Warum wirkt sich CO2 so auf die Umwelt aus?


Gefrorene Lebensmittel rechtzeitig auftauen Lassen Sie gefrorene Lebensmittel rechtzeitig auftauen, um hierfür nicht die Mikrowelle einsetzen zu müssen. In weiteren 40 Jahren dürfte das Eis im Sommer weitgehend getaut sein.

Wie beeinflusst der Mensch das Klima und die globale Erwärmung?


Grund für die gravierenden Veränderungen ist die Verstärkung des natürlichen Treibhauseffekts innerhalb der Erdatmosphäre. Das IPCC erklärt, dass diese Verstärkung und die damit einhergehenden rasanten Temperaturanstiege der letzten hundert Jahre durch den Menschen verursacht werden.

Jeden Tag werden Unmengen fossiler Energieträger eingesetzt, wodurch die Konzentrationen der klimaschädigenden Treibhausgase in der Atmosphäre stark zunehmen. Und selbst wenn von bis die Treibhausgas-Emission um 28,7 Prozent reduziert wurden, entstehen noch viel zu viele der klimaschädlichen Gase.

Ohne den natürlichen Treibhauseffekt wäre die Erde lebensfeindlich: Spurengase in der Luft sorgen für die zusätzliche Erwärmung der Atmosphäre.

Die sogenannten Treibhausgase lassen das kurzwellige Sonnenlicht ungehemmt auf die Erde einstrahlen. Diese Strahlung wird von der Erdoberfläche teilweise absorbiert und in Form von Wärme wieder an die Atmosphäre abgegeben.

Die Treibhausgase hindern die langwellige Wärmestrahlung aber daran, ins All zu entweichen. Stattdessen absorbieren sie diese und geben sie in alle Richtungen wieder ab - auch Richtung Erde. Dies heizt die Erdoberfläche und die untere Luftschicht auf. Durch die Aktivitäten der Menschen erhöhen sich die Konzentrationen der Treibhausgase in der Atmosphäre. So heizt sich die Luft in Bodennähe zusätzlich zum natürlichen Treibhauseffekt auf. Das lebenswichtige Glasdach wird so zu einer lebensgefährlichen Falle.

Die wichtigsten, vom Menschen in deren Konzentration beeinflussten Treibhausgase sind im Kyoto-Protokoll festgehalten: Der Mensch produziert in vielen Lebensbereichen Treibhausgase.

Klimaforscher treffen anhand von Daten aus der Vergangenheit jedoch Vorhersagen: Die Jahreszeiten verändern sich. Der Winter beginnt später und endet früher. Mancherorts werden Hitzewellen im Sommer häufiger. Das Eis an den Polen schmilzt. In der Arktis verschwinden Gletscher. Die Ozeane erwärmen sich, mehr Wasser verdampft. Auch dadurch verstärkt sich der Treibhauseffekt, da Wasserdampf ebenfalls ein Treibhausgas ist. Zudem nimmt wärmere Luft mehr Feuchtigkeit auf.

Es wird mehr regnen; stärkere Unwetter brauen sich zusammen, Sturmfluten zum Beispiel. Nur wenn er seinen Lebensstil gründlich ändert. Die Durchschnittstemperatur darf höchstens noch um weitere 1,2 Grad Celsius steigen. Einige befürchten gar, dass die Durchschnittstemperatur bis zum Jahr um fünf Grad Celsius oder mehr steigen wird.

Viele Tier- und Pflanzenarten würden dann aussterben, und uns Menschen drohten immer heftigere Naturkatastrophen. Vor allem Strom sparen! Und weniger Fleisch essen, weniger Auto fahren, weniger fliegen - oder die Flüge wenigstens "wiedergutmachen". Wie, lest ihr beispielsweise hier. Das sind die Malediven - ein Sammelsurium aus Inseln. Kaum eine ragt höher als einen Meter aus dem Indischen Ozean heraus. Das war in den vergangenen Jahren kein Problem.

Nun wird es eines, weil der Meeresspiegel steigt. Forscher rechnen damit, dass er in Jahren zwischen 50 Zentimeter und anderthalb Meter höher sein wird als heute. Starke Sturmfluten werden in dieser Region toben und die Inselgruppe unbewohnbar machen. Die Regierung spart deshalb, um sich eines Tages neues Land kaufen zu können. Über sechseinhalb Kilometer war seine Zunge lang. Doch besonders Ende des vergangenen Jahrhunderts taute das Eis und ist nun um zweieinhalb Kilometer kürzer. In Jahren wird wohl nichts mehr von ihm übrig sein, schätzt Stefan Rahmstorf vom Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung.

Anhand seiner Voraussagen haben unsere Illustratoren diese und die übrigen Bildfolgen dieser Geschichte gezeichnet. Die Gletscherschmelze jedenfalls hat fatale Folgen. Tauen die Eiskolosse, drohen vielerorts Überschwemmungen. Langfristig kann aber auch Trockenheit die Folge sein - und damit verbunden ein Mangel an Trinkwasser: Grünes Gras und saftige Blätter: In Südspanien könnte es damit bald vorbei sein.

Dürren trocknen das Weideland aus, und zwar in Schüben. Diese Schübe häufen sich. Im Jahr fiel so wenig Regen, dass das Vieh vielerorts verdurstete.