500 EUR Versandkosten für einen Fatboy-Sitzsack


Der Auftraggeber hat das Keyword falsch geschrieben, was kann ich tun? Neben den amtlichen Veröffentlichungsblättern und Portalen gibt es auch noch zahlreiche gewerbliche Fachblätter und Portale, die sich der Veröffentlichung von Ausschreibungen widmen.

Der gelungene Markteintritt


Eine Woche lang passierte dann gar nichts, also schrieb ich erneut eine eMail an Fatboy, um mich nach dem Verbleib des neuen Sitzsacks zu erkundigen. Am folgenden Tag wurde die Sache dann interessanter. Ich habe dann erstmal nachgefragt, wie denn der Auftraggeber die Annahme seines eigenen Auftrags verweigern könne und klar gestellt, dass nicht ich der Auftraggeber bin, sondern das innovative Unternehmen in den Niederlanden. Aber natürlich kann man über entsprechende Umwege auch mit dem Flugzeug dort hin kommen Ich habe dann mit der DHL-Dame vereinbart, dass ich zunächst selber mit Fatboy Kontakt aufnehmen will und mich dann wieder bei ihr melde.

Ich habe also umgehend bei den Holländern angerufen und mich erstmal ganz unverbindlich danach erkundigt, wo denn mein neuer Sitzsack bleibt.

Von meinem Gespräch mit DHL habe ich erstmal nichts erwähnt. Ich wurde dann mehrfach im Haus verbunden und habe teilweise in deutsch und englisch versucht mein Anliegen los zu werden. Irgendwann hatte ich dann jemanden an der Leitung, dem der Vorgang bekannt war und mir wurde erstmal vorgeworfen, ich hätte beim Versand einen Fehler gemacht und entgegen der Absprache den Fatboy verschickt und nicht abholen lassen.

Der Mitarbeiter hat mich dann auch noch mal auf die horrenden Versandkosten aufmerksam gemacht, die ich verursacht hätte. Ich habe dann versucht klar zustellen, dass mich keinerlei Schuld träfe, da ich ja überhaupt keinen Auftrag aufgegeben hätte, sondern dass die Abholung wie vereinbart von Fatboy veranlasst wurde.

Da sich die Mitarbeiterin, mit der ich den Umtausch vereinbart hatte, nicht im Haus befand ist das Gespräch also erstmal ohne Ergebnis geblieben. Es wurde mir aber zugesichert, dass man den Vorgang prüft und sich wieder bei mir meldet. Einen Tag später bekam ich dann eine eMail von Fatboy — ein Kollege der abwesenden Mitarbeiterin bat mich auf deren Rückkehr zu warten.

Zwischenzeitlich habe ich noch einmal mit DHL telefoniert und meine dortige Ansprechpartnerin auf den aktuellen Stand gebracht — obwohl es ja eigentlich keine neuen Erkenntnisse gab. Dann war erstmal Wochenende. Am Montag bekam ich dann eine verärgerte eMail von der jetzt nicht mehr abwesenden Mitarbeiterin, in dem ich noch einmal bezichtigt wurde, das ich entgegen der Absprache den Sitzsack nicht habe abholen lassen, sondern zurück geschickt hätte und dass jetzt ,00 EUR Versandkosten bezahlt werden müssten.

Den neuen Sitzsack könne man mir also vorerst nicht schicken. Ich musste also jetzt noch einmal erklären, dass seitens Fatboy scheinbar ein Fehler passiert ist und dass mich keine Schuld trifft. Nach einigen eMails hin und her wurde mir dann endlich zugesichert, dass der neue Fatboy noch heute verschickt werde.

Ich solle dann noch meine Bankverbindung mitteilen, damit man mir die Differenz zum teuren Erstmodell erstatten könne. Dann ist wieder eine Woche lang nichts passiert. Am darauf folgenden Montag habe ich also erneut eine höfliche eMail geschrieben und mich nach dem Verbleib meines Sitzsacks erkundigt. Als Antwort wurde mir mitgeteilt, dass der neue Sitzsack wohl auf dem Postweg verloren gegangen sei. Man würde mir jetzt nochmals einen neuen Sitzsack schicken Dieser kam dann auch endlich zwei Tage später bei uns an, allerdings fehlte immer noch die Überweisung der Differenz.

Also wieder eMail schreiben und warten. Die Buchhaltung hat soeben die Zahlung veranlasst Warum muss man da eigentlich immer so oft nachfragen? Es hat natürlich wieder fast eine Woche gedauert, aber immerhin war der Betrag korrekt. Es bedarf keiner gesonderten Beendigungserklärung. Es handelt sich daher beim Werkvertrag um ein so genanntes Zielschuldverhältnis.

Bei nicht pünktlicher Erbringung der Leistung ist die Geltendmachung eines Verspätungsschadens denkbar. Der Werkvertragsnehmer trägt somit das wirtschaftliche Risiko für seinen Auftrag. Beispiel für einen Werkvertrag: Beim Werkvertrag bestehen mangels Vorliegens eines Arbeitsverhältnisses keine Ansprüche aus arbeitsrechtlichen Gesetzen bzw. Der Werkunternehmer schuldet das vertraglich vereinbarte Ergebnis seiner Arbeit, also den Arbeitserfolg. Führt die Tätigkeit des Werkunternehmers nicht zum vereinbarten Arbeitsergebnis, entsteht kein Anspruch auf den vereinbarten Werklohn.

Mit der Herstellung des Erfolges ist das Vertragsverhältnis automatisch beendet. Der freie Dienstnehmer stellt hingegen seine Arbeitskraft für bestimmte oder unbestimmte Zeit zur Verfügung. Sein Entgeltanspruch besteht grundsätzlich auch dann, wenn kein Arbeitsergebnis zustande kommt oder es nicht den Vorstellungen des Auftraggebers entspricht. Beispiel für einen freien Dienstvertrag: