Zeittafel zur Verstaatlichung der iranischen Ölindustrie

Aufstieg der Pahlewi-Dynastie Weltkrieg ( ‒ ) Verstaatlichung der Erdölindustrie Formierung und Entstehung des Khomeini-Regimes Die Rechte der Frauen in der Islamischen Republik in Iran Ein historischer Überblick über die sozio-ökonomische Entwicklung im Iran von bis

Als streikende Ölarbeiter eine iranische Führung der Ölfelder verlangten, beschloss am Sitzungsperiode des iranischen Parlaments wird eröffnet. Hier anmelden um sich kostenlos auf Stellen zu bewerben oder Stellenanzeigen aufzugeben. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit den Nutzungsbedingungen und der Datenschutzrichtlinie einverstanden. Als Mindestmenge wurden

United Republicans of Iran (URI)

Aufstieg der Pahlewi-Dynastie Weltkrieg ( ‒ ) Verstaatlichung der Erdölindustrie Formierung und Entstehung des Khomeini-Regimes Die Rechte der Frauen in der Islamischen Republik in Iran Ein historischer Überblick über die sozio-ökonomische Entwicklung im Iran von bis

Die Verhandlungen über eine Änderungen kamen allerdings nur schleppend in Gang und waren bis zur Islamischen Revolution nicht abgeschlossen. Öl zu neuen, verbesserten Bedingungen erhielten die Konzerne erst, nachdem der Schah den Iran verlassen hatte. Das Unternehmen besitzt eigene Tanker, Förderanlagen und Erdölplattformen.

Neben seinem Betriebsschwerpunkt im Iran ist das Unternehmen weltweit engagiert. Verstaatlichung der iranischen Ölindustrie National Iranian Central Oil Co. Khazar Oil Exploration and Production Co. Petroleum Engineering and Development Co. National Iranian Oil Terminals Co.

National Iranian Drilling Co. Iran Petro Development Co. Kala Naft Kanada Ltd. Ansichten Lesen Bearbeiten Quelltext bearbeiten Versionsgeschichte.

Navigation Hauptseite Themenportale Zufälliger Artikel. In anderen Projekten Commons. März die Betreibergesellschaften des Konsortiums für die Förderung und den Verkauf des iranischen Öls aufgelöst wurden.

Zeittafel Wirtschaftsgeschichte Iran Britische Geschichte Ansichten Lesen Bearbeiten Quelltext bearbeiten Versionsgeschichte. Navigation Hauptseite Themenportale Zufälliger Artikel. In anderen Projekten Commons. Diese Seite wurde zuletzt am 4. November um Möglicherweise unterliegen die Inhalte jeweils zusätzlichen Bedingungen. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit den Nutzungsbedingungen und der Datenschutzrichtlinie einverstanden.

Mai in Kraft getreten war, nachdem sie am Mai vom iranischen Parlament bestätigt worden war. Die Vereinbarung soll dem iranischen Parlament zur Ratifizierung vorgelegt werden.

Sitzungsperiode des iranischen Parlaments wird eröffnet. Im Laufe der parlamentarischen Diskussion zeichnet sich ab, dass das Gass-Golshayan-Abkommen zunächst keine Mehrheit finden wird. Premierminister Mohammad Sa'ed Maraghei erklärt am März seinen Rücktritt.

Radschab Ali Mansur wird neuer Premierminister. Juni werden die Ausschussmitglieder gewählt. Juni konstituiert sich der Ausschuss und wählt mit einer Gegenstimme Mossadegh zu seinem Vorsitzenden. Ali Razmara wird neuer Premierminister. Razmara zieht das Zusatzabkommen aus dem parlamentarischen Abstimmungsprozess zurück, nachdem der Ausschuss für Ölfragen dem Parlament seinen Bericht vorgelegt hat, in dem er die Ablehnung des Zusatzabkommens empfiehlt.

Im Parlament wird der Bericht des Ausschusses kontrovers diskutiert. Viele Abgeordnete kritisieren, dass der Ausschuss seiner Aufgabe, das Gass-Golshayan-Abkommen inhaltlich zu analysieren und zu bewerten, nicht nachgekommen sei. Der Bericht enthält lediglich einen einzigen Satz zu dem Gass-Golshayan-Abkommen, in dem festgehalten wird, dass das Abkommen für Iran nicht vorteilhaft sei.

Razmara beantragt eine gemeinsame Kommission aus drei Senatoren und drei Abgeordneten des Parlaments, die das Gass-Golshayan-Abkommen analysieren und bewerten sollen. Der Senat lehnt den Antrag mehrheitlich ab, da er sich für nicht zuständig hält. Hossein Makki legt dem Ausschuss für Ölfragen ein Memorandum vor, in dem die Verstaatlichung der iranischen Ölindustrie vorgeschlagen wird.

Der Ausschuss fordert Razmara auf, die Machbarkeit einer Verstaatlichung zu prüfen. Razmara beauftragt eine Gruppe iranischer Fachleute mit der Prüfung der Möglichkeit einer Verstaatlichung der Ölindustrie.

Razmara legt dem Ausschuss den Bericht der Expertengruppe vor. Die Expertengruppe hält die Verstaatlichung zum gegenwärtigen Zeitpunkt weder für technisch machbar noch für rechtlich legal. Razmara legt dem Parlament den Bericht der Expertengruppe vor. In der Parlamentsdebatte wird er von Mohammad Mossadegh persönlich bedroht, wenn er sich einer Verstaatlichung widersetze.

Die britische Regierung unterrichtet die iranische Regierung, dass sie die Verstaatlichung für rechtswidrig erachtet. In Teheran kommt es zu gewalttätigen anti-britischen Demonstrationen, bei denen acht iranische und drei britische Staatsbürger zu Tode kommen.

In den Ölfeldern beginnt ein Streik der Ölarbeiter um höhere Löhne. Den Ölarbeitern wird eine Bonuszahlung und eine Gehaltserhöhung zugesagt, worauf hin die Ölarbeiter ihren Streik beenden. März wird zum Tag des Öls ruz-e naft erklärt. Hossein Ala stellt dem Parlament sein Regierungsprogramm zur Abstimmung. In der parlamentarischen Debatte kommt es zu heftigen persönlichen Angriffen gegen den Premierminister, der daraufhin seinen Rücktritt erklärt. Das Ausführungsgesetz zur Verstaatlichung der Ölindustrie wird vom iranischen Parlament verabschiedet.

Der iranische Senat stimmt dem Ausführungsgesetz zu. Er schlägt vor, die anstehenden Fragen auf dem Verhandlungswege zu lösen. Mossadegh beruft sich auf die iranische Gesetzeslage und nimmt zu dem britischen Vorschlag, Verhandlungen aufzunehmen nicht weiter Stellung. Lord Radcliffe wird als Schlichter vorgeschlagen. Der britische Botschafter in Teheran übergibt der iranischen Regierung ein Memorandum, in dem der britische Rechtsstandpunkt dargelegt wird.

Dem Management der AIOC wird von der iranischen Regierung eine Frist von sechs Tagen gesetzt, sich vor dem Parlamentsausschuss für Ölfragen zu präsentieren, um über die praktische Umsetzung der Verstaatlichung zu sprechen. Britische Fallschirmjäger werden nach Zypern verlegt. Jackson erklärt in einer Pressekonferenz in Teheran, dass man sich mit der Verstaatlichung der Industrieanlagen der AIOC auf iranischem Boden grundsätzlich einverstanden erkläre, wenn von der iranischen Regierung eine entsprechende Entschädigung gezahlt würde.

Die entstandenen Kosten sollen dann jährlich abgerechnet werden. Drake lehnt ab und wird daraufhin der Sabotage bezichtigt. Die Kapitäne der in Abadan liegenden Tanker werden von Drake angewiesen, das bereits geladene Öl wieder zu entladen und ohne Öl den Hafen von Abadan zu verlassen. Der britische Kreuzer Mauritius nimmt Kurs auf Abadan.

Der Schiedshof in Den Haag schlägt vor, dass sich beide Parteien auf eine Zwischenlösung verständigen sollen, die die Interessen beider Parteien berücksichtigt, bis die endgültige Entscheidung des Gerichts ergeht. Truman wendet sich mit einem Brief an Premierminister Mossadegh, den Vorschlag des Schiedshofes umzusetzen.

Er kündigt an, Wirtschaftsminister Averell Harriman nach Teheran zu entsenden. Die Raffinerie in Abadan legt alle Raffinerieeinheiten bis auf eine einzige Einheit still.

Bei den Auseinandersetzungen mit den Sicherheitskräften kommt es zu Schusswechseln. Zwanzig Demonstranten werden getötet, dreihundert zum Teil schwer verletzt. In Teheran wird der Ausnahmezustand verkündet. Mossadegh legt dem Parlament ein Gesetz vor, in dem er eine Kreditaufnahme von 2 Mrd. Rial beantragt, um die zu erwartenden Einnahmeausfälle durch den Stopp des Ölverkaufs zu kompensieren. Das Parlament stimmt dem Gesetz zu. Nach Konsultationen mit Vertretern der iranischen Regierung fliegt Averell Harriman nach London, um sich mit Vertretern der britischen Regierung zu treffen.

Averell Harriman kehrt nach Teheran zurück. Mossadeghs Politik wandte sich auch zusehends gegen den Schah. Es kam sogar soweit, dass der Schah schliesslich aus dem Land flüchten musste. Blutige Aufstände waren die Folge. Mossadegh und seine Anhänger wurden verhaftet und der Schah kehrte zurück.

General Fasullah Zahedi wurde anschliessend mit der Bildung einer neuen Regierung beauftragt. Man einigte sich schliesslich auch auf eine Verstaatlichung der Erdölindustrie. Tatsächlich aber lagen die iranischen Ölfelder unter der Verwaltung eines internationalen Konsortiums.

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