Zehentbauer Josef - Krpereigene Drogen

Außerhalb der USA ist medizinisches Cannabis bis zu einem gewissen Ausmaß in Ländern wie Chile, Kanada, Australien, Argentinien, Kroatien und anderen legal. Um herauszufinden, wie Du Zugang zu medizinischem Marihuana in Deiner Gegend bekommst, wende Dich an Deine örtlichen Behörden.

Vom Krper mobilisierte Endorphine dagegen machen grundstzlich nicht schtig, da sie gleich nach ihrer Interaktion mit dem Rezeptor abgebaut werden. Verstndlich, da viele Stregeplagte unter hohem Blutdruck, Herzrasen, Schweiausbrchen, Schlafstrungen, innerer Unruhe, Aggressivittsausbrchen oder Angstzustnden leiden.

Die Suche nach Behandlungen

Da das Bundesgesetz Cannabis für illegal hält, fällt es Wissenschaftlern schwer, eine Zulassung für die Erforschung von Cannabis zu erhalten. Die wenigen Studien, die wir bisher durchgeführt haben, legen nahe, dass Marihuana-Konsumenten eine schlechtere Mundgesundheit haben als Menschen, die sie nicht konsumieren.

Methoden zur Mobilisierung krpereigener Drogen. Wieder stellt sich die uralte Frage: Wandelt sich der Krper, ndert sich der Geist, heit es. Diese Aussage ist umkehrbar: Als Bindeglieder agieren die Botenmolekle, die krpereigenen endogenen Drogen.

Die Kapazitt unseres Gehirns ist potentiell grenzenlos. Grundlage dieser universalen Fhigkeiten ist ein harmonisch abgestimmtes System, in dem viele Milliarden Hirnzellen, Billionen nervaler Kontaktstellen Synapsen und die alles dominierenden Botenstoffe Transmitter, Hormone, krpereigene Drogen zusammenwirken. Dieses System verarbeitet die auf uns einstrmenden Informationen, speichert unterschiedliche Botschaften und setzt sie in sichtbares Verhalten, krperliches Handeln um.

Die Hirnzellen, die Synapsen und die dazwischen agierenden Botenstoffe sind neurophysiologisch betrachtet gewissermaen der organisch-biochemische, sichtbare Teil unserer Psyche.

Aber in den universalen Dimensionen unserer Seele sind zweifellos andere, sehr weite Bereiche, die mit der blichen Logik kaum oder gar nicht erklrbar sind.

Das menschliche Gehirn wird oft mit einem Computer verglichen. Will man berhaupt diesen Vergleich anstellen, dann mte man die grtmgliche Computeranlage mit einem biochemischen Hochleistungslabor kombinieren - und das allesvielfach verkleinern auf die kompakten Dimensionen des menschlichen Gehirns. Doch was dabei zustande kme, htte nicht einmal ansatzweise die geistig-seelische Beweglichkeit unseres Gehirns.

Millionen Menschen versuchen, ihre Psyche und ihr Gehirn durch Psychodrogen oder Psychopharmaka zu beeinflussen, nehmen stimulierende Mittel, angstlsende oder bewutseinserweiternde Drogen, Antidepressiva, Nikotin, Cannabis und Alkohol, Schmerz- und Schlaftabletten.

In aufwendigen Forschungsarbeiten beschftigt man sich seit langem mit der Frage, wie all diese Psycho-Drogen im menschlichen Gehirn wirken. Dabei stellte man fest, da das menschliche Gehirn eigene Psychodrogen herstellt, beispielsweise schmerzstillende, morphinhnliche Stoffe Endorphine oder angstlsende, valiumhnliche Substanzen. Das jngst entstandene Wissen um die krpereigenen endogenen Drogen ist eine Revolution in der Medizin. Nahezu alle krpereigenen Botenstoffe wurden in den Laboratorien der Pharmaindustrie auf der Suche nach immer neuen und wirksameren Medikamenten als Nebenbefunde entdeckt.

Diese Entdeckungen knnten aber bald zum Schaden der Pharmaindustrie gereichen, da der Mensch in der Lage ist, alle wichtigen Drogen selbstndig in seinem Krper herzustellen, und letztendlich auf die Zufuhr exogener Drogen, also auf Medikamente oder auf Rauschdrogen, verzichten kann.

Der Mensch ist sein eigener Drogenproduzent; er mu nur wieder lernen, wie er bedarfs- und wunschgerecht seine krpereigenen Drogen stimulieren kann. Die Palette von krpereigenen Drogen umfat antriebssteigernde, antidepressive, schmerzstillende, beruhigende, anxiolytische, sexuell anregende, psychedelische, schlfrig machende oder euphorisierende Drogen. Nachgewiesen sind sogar die Immunabwehr steigernde oder herzstrkende Digitalis-hnliche krpereigene Drogen. Die bewute und gezielte Stimulierung von krpereigenen Drogen ist bisher Neuland fr die naturwissenschaftlich orientierte Medizin.

In rituellen Heilkulten oder in archaischen Heil8verfahren Schamanismus, Voodoo-Kult, Heiltanz, Yoga, Meditation finden sich viele Elemente zur Stimulierung krpereigener Drogen, wobei natrlich den Beteiligten der biochemische Hintergrund meist nicht bekannt ist.

Das theoretische Wissen um die krpereigenen Drogen ist zwar erst durch die moderne Psycho- und Neurowissenschaft ermglicht worden, doch die Praxis einiger Stimulierungsmglichkeiten ist uralt.

Das vorliegende Buch geht auf beide Bereiche ein: Die chemisch-technisch orientierten Psycho- und Neurowissenschaften zeigen fr die Mobilisierung der krpereigenen Drogen wenig Interesse. Hirnzellen, Synapsen und Transmitter sind fr sie das materielle quivalent der Seele; zur notwendigen Beeinflussung des Seelenlebens werden bevorzugt Psychopharmaka verabreicht, die unter anderem auf die Hirnzellen wirken und dabei die krpereigenen Transmitter behindern, verdrngen oder bernatrlich vermehren.

Der neomaterialistische Glaube wird bli-cherweise als Wissenschaft bezeichnet und ist begrndet in der Erforschung der Materie z. Trotz ihrer Kritik am klassischen Materialismus erwarten die Vertreter des neomaterialistischen Glaubens u. Der neomaterialistische Glaube sttzt sich auf objektive Grundaussagen, sogenannte Naturgesetze, die durch chemische Analysen, physikalische Messungen, vergleichende Experimente gewonnen werden.

Grundaussagen und Naturgesetze werden von den Wissenschaften festgelegt und als objektiv richtig, als wissenschaftliche Wahrheit erklrt. Jedoch ndern sich die objektiven wissenschaftlichen Wahrheiten entsprechend den geschichtlichen Epochen, hnlich wie sich Staats- und Wirtschaftsideologien, Religionen oder Philosophien ndern.

Vor 50 Jahren glaubte man an das Atom als kleinstes, unteilbares physikalisches Teilchen; heute wei oder glaubt die moderne Physik, da das Atom weitgehend leer ist, und da - entsprechend der Theorie der Quantenphysik selbst die Elementarpnktchen aus denen sich der Atomkern zusammensetzt keine Materieteilchen sind sondern - unter anderem - Wellencharakter haben.

Einige unorthodoxe Forscher kritisieren zwar mechanistischmaterialistische Denkweisen und lassen sich von universal-kosmischen Philosophien beeinflussen, dennoch weisen ihre eigenen Hypothesen sie als Vertreter der neomaterialistischen Theorie aus Capra, Sheldrake. Ohnehin zeigen sich immer mehr Berhrungspunkte zwischen den Erkenntnissen der modernen Physik und den Vorstellungen von universal-kosmischen Philosophien. So geht die Quanten- Feldtheorie davon aus, da alle physikalischen Vorgnge als in Raum und Zeit ausgedehnte Felder vergleichbar mit dem elektromagnetischen Feld gesehen werden knnen.

Hinzu kommen die Erkenntnisse der Relativittstheorie, nach der sich Masse in Energie und Energie wieder in Masse verwandeln kann. Dies alles wre gleichbedeutend mit 10der Auflsung der Materie: Die materialistische Theorie, nach der Lebewesen, Gehirn, Seele, Universum stofflich materielle Eigenschaften haben, scheint durch ihre eigenen Forschungsergebnisse in Frage gestellt zu sein. Neurophysiologen, Neuroanatomen, Neurologen, Psychiater, Psychochirurgen, Embryologen, Anthropologen, Verhaltenspsychologen, Psychopharmakologen, Biochemiker begreifen das Gehirn als biologisch-chemischen Apparat und erforschen die elektronenmikroskopisch sichtbaren oder testpsychologisch nachweisbaren Funktionen unseres Gehirns.

Der offensichtliche Widerspruch der Hirnforschung liegt darin, da der Mensch die theoretische Erforschung des Gehirns ausschlielich mit Hilfe seines eigenen Gehirns betreiben kann, das aber gleichzeitig Objekt seiner Forschung ist. Die materialistisch orientierten Wissenschaften haben die Objektivitt zum Leitprinzip erhoben, und die Subjektivitt als wissenschaftlich wertlos verdammt. Der angesehene Neurowissenschaftler Steven Rose stellt die grundlegende Frage: Was wollen wir denn eigentlich erklren mit unseren Elektronenmikroskopen, Ultrazentrifugen, Mikroelektroden und Computertomographen?

Auf welche Frage sollen uns diese Instrumente eine Antwort geben? Sakmann, der Nobelpreistrger fr Medizin von , ber die molekulare Hirnforschung: Es ist viel Wind gemacht worden mit der Molekularbiologie, es wird sehr viel aufgeblasen. Ich mchte da einfach nicht mitmachen. Die Informationsbertragung von einer Nervenzelle zur anderen geschieht an kompliziert gebauten Schaltstellen, den sogenannten Synapsen. Lange Zeit glaubte man, die ankommenden elektrischen Impulse wrden an diesen Schaltstellen von einer Nervenzelle auf die benachbarte Nervenzelle wie ein Funke berspringen.

Doch schon Ende der zwanziger Jahre gab es vage Hinweise, und seit den fnfziger Jahren ist experimentell bewiesen: Sobald der Nervenimpuls am Ende des Nervenstranges angelangt ist, lst er nicht nur weitere elektrische Vorgnge aus, sondern setzt vor allem eine Vielzahl von biochemischen Substanzen in Bewegung.

Die Botschaft, die an einer Synapse in Form eines Nervenimpulses ankommt, wird durch winzige Botenmolekle Neurotransmitter aufgegriffen und der benachbarten Nervenzelle berbracht. Diese Nachbarzelle nimmt den Befehl des Neurotransmitters durch einen spezifischen Empfangsschalter Rezep34tor entgegen. Dann startet die Zelle ein hochkompliziertes System biochemischer Vorgnge, wobei wiederum Botenmolekle - allerdings andere als vorher - eine entscheidende Rolle spielen.

All dies ist - biochemisch gesehen - das zentrale Ereignis im Gehirn und im gesamten Nervensystem: Unsere Wahrnehmungen, unsere Gedanken, Gefhle und Handlungen werden von Botenstoffen getragen, weitergeleitet und verarbeitet. Die Botenstoffe ermglichen den Informationsaustausch zwischen den Millionen und Abermillionen Nervenzellen, die sich in einem stndigen Dialog aufeinander abstimmen.

In diesem Dialog fngieren die Botenstoffe gewissermaen als Wrter. Denken, Fhlen und Handeln ist ohne Botenstoffe nicht mglich. Und es sind Botenstoffe, die die ankommenden Botschaften im Bereich der Synapse genau registrieren und fr die Informationsspeicherung sorgen: Dies ist die Grundlage fr unser Gedchtnis. Wenn wir einen neuen, selbst sehr einfachen Vorgang in unser Gedchtnis aufnehmen wollen z.

Der menschliche Krper produziert eine Vielzahl von Botenstoffen, nicht nur in den Synapsen, nicht nur im Gehirn, sondern in allen Organen, in allen Krperregionen.

Als erster Botenstoff wurde in den zwanziger Jahren Acetylcholin entdeckt. Viele Jahre spter erkannte man die Transmitter-Bedeutung von Noradrenalin. Dann nahm man lange Zeit an, das menschliche Nervensystem wrde nur ber diese beiden Neurotransmitter verfgen. Kurioserweise war es die Psychopharmaka-Forschung, die immer wieder neue Neurotransmitter nachweisen konnte.

Dieser aufwendig betriebene, mit Milliarden Dollar finanzierte Forschungsbereich der Pharmaindustrie sucht stndig nach besseren Pillen, um aus dem menschlichen Gehirn Depressionen, ngste oder Schmerzen zu vertreiben, um berPhantasierendes chemisch zu dmpfen oder um an35triebsarmen Menschen mit Hilfe synthetischer Mittel neuen Schwung zu geben.

Bei der laborchemischen Suche nach neuen erfolgreichen Antidepressiva, Schmerz- oder Beruhigungsmitteln erffneten sich bahnbrechende Erkenntnisse, die eigentlich gar nicht im Sinne des ursprnglichen Forschungsauftrags lagen.

Der menschliche Krper - so zeigte sich - produziert eigene PsychoDrogen: Noradrenalin oder phantasiefrdernde Transmittermolekle z. Weltweit konzentrierten sich Biochemiker, Neurophysiologen und Pharmakologen in hochtechnisierten Forschungslabors auf die sensationellen Fhigkeiten des eigenen Krpers: Bis Mitte der siebziger Jahre kannte man gerade fnf verschiedene Neurotransmitter.

In den achtziger Jahren wurden in relativ kurzer Zeit Dutzende von Botenstoffen gefunden und in ihrer Molekularstruktur dargestellt; gegenwrtig wird fast wchentlich eine Neuentdeckung gemeldet. Mittlerweile nimmt man mindestens hundert besonders wichtige und hufig auftretende Neurotransmitter an, insgesamt sind aber mehrere Hundert Botenstoffe im menschlichen Krper aktiv. Hinzu kommt, da einige als zentral wichtig erachtete Neurotransmitter offenbar zustzliche Hilfsboten um sich haben, die die Ttigkeit der Chefboten untersttzend verstrken oder gegebenenfalls ihn bremsen, wenn er in einen Aktivittsrausch zu verfallen droht.

Einer dieser hochbedeutsamen, einflureichen Neuro-Boten ist das Acetylcholin, bei dessen Mangel wir nichts Neues mehr lernen knnen, ja sogar - wie bei der Alzheimer Krankheit unser Gedchtnis verlieren.

Dieses Molekl, aus dem gewissermaen unsere Gedanken sind, hat gleich mehrere Botenmolekle als Adjutanten. Substanz P heit einer dieser Hilfsboten, ist aber durchaus auch in der Lage, eigenstndig als Hauptmolekl aufzutreten. Ein und derselbe Botenstoff wirkt an verschiedenen Orten auf unterschiedliche Weise; beispielsweise erfllt das erwhnte Acetylcholin in der Grohirnrinde vllig andere Aufgaben als an der Skelettmuskulatur.

Die Forschung der Pharmaindustrie versucht nun seit Jahren, Substanzen herzustellen, die den krpereigenen Drogen des Menschen hnlich oder gleich sein sollen. Bei einigen Substanzen ist dies gelungen: So dachte man, mit synthetisch hergestelltem Acetylcholin knne man die Gedchtnisleistung frdern oder Alzheimer-Kranke heilen.

Aber der menschliche Krper baut das knstlich synthetisierte Acetylcholin sofort ab, obwohl es mit dem krpereigenen Acetylcholin identisch ist, vernichtet es, gleichgltig ob es als Pille oder als Injektion verabreicht wird. Auch die Herstellung knstlicher Endomorphine war ein Fehlschlag: Man versprach sich ein starkes, nicht schtig machendes Schmerzmittel.

Aber diese Hoffnung war offensichtlich falsch. Die knstlich hergestellten Endorphine - in den Muskel oder in die Vene verabreicht - knnen genauso zur Abhngigkeit fhren wie das seit alters her bekannte Morphium aus der Mohnpflanze. Die knstlich hergestellten Endorphine zeigen also andere Effekte als die krpereigenen Drogen: Die natrlichen Endorphine, die jeder im Krper hat, machen normalerweise nicht abhngig, sonst wre ja jeder Mensch schtig.

Naheliegend wre es, psychologische Methoden und nichtchemische Techniken zu erforschen, um damit dann gezielt bestimmte krpereigene Botenstoffe zu stimulieren. Natrlich hat die Pharmaindustrie an einer solchen Forschung kein Interesse, weil derartige Entdeckungen nicht finanztrchtig sind. Erstaunlicherweise ist bisher nur wenigen bekannt, da es bereits jetzt mglich ist, mit Hilfe bestimmter Methoden einige spezifische krpereigene Botenstoffe zu stimulieren.

Beispielsweise ist experimentell erwiesen, da durch zwei so unterschiedliche Verfahren wie Akupunktur oder das Lauschen angenehmer Musik der Endorphin-Spiegel im Krper deutlich erhht werden kann. Die Nervenzellen haben die auergewhnliche Eigenschaft, ein Signal oder eine Information an einen, auch weit entfernten Ort des Krpers zu bermitteln.

Die Mikroanatomie einer Nervenzelle zeigt, da sie fr diese Nachrichtenbermittlung bestens qualifiziert ist: Der Zellkrper hnelt zwar den brigen Krperzellen, doch hat die Zelle wie ein winziger Tintenfisch eine Vielzahl von Zellarmen auch Zellfortstze genannt.

Die beraus zahlreichen kurzen Arme der Nervenzelle heien Dendrite; der einzige auffllig lange, oft ber viele Zentimeter sich erstreckende Fortsatz wird Axon griechisch: Eine besonders arbeitsame Nervenzelle hat oder sogar Dendrite und berhrt mit diesen Zellarmen benachbarte Nervenzellen. So entsteht ein Bild, als wrden vielarmige Kleinstlebewesen sich gegenseitig ihre unzhligen Hndchen reichen.

Auf engstem Raum entwickelt sich dadurch ein dicht verschaltetes Nervennetz. Empfngt eine Nervenzelle ber einen ihrer Dendrite eine Nachricht, so wird der entstandene Impuls zum einen in der Zelle verarbeitet und eventuell auch gespeichert, zum anderen wird er entlang des Axons fortgeleitet bis zum Ende dieses Nervenstranges. Bei all diesen Vorgngen spielen offenbar elektrochemische Prozesse als treibende Kraft eine wesentliche Rolle. Eine Nervenerregung, die sich als elektrochemische Aktivittswelle am Axon ausbreitet, kann eine Geschwindigkeit bis zu m pro Sekunde erreichen.

Nur so erklrt sich, da viele Lebewesen - auch der Mensch - in entsprechenden Situationen beraus rasch reagieren knnen: Wenn das Auge zum Beispiel einen Ball auf das Gesicht zufliegen sieht, wird dieses Geschehen sofort dem Gehirn signalisiert; dann ergeht vom Gehirn der Befehl an die Hnde, den Ball entweder abzuwehren oder zu38fangen. In Bruchteilen einer Sekunde wird eine differenzierte visuelle Wahrnehmung weitergeleitet, im Zentralnervensystem werden gleich mehrere Regionen erregt und mssen sofort koordiniert reagieren und sinnvolle Befehle an die Peripherie erteilen.

An dieser Blitzaktion des Nervensystems sind auer den dazugehrigen Kreislauf- und Stoffwechselvorgngen mehrere Millionen Nervenzellen aktiv beteiligt, unzhlige, sehr verschiedene Transmitter-Molekle und Rezeptoren und Legionen von Hilfsproteinen und energiegeladenen Moleklen; darber hinaus wird das Geschehene auch noch als abrufbares Gedchtnis gespeichert.

Der Vergleich des Nervennetzes mit einem Telegrafensystem liee sich erweitern, wenn wir uns vorstellen, da eine Person, die einen Telegrafen bedient, allerlei Nachrichten sowohl weiterleitet als auch entgegennimmt; diese Person entsprche hinsichtlich ihrer Funktion den Botenstoffen des Nervensystems.

Der ortsnahe Nachrichtenaustausch wrde gewissermaen ber die Dendriten erfolgen; der Fernverbindung dient das Axon. Sind Meldungen in nchste Nhe zu bringen oder sind es besonders wichtige Botschaften, dann geschieht die bermittlung nicht mit Hilfe der Nervenleitungen, sondern das Botenmolekl macht sich gleichsam selbst auf den Weg und berbringt die Nachricht.

Die Neurotransmitter kommen nicht nur an den Nervensynapsen vor und werden nicht nur in den Nervenendigungen und im Gehirn hergestellt. Manche Botenstoffe werden in der Magenwand z. Secretin , in der Muskulatur, in der Haut z. Histamine gebildet - wahrscheinlich sind alle Organe, alle Regionen des Krpers an der Produktion von Botenstoffen beteiligt. Einige Transmitter wandern in Blut- und Lymphbahnen, hnlich wie die klassischen Hormone also Adrenalin, Cortison, Schilddrsen- und Sexualhormone, Insulin ; diese Hormone waren den Neuro-Wissenschaften schon lange vor den Transmittersubstanzen bekannt.

Als Hormone lassen sich solche Botenstoffe definieren, die in spezialisierten Organen z. Nebenniere, Schilddrse, Hypophyse hergestellt werden 39und ber die Blut- oder Lymphwege in alle Krperbereiche vordringen knnen. Hormone sind lebenswichtige Wirkstoffe und regeln in enger und permanenter Zusammenarbeit mit dem Nervensystem entscheidende Funktionen unseres Krpers wie Stoffwechsel, Wachstum, Sexualitt.

Frher wurden die Neurotransmitter und die Hormone zwei unterschiedlichen Funktionsbereichen zugeteilt; heute neigen viele Neurowissenschaft-ler dazu, alle Botenstoffe - ob Neurotransmitter, Neuro-Hor-mone oder Hormone - als ein einziges eng miteinander verbundenes System zu betrachten. Dabei sind die Hormone Schilddrsenhormone, Cortison o. Frher ging man davon aus, da einige Hormone -z. Insulin - nur in bestimmten Drsen in diesem Fall in der Bauchspeicheldrse gebildet wrden; inzwischen gibt es Hinweise darauf, da auch das Gehirn in der Lage ist, alle im Krper vorkommenden Hormone herzustellen, sogar das blutzuckerregulierende Insulin.

Die meisten Botenstoffe - ob Neurotransmitter oder Hormone - sind im gesamten Krper vorhanden und arbeiten stndig eng zusammen. Unsere Aktivitt, unser Temperament, wie schnell wir denken oder reden, wie geschickt wir reagieren - all dies ist davon abhngig, wie sehr beispielsweise die Neurotransmitter Noradrenalin und Dopamin uns anfeuern oder in welchem Mae ein anderer Neurotransmitter Serotonin - uns beschwichtigt und zurckhlt oder wie gro der Einflu der leistungssteigernden, aber energieabbauenden Schilddrsenhormone ist.

Der Mensch als MoleklDie Transmitter sind nicht nur berbringer von Botschaften, sondern gewissermaen das chemische Substrat unserer Gedanken und Gefhle. Entsteht ein Gedanke, dann geschieht dies40durch ein Zusammenspiel von mehreren unterschiedlichen Transmittern. Entwickelt sich zuerst ein Gedanke und dann eine Kombination von Botenmoleklen, oder bildet sich zuerst ein molekulares Bild, das einen Gedanken hervorbringt? Diese Frage lt sich nicht beantworten. Das Ergebnis dieser beiden Prozesse scheint hnlich zu sein.

Ein Gedanke wird von Milliarden Transmitter-Moleklen getragen, hnlich ist es mit unseren Gefhlen, die durch unterschiedlich hohe Konzentrationen der verschiedenen Transmitter erzeugt werden. Fr wohlgelaunte, unternehmungsfreudige Aufgewecktheit sorgt u. Bei der hochspezifischen Wirkung, die Transmitter entfalten, knnte man erwarten, da diese Molekle eine beraus komplizierte chemische Struktur haben.

Doch das Gegenteil ist der Fall: Nahezu alle bisher bekannten Transmitter haben einen sehr einfachen chemischen Aufbau. Auch andere Neurotransmitter leiten sich von den Aminosuren ab oder bestehen aus einer Kette mehrerer Aminosuren sogenannte Neuropeptide. Wieder andere, uerst wichtige und das menschliche Verhalten wesentlich bestimmende Transmitter sind einfach strukturierte Amoniumverbindungen sogenannte Amine ; zu ihnen gehren Adrenalin, Noradrenalin und Dopamin.

Noradrenalin ist nicht nur der Stoff, der im Gehirn Wachheit und gesteigertes Bewutsein bringen kann, sondern reguliert als Botenstoff des vegetativ-sympathischen Nervensystems auch Herzschlag, Blutdruck und Darmttigkeit und ist berdies zu41sammen mit Adrenalin als Hormon der Nebenniere allgemein aktivierend, energieverbrauchend ttig. Und Noradrenalin ist ein Beispiel dafr, da manche Transmitter durch geringfgige Umwandlung aus einem anderen Transmitter entstehen knnen: Dopamin, der wilde Knstler unter den Transmittern, kann seine Gestalt verndern und tritt dann als Noradrenalin auf.

Fr die kreativ-ausufernde Phantasie eines Malers ist Dopamin ebenso der Initiator wie fr die instinktiv-fein-koordinierten Bewegungen einer Tnzerin.

Dopamin verwischt die Grenze zwischen Genie und Wahnsinn und ist mitbeteiligt, wenn ein Mensch in bisher unbekannte psychische Grenzsituationen gert. Wegen ihres einfachen chemischen Aufbaus knnen die Neurotransmitter im Krper aus den reichlich vorhandenen chemischen Kleinbausteinen problemlos hergestellt werden. Diejenigen Neurotransmitter, die der Nachrichtenbertragung dienen, werden in den jeweiligen Nervenendigungen in blschenhnlichen Gebilden in den sog.

Kommt ein elektrochemischer Impuls an der Nervenendigung an, dann entleeren diese Vesikel die Neurotransmitter an der Stelle, wo die Nervenendigung die Nachbarzelle kontaktiert also an der Synapse. Bei einem Impuls werden verschiedene Transmitter freigesetzt, wobei die Molekle nicht nur erregend, sondern auch hemmend auf die Nachbarzelle einwirken knnen. Die Boten-Molekle mssen sich - wenn sie ihre Botschaft weitergeben wollen - einen passenden Rezeptor an der Nachbarzelle suchen.

Die Rezeptoren, bei denen es sich biochemisch um Proteine handelt, akzeptieren nach dem Schlssel-SchloPrinzip das Boten-Molekl entweder als richtig und lassen es eindringen, oder aber sie weisen das Molekl ab. Die nachgeschaltete Nervenzelle kann also eine ankommende Botschaft ganz oder teilweise zurckweisen und dadurch modifizieren. Erst wenn ein Kontakt zwischen Rezeptor und TransmitterMolekl zustande kommt, wird die Botschaft weitergeleitet. Wenn ein Neurotransmitter nicht die entsprechenden Rezeptoren vorfindet, kann er seine Nachricht nicht bergeben.

Die Rezeptoren sind Teil des komplexen synaptischen Geschehens, das nur als Ganzes funktioniert. Wenn wir unsere krpereigenen Drogen willentlich zu aktivieren versuchen siehe S. Wir richten unsere Aufmerksamkeit vor allem auf die Botenstoffe, weil ber ihre Funktion vieles bekannt ist und weil sie im Gehirn und im gesamten Krper, an jeder Zelle, berall wirken.

Sogar im Innern der Nervenzellen existieren bestimmte Botenstoffe, die fr Entstehung und Ansprechbarkeit der Rezeptoren verantwortlich sind.

Hier treten erneut Botenmolekle auf second messengers , die die biochemische Botschaft in einen elektrochemischen Impuls umwandeln. So baut sich ein elektrochemischer Impuls auf, der erneut an einem Nervenstrang entlangeilt, bis er die nchste Zelle erreicht. Winzige Energiekraftwerke in der Zelle machen all diese Vorgnge erst mglich: ATP Adenosintriphosphat heit dieses energiegeladene chemische Partikelchen; es ist trotz seiner Kleinheit die Hauptenergiequelle des menschlichen Krpers.

Neurotransmitter sind in der Lage, diese Mini-Kraftwerke anzuzapfen und dadurch Energie freizusetzen. Nachdem die Neurotransmitter ihre Botschaft an den Rezeptor abgegeben haben, unterliegen sie unterschiedlichen Bestimmungen. So wird beispielsweise der Transmitter Acetylcholin 43sofort nach Erfllung seiner Aufgabe - von einem spezifischen Enzym in der Mitte durchtrennt.

Die meisten anderen Neurotransmitter berleben ihre Botschafterttigkeit, doch werden sie gleich nach ihrem Rezeptor-Kontakt zwangsweise wieder in die ursprngliche Nervenzelle zurcktransportiert: Damit wird ein mehrmaliges, zu starkes Erregen der Nachbarzelle vermieden. Dieses rasche Beseitigen der Neurotransmitter verhindert auerdem, da - z. Den Zustand einer etwas ausgedehnteren oder andauernden Schmerzfreiheit lernt der Krper also gar nicht erst kennen; dies ist wohl auch der Grund, warum durch Endorphine oder durch andere Transmitter nicht - oder nur selten - Sucht entsteht.

Das deutet darauf hin, da krpereigene Drogen unter bestimmten Umstnden doch schtig machen knnen, wie in einem spteren Kapitel noch errtert werden wird. Noch bevor man die Vielzahl von Neurotransmittern chemisch analysieren konnte, postulierte man die Existenz von Rezeptoren und konnte sie bald auch - indirekt - nachweisen.

Als erste wurden die Rezeptoren der krpereigenen Morphine entdeckt. Aus der ltesten Heilpflanze des Menschen stammt eine der wirksamsten und strksten Arzneien: Es sorgt fr Entspannung, Ruhe und angenehme Stimmung, vertreibt die strksten Schmerzen und bringt in hherer Dosierung Euphorie und Rausch. Die modernen Pharmakologen stellten mit Staunen fest, da nur relativ geringe Mengen von Opium ntig waren, um sich von Schmerzen zu befreien.

Von manchen knstlich hergestellten opiumhnlichen Stoffen, den sogenannten synthetischen Opiaten gengen wenige Tausendstel Gramm, um einen Menschen schmerzfrei zu machen. Dieses Phnomen ist eigentlich nur erklrbar, wenn man davon ausgeht, da sich die Opium-Molekle nicht ber die Nervenzellen des gesamten Krpers ausbreiten, sondern da sie an wenigen, ganz bestimmten Bindungsstellen Rezeptoren ankoppeln.

Mit radioaktiven Markierungssubstanzen haben sich tatschlich spezifische Opiat-Rezeptoren im Gehirn und Rckenmark nach44weisen lassen. Hat der Mensch in seinem Gehirn eigens geschaffene Kontaktstellen Opiat-Rezeptoren , die nur dafr da sind, die opiaten Wirkstoffe aus der Mohnpflanze daran zu binden? Oder ist der menschliche Krper gar nicht auf die Mohnpflanze angewiesen, sondern produziert selbst opium- oder morphinhnliche Substanzen?

So wurden Hypothesen aufgestellt, die zu einem fieberhaften, schlielich erfolgreichen laborchemischen Suchen nach krpereigenem Morphium anregten. Dabei kam nicht nur ein krpereigenes Morphin zutage, sondern es erwies sich, da das Gehirn viele morphinhnliche Wirkstoffe herstellt: Verblffend ist die Tatsache, da die im Krper produzierten Morphine und das Morphin der Mohnpflanze - trotz voneinander differierender chemischer Formel - in ihrer biochemischen Wirkung sehr hnlich sind.

Die Entdeckung der Endorphine und der zugehrigen Rezeptoren verstrkte die Vermutung, da der menschliche Krper gewissermaen ber eine eigene interne Apotheke verfgt, da er nicht nur die seit langem bekannten Hormone wie Adrenalin oder Insulin, sondern eine beraus breite Palette von Psychodrogen produziert. Nicht nur das Opium der Mohnpflanze findet im menschlichen Gehirn passende Rezeptoren, auch andere Arzneien suchen sich passende Rezeptoren und nehmen damit Pltze ein, die eigentlich fr spezifische krpereigene Drogen-Molekle vorgesehen sind.

In den siebziger und achtziger Jahren kamen aus den Forschungslabors immer mehr Beweise, da sich beruhigend wirkende Tranquilizer - vom Typ Valium - an bestimmte Rezeptoren im menschlichen Gehirn binden. Nun ist kaum anzunehmen, da der Mensch mit Valium-Rezeptoren geboren wird, sondern diese Rezeptoren sind, vergleichbar den OpiatRezeptoren, fr krpereigene beruhigend-angstlsende Molekle vorgesehen.

Valium und die anderen Tranquilizer soge45nannte Benzodiazepine sind in den westlichen Industrielndern nach dem Alkohol - zur Volksdroge Nr. Verstndlich, da bei einer so umsatzkrftigen Medikamentengruppe das Interesse der Pharma-Labors gro ist. Viele Forschungsgruppen machten sich daran, Valium-Rezeptoren aufzuspren und durch entsprechende Techniken darzustellen. Will man wissen, wo im Gehirn Valium-Rezeptoren sind, wird beispielsweise folgende Technik gewhlt: Auf dem Frontalschnitt des Gehirns eines toten Menschen wird radioaktiv markiertes Valium aufgebracht; dadurch verbindet sich der radioaktiv strahlende Komplex mit den Valium-Rezeptoren.

Legt man ber den Hirnschnitt eine fotografische Platte bzw. Die angstlsenden chemischen Tranquilizer Valium u. Diese Rezeptoren dienen normalerweise den hirneigenen valiumhnlichen Substanzen, um bermige Angstzustnde und panisches Verhalten unter Kontrolle zu bringen. Die krpereigenen Drogenmolekle haben meist eine oder mehrere Hauptwirkungen z.

Schmerzdmpfung im Falle einiger Endorphine. Das Wirkungsprofil der krpereigenen endogenen Drogen ist aber auf den gesamten Krper abgestimmt, so da - wenn einigermaen harmonisches Gleichgewicht herrscht - keine unangenehmen Nebenwirkungen auftreten wie wir dies sonst von den Medikamenten her kennen. Die endogenen Drogenmolekle aus dem krpereigenen ArzneimittelReservoir wirken in niedrigster Konzentration hochspezifisch dies sind pharmakologische Eigenschaften, von denen Pharmaforscher und Pillenproduzenten nur trumen knnen.

Die Transmitter kommen, wie bereits erwhnt, in allen Orga46nen und Regionen des Krpers und - unterschiedlich konzentriert - in verschiedenen Hirnregionen vor. Im Limbischen System, dem emotionalen Zentrum unseres Gehirns, sind nicht nur Rezeptoren fr das krpereigene Valium dicht gestreut, sondern ebenso Opiat-Rezeptoren; und auch andere krpereigene Drogen - z. Erwhnenswert ist noch das Serotonin, eine krpereigene Droge mit vielfltiger Wirkung auf Stimmung und Schlaf, die im Limbischen System ebenfalls stark reprsentiert ist.

Eine verminderte Aktivitt von Serotonin wird mit Introvertiertheit, Schlaflosigkeit und Depression in Verbindung gebracht. Da laut Statistik bis zu 20 Prozent der Bevlkerung wiederholt unter schweren Depressionen leiden, sind Serotonin und sein Stoffwechsel zu einem beliebten Bettigungsfeld der Psycho-Pharmakologen geworden auf der Suche nach angeblich besseren antidepressiven Pharmaka.

Das Limbische System breitet sich unterhalb des Grohirns aus und hat die Form von zwei grobogigen Hrnern; es ist der Hauptort fr Gemt und emotionales Gedchtnis.

Durch dichte Nervenbahnen ist es mit vielen Hirnregionen verbunden, vor allem mit der Hypophyse: Dort werden bergeordnete Hormone ausgeschttet, die ihrerseits - beispielsweise ber die Nebennierenrinde - Adrenalin mobilisieren knnen. Die enge Verbindung des Limbischen Systems mit der Grohirnrinde Cortex bringt es mit sich, da all unsere Gedanken von Emotionen begleitet sind. Dopamin ist besonders konzentriert in Zentren, die die Feinmotorik regeln z. Der Botenstoff Acetylcholin wirkt vor allem in der Grohirnrinde, dem Ort, wo offenbar die meisten unserer Gedanken entstehen.

Doch Acetylcholin ist nicht nur im Gehirn ttig,47sondern findet sich eigentlich berall im Krper, besonders konzentriert an der Muskulatur: Ohne Acetylcholin kann kein Muskel sich bewegen, Lhmung tritt ein. Jeder Gedanke und jedes Gefhl wird von einer spezifischen Kombination unterschiedlicher Neurotransmitter getragen. Die wichtigsten der bekannten Botenstoffe im menschlichen Krper sind fr ganz bestimmte Gefhls- und Geisteszustnde verantwortlich: Serotonin wirkt emotional beruhigend, etwas bewutseinsdmpfend und schlaf frdernd; Dopamin regt emotional und sexuell an, frdert Wachheit, Phantasie und Kreativitt; Acetylcholin ermglicht Gedchtnis und intellektuelle Einsichten, schrft die Wahrnehmung und ist der Neurotransmitter unseres Denkens; Noradrenalin macht wach, bewutseinsklar, frdert Alarmbereitschaft, aber auch aggressives Ausagieren; GABA wirkt beruhigend und entspannend.

Sie lassen sich durch Molekle bertragen oder durch sogenannte Antagonisten blockieren: Wenn einer tiefschlafenden Katze etwas Liquor Nervenwasser entnommen wird und einer anderen Katze in den Rckenmarkskanal injiziert wird, dann fngt auch die zweite Katze an zu schlafen.

Wer eine stattliche Dosis hochpotenter Neuroleptika nimmt d. Versuchspersonen, denen ein atropinhnliches Gegenmittel zu Acetylcholin gegeben wird, sind nicht mehr in der Lage, Neues zu lernen. Bereits an frherer Stelle wurde beschrieben, da nach der Injektion von eigentlich krpereigenen, aber synthetisch hergestellten Endorphinen Schmerzfreiheit und Glcksgefhle sich einstellen.

Weitere Beweise dafr, da intellektuelle und emotionale Fhigkeiten an die Existenz bestimmter Molekle gebunden sind, lieen sich noch vielfach fortfhren. Und eines Tages wird man vielleicht beginnen, den Stimmungszustand eines jeden Menschen laborchemisch zu diagnostizieren: Es gibt bereits laborchemische Hinweise, da der Serotoninspiegel bei einigen depressiven Menschen deutlich erniedrigt sei. Auch in den Gehirnen von Selbstmrdern ist unterdurchschnittlich wenig Serotonin nachweisbar.

Vielleicht kann in einer nicht fernen Zukunft in einem Screening-Test der Blutspiegel der wichtigsten Neurotransmitter festgestellt werden: Zu niedrige Transmitterkonzentrationen wrden dann durch synthetisch hergestellte Neurohormone ergnzt, bis eine emotionale und intellektuelle Normangleichung erreicht wre eine Horrorvision vom manipulierten und synthetisch genormten Menschen, vom Untergang des Individuums.

Das biochemische quivalent unserer LebensenergieUnsere Gefhle, unsere intellektuelle Leistungsfhigkeit und unsere geistige Einstellung gegenber der Umwelt sind von einem abgewogenen Zusammenspiel der krpereigenen Drogen abhngig. Dabei darf man sich. Hier ergibt sich eine hnlichkeit zur altchinesischen Philosophie, wo im wesentlichen zwei fundamentale Lebensenergien gelten: Cute Medical Icon Set 1. Colorful Medical Icon Collection.

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Vector Medical Icon Set. Colorful and White Pills Vectors. Medical Flat Icons Vector. In der Tat hat Marihuana das Potenzial, wenig bis keine Nebenwirkungen zu verursachen, besonders wenn Sie bestimmte Methoden der Verwendung wählen.

Während wir nicht sicher sagen können, wie viel Marihuana Ihre Mundgesundheit beeinflusst, wissen wir, dass eine seiner Nebenwirkungen Probleme verursachen kann, wenn sie nicht angesprochen wird. Mundtrockenheit durch Cannabiskonsum kann für Mundgesundheitsprobleme gefährlich werden. Marihuana gibt Ihnen einen trockenen Mund, indem es sich an die Cannabinoidrezeptoren in Ihrem Mund anheftet und reduziert, wie viel Speichel Sie machen.

Wenn Sie zu viel Plaque haben, ist es einfacher, Hohlräume oder Zahnfleischerkrankungen zu bekommen. Mit allem, was gesagt wurde, trockener Mund ist nicht einzigartig für medizinisches Marihuana — Tonnen anderer Medikamente können es auch verursachen. Wenn Sie das Auftreten von Mundtrockenheit reduzieren, können Sie die Wahrscheinlichkeit schwerer Symptome verringern.

Wenn Sie Ihren trockenen Mund loswerden, fühlen Sie sich viel wohler. Der einfachste und logischste Weg, um Ihren trockenen Mund zu verwalten, ist es, zusätzliche Flüssigkeiten zu trinken.

Für die meisten Vorteile sollten Sie Wasser trinken — zuckerhaltige Getränke haben leere Kalorien und Kohlenhydrate, und kohlensäurehaltige Getränke können Sie weiter entwässern. Als Patient mit trockenem Mund ist Xylitol dein neuer bester Freund.

Viele zuckerfreie Gummis und Bonbons haben Xylitol in ihnen, was die Speichelproduktion stimuliert. Einige Mundwässer enthalten auch Xylitol, um die Zahngesundheit zu fördern. Sie sollten auch Alkohol und Tabakkonsum vermeiden, um Ihre Speichelproduktion aufrecht zu erhalten.