedenen Regelungsschichten besteht. Ein kürzlich von Institutsdirektor Holger Fleischer gemeinsam mit Susanne Kalss von der Wirtschaftsuniversität Wien und Hans-Ueli-Vogt von der Universität Zürich herausgegebener Sammelband widmet sich den gesellschafts- und kapitalmarktrechtlichen Problemen von Familiengesellschaften.

Die Aufsätze gehen auf die Referate und Diskussionen des siebten Jahrestreffens von Gesellschafts- und Kapitalmarktrechtlern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz in Zürich zurück. Rechtsformalternativen in Familiengesellschaften Jan Lieder: Rechtsformalternativen für Familiengesellschaften Hans-Ueli Vogt: Die Familienverfassung aus betriebswirtschaftlicher Perspektive Holger Fleischer: Steuerung des Anteilseignerkreises in Familiengesellschaften Christoph B.

Rechtsfragen des Generationenübergangs in der Familiengesellschaft Francesco A. Mohr Siebeck, Tübingen , Seiten. Die Enzyklopädie gibt Aufschluss über die aktuelle Situation des Internationalen Privatrechts in über 80 Ländern und zeigt auf, wie die Entwicklung der Disziplin in den vergangenen Jahrzehnten von der fortschreitenden Globalisierung beeinflusst wurde.

Das Werk beleuchtet zudem neueste wissenschaftliche Fragestellungen der Disziplin sowie Beziehungen zu Nachbargebieten wie dem internationalen Steuerrecht oder dem internationalen Sozialrecht. Es ist sowohl in einer gedruckten Version als auch online erschienen. Die vierbändige Encyclopedia of Private International Law kombiniert thematische und länderspezifische Berichte und Rechtsquellen in einer bisher nicht verfügbaren Art und Weise: Die beiden ersten Bände enthalten in alphabetischer Ordnung Stichwörter, in denen Denkfiguren und Begriffe, Teilgebiete und Methoden, Institutionen und Biographien der wichtigsten Gelehrten auf diesem Rechtsgebiet dargestellt werden.

Zur Sprache kommen Fragen der gerichtlichen Zuständigkeit, des anwendbaren Rechts, der Anerkennung und Vollstreckung ausländischer Urteile sowie sonstiger Probleme der Rechtshilfe. Für einige von diesen wird die Rechtslage erstmalig in einer leicht zugänglichen Sprache präsentiert.

Diese einzigartige Kombination erlaubt den Nutzern eine umfassende Recherche und macht die Encyclopedia of Private International Law zu einem wichtigen globalen Nachschlagewerk für Wissenschaft und Praxis. Unter ihnen sind zahlreiche aktuelle und ehemalige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Instituts.

Lena-Maria Möller, wissenschaftliche Referentin am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht, veröffentlichten Aufsatz zum islamisch geprägten Scheidungsrecht genommen. Im Mittelpunkt der anstehenden EuGH Entscheidung steht ein Ehepaar, das gleichzeitig die deutsche und die syrische Staatsbürgerschaft besitzt und derzeit in Deutschland lebt. Der Ehemann hatte erklärt, dass er sich scheiden lassen wolle. Daraufhin sprach ein von ihm Bevollmächtigter die Scheidungsformel vor dem für Muslime zuständigen Familiengericht in Syrien aus.

In Deutschland beantragte der nun geschiedene Ehemann die Anerkennung dieser Entscheidung. Hierbei verweisen die Schlussanträge explizit auf die Analyse Lena-Maria Möllers , die sich mit Fragen des gleichberechtigten Zugangs zur Scheidung innerhalb unterschiedlicher nationalstaatlicher Familienrechtssysteme islamischer Länder auseinandersetzt. Der Aufsatz konstatiert, dass inzwischen mehrere islamisch geprägte Rechtsordnungen über ein Scheidungsrecht verfügen, dessen Scheidungsmechanismen zwar zwischen den Geschlechtern unterscheiden, das aber dennoch - vor allem bei genauerer Betrachtung des Verfahrensrechts und der Scheidungsfolgen - Männern und Frauen einen faktisch gleichberechtigten Zugang zur Scheidung gewährt.

Der Aufsatz ruft insbesondere dazu auf, islamisches Scheidungsrecht nicht als uniforme Sammlung religiöser Rechtsnormen zu betrachten, sondern die teils weitreichenden Unterschiede zwischen den einzelnen nationalen Rechtsordnungen stärker in den Fokus zu nehmen. Journal of Private International Law, 10 3 , Vermessung eines Forschungsfeldes aus rechtlicher Sicht Ab dem Geschäftsjahr sind kapitalmarktorientierte Gesellschaften verpflichtet, stärker als bisher auf wesentliche nichtfinanzielle Aspekte der Unternehmenstätigkeit einzugehen.

Aus Sicht von Holger Fleischer ist es die Aufgabe der rechtswissenschaftlichen CSR-Forschung, zukünftige Reformvorschläge kritisch und wohlinformiert zu begleiten und das fächerübergreifende Forschungsfeld nicht allein den Betriebswirten und Soziologen zu überlassen.

Er sichtet und systematisiert verschiedene Entwicklungsstränge und Fachdiskurse. Hierbei konzentriert er sich vor allem auf aktien-, bilanz- und kapitalmarktrechtliche Aspekte des fächerübergreifenden Forschungsfelds — ohne die ökonomischen Hintergründe gänzlich zu vernachlässigen. So untersucht er beispielsweise die Traditionslinien des aktienrechtlichen Gemeinwohlpostulats in Deutschland und vergleicht diese mit Entwicklungen im Ausland.

Bisher wurde der Familienverfassung keinerlei rechtliche Relevanz zugeschrieben. Holger Fleischer zieht diese These in Zweifel. Kommt es innerhalb einer Unternehmerfamilie zum Streit, droht nicht selten das gesamte — über Generationen hinweg aufgebaute — Familienunternehmen daran zu zerbrechen.

Vor diesem Hintergrund erfreut sich die Familienverfassung zunehmender Beliebtheit. In ihr legt die Unternehmerfamilie gemeinsame Werte und Antworten auf potentielle Konfliktlagen nieder. Die Frage, inwieweit eine Familienverfassung rechtliche Wirkung erzielen kann, ist für die Rechtswissenschaft natürlich von besonderem Interesse. Im internationalen Vergleich oszilliert sie rechtlich zwischen Vertrag, Moralobligation und Mission Statement.

Was gilt nun für die Familienverfassung in Deutschland? Ist sie nur ein stumpfes Schwert oder kann ihre Klinge rechtliche Wirkungstreffer landen? Holger Fleischer kommt zu dem Schluss, dass die Familienverfassung durchaus rechtlich erheblich ist: Enthält sie hierfür einen Fingerzeig oder gar eine einschlägige Definition, wird man sie kaum ignorieren können.

Denkbar ist nach Holger Fleischers Ansicht auch, dass Einzelregelungen einer Familienverfassung, die über Jahre angewendet werden, zu einer stillschweigenden Änderung des Gesellschaftsvertrages führen können. Es bleibt abzuwarten, welche Auswirkungen diese und weitere Erkenntnisse auf die Erfolgsgeschichte der Familienverfassung haben werden. Es lohnt sich, dies empirisch weiter zu ergründen und juristisch zu begleiten.

Realbefund — Regelungsnatur — Rechtswirkungen, Zeitschrift für Wirtschaftsrecht 37, 32 , - Die ersten Ergebnisse wurden jetzt auf der Webseite www. Nadjma Yassari unterschiedlichen Fragestellungen nachgegangen: Kann eine religiös geschlossene Ehe in Deutschland anerkannt werden? Oftmals sind familienrechtliche Beziehungen, die in Syrien rechtens sind, dem deutschen Recht fremd. Durch die Expertise syrischer Juristen, die als Praktikanten in das Projekt am Institut einbezogen sind, konnte ein umfangreicher Kommentar zum syrischen Eherecht erstellt werden, in dem neben dem Gesetzrecht auch das gelebte Recht erfasst wurde.

Die jetzt neu eingerichtete Webseite, die aus dem Forschungsprojekt entstanden ist, gibt zudem einen Überblick über unterschiedliche syrische Ehedokumente und enthält ein Glossar, das die wichtigsten Begriffe im syrischen Eherecht erklärt.

Einen weiteren Schwerpunkt bilden die Neuübersetzung familienrechtlich relevanter Gesetzestexte sowie die deutsche Rechtsprechung zum nationalen und internationalen syrischen Familienrecht. Das Informationsportal richtet sich insbesondere an Richter, Standesbeamte und andere Institutionen, die durch den Zustrom von Flüchtlingen aus Syrien vermehrt vor Fragen des gegenwärtig geltenden Rechts in Syrien gestellt werden, beispielsweise im Zuge von Familienzusammenführungen.

Finanziell unterstützt wurde das Forschungsprojekt unter Leitung von Priv. Nadjma Yassari vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz.

Im Fortgang des Projektes sind die Aufarbeitung des syrischen Kindschaftsrechts sowie die Ausweitung auf das irakische Familienrecht geplant. Die Webseite ist abrufbar unter www. Herausgegeben wird der Sammelband von Priv. Am Beispiel von zehn islamischen Ländern — von Indonesien bis Marokko — wird die Entstehung und Entwicklung des Grundsatzes des Kindeswohls analysiert und der Frage nachgegangen, ob und inwieweit sich internationale Konventionen über das Recht des Kindes auf die Entwicklungen des Sorgerechts in islamischen Ländern ausgewirkt haben.

Insbesondere werden die geltenden Rechtsnormen, sowohl materiell als auch verfahrensrechtlich, untersucht.

Zudem wird der Rechtspraxis sowie der Rolle der Justiz besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Neben den Länderberichten umfasst der Band zwei rechtsvergleichende Analysen zu Fragen des Sorgerechts im Völkerrecht und internationalen Privatrecht. Mit seinen aktuellen Untersuchungen zum Sorgerecht in islamischen Ländern, die weit über eine reine Untersuchung der Gesetzeslage hinausgehen, hat der Sammelband eine hohe praktische Relevanz für alle Rechtspraktiker, die im Bereich grenzüberschreitender Sorgerechtsstreitigkeiten tätig sind.

Der Sammelband ist sowohl als Printausgabe erschienen als auch online abrufbar: Das Recht der Unternehmensübernahmen hat sich seit seiner erstmaligen Kodifizierung durch das Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetz WpÜG im Jahre rasant entwickelt. Verteilt auf 31 Kapitel, wird der umfangreiche Rechtsstoff von Rechtsanwälten, Professoren und Mitarbeitern der Aufsichtsbehörde besonders praxisgerecht, aber zugleich auch wissenschaftlich fundiert aufbereitet.

Dabei werden sämtliche Fragen sowohl aus der Sicht des Bieters wie aus jener der Zielgesellschaft erörtert. Ein besonderes Augenmerk liegt auf taktischen Erwägungen, die bei der Planung und Durchführung von Übernahmen unerlässlich sind.

Dies gilt insbesondere für sog. Er erläutert, wie Unternehmen, Aufsichtsbehörden und Rechtsprechung den neuen Regelungsrahmen allmählich mit Leben gefüllt haben, so dass sich in zentralen Punkten eine Markt-, Verwaltungs- und Rechtsprechungspraxis herausbilden konnte.

Eine rechtspolitische Anregung geht dahin, dass die BaFin eine zusammenfassende Darstellung ihrer Verwaltungspraxis nach dem Vorbild des Emittentenleitfadens ausarbeiten möge. Erläutert wird etwa, wie die börsengesellschaftsrechtlichen Vorschriften des WpÜG das Aktienrecht überlagern. Verstärkung des Minderheitenschutzes, Prozeduralisierung der Verhaltenspflichten und Veränderungen des Kompetenzgefüges. Näher ausgemessen wird sodann die konzernrechtliche Dimension der Übernahmeregeln.

Als funktionales Bindeglied wirkt hier das sog.