Griechische Staatsschuldenkrise


Im September wurde mitgeteilt, dass der Sonderurlaub f√ľr Beamte, die mehr als f√ľnf Stunden pro Tag an einem Computer sitzen, abgeschafft werde. Andernfalls werde er ihre Namen ver√∂ffentlichen.

Inhaltsverzeichnis


Mai, erg√§nzt von einem Finanzministertreffen am 9. Ende Juni bildete der griechische Ministerpr√§sident Papandreou sein Kabinett um und ernannte unter anderem den bisherigen Verteidigungsminister Evangelos Venizelos zum Minister f√ľr Wirtschaft und Finanzen.

Auf einem Sondergipfel am Juli einigten sich die Eurol√§nder trotz Bedenken Papandreous auf ein zweites Rettungspaket f√ľr Griechenland. Schon 2 Wochen sp√§ter November wurde eine Regierung von EU-Technikraten f√ľr sechs Monate in Athen eingesetzt, die sogleich die n√§chste Tranche des ersten Kreditpakets abrief. Danach wurde das Rettungspaket nach nur 73 der geplanten ,3 Mrd.

Kurz nach dessen Unterzeichnung durch den neuen Ministerpr√§sidenten Antonis Samaras stellte sich heraus, dass er die nicht in Anspruch genommenen 34,3 Mrd. Giorgos Papandreou hatte am 1. Papandreous Laudatio hielt Josef Ackermann. Mit seiner Ank√ľndigung vom Oktober eines "bindenden" Referendums noch im selben Jahr abhalten zu wollen, stellte sich der Ministerpr√§sident mit den Worten: Das ist ein Akt der Demokratie. Wir haben die Pflicht, die Rolle und die Verantwortung der B√ľrger zu f√∂rdern" [] offen gegen die Vereinbarungen.

Kurz danach musste er unter in- und ausl√§ndischen politischen Druck zur√ľcktreten und ein ehemaliger Goldman Sachs Mitarbeiter und EZB-Vizechef wurde ohne Wahl eingesetzt.

Seit wird der Quadriga-Preis nicht mehr verliehen. Eine Beteiligung des Parlaments ‚ÄĒ die griechische Verfassung sieht f√ľr die Ratifizierung derart weitreichender internationaler Vertr√§ge eine Dreif√ľnftelmehrheit vor ‚ÄĒ erfolgte eingeschr√§nkt.

Mit einfacher Mehrheit wurde ein Gesetz verabschiedet, wonach die Vertr√§ge ab ihrer Unterzeichnung g√ľltig sind. Durch die Kreditabkommen werden nach seiner Auffassung die in der griechischen Verfassung gesicherten demokratischen und sozialen Grund- und Eigentumsrechte griechischer B√ľrger sowie die staatliche Souver√§nit√§t verletzt, etwa durch die vollst√§ndige Bindung des gesamten griechischen Staatsverm√∂gens.

Mai fanden in Griechenland vorgezogene Parlamentswahlen statt. Erstmals zog die neonazistische und rassistische Chrysi Avgi ins Parlament ein, ebenso die rechtspopulistischen Anexartiti Ellines und die linke Dimokratiki Aristera.

Andonis Samaras bildete kurz nach der Parlamentswahl vom Juni eine neue Regierung Kabinett Samaras. Im Dezember gelang es der Regierung Samaras nicht, im Parlament einen neuen Staatspräsidenten wählen zu lassen: Nach dem Scheitern des dritten Wahlganges Dezember musste der Staatspräsident das Parlament binnen zehn Tagen auflösen und eine Parlamentswahl ausschreiben.

August k√ľndigte Tsipras seinen R√ľcktritt an, so dass am September in Griechenland erneut Wahlen stattfanden. Dezember k√ľndigte Ministerpr√§sident Tsipras an, an rund 1,6 Millionen griechische Rentner mit einer monatlichen Rente von weniger als Euro, einmalig insgesamt Millionen Euro auszuzahlen.

Dezember billigte das griechische Parlament diesen Plan. Griechenland muss im Juli Kreditraten von insgesamt 6,2 Milliarden Euro bezahlen und braucht sp√§testens dann neue Kredite von den europ√§ischen Geldgebern, um nicht zahlungsunf√§hig zu werden. Hier hatte sich insbesondere Deutschland engagiert und seine politischen Beziehungen zu den neu gegr√ľndeten Parteien PASOK und ND aufgebaut, damit jene die notwendige politische Willensbildung in der Bev√∂lkerung entwickelten, um einen zuk√ľnftigen EWG-Beitritt zu akzeptieren; allerdings vergebens.

Deshalb wurde der politische Wahlkampf gegen die regierende konservative ND extrem kontrovers gef√ľhrt. Die linke Opposition gab gar die Losung aus: Trotz dieser Kritik trat das Land der EG bei. Es waren innerhalb zehn Monate insgesamt drei Parlamentswahlen und √Ąnderungen im Wahlgesetz notwendig, um im April eine "stabile" konservative Regierung unter Konstantinos Mitsotakis mit nur einer Stimme Mehrheit zu bilden. Schon nach einem Jahr wurde Mitsotakis abermals von Papandreou abgel√∂st.

Tats√§chlich sollte aber der nationale Markt von den zahllosen Kleinbetrieben befreit und so f√ľr neue Investoren attraktiver gestaltet werden. In jener Zeit fiel die Selbst√§ndigkeitsrate sehr rasch und liegt seitdem bei ca. Tats√§chlich flossen in den 90ern zus√§tzliche Investitionsmittel in die EG-Industriestaaten, wo die Kapazit√§ten deutlich ausgebaut wurden und die M√§rkte der EG-S√ľderweiterung mit Massenwaren zu Dumpingpreisen √ľberschwemmt wurden.

Die griechische Privatwirtschaft zog sich aus Maschinenbau und Weiterverarbeitung weitgehend zur√ľck, fokussierte sich auf Bodensch√§tze, Landwirtschaft, Sommer-Tourismus. Um den Prozess der Umstrukturierung wegen der entstehenden H√§rten nicht zu gef√§hrden, unterst√ľtzte die EG das Land mit Finanzhilfen aus den Koh√§sions- und Strukturfonds, mit denen beispielsweise die Infrastruktur verbessert werden sollte.

Konsumenten in den EU-Industriestaaten bevorzugen noch heute billige Agrarprodukte, die unter industriellem Einsatz von Pestiziden und D√ľngemitteln, zum Teil in Gew√§chsh√§usern hergestellt werden. Im Sommer-Tourismus werden traditionell die n√§her liegenden L√§nder Spanien, Frankreich und Italien bevorzugt wenn auch zurzeit in Griechenland ein Anstieg zu verzeichnen ist.

Dies konnte nur durch eine gemeinsame Währung verhindert werden. Schon damals erkannte man, dass vor allem in den Industriestaaten traditionell enge Beziehungen zwischen Politik und Wirtschaft gepflegt wurden. Diese Beziehungen waren gesetzlich geregelt und juristisch selten angreifbar.

Mit der EWG-S√ľderweiterung und in Vorbereitung des sp√§teren Binnenmarktes wurden in den ern im Wettbewerb der Exportl√§nder diese Beziehungen mittels enormen Kapitaldrucks auf die neuen M√§rkte erweitert, sodass von dort lokale Klientelnetzwerke nach und nach verdr√§ngt wurden. Schmiergelder an Amtstr√§ger der S√ľderweiterung wurden zwar im Zielland immer noch als Korruption angeprangert, konnten aber nicht mehr juristisch verfolgt werden, weil in den Exportl√§ndern Schmiergeld ins Ausland ausdr√ľcklich erlaubt und in manchen L√§ndern sogar durch Steuerbefreiung staatlich kofinanziert wurde.

Trotz Abzugsfähigkeit wurde in der dortigen Steuererklärung nunmehr die obligatorische Nennung des Empfängers abgeschafft, um dessen Strafverfolgung im Rahmen eines Amtshilfeverfahrens im Heimatland zu vereiteln.

In den meisten F√§llen wurde aber gegen die guten Sitten und f√ľr den wirtschaftlichen Profit die Schmiergeldpraxis weiter ausgebaut. Die Ursachen der Finanzkrise in Griechenland werden kontrovers diskutiert und eingesch√§tzt.

Folgende Einsch√§tzungen zu m√∂glichen Ursachen wurden in verschiedenen Ver√∂ffentlichungen genannt:. Entgegen dem Vertrag von Maastricht , nach dem ein Euro-Land auch nach der Einf√ľhrung des Euros sowohl das j√§hrliche Haushaltsdefizit als auch den Staatsschuldenstand in Richtung Grenzwert abbauen muss, gelang Griechenland die Reduzierung der √ľberschrittenen Kriterien nicht. Schon seit den '90ern wurde die Entwicklung der Staatsschulden und Staatsdefizite in griechischen Medien kontrovers diskutiert.

Um aber den Wähler nicht in seinen, seit dem EWG-Beitritt vorherrschenden, Ressentiments gegen die unfreiwillige Mitgliedschaft [] zu bestärken, wurden die Wirtschaftsprognosen durchweg positiv dargestellt. Mehr Informationen finden sich im Abschnitt Reduzierung der Militärausgaben.

Die geringen Staatseinnahmen basieren in Griechenland auf niedrigen Steuereinnahmen. Verschiedene, auch umstrittene Gr√ľnde werden daf√ľr von verschiedenen Quellen angegeben. H√§ufig genannten Gr√ľnde sind im Folgenden aufgef√ľhrt. Das im Vertrag von Maastricht festgelegte Verbot der Haftungs√ľbernahme f√ľr Schulden Nichtbeistandsklausel sei zudem ausgeh√∂hlt worden.

Im Zusammenhang mit der griechischen Staatsschuldenkrise wird den Banken missbr√§uchliche Kreditvergabe vorgeworfen, weil sie, √§hnlich wie vor der Subprimekrise , Kredite vergaben, obwohl sie die finanzielle Schieflage Griechenlands bereits erkannt hatten. Die Investitionen waren seit der Euro-Einf√ľhrung mit Ausnahme des Jahres r√ľckl√§ufig [] , was wegen des hohen Investitionsbedarfs kritisiert wurde. Sowohl die zunehmende Staatsverschuldung Tilgungslasten als auch die steigenden Risikopr√§mien Zinsen bei Staatsanleihen belasteten den griechischen Staatshaushalt.

Nach der Bankenrettung f√ľhrte jede Verschlechterung der Wirtschaftsperspektiven zu einem st√§rkeren Anstieg der Risikopr√§mien bei den Staatsanleihen. Die dadurch weiter steigende Verschuldung erh√∂hte wiederum die Zinsen, so dass Ursachen sich gegenseitig verst√§rkten und hin zu immer h√∂heren Kapitalkosten f√ľhrten.

Mai ein erstes Hilfspaket englisch: Loan Facility Agreement beschlossen. September betrug Griechenlands Schuldenstand ,16 Mrd. Euro Zinsen an die Gl√§ubiger, bis wird mit rund 70 Milliarden gerechnet. Diese Umschuldung letztlich ein erneuter Schuldenerlass soll Griechenland helfen, aus eigener Kraft die Wirtschaft anzukurbeln und zu einem sp√§teren Zeitpunkt seine dann reduzierten Schulden zur√ľckzahlen zu k√∂nnen. Die Vereinbarungen √ľber das erste und zweite Hilfspaket wurden mehrfach erg√§nzt und ver√§ndert.

Die folgende Tabelle zeigt die Ver√§nderungen:. Aus der Nichtbeistandsklausel geht nach der Deutung hingegen nicht hervor, wie eine freiwillige √úbernahme von Schulden durch andere Staaten Rettungsaktion geregelt ist. Anfang verschlechterte sich die Einsch√§tzung der Finanzlage Griechenlands durch die Kapitalmarktakteure so stark, dass die Zahlungsunf√§higkeit drohte. Es wurde bef√ľrchtet, dass auch Banken, die Griechenland Geld geliehen hatten, in erhebliche Schwierigkeiten geraten mit weiteren Auswirkungen auf das Euro-W√§hrungssystem.

April beschlossen die Mitglieder der Eurozone, Hilfskredite an Griechenland zu gew√§hren. Nachdem Ratingagenturen die Kreditf√§higkeit Griechenlands weiter herabgestuft und die Risikoaufschl√§ge f√ľr langfristige griechische Staatsanleihen erste Rekordwerte erreicht hatten, beantragte die griechische Regierung am Die Geldgeber √ľbernahmen dabei aber keine Haftung f√ľr die ausstehenden Schulden Griechenlands.

Euro wurde um 2,7 Mrd. Euro auf 77,3 Mrd. Euro reduziert, nachdem die Slowakei beschlossen hat nicht an der Darlehensfazilit√§t f√ľr Griechenland GLF teilzunehmen. Irland und Portugal beteiligten sich ebenfalls nicht, da sie selbst Finanzhilfen beantragten oder bereits erhielten. Mai stimmten der Deutsche Bundestag [] sowie der Deutsche Bundesrat [] der Griechenland-Hilfe zu und verabschiedeten das W√§hrungsunion-Finanzstabilit√§tsgesetz.

Diese musste jeweils durch gemeinsame Berichte der sog. Troika , also der Europ√§ischen Zentralbank , des Internationalen W√§hrungsfonds und der Europ√§ischen Kommission , best√§tigt werden. Die Auszahlung von 73,0 Mrd. Siehe dazu auch den Abschnitt Finanzielle Folgen f√ľr die Gl√§ubiger. Erstmals wurde zudem eine Beteiligung des privaten Finanzsektors auf freiwilliger Basis vereinbart freiwilliger sog.

Weiterhin wurde auf dem EU-Gipfel ein Wiederaufbauplan f√ľr Griechenland angek√ľndigt, um wirtschaftliches Wachstum zu f√∂rdern. Der Deutsche Bundestag stimmte am Im Hinblick auf die Unsicherheit der innenpolitischen Entwicklung in Griechenland wurde die beschlossene Auszahlung zun√§chst ausgesetzt, nachdem Regierungschef Papandreou am 1. Als Ministerpr√§sident folgte ihm am November Loukas Papadimos nach; er bildete eine √úbergangsregierung. Mehr sei derzeit nicht zu erwarten.

Die OECD hatte alle 14 Ministerien untersucht und kam in einer Studie zu dem Schluss, es gebe weder eine Vision √ľber das Reformziel noch eine Kontrolle f√ľr die Umsetzung, kaum Kommunikation innerhalb der Beh√∂rden und ein kompliziertes administratives Beziehungsgeflecht ohne jegliche Koordination.

Im Gegenzug musste Griechenland mehr Kontrollen hinnehmen und einen Teil seiner Budgethoheit abgeben. Zu den Auflagen geh√∂rte auch die Einrichtung eines Sperrkontos. Der Zinssatz f√ľr die Kredite aus dem ersten Hilfspaket wurde r√ľckwirkend f√ľr die gesamte Laufzeit auf Basispunkte √ľber dem Euribor gesenkt. Der Deutsche Bundestag stimmte dem Hilfspaket am Die Vereinbarung √ľber das zweite Hilfspaket wurde mehrfach erg√§nzt und ver√§ndert.

In der Nacht vom Oktober entwarfen die Eurol√§nder ‚ÄĒ nach einem vorbereitenden Treffen einige Tage zuvor und nach einer Abstimmung im Bundestag am Oktober [] ‚ÄĒ einen Plan, durch den Griechenland langfristig ‚ÄĒ bis ‚ÄĒ wieder ohne Finanzhilfen aus dem Ausland auskommen sollte. Euro zur Beteiligung des Privatsektors engl. Da dieser nicht mit Zustimmung aller Anleihegl√§ubiger erfolgte, stellte am 9.

Euro in einem Zeitraum von bis Kritik wurde unter anderem wegen des erst sp√§t vom EU-Gipfel beschlossenen Schuldenschnitts ge√ľbt, der zuvor von der Politik ausgeschlossen wurde.

Diese, in der Finanzwissenschaft Inkrementalismus genannte H√∂llenmaschine wird damit begr√ľndet, dass in jedem Jahr eben alles teuerer wird. Das ist ausgemachter Bl√∂dsinn. Denn dieses Argument stellt auf die allgemeine Preisteuerungsrate Inflation ab. Dass ausgerechnet die Budgets Ihrer Abteilungen nur Leistungen enthalten, die allesamt teurer geworden sind, ist eine mathematisch-statistische Unm√∂glichkeit.

Da diese Unmöglichkeit schon lange bekannt ist, gibt es auch schon lange ein Verfahren, um diese Höllenmaschine abzustellen: Dessen Prinzip ist einfach: Jedes Jahr wird nicht auf das alte Budget aufgeschlagen, sondern von null aus neu kalkuliert. Das Spesenbudget eines Mittelständlers mit einstelligem Millionenumsatz wuchs in den letzten zehn Jahren im Schnitt jährlich um circa sechs Prozent.

Das liegt auf jeden Fall klar √ľber der Inflationsrate schon dieser Umstand m√ľsste zu denken geben. Er sagt zu den Verk√§ufern: Bitte kategorisiert dabei nach A-, B-, und C-Kunden. Tats√§chlich rechnet eine der sieben Verkaufsgruppen mit dieser Methode ihr Bewirtungsbudget um 30 Prozent herunter: Der Pro-Kunde-Betrag hatte sich in den letzten Jahren weit √ľber die wirtschaftliche Notwendigkeit hinaus aufgebl√§ht ‚ÄĒ eben einfach, weil man ihn st√§ndig extrapoliert hatte.

Das ist exakt die erstrebte Wirkung von Zero-Base-Budgeting. Bei den sechs anderen Verkaufsgruppen bricht die offene Revolte aus. Sechs Regionalleiter sagen mehr oder minder dasselbe: Wir können nicht von null auf rechnen. Wie soll denn das gehen?

Wir brauchen doch eine Basis, wir brauchen die Vorjahreswerte, um √ľberhaupt rechnen zu k√∂nnen! An dieser Stelle ist die Gesch√§ftsleitung gefordert. Denn der Controller kann die Regionalleiter nicht anweisen, rechnen zu lernen. Diese Anweisung m√ľsste die Gesch√§ftsleitung geben. Dann m√ľsste sie daf√ľr sorgen, dass ein interner oder externer Trainer den Regionalleitern und ihren Verk√§ufern das Rechnen beibringt. Das tut die Gesch√§ftsf√ľhrung aber nicht. Weil sie a selbst nicht rechnen kann und Zero-Base-Budgeting nicht versteht und b meint: Acht Monate sp√§ter wird das Unternehmen aufgekauft.

Wer nicht rechnen kann, den bestraft das Leben. Nicht immer so hart wie in diesem Beispiel. Er soll sich einlesen und einlernen, ein gutes Training besuchen und mit einigen Anwendern sprechen. Wählen Sie den Projektleiter so aus, dass er gut mit Zahlen kann, sehr durchsetzungsstark und dabei diplomatisch ist und auch gut anderen in einfachen Worten die Methode nahe bringen kann er oder sie braucht also Trainerkompetenz.

Dann starten Sie einen Pilotdurchgang mit einer Abteilung oder einem bestimmten Budget innerhalb einer Abteilung, das √ľbersichtlich und klein ist und von Menschen gef√ľhrt wird, die nicht gerade zu den Verhinderern z√§hlen. Die Erfahrungen in diesem Pilotprojekt benutzen sie, um Zero-Base-Budgeting nach der Salamitaktik scheibchenweise im ganzen Unternehmen einzuf√ľhren.

Oft haben die Mitarbeiter ausgezeichnete Ideen, wenn es um Kostensenkungen geht. Oft werden diese Ideen jedoch nicht umgesetzt. In einem kleinen Betrieb in Niedersachsen errechnete die Sekretärin des Inhabers, dass im letzten Jahr mit den ignorierten Vorschlägen der Mitarbeiter zur Kostensenkung zweimal so viel Kosten hätten eingespart werden können wie mit der Kosteninitiative des Inhabers. Der Inhaber erschrak gewaltig, gelobte Besserung und engagierte einen persönlichen Coach.

Zusammen mit dem Coach begann er, die Ideen-Killer in seinem Betrieb aufzusp√ľren und zu eliminieren. Aber eben nur oft. Zwei von zehn Vorschl√§gen sind dagegen bares Geld Wert. Ab sofort sammelt der Inhaber s√§mtliche Vorschl√§ge schriftlich und √ľberlegt sich erst dann, welche brauchbar und welche unbrauchbar sind.

Dort sind die Mitarbeiter noch so loyal, das Klima noch so famili√§r, dass sie gerne etwas f√ľr ihren Betrieb tun, denn sie sind der Betrieb ‚ÄĒ wenigstens f√ľhlen sie so. Der Inhaber h√§tte sich also nur artig f√ľr jeden Vorschlag bedanken m√ľssen ‚ÄĒ und zwar vor allem auch f√ľr die schlechten. Denn wer einmal abgelehnt wird, macht nie wieder einen Vorschlag. Doch dazu war der Inhaber kommunikativ bisher nicht in der Lage. Sein Coach half dem ab. In mittelst√§ndischen Betrieben empfiehlt sich als Anerkennung eine Beteiligung an der erzielten Kosteneinsparung.

Die meisten Unternehmen tun das nicht. Der Mann macht a nie wieder einen Vorschlag und produziert b nun seinerseits Leerkosten, um sich anderweitig schadlos zu halten. Wenn Unternehmen Kosten senken m√ľssen, sind sie meist so auf die Kostensenkung fixiert, dass sie einen viel wichtigeren Parameter √ľbersehen: Es geraten sehr viel mehr Unternehmen wegen Liquidit√§tsproblemen in die Krise als wegen nicht konkurrenzf√§higer Kosten. So ist die Zahlungsunf√§higkeit bei vollen Auftragsb√ľchern keine Seltenheit bei Insolvenzf√§llen: Die Auftr√§ge sind da, k√∂nnen aber nicht bedient werden, weil die Vorfinanzierung nicht steht, da die Banken sich inzwischen weitgehend aus der Mittelstandsfinanzierung zur√ľckgezogen haben.

Angesichts dieser Wichtigkeit ist es haarsträubend, dass der Cashflow in den meisten kleinen und mittleren Unternehmen von Hand mit Tabellenkalkulationsprogrammen errechnet wird! Das dauert erstens viel zu lange und ist zweitens nicht in der nötigen Häufigkeit machbar; einmal ganz abgesehen von der Ungenauigkeit dieser Kalkulationen.

Wenn ein Verk√§ufer einen Auftrag an Land zieht, muss ich sofort wissen, ob dieser Auftrag mir den ersehnten warmen Umsatzregen bringt oder der Tritt ist, der mein Unternehmen von der Klippe in den Abgrund der Illiquidit√§t st√ľrzt. Ist dieses sofortige Wissen nur mit einer eigenen Controlling-Abteilung machbar? Dazu braucht es nur einen einzigen Mann ‚ÄĒ falls er das richtige System auf dem Rechner hat. Sonst sind Sie buchst√§blich im Blindflug unterwegs und sehen die Insolvenzmauer nicht kommen.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht ver√∂ffentlicht. Jasager vermeiden Jasager sind Mitarbeiter und Manager, die zu oft Ja sagen ‚ÄĒ und das kostet.

Kundenorientierung fokussieren Kundenorientierung ist einer der √ľbelsten Kostentreiber der letzten zehn Jahre. Die Frage ist, wie man erreichen kann, die Lust daran zu wecken, Inhalte zu hinterfragen und Meinungen zu revidieren.

Das Problem in Schulen ist, dass es kaum Personal gibt, dass diese Kompetenz vermitteln kann. Als langj√§hrige Journalistin war Schell die Forderung nach mehr Medienkompetenz nicht neu: Damals ging es darum, nicht alles zu glauben, was in Boulevardmedien verbreitet wurde. Heutzutage m√ľssen die Menschen lernen, dass nicht alles, was im Netz steht, wahr und vertrauensw√ľrdig ist und nicht zwangsl√§ufig von Menschen stammt.

Während Fake News eine gezielte Täuschungsabsicht zum Ziel haben, sind Social Bots automatisierte Meinungsroboter in sozialen Netzwerken, die zu digitalen Propagandazwecken missbraucht werden können. Sie liken Tweets, antworten und pushen damit ein Thema, welches suggeriert, dass es eine breite Bevölkerungsschicht interessiere.

Sie kreieren ein kollektives Meinungsklima. Wie wertvoll ist es, Diskussionen zu folgen, die unter Robotern gef√ľhrt werden? Sobald werden keine Armeen von Social Bots durch unser Land marschieren. W√§hrend der Elefantenrunde auf Puls 4 am Sonntag, September, wurden 24 Stunden lang die Hashtags puls4, nrw17 und nrw auf Twitter ausgewertet.

Aufmerksam zu sein, z. Namhafte Unternehmen und Organisationen der Publishing-Industrie stellen dabei ihre aktuellen Produkte und Innovationen vor. SmartTag findet f√ľr Texte die passenden Keywords und f√ľgt diese den Metadaten hinzu, damit die Inhalte im Web und in Datenbanken zielsicher gefunden werden.

AutoAbstract erkennt komplexe inhaltliche Zusammenhänge und generiert in Sekundenbruchteilen Kurztexte, die die wesentlichen Aussagen wiedergeben.

F√ľr die steigende Nachfrage nach bewegten Bildern wurde VideoNow entwickelt, das die Produktion von Videoclips in nur wenigen Minuten erm√∂glicht. Die im Juli dieses Jahres gelaunchte Version 5. Auch in diesem Jahr gibt es f√ľr Messebesucher die M√∂glichkeit, an gef√ľhrten Touren zu bestimmten Themenschwerpunkten teilzunehmen.

Heuer werden die Messen bereits zum zweiten Mal durch die Konferenzen "Digital Media World" und "Print World" erg√§nzt, um den Besuchern zus√§tzliche M√∂glichkeiten zu bieten, sich √ľber neue Entwicklungen zu informieren. Die Zertifikats√ľbergabe fand am Donnerstag, den Verf√ľgbarkeit, Kundenzufriedenheit und Service-Level-Einhaltung k√∂nnen jetzt noch besser gemessen werden. Das Managementsystem hilft dabei, Bedrohungen zu erkennen und Risiken zu minimieren.

Gestern Abend fanden sich zahlreiche G√§ste in der Location direkt am Wiener Donaukanal ein, um sich bei kulinarischen K√∂stlichkeiten und k√ľhlen Drinks √ľber digitale Trends auszutauschen und Kontakte zu pflegen oder neue zu kn√ľpfen.

Als Technologieunternehmen stehen wir im Zentrum dieser Entwicklungen. Dass wir in diesem spannenden Umfeld bisher einen erfolgreichen Weg beschreiten konnten und auch bestens f√ľr die Zukunft aufgestellt sind, haben wir vor allem unseren Kunden, Partnern und Mitarbeitern zu verdanken.

Wir freuen uns, das heute gemeinsam feiern zu k√∂nnen", betonte Falchetto in seinen Er√∂ffnungsworten. Bei erlesenen Schmankerln vom Grill und k√ľhlen Getr√§nken kam es zu vielen angeregten Gespr√§chen. Die Nieder√∂sterreichische Landesregierung hat ihre Website mit neuer Optik, besserer Informationsstruktur und vielen wertvollen Funktionen f√ľr Besucher und Content Manager am Ob Wirtschaft, Verkehr, Verwaltung, Gesundheit, Sicherheit, Kontaktdaten oder Meldungen der Landeskorrespondenz - die ganze F√ľlle an Serviceangeboten ist jetzt noch leichter zug√§nglich und auch einfacher und ressourcenschonender zu warten.

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Die technische Infrastruktur hinter noe. Zu solchen kann es etwa bei Ausnahmef√§llen kommen, wenn besonders viele Menschen zur selben Zeit auf bestimmte Inhalte zugreifen, wie z. Als zus√§tzliches Feature k√∂nnen eigens daf√ľr vorbereitete Seiten f√ľr Notfall-Kommunikation in k√ľrzester Zeit eingerichtet und ver√∂ffentlicht werden, um die Bev√∂lkerung rasch und zuverl√§ssig zu informieren. Die Funktionen werden st√§ndig weiterentwickelt und verbessert. Das umfassende Informationsangebot ist damit f√ľr User noch einfacher zug√§nglich und auch auf mobilen Endger√§ten optimal nutzbar.

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Durch die serviceorientierte und partnerschaftliche Zusammenarbeit konnten wir dieses spannende Projekt f√ľr beide Seiten effizient und ressourcenschonend realisieren", sagte Alexander Falchetto, Gesch√§ftsf√ľhrer APA-IT.

Spielen motiviert, f√∂rdert Kreativit√§t und schafft positive emotionale Erfahrungen, die nach mehr verlangen lassen. Medienmacher, die ihre User spielerisch einbinden und f√ľr Interaktion belohnen, gewinnen dadurch neue M√∂glichkeiten, f√ľr ihre Inhalte zu begeistern und Leser zu binden.

Wie und warum das funktioniert, dar√ľber informierte heute, Dienstagvormittag, auf Einladung der APA-IT eine hochkar√§tig besetzte Expertenrunde und diskutierte im Anschluss mit der interessierten Zuh√∂rerschaft.

Entscheidend sei die Art der Beziehung. Bei einer sogenannten transaktionalen Beziehung w√ľrden wir immer eine klar umrissene Gegenleistung erwarten, erl√§uterte Veit. Dieses Konzept sei einfach nachzuahmen und der Wettbewerb finde nur √ľber den g√ľnstigsten Preis statt.

Die Medien haben das schon immer gemacht, sie haben Spiele angeboten, z. Kreuzwortr√§tsel, und sind damit in Vorleistung gegangen und haben Beziehungen mit den Lesern aufgebaut. Die grunds√§tzliche Frage ist: Wie kann das im digitalen Zeitalter umgesetzt werden", f√ľhrte Veit weiter aus. Das Geheimnis seien die richtigen Anreize: Gamification sei f√ľr jede Zielgruppe geeignet, war sich Jochen Hahn, Gesch√§ftsf√ľhrer des Lifestyle-Magazin miss, sicher: Ebenfalls entscheidend sei es, die Zielgruppe m√∂glichst sauber zu definieren und den Content darauf abzustimmen, erkl√§rte Hahn weiter: J√∂rg Hofst√§tter, Gesch√§ftsf√ľhrer ovos media, der viel Erfahrung in der Konzeption und technischen Umsetzung von Gamification-Projekten mitbringt, wies auf die Vorreiterrolle der Gaming-Industrie hin: Sie vermitteln das Gef√ľhl von Produktivit√§t, geben R√ľckmeldung und erm√∂glichen es, im angstfreien Raum ohne negative Konsequenzen zu scheitern - so helfen Spiele, F√§higkeiten wie Creative Problem Solving zu trainieren" - laut Hofst√§tter eine der wichtigsten Kompetenzen, die wir im Medien, die mit Gamification arbeiten m√∂chten, empfahl er, klein zu beginnen, Erfahrungen zu sammeln und laufend adaptiv weiterzuentwickeln sowie das Know-How von Game-Designern zu nutzen.

Gamification sei hier ein vielversprechender Lösungsansatz. Mit Technologien aus der Spieleindustrie, wie Virtual Reality, kann der User aktiv eingebunden werden - das erhöht Verweilzeiten und verbessert die Monetarisierungsmöglichkeiten.

J√§nner im gesamten Unternehmen ausgerollt. Die rund Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter k√∂nnen dadurch schneller kommunizieren und Dokumente, die sie f√ľr ihre t√§gliche Arbeit ben√∂tigen, einfacher auffinden.

Dokumente und Unterlagen, die bisher auf verschiedenen Systemen lagen, sind jetzt mit nur einem Login zug√§nglich. Das neue Intranet werde bestens angenommen und f√ľr die t√§gliche Arbeit genutzt. Dies bedeutet einen deutlichen Mehrwert, da relevante Informationen mit nur wenigen Klicks verf√ľgbar sind. Die automatische Anpassung der Darstellung auf mobilen Ger√§ten erm√∂glicht den Mitarbeitern, auch von unterwegs, schnell auf Informationen und Dokumente zugreifen zu k√∂nnen.

Eine Suchfunktion √ľber alle Bereiche, ein personalisierbarer Kalender und die Messung von Seitenbesuchen sind weitere wichtige Funktionen. Das erm√∂glicht ein nachhaltiges Wirtschaften und schafft dauerhafte Vorteile f√ľr die Mitglieder. Gentics Software steht f√ľr eine serviceorientierte, partnerschaftliche Zusammenarbeit und eine rasche Projektrealisierung.

Zu seinem Kundenstamm zählt das Software-Unternehmen renommierte mittelständische Betriebe, internationale Konzerne, Regierungseinrichtungen und Medien.

Herausgabe programmbegleitenden Printprodukten und Medienst√ľcken. Durch den digitalen Wandel sind in der Medienbranche L√∂sungen gefragt, die in einer ver√§nderten Welt erh√∂hte Kundenzufriedenheit und steigende Leserzahlen erm√∂glichen. Eines der bedeutendsten Zukunftsthemen in der Medienbranche sind Chatbots - Maschinen, die in der Lage sind, wie Menschen zu kommunizieren, zum Beispiel auf Messaging-Plattformen.

Vom Beantworten einfacher Fragen √ľber das Anbieten relevanter Artikel bis hin zum automatisierten Customer Service - die intelligenten Programme versprechen ein intuitives Anwendererlebnis. Hier k√∂nnen vor allem traditionelle Publisher punkten, da sie zu ihren Inhalten √ľber eine F√ľlle an Informationen verf√ľgen und sich an die Tatsachen halten", so Stricker.

Angebote gehen dann gut, wenn sie einfach und regelbasiert funktionieren und nicht so tun, als ob sie intelligent w√§ren", erkl√§rte Kamleitner. Das "Dashboard", eine individualisierbare Startseite, kann jetzt auch mit Social-Media-Feeds oder Sudoku erweitert werden. Wie bisher k√∂nnen alle g√§ngigen Werbeformate geschaltet werden. Zus√§tzlich wurden die Erkenntnisse aus einem ausf√ľhrlichen Usability Test umgesetzt, um die Bedienung der App noch intuitiver zu gestalten.

Kernpunkte sind die Erweiterung der Analysefunktionen f√ľr die Verlage und die M√∂glichkeit, unkompliziert Ausgaben in unterschiedlichen Formaten zu integrieren.

Anwender an digitalen Welten nicht nur teilhaben zu lassen, sondern diese mitten hineinzuziehen, eröffnet bisher ungekannte Formen der Berichterstattung.

F√ľr Journalisten und Medienh√§user bieten sich durch Virtual Reality neue Wege der Informationsvermittlung ‚ÄĒ damit werden sich auch Zielgruppen und Gesch√§ftsmodelle ver√§ndern. J√ľngere Menschen zeigen sich durchschnittlich st√§rker interessiert als √§ltere.

Letztendlich w√ľrden die Inhalte entscheiden, wie schnell diese Technologie in unserem t√§glichen Leben Einzug h√§lt. Da sich die Kosten f√ľr die Produktion deutlich senken werden und die Brillen immer kleiner und leichter werden, ist k√ľnftig eine breitere Anwendung m√∂glich. NewsCards bietet f√ľr Redakteure alle relevanten Recherchequellen auf einer individualisierbaren Plattform, inklusive Schnittstelle zu Redaktionssystemen.

Namhafte internationale Experten referierten zu einem breiten Spektrum an Themen aus dem Bereich der Publishing-Industrie. Mit den richtigen digitalen Werkzeugen und Strategien können redaktionelle Content-Produktion, Medienkonsum und Monetarisierung gewinnbringend in Einklang gebracht werden", so Rauchwarter. In diesem Jahr stellten mehr als Aussteller ein vielfältiges Angebot an Produkten und Services vor. Auch Virtual Reality Projekte verschiedener Medienhäuser konnten live miterlebt werden.

Der j√§hrliche Treffpunkt internationaler Experten der Medienbranche befindet sich dieses Jahr in Wien. Tools f√ľr das digitale Medienzeitalter. Mit NewsCards steht f√ľr Redakteure eine individualisierbare Weboberfl√§che zur Beobachtung und Analyse unterschiedlicher Nachrichtenfeeds zur Verf√ľgung, inklusive Schnittstelle zu Redaktionssystemen.

Vielf√§ltige Informationen und multimediale Inhalte sind aus einer st√§ndig wachsenden Zahl von Quellen zu erfassen. Zus√§tzlich braucht es effiziente L√∂sungen zur Monetarisierung von redaktionellem Output, vor allem f√ľr mobile Anwendungen. Heuer wird die Messe erstmalig durch die Konferenzen "Digital Media World" und "Print World" erg√§nzt, um den Besuchern zus√§tzliche M√∂glichkeiten zu bieten, sich √ľber neue Entwicklungen zu informieren.

Beim traditionellen Sommerfest des Technologieunternehmens der Austria Presse Agentur hatten gestern Abend zahlreiche G√§ste die M√∂glichkeit, sich √ľber Missionen und Visionen auszutauschen. Und das verbindet uns √ľber den heutigen Abend hinaus.

Wie kommen Innovationen in die Medien? So experimentiert das Medienhaus derzeit mit Social Media. Pro Tag werden f√ľnf bis zehn Artikel via Instant-Articles auf Facebook publiziert, um herauszufinden, wie die Conversion Rates tats√§chlich aussehen und wie man mit den gewonnen Daten √ľberhaupt umgeht. Die Frage des Moderators Jakob Steinschaden Redakteur Horizont , ob es f√ľr Medienh√§user unumg√§nglich sei, mit Start-ups zusammenzuarbeiten, beantwortete Gerald Reischl mit einem klaren: Die analoge und digitale Welt treffen aufeinander, wobei die analoge noch dominiert und sich deshalb viele Innovationen noch nicht durchsetzen.

Sein Verlagshaus hole sich f√ľr bestimmte Aufgaben bewusst externe Experten ins Haus, die mit internen Teams zusammenarbeiten. Die intensive Zusammenarbeit mit NZZ-Kollegen sei essenziell, jedoch nicht so intensiv, dass der Innovationsgeist gel√§hmt werde. Es gilt, die Balance zu halten, und "im Haus die Begeisterung f√ľr den digitalen Geist zu wecken". Das Technologieunternehmen orientiert sich an zwei Fragen: Aktuell ist die Antwort ganz klar Mobile und Video.

Wenn ja, bietet es sich an, möglichst rasch ein News-Video dazu online zu stellen, wobei die technische Produktionszeit auf ein Maximum von zehn Minuten gesenkt werden soll. Neben der Entscheidung, ob ein Video produziert werden soll oder inhaltlichen Komponenten wie z.