Interner Zinsfuß

Für die Berechnung der Jahresrendite eines Depots wird das Depotvolumen am Jahresende einfach durch das Volumen bei Jahresbeginn geteilt. Als Anhaltspunkt für den risikolosen Zinssatz dient die Geldmarktrendite für den jeweiligen Zeitraum.

Webtipp Sie suchen eine Software für Ihr Unternehmen , z. Zeile 4 in Abb. Sofern Sie zu den einzelnen Investitionen weitere Eigenschaften erfassen, z. Die kumulative Rendite berechnet sich wie folgt:. Die Volatilität, die Jahresrendite eines Depots sowie den risikolosen Zinssatz.

Inhaltsverzeichnis

Übersteigt der Zinssatz diese Mindestrendite, so ist die Investition für sich genommen sinnvoll. Die aufgezeigten Möglichkeiten, die Interne-Zinsfuß-Methode praktisch verwertbar zu machen, laufen im Ergebnis auf eine Anwendung der Kapitalwertmethode hinaus: Die konkrete Investition wird über Umwege (IZF-Methode) oder direkt (Kapitalwertmethode) mit einem Referenzzinssatz verglichen.

Bei Geldanlagen mit vereinbartem Fälligkeitstermin insbesondere bei Anleihen wird von der Rendite bis Fälligkeit englisch yield to maturity gesprochen. Voraussetzung für ihre Berechnung ist die Annahme, dass das Wertpapier bis zur Fälligkeit gehalten wird und über keine Optionsrechte verfügt. Oft spricht man auch von Rendite nach Einkommen- Steuer, um Anlagen mit unterschiedlicher steuerlicher Behandlung miteinander zu vergleichen.

Auf dem Wertpapiermarkt wird nicht ein Zinssatz bestimmt, sondern es wird ein Preis für ein Wertpapier festgelegt.

Dieser Preis ist der Kurs eines Wertpapiers. Die Rendite Effektivverzinsung lässt sich aus diesem Preis ableiten. Die Rendite eines Wertpapiers ist somit das, was man für das Wertpapier in einem Jahr erhält, abzüglich des heute gezahlten Preises, geteilt durch den heutigen Preis. Die Rendite einer Anleihe ist nicht mit deren Nominalzinssatz identisch, sondern hängt auch von aktuellem Kurs und Rest- Laufzeit ab.

Zur Veranschaulichung der Beziehung zwischen Rendite und Laufzeit kann die Renditestrukturkurve auch vereinfachend Zinsstrukturkurve genannt herangezogen werden. Es wird die zeitliche Struktur von Anleiherenditen widergespiegelt, d.

Im Normalfall verläuft eine Renditestrukturkurve steigend, so dass die Rendite einer längerfristigen Anleihe stets über den Renditen kurzfristiger Anleihen liegt. Sinkt die Kurve, liegen somit die Anleiherenditen kurzer Laufzeit über den Anleiherenditen langer Laufzeit. Laufzeitrendite einer n-jährigen Anleihe ist als der konstante jährliche Zinssatz definiert, der den Anleihekurs heute gleich dem Gegenwartswert der künftigen Anleihe-Zahlung macht.

Angenommen es wird eine Anleihe über zwei Jahre gehalten. Was den Anleger hierbei interessiert ist, zu wie viel Prozent sich die Anleihe nach Ablauf der zwei Jahre rentiert. Die Periodenrendite einer Anleihe wird mit Return bezeichnet.

Anwendung findet die Periodenrendite u. Dadurch wird ein Vergleich verschiedener Anlageformen ermöglicht und der Anleger kann ableiten, wie hoch der Ertrag aus seinen Aktien ist. Beide Arten werden meistens als Durchschnittsrendite d. Die versprochene Rendite wird im Vorfeld nach bestimmten Konventionen berechnet ex-ante. Die tatsächliche Rendite hingegen ist ein nachträgliches Konzept ex-post , welches die tatsächlichen Wiederanlagemöglichkeiten berücksichtigt.

Da versprochene Renditen sich oft nicht erreichen lassen, ist auch ex ante bereits zwischen versprochenen "geplanten" und zu erwartenden Renditen also dem Erwartungswert der Rendite zu unterscheiden.

So unterscheiden sich beispielsweise der vertraglich versprochene Fremdkapitalzinssatz von den Fremdkapitalkosten, also dererwartete Rendite der Fremdkapitalgeber, weil es zur Insolvenz kommen kann siehe Insolvenzrisiko und Kapitalkosten. Hallo habe da ein Frage ich benutze das Programm "Portfolio Performance" http: Denke ich habe das schon teilweise verstanden aber könnte mir da nochmal die zwei kurz erklären bin mir noch unsicher wie ich die genau einzuordnen habe.

Hab ich jetzt etwas verwurstel aber ich hoffe man weis was ich will. Vielleicht solltest Du einfach mal lesen, wenn Dir jemand auf die Frage antwortet: Ja danke Dummerchen die links habe ich alle vorher schon gelesen und denke auch verstanden. Kann das nicht mehr genau zitieren leider. Ein paar Worte möchte ich hier aber trotzdem noch schreiben, um Dir zu helfen - auch wenn die beiden das sicher noch viel besser als ich erklären werden ;-!

Hätte ich alle Zahlungen auf ein Sparbuch oder ein Tagesgeldkonto zu exakt diesen konstanten Zinssatz über den kompletten Zeitraum angelegt, so hätte ich genau das gleiche Endvermögen erzielt. Wenn man genau das herausfinden will, ist es die "beste" Möglichkeit für einen Vergleich. Es wird also bewusst nur die "Ertragskraft" des Investments bewertet. Das Augenmerk liegt hier auf der Bewertung des Anlagevehikels und nicht auf der tatsächlichen Rendite meines Investierens.

Ach, Vercingetorix, nicht nur Du bist noch am lernen. Ich persönlich brauche ihn nicht. Was habe ich davon zu wissen, dass ich in den letzten Anlagejahren eine durchschnittliche Rendite von xy Prozent hatte? Lege ich deswegen anders an? Leite ich davon ab, zukünftig meinen Aktienanteil zu erhöhen? Und glaube mir, ich war trotzdem auch gespannt zu erfahren, wie hoch der IZF über mein gesamtes Anlegerleben war.

Moin in die Runde! Puh, viel gelesen hier, einiges verstanden, manches nicht. Danke zunächst für die ganzen Erläuterungen. Darf ich bitte ein Sparplan Modell benennen, für das ich die passende Renditeberechnungsart suche? Also, mit meinen bescheidener Ausdrucksart:. Welche Renditeart ist nun relevant?

Und kann ich das vergleichbar machen mit einer geometr. Rendite eines Aktienfonds bspw über den gleichen Zeitraum? Ich freue mich sehr über eine Antwort, habe versucht zu recherchieren und komme nicht weiter Hallo Andreas, die passende Renditeberechnungsart zu finden ist einfach. Du willst doch wissen, wie die Rendite für den von Dir skizzierten Zahlungsfluss ist.

Was genau Du dann am Ende da mit einem Aktienfonds vergleichen willst ist mir hingegen schleierhaft. Renditeberechnung ist vom Renditevehikel völlig unabhängig. Natürlich haben alle Anlagearten ihre Besonderheiten in Hinblick auf anfallende Gebühren, Besteuerung, langjährige Durchschnittsrendite etc, aber das wäre in Deinem Beispiel ja mehr oder weniger vernachlässigbar. Alternativ kannst Du auch den Renditerechner von http: Das Beispiel kannst Du beliebig erweitern Anzahl der Positionen ganz unten verändern , verändern Käufe in Verkäufe etc.

Vielleicht reicht Dir das schon als Spielwiese aus. Calc funktionieren hier quasi identisch. Kann es sein, dass auf der linken Seite ein Divisionsstrich fehlt? Hallo Sparschwein, Ich denke, die Formel ist korrekt. In der Gleichung sind drei Unbekannte. Wenn du die Nominalrendite konstant hältst, muss bei steigender Inflation die Realrendite doch sinken, damit das Produkt gleich bleibt.

Oder wie meinst du das? Die Inflation betrug z. Gilt nun für die Realrendite: Jahren erhalten hast jeweils die Inflationen der einzelnen Jahr abziehen müsstest. Ich fürchte, ganz exakt kann man das Problem mit Deinen Angaben nicht lösen, da ja die Inflationen auf einzelne Jahre gewirkt haben, der interne Zinsfuss aber einen "Durchschnitts"-Wert für mehrere Jahre angibt.

Wenn Dir eine "hinreichend grobe" Berechnung hilft, würde ich wie folgt vorgehen bei den kleinen Inflationswerten können wir ruhig die Variante mit Minusrechnung anwenden:. Ich hoffe, meine Erklärung war jetzt nicht unnötig kompliziert - pick Dir einfach die Erklärung raus, mit der Du am besten klar kommst.

Lang, lang ist's her und ich möchte mich zunächst mal für deinen Beitrag bedanken. Hatte damals total versäumt, Dir nochmal zu antworten. Dein Beispiel ist sehr verständlich, aber wie sieht es denn nun in der Praxis aus?

Berechnest Du die Realrendite deines Portfolios, wenn ja, wie gehst Du konkret vor? Gehst Du auf eine Website, holst Dir die einzelnen Werte der Inflation für einen bestimmten Betrachtungszeitraum, berechnest daraus den Mittelwert und ziehst ihn von der Rendite des Betrachtungszeitraums deines Portfolios ab? Wie es in der Praxis aussieht? Bei der Angabe als Datum muss für jeden Zahlungsstrom ein konkretes Datum angegeben werden, zudem er stattfindet.

Jedes Datum wird dabei in einen Zeitpunkt in Jahren umgerechnet, wobei das Datum der ersten Position als null gesetzt wird.

Bei der Angabe in Jahren werden unabhängig von konkreten Terminen lediglich die Zeitpunkte in Jahren angegeben. Markieren Sie das Kästchen, um den Kapitalwert der Zahlungsströme anhand des Kalkulationszinssatzes für Einzahlungen, Auszahlungen und des Saldos zu berechnen. Hierbei werden alle eingehenden und ausgehenden Zahlungsströme zu den jeweiligen Zeitpunkten berücksichtigt.

Dabei wird auch im unterjährigen Bereich eine exponentielle Verzinsung zu Grunde gelegt. Die Anlagedauer gibt den Zeitraum in Jahren zwischen dem zeitlich ersten und letzten Zahlungsstrom an.

Erträge und der Summe aller Einzahlungen bzw. Der durchschnittliche Jahresgewinn ergibt sich aus dem Gesamtgewinn geteilt durch die Anlagedauer. Der Renditerechner ist universell einsetzbar für verschiedene Anwendungen zur Renditeberechnung, indem mehrere Einzahlungen und Auszahlungen zu beliebigen Zeitpunkten berücksichtigt werden können.

Die Rendite ist dabei als rechnerische Effektivverzinsung der Kapitalanlage pro Jahr zu verstehen. Zur besseren Bewertung und zum Vergleich von Investitionsalternativen ermittelt der Renditerechner wahlweise auch die jeweiligen Kapitalwerte aller Einzahlungen, Auszahlungen und des Saldos als Summe der jeweiligen Barwerte bezüglich eines wählbaren Kalkulationsszinssatzes. Ein Anwendungsbeispiel für den Renditerechner sind beispielsweise geschlossene Fonds wie Schiffsfonds oder Immobilienfonds.

Hierbei investieren Anleger in einen Beteiligungsanteil und leisten eine entsprechende Einzahlung. Aus der Beteilung ergeben sich dann zu bestimmten Zeitpunkten Erträge, die an den Anleger ausbezahlt werden. Die sich daraus ergebende Rendite kann mit dem Renditerechner ermittelt werden.

Eine andere Anwendung ist die Berechnung einer persönlichen Gesamtrendite aus mehreren Kapitalanlagen, wie beispielsweise Aktien und andere Wertpapiere, die jeweils zu ganz unterschiedlichen Zeitpunkten gekauft und ggf.

Zu beachten ist hierbei, dass die Renditeberechnung immer nur das jeweils gebundene, also investierte Kapital, berücksichtigt. Der Renditerechner bietet einige praktische Ausfüllhilfen, wie die Datumsauswahl per Kalender, die das Eintragen der Daten erleichtern.